DE185138C - - Google Patents
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- DE185138C DE185138C DENDAT185138D DE185138DA DE185138C DE 185138 C DE185138 C DE 185138C DE NDAT185138 D DENDAT185138 D DE NDAT185138D DE 185138D A DE185138D A DE 185138DA DE 185138 C DE185138 C DE 185138C
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- 238000010304 firing Methods 0.000 description 4
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 3
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D43/00—Looms with change-boxes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Chutes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 185138 -KLASSE 86 c. GRUPPE
PAUL SCHOPPER in CHEMNITZ.
Bei Wechselstühlen zog man zwischen Gewebekante und Wechselkasten Fangfäden ein,
die durch eine Gabel von dem Wechselkasten aus oder durch eine Zugschnur von der
Wechselkastenzugstange aus mittels einer Hebelvorrichtung bewegt wurden, um die einzelnen Fäden der Schützen auseinanderzuhalten
und die lästigen Webfehler, die durch Verwirren der Fäden oder durch deren urizeitiges
Einschießen in die Ware entstehen, zu vermeiden.
Gemäß - der vorliegenden Erfindung wird jeder Schußfaden derart gehalten, daß er kurz
vor dem Augenblick seines Einschießens freie Bahn erhält. Um dies zu erreichen, werden
sämtliche Fäden, die aus höher oder tiefer gelegenen Wechselkasten kommen, durch
Bügel auseinandergehalten, so daß der gerade abgeschossene Schützen und der von ihm
nachgezogene Faden unter oder über diesen Faden bezw. unter oder über die ordnungsgemäß
eingestellten Bügel hinweggleiten kann, ohne Widerstand an den, in Ruhe liegenden
Schußfäden zu finden. Die Bügel dienen hierbei zugleich zum Führen der Schützen.
Die neue Einrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung zur Darstellung gebracht, und
zwar zeigt Fig. 1 die Vorderansicht der in Betracht kommenden Teile an der rechten
Seite eines Wechselstuhles, während Fig. 2 die Seitenansicht dazu von links als Schnitt
nach der Linie A der Fig. 1 erkennen läßt.
α ist die Weblade, welche gemeinsam mit dem Wechselkasten b, c in hin- und herschwingender
Bewegung sich befindet, wobei innerhalb des Wechselkastens b, c mittels der
bekannten Hebeeinrichtung die einzelnen Schützen I, II, III, IV je nach Bedarf hoch
und tief gehoben werden, um jedesmal den betreffenden Schützen in die Höhe der Ladenbahn
zu steuern, was in Fig. 2 durch den Schützen II angedeutet ist. Mit 1, 2, 3, 4 sind
die Fäden angedeutet, welche von den einzelnen Schützen I, II, III, IV kommen und
bis zur Salleiste des Gewebes hinlaufen, d ist
die Kastenstange, auf welcher der Wechselschützenkasten ruht und mittels deren der
Wechselschützenkasten nach Bedarf eingestellt wird. Die bisher genannten Teile sind bekannt.
Neu sind folgende: An der Wechselkastenzugstange d ist eine Zahnstange i befestigt,
welche bei Hebung und Senkung des Wechselkastens in das auf der Welle e befestigte
Zahnrädchen h eingreift. Die Welle e ist unterhalb des Ladenklotzes α bei / und g
drehbar gelagert. Geht die Zahnstange i auf und nieder, so dreht sich naturgemäß auch
die Welle e in dem einen oder anderen Sinne um einen gewissen Winkelbetrag herum. Auf
der Welle e ist je nach der Anzahl der Schützenkasten eine bestimmte Anzahl Hubscheiben
k1,. k2, k3, k* befestigt. Diese Hubscheiben,
welche an ihren äußeren Umfangen zylindrisch sein können, im übrigen aber
Teile von Kreisflächen darstellen, sind gleich hoch und weisen je nach der Anzahl der im
Gebrauch befindlichen Schützen einen wachsenden .Winkelbetrag, z. B. V5, 2/6, 3/6, 4/6
oder Y4, 2/4, s/4 usw. ihres äußeren Umfanges
auf. .
Jede dieser Hubscheiben k steht nach oben einem rechteckigen Bügel in 1, m 2, m3, m *
gegenüber. Alle ■ vier Bügel m sind in seitlichen Lagern n, die an dem Ladenklotz a
befestigt sind, auf- und niederschiebbar und werden durch Federn ο nach unten gehalten.
Die Hubscheiben kl, H^, ks, A:4 sind nun in
einer solchen Anordnung auf der Welle e befestigt, daß, wenn der Schützenwechselkasten
ίο so hoch gehoben wird, bis beispielsweise der
zweite Schützen II in die Schußstellung kommt, wie in der Zeichnung dargestellt,
dann die beiden ersten Bügel m1, ot2 in Hochstellung
stehen, während die beiden anderen Bügel ot3, m4 noch in ihrer tiefsten Stellung'
verharren können, weil die Hubscheibe k3 in diesem Augenblick eine solche Stellung hat,
daß ihre voraneilende Radialkante (s. Fig. 2) mit der Unterkante des Bügels ms bündig
liegt, während die voraneilende Radialkante der Hubscheibe kA noch schräg nach unten
geneigt ist (Fig. 2), also erst dann zur Anlage mit seinem Bügel m* kommen würde,
wenn die Welle e noch weiter im Sinne des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeiles herumgedreht
sein würde. So also stellen sich die Hubscheiben k immer von selbst, und zwar veranlaßt durch die Hubbewegung des Wechselkastens
so ein, daß entsprechend dem betreffenden abzuschießenden Schützen der entsprechende
Bügel hochgehoben wird, dadurch die einzelnen Schußfäden voneinander trennend. Dies hat aber gleichzeitig zur Folge, daß diejenigen
Fäden, in dem zeichnerisch dargestellten Beispiel der Faden 1, welcher, vom
obersten Schützen.I herkommend, unter den ' Bügel wi1 hindurchgezogen, aber über sämtliche
andere Bügel ot2, m3, mi hinw«gläuft
und bis zur Salleiste des Gewebes weitergeht, hochgehoben ist, also nicht zu einer Verwirrung
mit den anderen Fäden gelangen kann. Nur allein der Faden 2, welcher von dem jetzt in Schußstellung befindlichen
Schützen II stammt und wie alle Fäden zur Salleiste läuft, ist vollkommen frei, die anderen
Fäden, nämlich 3 und 4, werden durch, die .Bügel ot3, m* niedergehalten.
Würde nicht der Schützen II, sondern der Schützen III in Schußstellung stehen, so
würde die Hubscheibe ks den Bügel m3 ebenfalls
hochgehoben haben und nun würden die Fäden 1 und 2 hochgehalten, der letzte ,Faden
4 niedergehalten und nur allein der Faden 3 vollkommen frei liegen.
Wäre endlich der Schützen IV in Schußstellung gehoben, so wären die drei Fäden
1,2, 3 in Hochstellung und nur der Faden 4 läge vollkommen frei da usw.
Geht der Wechselkasten in eine frühere Stellung zurück, so bewegt er durch die
.Zahnstange i an der Wechselkastenzugstange die Welle e mit den Hubscheiben k1, k'2, k3, /c4
in gleicher Weise zurück und wird alsdann der in Frage kommende Drahtbügel durch
Spiralfedern 0, welche auf beide Seitenteile des Bügels aufgesteckt sind, wieder in die
entsprechende Stellung zurückgedrückt, worauf dann der obere Querteil des Bügels in einer
Vertiefung der Ladenbahn in die Ruhelage gelangt. ■
Je nach der Stellung, welche die betreffenden Wechselkasten zur Ladenbahn haben, hat
man es in der Hand, die Bügel hochzuheben und die Schußfäden auf diese einfache und
unbedingt zuverlässige Weise auseinanderzuhalten und so die Verwirrung der Fäden
sowie vorzeitiges Einschießen in die Webkette zu verhüten. Der obere Querteil dieser
Bügel ist zürn Auswechseln eingerichtet. Die Bügel lassen sich auf dem freien Raum der
Weblade in beliebiger Entfernung voneinander, eben passend für die Ware, die gearbeitet
wird, anbringen, so daß sie gleichzeitig zum Führen der Schützen dienen und
dieselben sicher in das Webfach leiten.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Vorrichtung für Wechselstühle zum Getrennthalten der Schußfäden zwischen Ware und Schützenkasten, dadurch gekennzeichnet, daß an der Lade (a) beweglich angeordnete Fadenführungsbügel (ml bis mi) für die Schußfäden angeordnet sind, deren Bewegung durch den Wechselkasten erfolgt, so daß nur der in der Schützenbahn stehende Schußfaden frei durch den bezw. durch die gehobenen Bügel hindurchgeht.
- 2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegung der Fadenführungsbügel unter dem Ladenklotz (a) eine Welle (e) gelagert ist, welche vermittels eines Zahnrades (h) und einer Zahnstange (i) beim Heben oder Senken der Wechselkasten gedreht wird und diese Bewegung durch Hubscheiben (k1 bis k^) auf die Führungsbügel (ml bis Ot4J überträgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen!
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE185138C true DE185138C (de) |
Family
ID=449014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT185138D Active DE185138C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE185138C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2570764A (en) * | 1949-10-22 | 1951-10-09 | Clarence A Cannon | Attachment for multiple shuttle looms for preventing fouling of the filling threads |
| US2650622A (en) * | 1951-02-01 | 1953-09-01 | Fred J Leard | Filling end separator for multiple shuttle looms |
| DE950270C (de) * | 1951-07-03 | 1956-10-04 | Saurer Ag Adolph | Mit der Steigkastenbewegung synchronisierte Vorrichtung zum Trennen der Schussfaeden bei Wechselwebstuehlen |
| DE1207898B (de) * | 1957-02-15 | 1965-12-23 | Gustav Hultin | Vorrichtung fuer Steigkasten-Wechselwebstuehle zum Trennen der Schussfaeden zwischen Geweberand und Schuetzenkasten |
-
0
- DE DENDAT185138D patent/DE185138C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2570764A (en) * | 1949-10-22 | 1951-10-09 | Clarence A Cannon | Attachment for multiple shuttle looms for preventing fouling of the filling threads |
| US2650622A (en) * | 1951-02-01 | 1953-09-01 | Fred J Leard | Filling end separator for multiple shuttle looms |
| DE950270C (de) * | 1951-07-03 | 1956-10-04 | Saurer Ag Adolph | Mit der Steigkastenbewegung synchronisierte Vorrichtung zum Trennen der Schussfaeden bei Wechselwebstuehlen |
| DE1207898B (de) * | 1957-02-15 | 1965-12-23 | Gustav Hultin | Vorrichtung fuer Steigkasten-Wechselwebstuehle zum Trennen der Schussfaeden zwischen Geweberand und Schuetzenkasten |
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