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DE1854784U - Uebersetzungsvorrichtung fuer eine anlage zur herstellung von metallkonstruktionen. - Google Patents

Uebersetzungsvorrichtung fuer eine anlage zur herstellung von metallkonstruktionen.

Info

Publication number
DE1854784U
DE1854784U DE1961B0046676 DEB0046676U DE1854784U DE 1854784 U DE1854784 U DE 1854784U DE 1961B0046676 DE1961B0046676 DE 1961B0046676 DE B0046676 U DEB0046676 U DE B0046676U DE 1854784 U DE1854784 U DE 1854784U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
station
carriage
parts
workpiece
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1961B0046676
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Francis Tribe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
British Federal Welder and Machine Co Ltd
Original Assignee
British Federal Welder and Machine Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by British Federal Welder and Machine Co Ltd filed Critical British Federal Welder and Machine Co Ltd
Publication of DE1854784U publication Critical patent/DE1854784U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q7/00Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting
    • B23Q7/14Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting co-ordinated in production lines
    • B23Q7/1426Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting co-ordinated in production lines with work holders not rigidly fixed to the transport devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Herstellung von Metallkonstruktionen Die Neuerung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Herstellung von Metallkonstruktionen durch Vereinigung von einzelnen Bauteilen, Die Neuerung betrifft insbesondere die Herstellung von Metallkonstruktionen aus Blech, beispielsweise von Türrahmen oder Bodenteilen der Karosserie eines Straßenfahrzeuges. Der Einfachheit halber wird im folgenden lediglich von der Vereinigung von Blechteilen durch Schweißen zur Bildung eines gerüstförmigen Werkstückes gesprochen, wenngleich die Neuerung auf den besonderen Aufbau dieses Werkstückes keineswegs beschränkt ist.
  • Beim Schweißen von Blechteilen ist es bekannt, die einzelnen Blechteile auf einem Schlitten zu montieren und diesen Schlitten schrittweise von einer Schweißstation zu der nächsten Schweißstation zu bewegen, wobei auf diesen Schweißstationen die einzelnen Blechteile miteinander vereinigt werden. Bei diesen bekannten Einrichtungen sind mehrere Schlitten in Form eines endlosen Bandes angeordnet, wobei diese Schlitten nacheinander an einer Ladestation vorbeigeführt werden. Auf dieser Ladestation werden die einzelnen Teile des Werkstückes nacheinander auf die Schlitten sowie auf die Schweißeinrichtungen montiert, wobei die Schlitten von der letzten Schweißeinrichtung zu der Ladestation wieder zurückgeführt werden.
  • Bei derartigen Einrichtungen ist es allgemein erforderlich, eine große Anzahl von Schlitten vorzusehen und nachdem die Schlitten durch die Trägerkonstruktion der Schweißeinrichtung hindurchgeführt werden müssen, muß die Trägerkonstruktion verhältnismäßig breit ausgeführt werden.
  • Wenn die Schlitten, welche von der letzten Schweißstation zu der Ladestation zurückgeführt werden, sich längs einer Grube in dem Fußboden der Fabrik vorbeibewegen, wird eine verhältnismäßig große Grube unterhalb der Schweißstation benötigt. Da ferner ein jeder dieser Schlitten nacheinander durch sämtliche Schweißstationen hindurchgeführt werden muß, muß dieser sämtliche Schablonen und Aufspannvorrichtungen sowie die Schweißgeräte tragen, welche in den einzelnen Stationen Verwendung finden. Dies hat zur Folge, daß jeder Schlitten bezüglich seiner Ausrüstung sehr häufig eingesetzt wird hinzu kommt noch, daß die Kosten im Falle mehrerer Schweißstationen verhältnismäßig hoch werden können.
  • Die Neuerung kennzeichnet sich dadurch, daß die Teile des gerüstförmigen Werkstückes der Reihe nach von einem endlosen Förderer, welcher Schlitten bzw. Fahrgestelle obiger Art aufweist, schrittweise von einer Ladestation zu einer Übersetzungseinrichtung an mindestens einer Einrichtung vorbeigeführt werden, in welcher die einzelnen Teile vorübergehend beispielsweise durch eine Heftschweißung miteinander verbunden werden, und daß die vorübergehend verbundenen Teile mit Hilfe der Übersetzungseinrichtung von dem Förderer auf einen hin-und hergehenden Gleitschlitten übersetzt werden, welcher synchron mit dem Förderer arbeitet, wobei die vorübergehend zusammengefügten Teile von der Übersetzungseinrichtung zu einer Entladeeinrichtung an einer Mehrzahl von Stationen vorbei schrittweise vorgeschoben werden, in welchen die einzelnen Teile beispielsweise durch Widerstandsschweißen fest verbunden werden, wobei die Teile gleichzeitig von einer Station zu der anderen Station mit Hilfe eines Förderers sowie eines Schlittens transportiert werden. Vorzugsweise werden alle Teile in der Montagestation sowie in der Entladestation von dem Schlitten gelöst, wobei der Schlitten zu der Übersetzungseinrichtung zurückgeführt wird, während die einzelnen Teile zusammengefügt und entladen werden. Die Teile werden vorzugsweise an der Montagestation angehoben derart, daß sie mit der Montageausrüstung (z. B. der Schweißeinrichtung ) zusammenarbeiten können.
  • In der Praxis besteht der endlose Förderer aus einer Mehrzahl von miteinander gekuppelten bzw. einzelnen Schlitten oder Supporten, wobei ein jeder Schlitten bzw.
  • Support Mittel aufweist, um die einzelnen Teile in einer vorbestimmten Lage zu halten. Die Schlitten bzw. Supporte bewegen sich in horizontaler Richtung und intermittierend von der Ladestation zu der Übersetzungseinrichtung, in welcher die mit einer Heftschweißung versehenen Teile von jedem Schlitten nachfolgend entfernt auf die weiteren Schlitten übersetzt und an diesen befestigt werden, während sie in der vorbestimmten Lage gehalten werden.
  • Vorzugsweise bewegen sich die Schlitten bzw. Supporte in zwei übereinander angeordneten, horizontalen Ebenen und zwar zwischen der Ladestation und der Übersetzungseinrichtung, wobei Mittel vorgesehen sind, welche die unbeladenen Schlitten in der Ladestation von der niedrigeren auf die höhere Ebene heben. Es sind ferner Mittel angeordnet, welche die beladenen Schlitten von der höheren Ebene zu den weiteren Schlitten anheben und anschließend die unbeladenen Schlitten von den weiteren Schlitten auf die untere Ebene bewegen. Die Anordnung ist so getroffen, daß ein in der Übersetzungseinrichtung befindlicher Schlitten gehoben und gesenkt wird, wobei ein in der Ladeeinrichtung befindlicher Schlitten gleichzeitig angehoben wird, während die Teile von den weiteren Schlitten gelöst werden.
  • Es ist aber auch möglich, die in der unteren Ebene befindlichen Schlitten durch eine unterhalb des Niveaus vorgesehene Grube hindurchzuführen, wobei die obere waagerechte Ebene die Bezugsebene bildet. Andererseits bewegen sich die Schlitten oder Supporte längs zweier horizontaler Ebenen, welche nebeneinander und auf gleicher Höhe angeordnet sind.
  • Es ist aber auch möglich, die Schlitten längs einer tieferliegenden Ebene von der Ladestation zu der Übersetzungseinrichtung bewegen zu lassen und zwar in oder in der Nähe des Bodens, und die Schlitten zu der Ladeeinrichtung längs einer höherliegenden Ebene zurückzuführen.
  • Die in der Ladestation bzw. Übersetzungseinrichtung befindlichen Schlitten können hydraulisch, mechanisch oder pneumatisch gehoben und gesenkt werden ; sie werden vorzugsweise mittels einer hydraulischen Hubvorrichtung oder aber eines hydraulischen Stempels gehoben.
  • Ein Ausführungsbeispiel der neuerungsgemäßen Einrichtung ist nachstehend an Hand der Zeichnung noch etwas ausführlicher erläutert. In dieser zeigen in rein schematischer Weise : Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines aus Blechteilen aufgebauten Werkstückes, welches mit der neuerungsgemäßen Einrichtung gefertigt wird Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der Anordnung gemäß Fig. 1, jedoch im zusammengefügten Zustand Fig. 3 eine perspektivische Darstellung der Einrichtung gemäß der Neuerung Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des Schlittens bzw. Supportes, welcher in der Einrichtung gemäß der Neuerung verwendet wird.
  • Fig. 5 eine Seitenansicht der Ladestation der neuerungsgemäßen Einrichtung Fig. 6 einen Teilschnitt durch die Anordnung gemäß Fig. 5 Fig. 7 eine Ansicht der Anordnung gemäß Fig. 6 Fig. 8 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Aufspannen einzelner Teile auf den Schlitten gemäß Fig. 4 Fig. 9 bis 12 Ansichten von Einzelteilen des Schlittens der Einrichtung gemäß der Neuerung Fig. 13 eine Ansicht der Kupplung, welche die beiden Schlitten miteinander verbindet Fig. 14 einen Schnitt längs der Linie XIV-XIV in Fig. 13 Fig. 15 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Transport der Schlitten durch die neuerungsgemäße Einrichtung hindurch Fig. 16 eine Ansicht des Endes der Anordnung gemäß Fig. 15 Fig. 17 eine Seitenansicht der Einrichtung in der Nähe der Ubersetzungsvorrichtung Fig. 18 einen Schnitt durch die Anordnung gemäß Fig. 17 Fig. 19 eine Ansicht des Endes der Einrichtung gemäß der Neuerung, welche einzelne Details der Anordnung nach Fig. 18 zeigt Fig. 20 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht der Schweißstation der mit den hin-und hergehenden Schlitten ausgestatteten Einrichtung gemäß der Neuerung Fig. 21 einen Schnitt durch einen Teil der Anordnung gemäß Fig. 20 Fig. 22 eine Seitenansicht der Einrichtung gemäß der Neuerung.
  • In den Figuren 1 und 2 wird das Werkstück gezeigt, welches mit der neuerungsgemäßen Einrichtung hergestellt werden soll.
  • Das Werkstück, beispielsweise ein aus Blech bestehender Bodenteil eines Kraftfahrzeuges, besteht aus einem rechteckigen Blech a mit einem zentral angeordneten, tunnelförmigen Kanal b und gegenüberliegenden Seitenteilen c. Es sind ferner ein Paar Streifen d Z-förmigen Querschnittes vorgesehen, welche Seitenteile c aufweisen. (Fig. 2). Ein kanalförmiger Brückenträger e erstreckt sich quer zu dem Blech a und zwar zwischen den Streifen d und über die tunnelförmige Ausnehmung b hinweg, während eine Platte f und eine Konsole g, welche von der Ausnehmung b getragen werden, mit dem oberen Teil der tunnelförmigen Ausnehmung b fest verbunden ist. Die Teile f und g sind mit Abstand zu dem Brückenträger e gelagert. Die Konsole g und die Platte f ist mit der tunnelförmigen Ausnehmung b verschweißt, welche ihrerseits mit den Streifen d und dem Blech a mittels einer Schweißverbindung verbunden ist. Die Streifen d sind mit dem Blech a derart verschweißt, daß eine stabile Konstruktion gebildet wird.
  • Auf dem oberen Teil der tunnelförmigen Ausnehmung b ist ein kegelstumpfförmiger Knopf bzw. Stutzen h angeordnet (Fig. 10 der Zeichnung). Dieser Stutzen hat an sich keinerlei funktionelle Aufgabe zu erfüllen. Dessen Zweck soll weiter unten im einzelnen erläutert werden.
  • Die Seitenteile c divergieren nach oben, wohingegen die Ränder i parallel und senkrecht zu den Seitenteilen c angeordnet sind.
  • Die verschiedenen Teile des Bodenteiles des Kraftfahrzeuges werden auf einen gerüstähnlichen Schlitten 25 gesetzt (Fig. 4). Dieser Schlitten wird längs der Linie A der neuerungsgemäßen Einrichtung von einer Ladestation A 1 zu einer Übersetzungseinrichtung A 4 bewegt und zwar vorbei an Einrichtungen A 2 und A 3, wo die einzelnen Teile mittels einer vorbereitenden Heftschweißung zusammengebaut bzw. zusammengefügt werden, um anschließend daran längs der Linie B der Einrichtung A 4 zugeführt zu werden. Letztere besteht aus Einrichtungen B 1, B 2 und B 3, mit deren Hilfe die einzelnen Teile fest zusammengeschweißt und dann abgesetzt werden. Die Einrichtungen können entsprechend ihrer Verwendung auch gewechselt werden. So kann beispielsweise die Einrichtung A 1 lediglich als Schlitten-Hubvorrichtung ausgebildet sein. Hierüber wird im folgenden noch zu sprechen sein. Hingegen können die Einrichtungen A 2, die Ladeeinrichtung und die Einrichtung A 3 zum Zwecke der Ausführung von Heftschweißungen vorgesehen werden. Die Einrichtung A 4 bleibt in ihrer Verwendung als Ubersetzungseinrichtung unverändert.
  • Bei der Bewegung in Richtung der Linie A und B bewegt sich der Bodenteil des Fahrzeuges in Richtung des Pfeiles X ; hierbei ist der Knopf bzw. Stutzen h am Zugende der tunnelförmigen Ausnehmung b vorgesehen.
  • Der gerüstähnliche Schlitten 25 (Fig, 4) besteht aus rechteckförmigen Rahmenteilen 26,27 sowie Kopfteilen 28, welche von Verlängerungen 29 der Teile 26 getragen werden. Zwischen den Kopfteilen 28 und den getragenen Außenseitenteilen 26 sind Seitenrahmenteile 30 vorgesehen. Die Kopfteile 28 tragen Kupplungsglieder, deren Vaterteil 32 einen T-förmigen Kopf aufweist, welcher in den entsprechenden Mutterteil 23 durch Vollführung einer vertikalen Relativbewegung, das ist durch eine senkrecht zur Ebene des Schlittens 25 stehende Bewegung, eingeführt wird. Der das Teil 32 tragende Kopfteil 28 wird der Einfachheit halber Vaterteil und der andere Teil Mutterteil genannt.
  • Der als Vaterteil wirkende Teil weist an jedem Ende einen Satz Walzen oder Rollen 33 auf, welche in entsprechenden Schienen 34 (Fig. 3, 5 und 8) eingeführt werden, wobei diese Schienen 34 zu beiden Seiten der Einrichtung gelagert sind. Jedes Seitenrahmenteil 30 trägt einen ähnlichen Satz Rollen 31, welche in entsprechende Schienen 34 eingeführt sind. Der Schlitten 25 bewegt sich in horizontaler Richtung auf Rollen 31, 33 längs der Schienen 34. Die Rollen sind hierbei so gebaut und angeordnet, daß der Schlitten genau senkrecht und bündig liegt (Fig. 8).
  • Die Schienen 34 laufen jeweils durch die in der Mitte liegenden Einrichtungen A 2 und A 3 hindurch. Die Schienen, welche durch die an den Enden liegenden Einrichtungen A 1 und A 4 hindurchgeführt werden, sind getrennt von dem mittleren Schienenteil gelagert. Die Endschienen 34 der Einrichtung A 1 sind auf einen Tisch 35 montiert, welcher von einem Grundrahmen 36 (Fig. 5) mit scherenförmigen Lenkern 37,38 getragen wird. Die Lenker sind zu beiden Seiten des Tisches angeordnet. Sie sind an dem Tisch 35 sowie dem Rahmen 36 an den Stellen 39,40 angelenkt, wobei die Lenker 37, 38 längs eines einen Schlitz aufweisenden Führungsstückes 41,42 entsprechend gleiten. Ein hydraulischer Motor bzw. eine hydraulische Vorrichtung 43, welche den Rahmen 36 sowie die Lenker (Fig. 1) verbindet, ist so ausgestaltet, daß die Lenker geöffnet bzw. geschlossen werden, wodurch der Tisch angehoben bzw. abgesenkt wird. Wenn der Tisch gänzlich hochgehoben wird, fluchten die an den Endteilen angeordneten Schienen 34 mit den in dem mittleren Teil angeordneten Schienen, welche sich durch die Einrichtungen A 2 und A 3 hindurch erstrekken. Der Schlitten 25kann deshalb von dem Tisch 35 in die Einrichtungen A 2 hineingeführt werden.
  • Der Schlitten 25 ist in seiner Lage genau festgelegt und gegen jegliche Bewegung gesichert, sofern der Tisch in nachstehender Weise angehoben wird (Fig. 5,6 und 7). In der Nähe des äußeren Endes des für die Einrichtung A 1 bestimmen Endschienenteiles (das ist das von der Einrichtung A 2 entfernt liegende Ende) ist ein nach oben stehender Anschlag 44 vorgesehen, welcher zusammen mit der Schiene gehoben und gesenkt wird. Das Kopfstück 35 des Kupplungsgliedes 32 legt sich gegen das Teil 44 an. Ein Winkelhebel 46 ist an der Stelle 47 angelenkt und wird mittels einer Feder 48 in einer hinter dem Kopfstück 45 liegende Lage gehalten (Fig. 5, gestrichelter Linienzug). Der Hebelmechanismus wird zusammen mit dem Tisch 35 mit Hilfe eines Armes 50 nach oben und unten bewegt. Der Hebel drückt das Kopfstück 35 gegen den Anschlag 44 derart, daß der Schlitten genau gelagert und gegen eine Längsbewegung in Richtung der Schienen 34 gesichert wird.
  • Kurz vor der obersten Stellung des Tisches 35 greift der Hebel 46 in eine feste Konsole 49 und wird während der Aufwärtsbewegung des Kopfstückes 45 gegen jegliche Bewegung gesichert. Der Kopfteil wird auf diese Weise gelöst, so daß der Schlitten in der Lage ist, sich längs der Schienen 34 zu bewegen, soweit dies den Hebel 46 anbelangt.
  • Während sich der Schlitten 25 zusammen mit dem Tisch 35 nach oben bewegt, befindet sich ein weiterer Schlitten in der Einrichtung A 2. Dieser Schlitten befindet sich genau in der Lage A 2, worauf im folgenden noch eingegangen werden soll. Es genügt zu sagen, daß der als Mutterteil wirkende Teil der Kupplung 23 des auf dem Tisch 35 befindlichen Schlittens mit der Kupplung 32 des in der Einrichtung A 2 befindlichen Schlittens fluchtet, so daß die Kupplungsteile beim Hochheben des Tisches ineinandergreifen. Die Teile 44, 46 sichern zu diesem Zwecke eine genaue Lage. So werden, wenn der Tisch voll nach oben zu ausgefahren ist, die Schlitten der Einrichtungen A 1 und A2 miteinander gekuppelt.
  • Es ist ferner erforderlich, daß die Schlitten zusammengekuppelt werden, ohne daß während der Bewegung ein Lösen erfolgt. Dies wird mit Hilfe der in Fig. 13 der Zeichnung dargestellten Vorrichtung erreicht. Jeder Kopfteil 28 weist ein Paar, voneinander entfernt liegenden Platten 51 mit schrägen Stirnflächen auf. Eine jede Platte zeigt einen keilförmigen Block 52, welcher mit den Platten 51 über Bolzen 53 verbunden ist. Die Bolzen sind nach entsprechendem Lösen längs Schlitten 54 der Platte 51 beweglich eingerichtet. Hierbei werden die Teile 52 bezüglich des Schlittens kreuzweise gelagert. Auf diese Weise sind die jeweiligen keilförmigen Teile in Längsrichtung genau verstellbar. Die Stirnflächen des in Querrichtung verlaufenden Kopfteiles 45 sowie die Innenflächen der Teile 23 sind konvex geformt, so daß infolge des Zusammenkuppelns der Teile durch Anheben des Tisches 35, die konvex geformten Stirnflächen mit entsprechend reduziertem Spiel ineinandergreifen. Auf diese Weise werden die Teile mit genügendem Spiel ineinandergeführt.
  • Hierbei wird das Spiel reduziert. Durch Feststellung der Blöcke 52 wird das zwischen den konvexen Flächen der Teile 23, 45 befindliche Spiel durch Kuppeln der beiden Schlitten im wesentlichen eliminiert.
  • Das in Querrichtung verlaufende Kopfstück 45 (Fig.
  • 14 ist mit dem Schaft 55 des Teiles 32 mit Hilfe einer Schraube 56 verbunden, welche ein Verschwenken des Kopfstückes 45 ermöglicht. Wenn das Kopfstück 45 um 900 aus der in Fig. 13 der Zeichnung dargestellten Lage herausgeschwenkt wird, wird das Kopfstück 45 durch Öffnung des Teiles 23 (Fig.
  • 4) hindurchgeführt und der Schlitten kann anschließend daran entkuppelt werden. Das Kopfstück 45 wird gegen Verschwenken mit Hilfe eines Stiftes 58 gesichert, welcher von einer Feder 39 gezwungen wird, in eine Bohrung 60 des Kopfstückes einzugreifen. Der Stift 58 kann von Hand über eine Handhabe 61 zurückbewegt werden. Das Entkuppeln wird beim Aufstellen, Justieren oder aber während eines Defektes der Einrichtung von Hand durchgeführt.
  • Die Figuren 15 und 16 der Zeichnung zeigen die neuerungsgemäße Einrichtung in der Station A 2. Mit 25 ist der Schlitten bzw. Support bezeichnet, welcher mit einem auf dem Tisch 35 befindlichen Schlitten gekuppelt wird. Das Kuppeln erfolgt dann, wenn der Tisch nach oben angehoben wird, wie dies vorstehend im einzelnen erläutert ist. In ähnlicher Weise wird der Schlitten in der Station A 2 mit dem Schlitten der Station A 3 gekuppelt. Der Mechanismus zum Antrieb der Schlitten befindet sich in der Station A 2 und wird in den Figuren 15 und 16 der Zeichnung im einzelnen gezeigt.
  • Die Schlitten werden nacheinanderfolgend durch die Stationen A 1, A 2, A 3 und A 4 hindurchbewegt und zwar in Höhe des Tisches 35, wenn sich dieser in der nach oben ausgefahrenen Stellung befindet. Die Schlitten werden nacheinanderfolgend durch die Stationen A4, A 3, A 2 und A 1 zu-
    rückgeführt und zwar in einer tieferen Ebene (Fig. 15 und 16).
    In der oberen und unteren Ebene ist je ein Antriebsmechanis-
    mus für die Schlitten vorgesehen. Im folgenden wird der An-
    trieb für die Anordnung in der oberen Ebene beschrieben.
  • Der Grundrahmen 36 weist senkrecht nach oben gerichtete Träger 62 auf, auf welchen in zwei Ebenen Schienen 34 gelagert sind. Die Schienen 34 sind mit diesen Trägern fest verbunden. Unmittelbar unterhalb der oberen Schienen ist ein weiterer Rahmen 63 vorgesehen, welcher mit den Trägern 62 fest verbunden ist. Der Rahmen 63 trägt einen Drehmotor 64 (z. B. einen hydraulischen Motor), welcher ein Paar Rollen 65 über ein Getriebe 66 antreibt. Die Rollen 65 sind mit Reibbelegen 67 (Fig. 16) versehen, wobei jeder Reibbelag 67 mit einer Platte 68 in Reibungsschluß tritt, welche unterhalb von Trägern 26 des Schlittens 25 angeordnet sind (siehe auch Fig. 4).
  • Der Motor, das Getriebe sowie die Rollen sind auf einer Grundplatte 69 angeordnet, welche an der Stelle 70 mit dem Rahmen 63 derart gelenkig verbunden ist, daß eine Bewegung nach oben und unten vollführt werden kann. Die Grundplatte 69 weist auf Federn gelagerte Füße 71 auf, welche auf Rahmen 63 aufsitzen. Diese Füße befinden sich an dem freien, nicht schwenkbar gelagerten Ende der Grundplatte 69. Das freie Ende ist auch mit dem Rahmen 63 über einen hin-und hergehenden hydraulischen Motor bzw. eine hydraulische Hubvorrichtung 72 gelenkig verbunden. Die hydraulische Hubvorrichtung 72 dreht die Grundplatte 69 auf dem Rahmen 63 derart, daß der Antriebsmechanismus angehoben und die Räder 65 mit den Platten 68 in Kraftschluß treten. Während des Betriebes des Motors 64 wird der Schlitten 25 mit Hilfe einer Betätigungsvorrichtung 72 nach vorne bewegt derart, daß die sich drehenden Räder 65 mit den Platten 68 in Kraftschluß treten.
  • Die sich bewegenden Schlitten haben eine beträchtliche Trägheit und es ist erforderlich, daß die Schlitten bei Beendigung ihrer Bewegung an der nächsten Station allmählich abgebremst werden. Entsprechend weist jede Platte eine geneigte Platte 73 auf, welche an einem hydraulischen Ventil 74 vorbeigeführt wird, das über eine Konsole 75 mit dem Rahmen 63 derart verbunden ist, daß hierdurch das Ventil bewegt wird. Gegen das Ende der Bewegung zu von der Station A 1 nach der Station A 2, wird das Ventil 74 in Richtung des Steuermotors 64 bewegt, wobei dieser Motor in seiner Bewegung etwas gehemmt wird, so daß die miteinander gekuppelten Schlitten der höheren Ebene verzögert werden. Schließlich wird die Hubvorrichtung 72 in Richtung der Grundplatte 69 bewegt, wodurch der Antrieb der Schlitten schnell unterbrochen wird. In diesem Augenblick wird ein weiterer hin-und hergehender Motor oder eine Hubvorrichtung 76 in Tätigkeit gesetzt derart, daß ein konischer Bolzen 77 in ein pfannenartiges Lager 78 eingreift, welches von einer Konsole 79 des Schlittens 25 getragen wird (Fig. 4 und 9). Der Bolzen 77 und das Lager 78 legen den Schlitten 25 genau an der Station A 2 fest, wodurch das Kuppeln der einzelnen Schlitten in den Stationen A1und A 2 beim Anheben des Tisches 35 gewährleistet wird.
  • Ein entsprechender Bolzen 77 ist gleichermaßen in der Station A 3 vorgesehen (Fig. 15).
  • In der Station A 2 werden die Schlitten 25 in der unteren Ebene in ähnlicher Weise mittels eines an der Grundplatte 69 angeordneten Motors 64 angetrieben. Die Grundplatte 69 ist an dem Rahmen 36 angelenkt. Es sind ferner eine die Lage festlegende Hubvorrichtung 76 sowie ein Ventil 74 vorgesehen. Während sich die Schlitten in entgegengesetzten Richtungen in der oberen und unteren Ebembewegen, sind die Platten 73 in entgegengesetzten Richtungen geneigt.
  • Die an der Übersetzungseinrichtung A 4 befindliche Vorrichtung ist in den Figuren 17 bis 19 im einzelnen gezeigt.
  • Ein portalförmiger Rahmen 80 weist eine Platte 81 auf, auf welcher ein hydraulischer Drehmotor 82 (Fig. 3) angeordnet ist mit dem Zweck, die Antriebswelle 83 sowie die Kurbel 84, welche an jeder Seite der Welle angeordnet ist, anzutreiben.
  • Jede Kurbel steht mit einem heb-und senkbaren Rahmen 85 über eine Schubstange 86 in Verbindung. Es ist ferner ein Gewicht 87 vorgesehen, um die hin-und hergehenden Massen auszugleichen.
  • Jeder Rahmen 85 (Fig. 18) wird zum Zwecke der hin-und hergehenden Bewegung von senkrecht stehenden Ständern 87 geführt, wobei zwischen dem Rahmen 85 und diesen Ständern Rollen 88 gelagert sind. Jeder Rahmen 85 weist Arme 89 auf, welche sich über die Enden der Seitenrahmen 30 erstrekken. Das in den Figuren 1 und 2 dargestellte Werkstück wird auf dem Schlitten 25 gehalten, wie dies im folgenden noch zu erläutern sein wird. Vorläufig soll lediglich erwähnt werden, daß in der Station A 4 das Werkstück von dem Schlitten abgehoben werden kann. Der Einfachheit halber ist das Werkstück in den Figuren 17 bis 19 der Zeichnung lediglich mit dem Bezugszeichen a bezeichnet.
  • In der Station A 4 sind ein Tisch und eine Hubeinrichtung vorgesehen, wie sie aus den auf die Figuren 1 und 5 bezugnehmenden Ausführungen hervorgehen. Der Tisch und die Hubeinrichtung sind in der Fig. 17 erläutert, wobei die gleichen Teile auch die gleichen Bezugsziffern aufweisen. Wenn sich der Tisch 35 in der Station A 4 in seiner obersten Stellung befindet, wird ein Schlitten 25 längs Schienen 34 von der Station A 3 zu der Station A 4 bewegt. In diesem Augenblick befindet sich der heb-und senkbare Rahmen 85 an der tiefsten Stelle seines Hubes (Fig. 17), wobei sich die Arme 89 etwa in der gleichen Höhe befinden wie die Schienen 34, das ist etwas unterhalb der Ebene der Schlitten 25. Der volle Umriß des Werkstückes a in Form eines Bodenteiles eines Kraftfahrzeuges ist in Fig. 18 der Zeichnung in gestricheltem Linienzug dargestellt. Aus dieser Fig.
  • 18 ist zu entnehmen, daß die Arme 89 in die Ausnehmungen eingreifen können, welche in dem Schlitten vorgesehen sind derart, daß diese unter das Werkstück eingeführt werden.
  • Dies geschieht während sich der Schlitten 25 in der Station A 4 befindet und nachdem die Rahmen 85 mit der Hubbewegung begonnen haben. Anschließend, nachdem sich der Rahmen 85 nach oben zu bewegt, wird das Werkstück a von dem Schlitten 25 abgehoben und die oberste Lage bewegt, welche in Fig. 17 durch einen strichpunktierten Linienzug dargestellt ist. Der Schlitten 35 der Station A 4 wird abgesenkt, nachdem das Werkstück a von diesem entfernt worden ist, um den Schlitten mit den unteren Schienen 34 in eine fluchtende Lage zu bringen. Ist dies geschehen, wird die Kupplung 23, 32 der Schlitten der höheren Lage gelöst und die Kupplungsverbindung der unteren Ebene wird hergestellt. So wird, wenn der untere Antriebsmechanismus in Gang gesetzt wird, der Schlitten in der Station A 4 zu der Station A 3 bewegt.
  • Beide Tische 35 werden zu gleicher Zeit gehoben und abgesenkt. Wenn sich die Tische in ihrer obersten Lage befinden, wird der Antriebsmechanismus für die oberen Schlitten in Tätigkeit gesetzt ; der untere Antriebsmechanismus ist hierbei außer Betrieb ; wenn hingegen die Tische in ihrer untersten Lage sind, ist der obere Mechanismus außer Betrieb, wohingegen der untere Mechanismus in Betrieb ist.
  • Wenn der Schlitten 25 auf den Tisch 35 zu der Station A 4 hin bewegt wird, wird er in seiner genauen Lage durch Anlage eines Gliedes 23 an einen Anschlag 90 (Fig. 17) bestimmt. Dieser Anschlag 90 ist an einem Arm 91 des Tisches befestigt. Eine Schnappvorrichtung 92 wird bei der Bewegung in Richtung des Anschlages 90 von dem Teil 23 nach der Seite hin bewegt, wobei die Schnappvorrichtung
    dann hinter das Teil 23 springt, wie dies in Fig. 17 im ein-
    zelnen zu sehen ist. Wenn der Tisch in der Station A 4 in seiner tiefsten Lage ist, legt sich die Schnappvorrichtung 92 gegen einen festen Anschlag 93 an, welcher von dem Rahmen 36 zum Lösen des Gliedes 23 getragen wird. Der Schlitten kann dann von der Station A 4 nach der Station A 3 zurückgeführt werden.
  • Im folgenden wird auf die Fig. 22 der Zeichnung Bezug genommen. Die Linie B enthält für jede Station B 1, B 2 und B 3 einen Rahmen 94, von welchem die Schweißeinrichtungwelche ganz allgemein mit 95 bezeichnet ist-getragen wird.
  • Ein hin-und hergehender hydraulischer Motor oder eine Hubvorrichtung 96 (Fig. 20) hebt und senkt ein Wiegenstück 97, auf welchem das Werkstück a ruht. Hierdurch kann das Werkstück a in bezug auf die Vorrichtung 95 in die Arbeitsstellung gehoben werden. Das Wiegenstück 97 wird dann in die Ausgangsstellung abgesenkt.
  • Eine Gleitvorrichtung 98 erstreckt sich von der Station A 4 durch die Stationen B 1, B 2 und B 3 hindurch.
  • Die Gleitvorrichtung wird von dieser Grenzstellung nach rechts über einen hin-und hergehenden hydraulischen Motor oder aber eine Hubvorrichtung 99 hin-und herbewegt und zwar so lange, bis die Gleitvorrichtung die andere Grenzstellung erreicht, in welcher sich die Vorrichtung durch die Stationen B 1, B 2, B 3 und B 4 hindurch erstreckt.
  • Der hydraulische Motor bzw. die Hubvorrichtung 99 wird von dem Rahmen 94 getragen und steht mit der Gleitvorrichtung über eine Konsole 100 in Verbindung. Bei der Station B 4 handelt es sich um eine Entladestation, mit welcher das fertige Werkstück a von der Linie B entfernt wird. Die Gleitvorrichtung 98 bewegt sich zwischen den beiden, oben erwähnten Grenzstellungen hin und her. Nachdem die Gleitvorrichtung 98 der Station A 4 zugeführt wird, werden die Rahmen 85 aus ihrer obersten Stellung (Fig. 17)-in welcher sich das Werkstück a oberhalb der Gleitvorrichtung 98 befindetabgesenkt. Zwangsläufig wird das Werkstück auf die Gleitvorrichtung abgesetzt und von dieser Vorrichtung gehalten, wie dies im folgenden noch zu erläutern sein wird. Das Werkstück a in dieser unteren Lage wird in Fig. 17 in Form eines strichpunktierten Linienzuges gezeigt. (Ein wenig unterhalb des Werkstückes in seiner obersten Lage).
  • Die Gleitvorrichtung 98 besteht aus einem Paar in Abstand zueinander verlegten Trägern 101, von welchen ein jeder über Rollen 102 getragen wird. Diese Rollen sind auf Konsolen 103 gelagert, welche auf einem mit dem Rahmen 94 verbundenen Stützbalken 104 angeordnet sind. Die Träger 101 sind zweckmäßig über Querträger 131 (Fig. 19) miteinander verbunden. Die Wiegenstücke 97 liegen zwischen den Trägern 101.
  • Die Stationen A 4, B 1, B 2, B 3, und B 4 liegen zueinander in gleichen Abständen, wobei sich die Vorrichtung 98 zwischen jedem Paar der benachbarten Station hin-und herbewegt. Wenn die Wiegenstücke 97 in ihren untersten Stellungen sind, was dann der Fall ist, wenn die Werkstücke a sich auf der Vorrichtung 98 in gleichen Abständen liegend befinden, wird die Vorrichtung 98 aus der in Fig. 22 dargestellten Lage nach rechts bewegt.
  • Das Werkstück a der Station A 4 wird zu der Station B 1 gebracht, wohingegen das Werkstück der Station B 1 gleichzeitig nach B 2 usw. gebracht wird. Danach werden sämtliche Hubvorrichtungen 96 bewegt, um die Wiegenstücke sowie die auf diesen befindlichen Werkstücke a zu heben, wobei eine Schweißung auf den Werkstücken a mit Hilfe einer Vorrichtung 95 durchgeführt wird und zwar gleichzeitig an jeder Station B 1, B 2 und B 3. Im gleichen Zeitpunkt wird ein Werkstück bei B 4 entladen. Während die Werkstücke angehoben werden, wird die Vorrichtung 98 in die in Fig. 22 der Zeichnung dargestellte Lage zurückgeführt. Die Wiegenstücke werden dann abgesenkt und die Werkstücke a auf die Gleitvorrichtung 98 gesetzt. Gleichzeitig wird ein Werkstück auf die Gleitvorrichtung 98 der Station A 4 gesetzt.
  • Dieser Vorgang wiederholt sich dann entsprechend. Auf diese Weise werden die Werkstücke einer jeden Staion A 4, B 1, B2, B 3 und B 4 gleichzeitig schrittweise mit Hilfe der Gleitvorrichtung 98 nach vorne bewegt. Ferner werden die Werkstücke a in den Stationen B 1, B 2, B 3 und B 4 sämtlich angehoben und abgesenkt. Schließlich werden die Schweißungen in den Stationen B 1, B 2 und B 3, die Übersetzung von der Linie A nach der Linie B sowie das Entladen in B 4 zu gleicher Zeit durchgeführt. Auf diese Weise werden die Teile eines einzelnen Werkstückes a nacheinanderfolgend zusammengeschweißt, so daß eine jede Station B 1, B 2 und B 3 im wesentlichen lediglich die für den speziellen Arbeitsvorgang erforderlichen Werkzeuge trägt. Die Summe dieser in den Stationen befindlichen Werkzeuge stellt die gesamte Ausrüstung zur Herstellung der fraglichen Bodenteile von Kraftfahrzeugen dar.
  • Die verschiedenen hydraulischen Motoren bzw. Hubvorrichtungen, die Schweißvorrichtungen usw. sind miteinander verbunden und werden entsprechend gesteuert, so daß die verschiedenen Arbeitsgänge synchronisiert sind. Insbesondere werden die Horizontal-und Vertikalbewegungen der Schlitten 25, die Vertikalbewegungen der Rahmen 85 sowie die Horizontalbewegungen der Gleitvorrichtung 98 koordiniert, so daß die Werkstücke a automatisch von der Linie A der Linie B zugeführt werden. Mit der vorstehend beschriebenen Anordnung werden die Einzelteile des Werkstückes a, wenn sie auf den Schlitten 25 gelegt werden, automatisch der Entladestation zugeführt, wobei die einzelnen Arbeitsgänge zur Herstellung des Werkstückes sämtlich automatisch ausgeführt werden. Zum wirksamen Betrieb der Einrichtung ist es erforderlich, daß die Einzelteile des Werkstückes a auf den Schlitten 25, den Wiegenstücken 97 sowie der Gleitvorrichtung 98 in einer vorbestimmten Lage genau festgelegt sind und daß beim Übersetzen eines jeden Werkstückes von den Schlitten auf die Gleitvorrichtung sowie von der Gleitvorrichtung auf die Wiegenstücke und umgekehrt, das Werkstück sich nach jedem Übersetzungsvorgang genau in der gewünschten Lage befindet.
  • Der Schlitten 25 (Fig. 4) ist mit einem konischen Kopf oder Stutzen 105 sowie mit zwei Paar einander gegenüberliegenden Blöcken 106 versehen, wobei ein jedes Paar auf der Verlängerung 29 des Rahmenteiles 26 angeordnet ist.
  • Die inneren Flächen 107 eines jeden Blockpaares divergieren in geringem Ausmaße nach oben zu. Das Blech a (Fig. 1) wird auf den Schlitten 25 mit Hilfe eines Bedienungsmannes gesetzt, so daß der Stutzen 105 in den Knopf h unterhalb des Bleches eintritt (Figuren 1,10). Der Stutzen 105 und der Knopf h sind so ausgebildet, daß sie ineinanderpaasen. Der Knopf bringt das Blech bezüglich des Schlittens in eine genaue Längs-und Querlage. Er verhindert aber keinesfalls ein Verdrehen des Bleches. Die Ränder i des Bleches werden genau gefertigt und zwischen die Blöcke 106 derart eingeführt, daß sie die Flächen 107 berühren. Die Blöcke sichern das Blech a gegen Verdrehungen. Auf diese Weise wird mit Hilfe des Knopfes 105 sowie der Blöcke 106 die Möglichkeit geschaffen, das Blech a genau auf den Schlitten 25 und zwar in der richtigen Lage zu setzen. Das Blech ruht auf Schuhen 120, welche in geeigneter Weise auf dem Schlitten 25 (Fig.
  • 11) derart angeordnet sind, daß sie das Blech abstützen.
  • Fig. 11 zeigt auch den Block 106 in seinen konstruktiven Einzelheiten. Der Block besteht aus einer an der Stelle 122 über eine Konsole drehbar gelagerten Platte 121 und ist in schräger Richtung verstellbar mit Hilfe einer Schraube 124 derart, daß eine einfache und auch genaue Verstellmöglichkeit über geneigte Flächen gegeben ist.
  • An jeder Station B 1, B 2 und B 3 ist das Wiegenstück 97 mit einem nach oben zu gerichteten Fuß 108 (Fig.
  • 20) versehen. Dieser trägt einen Knopf 109 und ist gleichfalls mit Konsolen 110 versehen, welche schräge Flächen 111 aufweisen. Der Knopf 109 sowie die Flächen 111 entsprechen dem Knopf 105 sowie den Flächen 107 und legen das Blech a auf dem Wiegenstück genau fest.
  • Die geringste Ungenauigkeit in der Lage des Bleches a auf dem Schlitten 25 oder dem Wiegenstück 97 wird mit Hilfe der geneigten Flächen 107 und 111 sowie mittels der konischen Form des Knopfes h und der schrägen Ausbildung der Knöpfe 105 und 109 ausgeglichen.
  • Das Blech wird auf dem Wiegenstück mit Hilfe einer Feststellvorrichtung 112 niedergehalten (Fig. 20, 21). Diese Feststellvorrichtung wird mit Hilfe einer Feder 113 nach unten gedrückt. In diese Feststellvorrichtung legt sich beim Anheben des Wiegenstückes der tunnelförmige Kanal b.
  • Die Feststellvorrichtung hängt von dem Rahmen 94 herab. Ein auf dem Wiegenstück 97 befindlicher Stützblock 114 trägt den tunnelförmigen Kanal b unterhalb der Feststellvorrichtung 112.
  • Das Werkstück a muß auch auf den Schlitten 25 niedergehalten werden. Dies wird im folgenden beschrieben. In Fig.
  • 3 der Zeichnung legt der Bedienungsmann das Blech a auf den Schlitten 25 in der Station A 1. Er ist ferner in der Lage, die anderen Teile d, e, f, g auf das Blech in den Stationen A 1, A 2 zu legen, während sich der Schlitten von der Station A 1 nach A 3 bewegt. Der Bedienungsmann verfügt über einen in der Zeichnung nicht weiter dargestellten Handschweißapparat, wobei die Teile f und g mittels einer Heftschweißung mit dem tunnelförmigen Kanal b versehen werden. Die Streifen d werden auf das Blech a gelegt und zwar längs der Seiten desselben, bevor die Heftschweißung vorgenommen wird. In der Station A 2 sind drei hakenförmige Spannvorrichtungen 115 längs eines Rahmens 116 in Abständen zueinander angeordnet.
  • Wenn der Bedienungsmann einen Streifen d genau auf die Blechplatte a legt, werden die hakenförmigen Spannvorrichtungen 115 in Tätigkeit gesetzt derart, daß die Streifen festgehalten werden, wobei das Blech und die Streifen von den Blöcken 117, 118 getragen werden. Die Blöcke 117 sind lösbar angeordnet. Jede hakenförmige Spannvorrichtung 116 nebst dem zugeordneten Block 117 wird von einem hin-und hergehenden hydraulischen Motor oder aber einer entsprechenden Hubvorrichtung 119 betrieben. Während die Streifen d in vorstehender Weise gespannt sind, vollführt der Bedienungsmann eine Heftschweißung derart, daß die Streifen mit der Blechplatte a verbunden werden. Anschließend daran werden die hakenförmigen Spannvorrichtungen 115 gelöst, wobei das Blech a auf dem Schlitten liegen bleibt (Fig. 12).
  • Nach dem Schweißvorgang führt der Schlitten das Werkstück a der Station A 3 zu. Hierbei bewegt sich der Schlitten unterhalb eines baldachinartigen Verdeckes 125 (Fig. 3), welches von Füßen 126 getragen wird. Von diesem Verdeck 125 hängt ein Schweißgerät 127 herab. Das Gerät wird in die Betriebsstellung abgesenkt, um die einzelnen Teile mittels einer Heftschweißung miteinander zu verbinden derart, daß sie mit genügender Sicherheit in den weiteren Stationen gehandhabt werden können. Das Schweißgerät 127 wird auf die einzelnen Teile gepreßt und hält diese auf dem Schlitten 25 nieder. Nach Durchführung der Heftschweißung der Station A 3 werden das Schweißgerät gehoben und der Schlitten der Station A 4 zugeführt.
  • Das Werkstück a muß von der Station A 4 auf die Vorrichtung 98 mit hinreichender Genauigkeit übersetzt werden, damit gewährleistet ist, daß das Werkstück über den Knopf 109 sowie die Flächen 111 des Wiegenstückes 97 der Station B 1 genau der Länge nach festgelegt wird.
  • Die Arme 89 (Fig. 17 und 18) weisen Abwinkelungen 128
    L-förmigen Querschnittes auf, um die Ränder i des Werk-
    stückes in Form eines Bodenteiles eines Kraftfahrzeuges zum Zwecke der genauen Lagerung auf dem Rahmen 85 in Richtung der Bewegung X zu ergreifen. Gerade in dieser Richtung ist nämlich die Gefahr am größten, daß das Blech in bezug auf die Übersetzung von dem Schlitten 25 auf den Hubrahmen 85 nicht fluchtet. Demgegenüber ist die Gefahr des mangelnden Fluchtens in der Querrichtung erheblich geringer. Wenn das Werkstück a in Richtung der Gleitvorrichtung 98 abgesenkt wird, wird es auf nach innen zu gerichtete Arme 129 gesetzt (Fig. 18), welche von Gleitstücken 101 getragen werden. Es handelt sich hier um jeweils drei Arme auf jedem Gleitstück für jede Station A 4, B 1, B 2 und B 3.
  • Das Werkstück a wird von jedem Wiegenstück 97-sofern das letztere abgesenkt wird-mit Hilfe von Armen 129 abgehoben und der nächsten Station mittels der Gleitvorrichtung 98 sowie mit Hilfe dieser Arme zugeführt, welch letztere keilförmige Blöcke 130 (Fig. 19) aufweisen, die sich hinter den Rand der Blechplatte a sowie der Seitenteile c legen.
  • Die Schlitten 25 bewegen sich längs zweier parallen, horizontalen Rahmen. Dies bracht keineswegs stets so zu sein. Die untere Bahn (Fig. 3) befindet sich in einer Grube 132 (Fig. 3).
  • Die wesentlichen Vorteile der neuerungsgemäßen Einrichtung sind die folgenden : 1. Die Spannvorrichtungen sowie die Schweißgeräte an jeder Station sind jeweils dem entsprechenden Arbeitsgang der einzelnen Stationen angepaßt. Entsprechend sind die Anlage-und Instandhaltungskosten niedrig.
  • 2. Die Schlitten werden sowenig wie möglich benutzt, so daß die Anlage kostenniedrig gehalten werden kann, zumal dieser Teil der Einrichtung verhältnismäßig hoch ist, insbesondere dann, wenn eine Grube für diese Schlitten verwendet wird.
  • 3. Der Gebrauch der Schlitten in der Linie A ermöglicht eine schnell ausführbare Handarbeit, einschließlich der von Hand auszuführenden Heftschweißung und zwar während der Bewegung der Schlitten.
  • 4. Nach vorläufigem Zusammenbau mit Hilfe einer Heftschweißung wird das Werkstück in Form eines Bodenteiles eines Kraftfahrzeuges in der zweiten Montagelinie B automatisch gefertigt.
  • 5. Die von Hand ausgeführten Heftschweißungen werden durch Erwägungen bezüglich der konstruktiven Ausgestaltung der neuerungsgemäßen Einrichtung nicht beschränkt. Die einzelnen Teile sind von beiden Seiten und auch von oben zugänglich.
  • 6. Es können entsprechend dem Bedarfsfalle eine oder aber eine oder zwei Bedienungspersonen auf jeder Seite des Werkstückes zum Zwecke der Ausführung der Heftschweißung angesetzt werden.
  • Der Entlademechanismus der Station B wird im einzelnen nicht beschrieben. Dieser kann die Form der an sich bekannten Einrichtungen dieser Art haben, wenngleich bei dem in Fig. 22 dargestellten Ausführungsbeispiel schräg angeordnete Schienen 135 vorgesehen sind, längs welcher derfertige Bodenteil a seitlich auf das Band des Förderers 136 nach unten bewirkt wird. - Schutzansprüche-

Claims (2)

  1. Neue Schutzansprüche 1. Übersetzungsvorrichtung für eine Anlage zur Herstellung von Metallkonstruktionen, d a d u r c h g e k e n n- z e i c h n e t, daß die Vorrichtung aus zwei lngs- C>
    Ständern (87) gleitend gelagerten Rahmen (85,89) sowie einem heb-und absenkbaren Tisch (35) besteht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die Bewegung der beiden Rahmen (85, 89) über einen Kurbeltrieb (82,84,86) erfolgt.
    Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i o h n e t, daß der einen Schlitten (25) transportierende Tisch (35) mit einem Grundrahmen (36) über je ein Paar scherenförmige Lenker (37,38) verbunden ist, an welche die Kolbenstange eines hydraulischen Zylinders (43) angelenkt ist.
    4* Vorrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß in dem Tisch (35) und in dem Grundrahmen (36) je ein Führungsschlitz eingearbeitet ist, in welchen mit dem einen Ende eines jeden Lenkers (37, 38) fest verbundene Zapfen eingreifen.
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