DE1852843U - Mantelkabelbruecke. - Google Patents
Mantelkabelbruecke.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G15/00—Cable fittings
Landscapes
- Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)
Description
- Mantelkabelbrücke Bei Herstellung von Hausanschlüssen usw. ist es bekannt, die Enden des unterbrochenen, stromführenden, als Nulleiter dienenden Kabelmantels durch eine Kontaktbrücke zu verbinden, welche aus einem Klemmenpaar mit Überbrückungsseilen besteht, wobei die Klemmen dem Profil des Mantels angepaßt und mit Bohrungen zum Anschliessen der Verbindungs-, Abzweig-und Erdungsleiter, sowie der Mantelverstärkungsdrähte und Bänder versehen sind.
- Das Anlegen der Klemmen ist bisher mit grosser Sorgfalt auszuführen. Denn beim Festziehen der die Klemmbacken verbindenden Schraubenbolzen kann der
durch Kurzschlüsse entstehen. Andererseits maus. sen die Klemmen so starr mit dem Mantel vereinigt sein, daß auf die Dauer ein guter Stromübergang sowie eine Sicherheit gegen Verdrehen der Klemmen auf dem Mantel gegeben ist.nachgiebige Mantel und vor allem die darunter liest gende, die Kabelseele isolierende Schicht deform miert und diese sogar durchgedrückt werden, wo- - Das Gebrauchsmuster betrifft eine Mantelkabelbrücke mit einem Klemmenpaar für die Anschlüsse der Überbrückungsseile und Abzweigleiter, welche bezweckt, die Brücke mit den Kabelmantelenden vorteilhafter als bisher zu verklemmen und zwar dadurch, daß unabhängig von der Grösse des Klemmdruckes weder auf die Mantelenden noch auf die Isolierung der Kabelseele schädigende Wirkungen ausgeübt werden können.
- Erreicht wird dies gemäß der Neuerung dadurch, daß jedes Kabelmantelende aufgeweitet und zwischen einem starren, die Kabelisolierung umfassenden Futter und der Klemme festgespannt wird.
- Die Neuerung löst also die Aufgabe, die Kabelseele samt ihrer Isolierung vom Preßdruck der Klemmen vollständig zu entlasten und außerdem jede Ver-
tage der Brücke insoferne zu erleichtern, als die Klemmschrauben in üblicher Weise, also ohne besonde-letzungsgefahr des nachgiebigen Mantels und der wei- chen Isolierung auszuschliessen sowie ferner die Mount freier Kontakt derselben mit dem Kabelmantel.re Vorsicht, festgezogen werden können. Daraus er- gibt sich als weiterer Vorzug der Brücke ein einwand- - Die Zeichnung zeigt ein Beispiel des Gebrauchsgegenstandes in Fig. 1 in Draufsicht bei einem Hausanschluß, in Fig. 2 im Längs-und in Fig. 3 im Querschnitt.
- Die gezeichnete Ausführung ist sowohl für glatte wie für gewellte Kabelmäntel bestimmt und mit 1 ist der Kabelmantel bezeichnet, welcher aus biegsamem Metall hergestellt ist. Der Mantel 1 umschließt die beispielsweise aus drei Phasenleitern 2 bestehende Kabelseele (Fig. 3), wobei die Leiter untereinander wie gegenüber dem Mantel durch geeignete Schichten 3 isoliert sind. Die Mantelkabelbrücke ist, ebenfalls wie üblich, aus den beiden mittels Schrauben 4 festzuziehenden Klemmen 5 und dem Überbrückungsseil 6 (oder deren mehreren Überbrückungsseilen) zusammengesetzt, während die Backen einer jeden Klemme Bonrungen 7 mit den dazugehörigen Klemm-Schrauben für die Nulleiterverbindungsdrähte und den Hausanschluß-Nulleiter, sowie für das Erdungsseil mit der Kabelmuffe aufweisen.
- Nach der Neuerung ist jedes Mantelende aufgeweitet, um ein starres Futter 8 aus leitendem Werkstoff aufnehmen zu können, weiches ohne Zwischenraum den Isoliermantel 3 der Kabelseele umschließt und als Widerlager für die Backen der Klemme 5 dient. Das Aufweiten eines jeden Mantelende kann verschieden erfolgen, am einfachsten durch Schlitzen, so daß die dadurch sich bildenden Zungen 1' in der aus Fig. 1 am linken Mantelende ersichtlichen Art soweit aufgebogen werden können, daß sie über das Futter 8 greifen. Das Einschneiden kann von Hand, zweckmässig aber mechanisch vorgenommen werden.
- Ist der Mantel 1 gewellt, so wird das Ende zuerst glatt gestreckt und anschließend geschlitzt.
- Das Futter 8 ist zweiteilig, so daß die beiden Schalen schlüssig um den Isoliermantel 3 gelegt und in das aufgeweitete Mantelende eingeschoben werden können. Auf dieses werden dann die beiden Klemmenbacken aufgesetzt und das Ganze mittels der Schrau benbolzen 4 fest verspannt. Vorteilhaft sind auch die
überzogen, um einmal durch verschiedene Schichtstärkeil die Durchmesser-Differenzen der Kabelquerschnitte auszugleichen und außerdem beim Aufschieben auf die Isolierung 3 Verletzungen an den Leitern zu vermeiden, desgleichen beim Auseinanderziehen der einzelnen Phasen, zu welchem Zweck das Futter 8 mit seiner Isolierung an der Mündung etwas ausgerundet ist, vergl. Fig. 2.Futterschalen innen mit einer geeigneten Isolierschicht 8" - Diese Ausbildung der Mantelbrücke entlastet also vollkommen die Isolierung 3 und die Kabelseelen 2, weil sich der Druck der Klemmen 5 nur auf das Futter 8 überträgt ; außerdem ist auch ein Deformieren der auf
gen 8'der Futter 8 stets innerhalb der Klemmbacken und zwar vorteilhaft im Mittel derselben zu liegen kommen, wie aus Fig. 3 ersichtlich. Zu diesem Zweck hat jede Futterschale am Umfang eine Nase 9, welchediesen ruhenden Mantelzungen l'unmöglich. Um ferner einen einwandfreien Kontakt auf die Dauer zwischen den Klemmen 5 und den Mantelzungen 11 zu sichern, ist Vorsorge getroffen, daß die Stoß-LU- gen ist, das Futter 8 in Eingriff mit diesen Aussparungen zu bringen und dadurch die Fugen 8t so innerhalb der Klemmenbacken zu stellen, daß zwischen diesen und den Zungen l'ein direktèr Stromübergang geschaffen ist.zwischen die Zungen lt tritt und in Aussparungen 10 der Klemmenbacken greift, so daß der Monteur gezwun-
Claims (5)
-
Abzweigleiter, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß jedes Kabelmantelende (11) aufgeweitet und zweischen einem starren, die Kabelisolierung (3) umfassenden Futter (8) und der Klemme (5) festgespannt wird.Schutzansprüche : I 1. Mantelkabelbrücke mit einem Klemmenpaar für die Anschlüsse der Überbrückungsseile sowie der Erdungs- - 2. Mantelkabelbrücke nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Futter (8) aus einer zweiteiligen Metallhülse besteht.
- 3. Mantelkabelbrüuke nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n-z e i c h n e t, daß die Stoßfugen (8') der Futterschalen (8) im Mittel der Klemmenbacken zu liegen kommen.
- 4. Mantelkabelbrücke nach Anspruch 1 und 2, d ad u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Futterschalen (8) mit das Kabelmantelende (1') durchdringenden und in die Klemmenbacken (5) greifenden Nasen (9) ausgerüstet und diese zu den Stoßfugen (8') der Futterschalen (8) derart versetzt sind, daß die Stoßfugen (8') zwangsläufig innerhalb der Klemmenbacken (5) zu liegen kommen.
- 5. Mantelkabelbrücke nach Anspruch 1-4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Futter (8) an den Klemmflächen mit einer Isolierschicht (8") von solcher Stärke versehen ist, daß ein und dasselbe Klemmenpaar für Leiter unterschiedlichen Querschnittes zu verwenden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1960SC027134 DE1852843U (de) | 1960-04-20 | 1960-04-20 | Mantelkabelbruecke. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1960SC027134 DE1852843U (de) | 1960-04-20 | 1960-04-20 | Mantelkabelbruecke. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1852843U true DE1852843U (de) | 1962-06-07 |
Family
ID=33010650
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1960SC027134 Expired DE1852843U (de) | 1960-04-20 | 1960-04-20 | Mantelkabelbruecke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1852843U (de) |
-
1960
- 1960-04-20 DE DE1960SC027134 patent/DE1852843U/de not_active Expired
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