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DE1854675U - Bohrstange mit einstellbarem schneidstahl. - Google Patents

Bohrstange mit einstellbarem schneidstahl.

Info

Publication number
DE1854675U
DE1854675U DEB49047U DEB0049047U DE1854675U DE 1854675 U DE1854675 U DE 1854675U DE B49047 U DEB49047 U DE B49047U DE B0049047 U DEB0049047 U DE B0049047U DE 1854675 U DE1854675 U DE 1854675U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boring bar
wedge
boring
adjusting screw
longitudinal groove
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB49047U
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Breuning
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB49047U priority Critical patent/DE1854675U/de
Publication of DE1854675U publication Critical patent/DE1854675U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2260/00Details of constructional elements
    • B23B2260/136Springs

Landscapes

  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

  • Bohrstange mit einstellbarem Schneidstahl Die Neuerung bezieht sich auf eine Bohrstange mit einstellbarem Schneidwerkzeug, dessen federnder Schaft in eine Längsnute der Bohrstange eingelassen und mit seinem einen Ende in dieser lösbar befestigt ist, während das andere Ende einen Schneidkörper mit einer seitlich vorstehenden Schneide trägt und mittels eines am Schaftrücken angreifenden Stellgliedes nach außen verdrängbar
    ist.
  • Gegenstand des Gebrauchsmusters ist die Weiterbildung der Neuerung gemäß dem D. B. G. M. 1 849 882 zur spielfreien Feinverstellung der Schneide, zur Erweiterung des Drehbereiches und im besonderen zur zusätzlichen Grobverstellung des Werkzeuges.
  • Diese Weiterbildung wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß das Stellglied aus einem Keil besteht, der in der Längsnute der Bohrstange verstellbar geführt ist und mit einer Keilfläche am Rücken des Werkzeugschaftes angreift.
  • Der Keil, dessen Keilflächen in einem spitzen Winkel zueinander stehen, kann einen Ansatz aufweisen, der in einer entsprechenden Ringnute einer Stellschraube geführt ist. Dabei ist es zweckmäßig, wenn der Ansatz des Keiles konvergierende Flanken hat, die mit divergierenden Flanken der Ringnute spielfrei zusammenwirken.
  • Um das Gewindespiel der Stellschraube auszuschalten, kann dieselbe an ihrem gewindeseitigen Ende mit axial verlaufenden Einschnitten versehen sein.
  • Da die Verstellbewegung des federnden Werkzeugschaftes eine begrenzte ist, kann zur Erweiterung des Verstellbereiches der Schaft der Bohrstange an seinem Ende mit einem im Querschnitt schwalbenschwanzförmigen Querschieber versehen sein, der in einer entsprechenden Führung eines ebenfalls mit einem Schaft versehenen Aufnahmekopfes verstellbar ist.
  • Diese Querverschiebung der Bohrstange in einer Ebene ihrer Längsachse dient gleichzeitig zur Grobverstellung der Schneide. Zu diesem Zweck kann der Querschieber eine durchgehende Gewindebohrung in Verstellrichtung aufweisen und mit einem passenden Gewindebolzen zusammenwirken, der länger ist als die Gewindebohrung und zwischen gegenüberliegenden Flanken des Aufnahmekopfes unverschiebbar gelagert isto Der Aufnahmekopf kann ferner mit einer Abdeckung, beispielsweise einer Deckplatte versehen sein, die den Querschieber überdeckt und dessen Verstellweg mittels eines Schlitzes begrenzt, in dem die Bohrstange geführt ist.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Neuerung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht und zwar zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Bohrstange, Fig. 2 die mit einem Querschieber versehene Bohrstange in einem teilweise geschnitten dargestellten Aufnahmekopf, Fig. 3 eine Seitenansicht zu Fig. 2 und Fig. 4 eine Draufsicht zu den Fig. 2 und 3.
  • In den dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Bohrstange mit 11 und ihre Längsnute mit 12 bezeichnet. Die Längsnute 12 verläuft in der Regel parallel zur Mittellängsachse der Bohrstange. In die Längsnute 12 ist in der Art einer Blattfeder der Schaft 13 eines Schneidstahles 15 eingelassen, der an seinem einen Ende mittels einer Schraube 14 mit der Bohrstange 11 fest verschraubt ist. Das andere Ende des Schneidstahlschaftes 13, das den Schneidstahl 15 trägt, liegt frei in der Längsnute 120 Zum Verdrängen des federnden Schneidstahlschaftes 13 bzw. dessen Schneidstahl 15 aus der Längsnute 12 nach außen dient im dargestellten Ausführungsbeispiel ein Keil 30, der in der Längsnute 12 der Bohrstange 11 verstellbar geführt ist und mit einer Keilfläche am Rücken des Werkzeugschaftes 13 angreift.
  • Der Keil kann sich mit seiner gegenüberliegenden Keilfläche am Grund der Längsnute 12 abstützen, wobei die Federkraft des Werkzeugschaftes 13 ein sattes Anliegen des Keiles an seinem Rücken einerseits und an der Sohle der Längsnute 12 andererseits gewährleistet.
  • Zum Verstellen des Keiles in der Längsnute 12 zum Verdrängen oder Zurückholen des Schneidstahles 15 dient im dargestellten Ausführungsbeispiel eine Stellschraube 31, die in einer schräg zur Längsachse der Bohrstange 11 verlaufenden Gewindebohrung 32 verschraubbar ist. Der Gewindezapfen 33 der Stellschraube 31 geht in einen zylindrischen Teil über, der in einer zylindrischen Bohrung 34 geführt ist, von der die Gewindebohrung 32 ausgeht. Die zylindrische Bohrung 34 begrenzt den Verstellweg der Stellschraube 31 Die Stellschraube 31 hat i Bereich ihres zylindrischen Teiles eine Ringnute 35 mit nach außen divergierenden Flanken 36. In diese Ringnute 35 greift ein Ansatz 37 des Keiles 30 ein, der in seiner Form der Ringnute 35 angepasst ist und konvergierende Flanken besitzt, die mit den divergierenden Flanken 36 der Ringnute 35 in der Weise übereinstimmen, daß der Andruck des federnden Schaftes 13 auf den Flanken liegt. Da der Ansatz 37 des Keiles 30 im Querschnitt etwas größer bemessen ist als die Ringnute 35, wird der Keil 30 in einem bestimmten Abstand von der Stellschraube 31 gehalten, so daß die dem Ansatz 37 zugekehrte Keilfläche nicht an der Sohle der Längsnute 12 anliegt, sondern über dieser frei liegt.
  • Auf diese Weise kann der Keil 30 gegenüber der Stellschraube 31 vollkommen spielfrei in der Längsnute 12 geführt werden.
  • Die Stellschraube 31 ist an ihrem gewindeseitigen Ende mit axial verlaufenden Einschnitten 38 versehen, die eine satte und praktisch spielfreie Führung des Gewindezapfens 33 in der Gewindebohrung 32 ermöglichen.
  • Zum Verdrehen der Stellschraube 31 dient ein Innensechskant 39 an der äußeren Stirnseite ihres zylindrischen Teiles. Ein Stellschlüssel 40 mit einem stirnseitigen Außensechskant kann mit dem Innensechskant 39 der Stellschraube 31 in Eingriff gebracht werden. Dieser Stellschlüssel 40 hat im Bereich seines Außensechskantes einen zylindrischen Teil 41 mit Markierungsstrichen 42, die axial verlaufen und als Skalenmarkierungen gegenüber einem nicht dargestellten Markierungsstrich an der äußeren Stirnseite der Bohrstange 11 dienen.
  • Beim Eindrehen der Stellschraube 31 wird der Keil 30 in der Längsnute 12 spielfrei mitbewegt, wobei der federnde Schaft 13 des Schneidstahles 15 nach außen verdrängt wird. Beim Zurückdrehen der Stellschraube 31 geht der Schneidstahl 15 unter der Einwirkung der Federkraft des Schaftes 13 soweit zurück, bis der Schaft 13 entspannt ist.
  • Die Verstellung des Schneidstahles ist eine Feinverstellung, die innerhalb eines begrenzten Verstellbereiches eine Verstellbewegung in der Größenordnung von 0,001 Millimetern an gestattet. Zum Erzielen eines größeren Verstellbereiches kann die Bohrstange 11 an ihrem Schaftende mit einem im Querschnitt schwalbenschwanzförmigen Querschieber 5C versehen sein, der in einer entsprechenden Führung eines Aufnahmekopfes 51 verstellbar ist.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 2, 3 und 4 weist der Querschieber 50 eine durchgehende Gewindebohrung in Verstellrichtung auf und wirkt mit einem passenden Gewindebolzen 52 zusammen, der im Ausmaß des gewünschten Verstellbereiches der Bohrstange 11 länger ist als die Gewindebohrung des Querschiebers 50.
  • Der Gewindebolzen 52 ist zwischen gegenüberliegenden Flanken 53 des Aufnahmekopfes 51 drehbar, jedoch unverschiebbar gelagert, wobei dafür Sorge getragen ist, daß der Gewindebolzen 52 zwischen den Blanken 53 praktisch kein Axialspiel hato Einer der beiden Lagerzapfen 54 des Gewindebolzens hat einen Innensechskant 55 zum Einsetzen eines Stellschlüssels. Auch zur Betätigung des Gewindebolzens 52 kann der Stellschlüssel 40 Verwendung finden, wobei die Markierungsstriche 42 desselben eine Ablesung der Verstellbewegung gegenüber einem Markierungsstrich an der Außenseite der zugeordneten Flanke 53 gestatten.
  • Der Aufnahmekopf 51, der einen Schaft 56 besitzt, kann ferner mit einer Deckplatte 57 versehen sein, die den Querschieber 50 überdeckt und dessen Verstellweg mittels eines Langloches 58 begrenzt, in dem die Bohrstange 11 geführt ist. Das Langloch 58 wird von innen her durch den Querschieber 50 abgedeckt, so daß keine Späne in die Führung des Querschiebers 50 und in das Gewinde des Bolzens 52 gelangen können.
  • Die Verstellung der Bohrstange im Aufnahmekopf 51 dient zur Grobverstellung des Schneidstahles innerhalb eines größeren Verstellbereiches, während die Feinverstellung innerhalb eines kleineren Verstellbereiches mittels des Schiebekeiles 30 ermöglicht wird.

Claims (7)

  1. Schutzansprüche 1. Bohrstange mit einstellbarem Schneidwerkzeug, dessen federnder Schaft in eine Längsnute der Bohrstange eingelassen und mit seinem einen Ende in dieser lösbar be- festigt ist, während das andere Ende einen Schneidkörper CD mit einer seitlich vorstehenden Schneide trägt und mittels eines am Schaftrücken angreifenden Stellgliedes nach außen CD
    verdrängbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied aus einem Keil (30) besteht, der in der Längsnute (12) der Bohrstange (11) verstellbar geführt ist und mit einer Keilfläche am Rücken des Werkzeugschaftes (13) angreift.
  2. 2. Bohrstange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (30) einen Ansatz (37) aufweist, der in einer Ringnute (35) einer Stellschraube (31) geführt ist.
  3. 3. Bohrstange nach Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (37) des Keiles (30) konvergierende Flanken hat, die mit divergierenden Flanken der Ringnute (35) spielfrei zusammenwirken.
  4. 4. Bohrstange nach Ansprüchen 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellschraube (31) an ihrem gewindeseitigen Ende mit axial verlaufenden Einschnitten (38) versehen ist.
  5. 5. Bohrstange nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe an ihrem Schaftende mit einem im Querschnitt schwalbenschwanzförmigen Querschieber (50) versehen ist, der in einer entsprechenden Führung eines Aufnahmekopfes (51) verstellbar ist.
  6. 6. Bohrstange nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschieber (50) eine durchgehende Gewindebohrung in Verstellrichtung aufweist und mit einem Gewindebolzen (52) zusammenwirkt, der länger ist als die Gewindebohrung und zwischen gegenüberliegenden Flanken (53) des Aufnahmekopfes (51) unverschiebbar gelagert ist.
  7. 7. Bohrstange nach Ansprüchen 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmekopf (51) mit einer Abdeckung, beispielsweise einer Deckplatte (57) versehen ist, die den Querschieber (50) überdeckt und dessen Verstellweg mittels eines Langloches (58) begrenzt, in dem die Bohrstange (11) geführtist.
DEB49047U 1962-04-30 1962-04-30 Bohrstange mit einstellbarem schneidstahl. Expired DE1854675U (de)

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DE1854675U true DE1854675U (de) 1962-07-05

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DEB49047U Expired DE1854675U (de) 1962-04-30 1962-04-30 Bohrstange mit einstellbarem schneidstahl.

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DE (1) DE1854675U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1281780B (de) * 1964-09-16 1968-10-31 Valeron Corp Bohrstange mit radial einstellbarem Schneidwerkzeug
WO2001056728A1 (fr) * 2000-02-03 2001-08-09 Sandvik Sas Outil d'usinage avec compensation d'usure actionnee selon l'axe de l'outil, et procedes d'utilisation

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FR2804624A1 (fr) * 2000-02-03 2001-08-10 Sandvik Coromant Snc Outil d'usinage avec compensation d'usure actionnee selon l'axe de l'outil, et procedes d'utilisation

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