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Schüssel zum Unterstellen unter tropfnaß zum Trockenen auf-
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| gehängte Wäschestücke. |
| gehängte Wäschestücke. |
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Die Erfindung betrifft eine Schüssel zum Unterstellen unter tropfnaß
zum Trocknen aufgehängte Wäschestücke.
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Textilien aus leicht waschbarem und schnell trocknendem Material haben
eine sehr weite Verbreitung gefunden. Unterwäsche, Herren-###### ############
| hemden u. dgl. aus Perlon#, Nylon, bügelfreier Baumwolle werden |
abends gewaschen, tropfnaß aufgehängt und sind am nächsten Morgen trocken. Damit
sind sie auch schon wieder gebrauchsfertig, weil sie nicht gebügelt zu werden brauchen.
Der Reisende, der heute unterwegs ist, braucht keinen großen Hemdenvorisb mehr mit
sich zu fuhren.
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Das Hemd, das er am Tage an hatte, wäscht er abends in seinem Hotelzimmer,
läßt es über Nacht trocknen und zieht es am nächsten Morgen wieder an.
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Das wäre für den Reisenden sehr einfach, wenn er immer wüßte,. wo
in seinem Hotelzimmer er das tropfende Hemd zum Trocknen aufhängen kann. Selten
findet er über dem Waschbecken selbst diese Möglichkeit.
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Durch die vorliegende Erfindung wird diesem Übelstand abgeholfen.
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Danach ist eine Schüssel zum Unterstellen unter tropfnaß zum Trocknen
aufgehängte Wäschestücke dadurch gekennzeichnet, daß sie in Form ansich bekannter
Wäscheeinsaätze oder Wäschefächer
mit einem Koffer oder einer Reisetasche
kombinierbar ist. Vorteilhafterweise besteht sie aus einem gegenüber Wasser sowie
Wasser mit geringen Waschmittelzusätzen unempfindlichen Kunststoff. Es kommen beispielsweise
Polyaethylen, Polyvinylchlorid und dgl. in Frage. Dabei braucht sie nicht unbedingt
in steifen Formen gepreßt zu sein. Sie könnte auch aus einem Gestell mit darüber
gespannter Folie bestehen.
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In den meisten Fällen wird es jedoch zweckmäßig sein sie in einer
stabilen Form herzustellen, beispielsweise durch Spritzen oder Ziehen. Wenn sie
mit einem Koffer kombiniert werdensoll, ist es vorteilhaft, sie mit einem flachen
Rand zu versehen, der sich auf den Rand des Kofferunterteils auflegen kann. Dieser
Rand kann um die ganze Schüssel umlaufen. Dadurch erhält sie eine gewisse Steifigkeit.
Der Rand kann aber auch abgesetzt sein und beispielsweise an den Schüsselecken fehlen.
Er könnte an den Schüsselecken anstatt nach außen zu stehen auch nach innen gezogen
sein, um hier als Handhabe zu dienen, wenn die Schüssel aus dem Koffer herausgehoben
werden soll.
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Der Einfachheit halber kann die Schüssel nach einem weiteren Merkmal
derErfindung mindestens an einer Ecke derart nach innen gezogen, abgeschrägt oder
mit einem gegnüber der Kofferecke derart großen Radius ausgeführt sein, daß an dieser
Stelle zwischen
| Schüsselrand und dem Rand des Kofrunterteils soviel Platz ist, |
daß man die Schüssel an dieser Stelle bequem greifen kann.
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Eine vorteilhafte Ausführung der erfindungsgemäßen Schüssel ist dadurch
charakterisiert, daß die Schüssel durch einen vorteilhafterweise abnehmbaren Deckel
zu einem Wäschekasten ergänzt ist. Ein
| solcher Kasten ist insbesondere für Reisetaschen geeignet.
Er |
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bewahrt die Wäsche davor, in der Tasche gedrückt zu werden. Es ist zweckmäßig, daß
Kasten und Deckel in diesem Fall eine gewisse Steifigkeit besitzen. Ebenso kann
ein derartiger Kasten aber auch im Zusammenhang mit Koffern benutzt werden ; er
hat dann zweckmäßig ein Außenmaß ; das dem Innenmaß des Kofferdeckels entspricht
und läßt sich in dem Kofferdeckel befestigen.
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Schließlich ist auch eine Schüssel Gegenstand der Erfindung, die mit
Aufhängeeinrichtungen für die Wäschestücke kombiniert ist.
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Aus der Zeichnung ergeben sich vorgezogenen Ausführungsbeispiele der
Erfindung. Darin zeigen Fig. 1 einen aufgeklappten Koffer mit einer herausgehobenen
Einsatzschüssel, Fig. 2 einen Teilschnitt durch einen geschlossenen Koffer mit eingesetzter
Schüssel, Fig. 3 eine Reisetasche mit-einzusetzender Schüssel, Fig. 4 u. 5 schematische
Schnitte durch Koffer mit eingesetzten Schüsseln und Fig. 6 eine teilweise Draufsicht
auf eine Kofferecke mit eingesetzter Schüssel.
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Fig. 1 zeigt einen Koffer 1 mit hochgeklapptem Deckel 2. Der Form
dieses Koffers angepaßt ist eine Schüssel 3 in etwas-über das Unterteil des Koffers
angehobener Stellung gezeigt. Sie hat sssNx nicht sehr hohe Wände 5 und oben an
diesen Wänden einen umlaufenden flachen Rand 6. Die Schüsóelwände passen mehr oder
weniger genau in den Rand 7 des Kofferunterteils 1. Der umlaufende Rand 6 der Schüssel
legt sich bei eingesetzter Schüssel auf den Rand 7 auf.
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Der Boden der Schüssel kann mit Versteifungsrippen versehen sein,
die in bekannter leise aus dem Bodenmaterial selbst ausgepreßt sind. Als Wandhöhe
genügen 3 bis 5 cm vollauf. Jedoch kann es wünschenswert sein, die Höhe zu vergrößern,
wenn die Schüssel in ihrer Funktion als Koffereinsatz oder Wäschekasten eine größere
Aufnahmefähigkeit haben soll.
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Figur 2 zeigt, wie etwa der Einsatz in dem Koffer gehalten sein kann,
wenn der Koffer geschlossen ist. Dabei ist mit 8 die Seitenwand des Kofferunterteils
bezeichnet. Der Rand des Unterteils ist durch beispielsweise Holzleisten 9 verstärkt.
Die Oberseite der Holzleiste stellt die bei der Beschreibung der Fig. 1 erwähnte
Randfläche 7 des Kofferunterteils dar, auf die sich der Rand 6 der Schüssel 3 auflegt.
Mit 10 ist die Seitenwand des Kofferdeckels 2 bezeichnet. Ihr Rand ist ebenfalls
durch eine Leiste 11 versteift. Die Leiste 11 hält den Einsatz 3 bei geschlossenem
Koffer in seiner Lage.
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Die Figuren 4 und 5 zeigen verschiedene andere Möglichkeiten, die
Schüssel in einen Koffer einzusetzen. So kann sie beispielsweise mit dem Boden nach
oben (Fig. 4) eingesetzt werden. Ihre Tiefe entspricht dann zweckmäßigerweise der
des Deckels. Es kann auch vorteilhaft sein, eine Schüssel, die normalerweise in
der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Weise im Koffer liegen soll, mit einer
solchen Tiefe auszuführen, daß sie auch in der in Fig. 4 gezeigten Lage untergebracht
werden kann, wenn im Koffer Teile aufgenommen werden sollen, die die gesamte Kofferhöhe
oder wenigstens eine solche Höhe beanspruchen, die größer ist als der Abstand der
normal eingesetzten Schüssel vom Kofferboden.
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Wieder eine andere Möglichkeit wird durch Fig. 5 gegeben. Die sche-
| v |
| matische Zeichnung ist so zu verstehen, daß die Schüssel 3
mit |
| ihrem Rand 12 gerade in den Deckel 2 hineinpaßt. Mit dem Deckel |
bildet sie ein völlig abgeschlossenes Fach. Vorzugsweise wird die dazu im Deckel
befestigt, beispielsweise durch Riemen. Bei einer Riemenbefestigung kann ihr Abstand
vom Deckelboden dem jeweiligen Inhalt des zwischen Deckelboden und Schüsselboden
gebildeten Fachs angepaßt werden. Das Fach bleibt auch dann für sich abgeschlossen,
wenn der Koffer geöffnet wird.
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Es kann aber aucheine-befestigungsart für die Schüssel im Deckel vorgesehen
sein, die die Schüssel an einer ganz bestimmten Stelle festlegt, so daß das so gebildete
Fach in eine bestimmte, unveränderliche Größe hat. Zum Beispiel könnte die Schüssel
mit ihrem gerollten Rand 12 in eine Nut am Innenumfang des Deckels eingedrückt werden,
oder es könnten irgendwelche Klammern im Deckel vorhanden sein.
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Fig. 6 ist im Zusammenhang mit Fig. 1 zu betrachten. Wenn die Schüssel
in den Koffer eingesetzt ist muß sie auch mit einem möglicherweise nicht ganz leichten
Inhalt aus dem Koffer wieder herausgenommen werden können. Wenn man für diesen Zweck
keine Griffe vorsieht, läßt sich die Schüssel möglicherweise schlecht greifen, wenn
sie rundum auf dem Kofferrand 7 mit ihrem Rand 6 aufliegt.
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Ein Griff erübrigt sich, wenn man den Rand 6 in der dargestellten
Art nicht ganz umlaufen läßt sondern ihn mindestens an einer Ecke fortfallen läßt
und außerdem die Schüsselwand 13 an dieser Stelle so weit von dem Rand 7 entfernt,
daß sie sich greifen läßt.
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Die Erfindung ist in entsprechender Weise wie bei Koffern auch bei
Reisetaschen verwendbar. Ein Beispiel ist in Figur 3 veranschaulicht
| y |
| Gezeigt ist eine geöffnete Reisetasche 14 mit Schließbügeln
15 V |
| und Tragegriff 16. Ihr Innenraum ist durch Scheidewände vorzugs- |
weise in Einzelfächer unterteilt. Eine Scheidewand ist teilweise sichtbar. Ihre
dem Beschauer zugewandte Nahtkante (gestrichelt gezeichnet) ist mit 17 bezeichnet.
Eine Schüssel 3 hat solche Maße, daß sie in das von der Scheidewand abgeteilte Fach
Waßt.
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Wenn sie ohne Deckel mit ihrem Boden nach außen weisend eingesetztE
wird, schützt sie ihren Inhalt vor von außen wirkenden Kräften. Wenn sie einen Deckel
hat, wird der Inhalt von beiden Seiten geschützt. Ein Deckel erübrigt sich, wenn
die Scheidewand 17 selbst steif ist. Sie bildet dann zusammen mit der Schüssel,
die mit dem boden nach außen weisend eingestzt wird, ein geschlossenes, steifes
Fach.
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Die erfindungsgemäße Schüssel kann mit Aufhängestützen für die zu
trocknende Wäsche kombiniert sein. Das wird allerdings normalerweise nicht notwendig
sein, weil irgendwelche Aufhängemöglichkeiten fast überall zu finden sind.