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DE185138C - - Google Patents

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Publication number
DE185138C
DE185138C DENDAT185138D DE185138DA DE185138C DE 185138 C DE185138 C DE 185138C DE NDAT185138 D DENDAT185138 D DE NDAT185138D DE 185138D A DE185138D A DE 185138DA DE 185138 C DE185138 C DE 185138C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
shaft
threads
thread
bracket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT185138D
Other languages
English (en)
Publication of DE185138C publication Critical patent/DE185138C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D43/00Looms with change-boxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chutes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 185138 -KLASSE 86 c. GRUPPE
PAUL SCHOPPER in CHEMNITZ.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1906 ab.
Bei Wechselstühlen zog man zwischen Gewebekante und Wechselkasten Fangfäden ein, die durch eine Gabel von dem Wechselkasten aus oder durch eine Zugschnur von der Wechselkastenzugstange aus mittels einer Hebelvorrichtung bewegt wurden, um die einzelnen Fäden der Schützen auseinanderzuhalten und die lästigen Webfehler, die durch Verwirren der Fäden oder durch deren urizeitiges Einschießen in die Ware entstehen, zu vermeiden.
Gemäß - der vorliegenden Erfindung wird jeder Schußfaden derart gehalten, daß er kurz vor dem Augenblick seines Einschießens freie Bahn erhält. Um dies zu erreichen, werden sämtliche Fäden, die aus höher oder tiefer gelegenen Wechselkasten kommen, durch Bügel auseinandergehalten, so daß der gerade abgeschossene Schützen und der von ihm nachgezogene Faden unter oder über diesen Faden bezw. unter oder über die ordnungsgemäß eingestellten Bügel hinweggleiten kann, ohne Widerstand an den, in Ruhe liegenden Schußfäden zu finden. Die Bügel dienen hierbei zugleich zum Führen der Schützen.
Die neue Einrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 die Vorderansicht der in Betracht kommenden Teile an der rechten Seite eines Wechselstuhles, während Fig. 2 die Seitenansicht dazu von links als Schnitt nach der Linie A der Fig. 1 erkennen läßt.
α ist die Weblade, welche gemeinsam mit dem Wechselkasten b, c in hin- und herschwingender Bewegung sich befindet, wobei innerhalb des Wechselkastens b, c mittels der bekannten Hebeeinrichtung die einzelnen Schützen I, II, III, IV je nach Bedarf hoch und tief gehoben werden, um jedesmal den betreffenden Schützen in die Höhe der Ladenbahn zu steuern, was in Fig. 2 durch den Schützen II angedeutet ist. Mit 1, 2, 3, 4 sind die Fäden angedeutet, welche von den einzelnen Schützen I, II, III, IV kommen und bis zur Salleiste des Gewebes hinlaufen, d ist die Kastenstange, auf welcher der Wechselschützenkasten ruht und mittels deren der Wechselschützenkasten nach Bedarf eingestellt wird. Die bisher genannten Teile sind bekannt. Neu sind folgende: An der Wechselkastenzugstange d ist eine Zahnstange i befestigt, welche bei Hebung und Senkung des Wechselkastens in das auf der Welle e befestigte Zahnrädchen h eingreift. Die Welle e ist unterhalb des Ladenklotzes α bei / und g drehbar gelagert. Geht die Zahnstange i auf und nieder, so dreht sich naturgemäß auch die Welle e in dem einen oder anderen Sinne um einen gewissen Winkelbetrag herum. Auf der Welle e ist je nach der Anzahl der Schützenkasten eine bestimmte Anzahl Hubscheiben k1,. k2, k3, k* befestigt. Diese Hubscheiben, welche an ihren äußeren Umfangen zylindrisch sein können, im übrigen aber Teile von Kreisflächen darstellen, sind gleich hoch und weisen je nach der Anzahl der im Gebrauch befindlichen Schützen einen wachsenden .Winkelbetrag, z. B. V5, 2/6, 3/6, 4/6 oder Y4, 2/4, s/4 usw. ihres äußeren Umfanges auf. .
Jede dieser Hubscheiben k steht nach oben einem rechteckigen Bügel in 1, m 2, m3, m * gegenüber. Alle ■ vier Bügel m sind in seitlichen Lagern n, die an dem Ladenklotz a befestigt sind, auf- und niederschiebbar und werden durch Federn ο nach unten gehalten. Die Hubscheiben kl, H^, ks, A:4 sind nun in einer solchen Anordnung auf der Welle e befestigt, daß, wenn der Schützenwechselkasten
ίο so hoch gehoben wird, bis beispielsweise der zweite Schützen II in die Schußstellung kommt, wie in der Zeichnung dargestellt, dann die beiden ersten Bügel m1, ot2 in Hochstellung stehen, während die beiden anderen Bügel ot3, m4 noch in ihrer tiefsten Stellung' verharren können, weil die Hubscheibe k3 in diesem Augenblick eine solche Stellung hat, daß ihre voraneilende Radialkante (s. Fig. 2) mit der Unterkante des Bügels ms bündig liegt, während die voraneilende Radialkante der Hubscheibe kA noch schräg nach unten geneigt ist (Fig. 2), also erst dann zur Anlage mit seinem Bügel m* kommen würde, wenn die Welle e noch weiter im Sinne des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeiles herumgedreht sein würde. So also stellen sich die Hubscheiben k immer von selbst, und zwar veranlaßt durch die Hubbewegung des Wechselkastens so ein, daß entsprechend dem betreffenden abzuschießenden Schützen der entsprechende Bügel hochgehoben wird, dadurch die einzelnen Schußfäden voneinander trennend. Dies hat aber gleichzeitig zur Folge, daß diejenigen Fäden, in dem zeichnerisch dargestellten Beispiel der Faden 1, welcher, vom obersten Schützen.I herkommend, unter den ' Bügel wi1 hindurchgezogen, aber über sämtliche andere Bügel ot2, m3, mi hinw«gläuft und bis zur Salleiste des Gewebes weitergeht, hochgehoben ist, also nicht zu einer Verwirrung mit den anderen Fäden gelangen kann. Nur allein der Faden 2, welcher von dem jetzt in Schußstellung befindlichen Schützen II stammt und wie alle Fäden zur Salleiste läuft, ist vollkommen frei, die anderen Fäden, nämlich 3 und 4, werden durch, die .Bügel ot3, m* niedergehalten.
Würde nicht der Schützen II, sondern der Schützen III in Schußstellung stehen, so würde die Hubscheibe ks den Bügel m3 ebenfalls hochgehoben haben und nun würden die Fäden 1 und 2 hochgehalten, der letzte ,Faden 4 niedergehalten und nur allein der Faden 3 vollkommen frei liegen.
Wäre endlich der Schützen IV in Schußstellung gehoben, so wären die drei Fäden 1,2, 3 in Hochstellung und nur der Faden 4 läge vollkommen frei da usw.
Geht der Wechselkasten in eine frühere Stellung zurück, so bewegt er durch die .Zahnstange i an der Wechselkastenzugstange die Welle e mit den Hubscheiben k1, k'2, k3, /c4 in gleicher Weise zurück und wird alsdann der in Frage kommende Drahtbügel durch Spiralfedern 0, welche auf beide Seitenteile des Bügels aufgesteckt sind, wieder in die entsprechende Stellung zurückgedrückt, worauf dann der obere Querteil des Bügels in einer Vertiefung der Ladenbahn in die Ruhelage gelangt. ■
Je nach der Stellung, welche die betreffenden Wechselkasten zur Ladenbahn haben, hat man es in der Hand, die Bügel hochzuheben und die Schußfäden auf diese einfache und unbedingt zuverlässige Weise auseinanderzuhalten und so die Verwirrung der Fäden sowie vorzeitiges Einschießen in die Webkette zu verhüten. Der obere Querteil dieser Bügel ist zürn Auswechseln eingerichtet. Die Bügel lassen sich auf dem freien Raum der Weblade in beliebiger Entfernung voneinander, eben passend für die Ware, die gearbeitet wird, anbringen, so daß sie gleichzeitig zum Führen der Schützen dienen und dieselben sicher in das Webfach leiten.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Vorrichtung für Wechselstühle zum Getrennthalten der Schußfäden zwischen Ware und Schützenkasten, dadurch gekennzeichnet, daß an der Lade (a) beweglich angeordnete Fadenführungsbügel (ml bis mi) für die Schußfäden angeordnet sind, deren Bewegung durch den Wechselkasten erfolgt, so daß nur der in der Schützenbahn stehende Schußfaden frei durch den bezw. durch die gehobenen Bügel hindurchgeht.
  2. 2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegung der Fadenführungsbügel unter dem Ladenklotz (a) eine Welle (e) gelagert ist, welche vermittels eines Zahnrades (h) und einer Zahnstange (i) beim Heben oder Senken der Wechselkasten gedreht wird und diese Bewegung durch Hubscheiben (k1 bis k^) auf die Führungsbügel (ml bis Ot4J überträgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen!
DENDAT185138D Active DE185138C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE185138C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2570764A (en) * 1949-10-22 1951-10-09 Clarence A Cannon Attachment for multiple shuttle looms for preventing fouling of the filling threads
US2650622A (en) * 1951-02-01 1953-09-01 Fred J Leard Filling end separator for multiple shuttle looms
DE950270C (de) * 1951-07-03 1956-10-04 Saurer Ag Adolph Mit der Steigkastenbewegung synchronisierte Vorrichtung zum Trennen der Schussfaeden bei Wechselwebstuehlen
DE1207898B (de) * 1957-02-15 1965-12-23 Gustav Hultin Vorrichtung fuer Steigkasten-Wechselwebstuehle zum Trennen der Schussfaeden zwischen Geweberand und Schuetzenkasten

Cited By (4)

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DE950270C (de) * 1951-07-03 1956-10-04 Saurer Ag Adolph Mit der Steigkastenbewegung synchronisierte Vorrichtung zum Trennen der Schussfaeden bei Wechselwebstuehlen
DE1207898B (de) * 1957-02-15 1965-12-23 Gustav Hultin Vorrichtung fuer Steigkasten-Wechselwebstuehle zum Trennen der Schussfaeden zwischen Geweberand und Schuetzenkasten

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