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Vogelkäfig Die Neuerung betrifft einen Vogelkäfig mit einem mit einer
Schale verbundenen Drahtkorpus, sowie einer von außen zugänglichen Fütterungseinrichtung.
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Neben den üblichen Vogelkäfigen, bei denen im Inneren ein oder mehrere
Futternäpfe angeordnet sind, die durch eine Tür im Drahtkorpus gefüllt oder herausgenommen
werden können, sind auch schon Vogelkäfige bekannt, bei denen das Einbringen des
Futters ohne Öffnen des Drahtkorpusses möglich ist. Bei einem solchen Vogelkäfig
ist z. B. an der Schale eine Kippvorrichtung angeordnet, die es gestattet, den Futternapf
wahlweise nach innen oder außen zu kippen. Diese Konstruktion ist jedoch verhältnismäßig
kompliziert und auch ästhetisch nicht ganz befriedigend.
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Bei dem Vogelkäfig gemäß der Neuerung weist zumindest eine Seitenwand
der einstückigen Schale eine Öffnung auf, die in eine entsprechende Öffnung eines
an der Außenseite der Schale befestigten, an sich verschlossenen Futterbehälters
mündet.
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Die Befestigung eines Futterbehälters an der Schale kann zweckmäßigerweise
in der Art geschehen, daß der Futterbehälter
mit zumindest einem
nasenartigen Befestigungsvorsprung versehen ist, der in eine entsprechende, gegebenenfalls
von der Öffnung in der Schalenseitenwand ausgehende Ausnehmung der Schalenseitenwand
lösbar eingefügt werden kann. Damit ist es möglich, den Futterbehälter auf einfache
Weise von der Schale abzunehmen, ohne daß die in dem Käfig befindlichen Vögel gestört
werden. Vorteilhaft ist es, wenn der Futterbehälter teilbar ist und ein Teil die
Befestigungsmittel und der andere Teil die Öffnung aufweist, da es in diesem Fall,
etwa zum Nachfüllen von Futter, genügt, den die Öffnung aufweisenden Teil des Futterbehälters
von seinem unteren mit der Schalenseitenwand fest verbundenen Teil abzunehmen.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der
Neuerung dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 einen Vogelkäfig gemäß der Neuerung in
perspektivischer Darstellung, Fig. 2 die Schale des Vogelkäfigs nach Fig. 1 im axialen
Schnitt in einer Seitenansicht, in einem anderen Maßstab, Fig. 3 die Schale nach
Fig. 2 in einer Vorderansicht, Fig. 4 einen Futterbehälter des Vogelkäfigs nach
Fig. 1 in einer Seitenansicht, in einem anderen Maßstab und
Fig.
5 den Futterbehälter nach Fig. 4, geschnitten längs der Linie V-V der Fig. 4 in
einer Draufsicht.
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Der Drahtkorpus 1 des Vogelkäfigs ist in eine einstückige Schale 2
eingesetzt, die aus einem durchsichtigen oder entsprechend gefärbten Kunststoffmaterial
besteht. Sie ist mit einer Zierleiste 3 und Füßen 4 versehen und mittels eines Verschlußbügels
5, der in eine Nase 6 einrastet, mit dem Drahtkorpus 1 verbunden.
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An zwei gegenüberliegenden Seitenwänden der Schale 2 sind außen Futternäpfe
befestigt, von denen der Einfachheit halber nur einer bei 7 dargestellt ist. Der
Futternapf 7 besteht aus einem Unterteil 8 und einem Deckelteil 9, die bei 10 ineinandergesteckt
sind. Der Deckelteil 9 weist eine kreisrunde Öffnung 11 auf, während der Unterteil
8 mit zwei Befestigungsnasen oder Vorsprüngen 12 ausgerüstet ist, diekine hakenförmige
Führungsschiene (Fig. 5) bilden. Die Seitenwändeder Schale 2 sind ebenfalls mit
kreisrunden Öffnungen 13 versehen, von welchen eine schlitzartige Ausnehmung 14
ausgeht (Fig. 3). Zur Befestigung eines Futterbehälters 7 werden die Befestigungsnasen
12 in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise in die Ausnehmung 14 eingeschoben, so daß
der Behälter 7 mit der Schale 2 fest verbunden ist, während die Öffnung 13 der Schalenseitenwand
und die Öffnung 11 des Behälteroberteiles 9 in der ebenfalls aus Fig. 2 zu ersehenden
Weise miteinander fluchten.
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Der in dem Käfig befindliche Vogel kann durch die beiden muffnungen
11,
13 mühelos zu dem in dem Behälter 7 befindlichen Futter gelangen, das nach dem Abnehmen
des Behälteroberteiles 9 jederzeit nachgefüllt werden kann, ohne daß der Vogel beunruhigt
wird. Zur Reinigung kann dann schließlich der ganze Futterbehälter 7 in der angegebenen
Weise von der Schale 2 abgenommen werden.
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Selbstverständlich können die Futterbehälter 7 auch an anderen Seitenwänden
der Schale 2 angeordnet werden, als es in dem Ausführungsbeispiel gezeigt ist, wie
auch ohne weiteres die Möglichkeit besteht, die Anzahl der zur Verwendung kommenden
Futterbehälter den jeweiligen Erfordernissen anzupassen.
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Selbstverständlich kann auch die Befestigung der Futterbehälter an
einer Schalenseitenwand in anderer zweckmäßigerer Weise geschehen.