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DE1851281U - Kontaktvorrichtung fuer die unmittelbare elektrische widerstandserhitzung von stabfoermigen koerpern aus metall. - Google Patents

Kontaktvorrichtung fuer die unmittelbare elektrische widerstandserhitzung von stabfoermigen koerpern aus metall.

Info

Publication number
DE1851281U
DE1851281U DE1957A0010689 DEA0010689U DE1851281U DE 1851281 U DE1851281 U DE 1851281U DE 1957A0010689 DE1957A0010689 DE 1957A0010689 DE A0010689 U DEA0010689 U DE A0010689U DE 1851281 U DE1851281 U DE 1851281U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
contact device
rod
contacts
side contacts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957A0010689
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC Brown Boveri AG Switzerland
Original Assignee
BBC Brown Boveri AG Switzerland
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC Brown Boveri AG Switzerland filed Critical BBC Brown Boveri AG Switzerland
Publication of DE1851281U publication Critical patent/DE1851281U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Kontaktvorrichtung für die unmittelbare elektrische Wjderstandserhitzung von stabförmigen Korpern aus Metalle Bei der unmittelbaren elektrischen Widerstandserhitzung von stabförmigen Körpern aus Stahl, beispielsweise beim Glühen von Knüppeln, Platinen und Stäben, ist es-bekanntlich sehr schwierig, die Kontaktgebung auf befriedigende und gleichzeitig einfache Weise zu lösen. Bis jetzt ist es vorgeschlagen worden, den zu erhitzenden Stab sowohl an den Seitenflächen wie auch an den Stirnenden mit Kontaktkörpern in Berührung zu bringen, wobei für das Ein-und Ausspannen des Stabes die Kontakte mittels eines hydraulischen Systems mit je einem Betätigungszylinder pro Kontakt verstellt werden. Solche Kontaktvorrichtungon
    sind aber verhältnismäseif, kompliziert und bedingen einen engt-
    sprechend grossen Aufwand. Ferner ist keine genügende Sicherheit
    für die Kontaktgebung wahrend des Dotriobos gewährleistet, da
    bei einer Störung'in dr 3teurung der Kontaktdruck sofort
    nachlässt und ein Kontaktbrand entstehen kann.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich nunmehr auf eine Kontaktvorrichtung für die unmittelbare elektrische Widerstandserhitzung stabförmiger Körper aus Metall mit mindestens zwei Seitenkontakten pro Stabende. Gemäss der Erfindung werden die Mängel der bisher bekannten Kontaktvorrichtungen dadurch vermieden, das sämtliche Seitenkontakte jeder Kontaktvorrichtung durch eine zentral angeordnete gemeinsame Botätigungseinrichtung verstellt werden.
  • An Hand der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert und zwar ist in den Figuren 1 bis 3 eine Kontaktvorrichtung in schematischer Weise in Aufriss bzw, teilweise im Schnitt in drei verschiedenen Stellungen der Kontakte gezeigt. Die Kontaktvorrichtung besitzt mindestens zwei symmetrisch um die Achse des zu erhitzendeh Stabes a angeordnete Seitenkontakte b, wovon der Einfachheit halber in der Zeichnung
    en
    nur einergezeigt ist und ferner noch eid/Stirnkontakt c, obwohl
    die Kontaktvorrichtung auch ohne Stirnkontakt ausgeführt werden kann.
  • Die Seitenkontakte b sind an je einem Tragarm d befestigt, der mittels einer Druckfeder e über einen Winkelhebel f mit dem für alle Kontakte gemeinsamen zentralen Steuerzylinder g in Verbindung steht. Dieser Winkelhebel f ist auf dem am Tragarm vorgesehenen Drehzapfen h drehbar gelagert und kann sich gleichzeitig um die Achse i am Zylinder g frei drehen. Der Tragarm d ist um eine Drehachse k schwenkbar angeordnet. Innerhalb des für . die Betätigung bzw. Steuerung der Kontaktvorrichtung dienenden hydraulischen Zylinders g befindet sich ein Kolben. 1 mit konischem Mittelstück sowie ein zweiter Kolben m, der über eine Stange n mit der auf dem Stromzuführungsrohr o befestigten Kontaktbrücke p Starr verbunden ist. Auf dem konischen Teil des Kolbens 1 ruht der radial geführte bewegliche Bolzen s, der mit seinem äusseren Ende mit einer Abschrägung t auf dem Tragarm zusammenarbeitet. Der Zylinder g ist ferner mit den Ein-bzw. Auslassöffnungen 1, 2 und 3 versehen, deren Zweck nach näher erläutert wird. Mit q ist das Federsystem-für die Erzeugung des Stirnkontaktdruckes bezeichnet, während r die Kupfer/erbindungn für die Stromzuführung zu den Seitenkontakten b sind.
  • In der Fig.1 ist die Kontaktvorrichtung zurückgefahren, d. h. ausser Betrieb, wobei die linke Seite des Kolbens 1 mit Druckedium beaufschlagt ist, während die Zylinderöffnungen 2 und 3 geöffnet sind. Die beiden Federsysteme e und q sind gespannt.
  • Sobald der zu erhitzende Stab a in die Erhitzungsstelle gebracht worden ist, wird nunmehr durch die Oeffnung 2 ebenfalls Drucköl dem Zylinder zugeführt. Dadurch wird die ganze. Kontaktvorrichtung in achsialer Richtung nach links verschoben, d.h. in die Betriebsstellung gebracht, wobei der Stirnkontakt c mit dem Stabende in Berührung kommt (Fig. 2). Die-Seitenkontakte b sind zunächst noch offen und um diese in die Schliesstellung zu bringen, wird nunmehr die Oeffnung 1 freigegeben, sodass der Druck auf der rechten Seite des Kolbens l-diesen nach links in die in Fig. 3 dargestellte Lage verschiebt. Gleichzeitig mit dieser Verstellung des Kolbens 1 bewegt sich der auf dem konischen Teil des Kolbens 1 aufliegende Bolzen s radial nach innen und hebt sich somit vom Tragarm d ab. Der Seitenkontakt b wird nunmehr durch die Feder e und der Stirnkontakt c durch die Feder q an den Stab a angepresst.
  • Sämtliche Oeffnungen 1-3 sind geöffnet und der Zylinder g ist drucklos, d. h. der ganze Kontaktdruck wird durch Federkraft allein erzeugt. Um den erhitzten Stab ausspannen zu können und die Kontaktvorrichtung wieder in die in Fig. l dargestellte Lage zu bringen, wird über die Zylinderöffnung 1 der Kolben mit Drucköl beaufschlagt und bewegt sich somit nach rechts, wobei der Bolzen s mit der abgeschrägten Fläche t am'Tragarm in Berührung kommt und den Seitenkontakt b abhebt und. gleichzeitig mit einer aus der Abschrägung resultierenden Kraftkomponente die Feder q spannt. Anschliessend wird dann über die Oeffnung 3 der andere Kolben m mit Drucköl beaufschlagt, wodurch die ganze Kontaktvorrichtung wieder nach rechts verschoben wird (Fig. l).
  • Die Betätigung bzw. Steuerung der Kontakte kann auch mittels oder Druckwasser Druckluft/erfolgen oder die Betätigungseinrichtung kann elektromechanischer oder rein mechanischer Art sein. In der geschlossenen Lage der Kontaktvorrichtungen sind die an den Enden des zu erhitzenden Stabes wirkenden Kräfte (Seiten-und Stirnkontakte) in sich geschlossen. Während des Glühprozesses sind die beiden Kontaktvorrichtungen in achsialer Richtung frei beweglich, sodass keine wesentlichen Kräfte auf den Stab übertragen-werden.
  • Jede thermische Ausdehnung des Stabes wird automatisch durch die Kontaktvorrichtungen aufgenommen. Ferner wird, dadurch dass die Kontakte lediglich durch Druckfedern angepresst werden, durch die Kontaktvorrichtung eine bestimmte Zentrierung des Stabes ermöglicht, was bei Kontaktvorrichtungen mit Einzelpressung der Kontakte mittels hydraulisch betätigter Kolben ausgeschlossen ist. Ausserdem ergibt die Federappressung den grossen Vorteil, dass bei Druckausfall im Betätigungszylinder der Glühprozess nicht durch abnehmenden Kontaktdruck gefährdet wird.
  • Um die Kontaktvorrichtung für die Behandlung von Stäben verschiedener Länge anwenden zu können, ist eine möglichst einfache Veränderung des gegenseitigen Abstandes der Kontaktvorrichtungen in der Glühachse erwünscht. Bei der beschriebenen Vorrichtung kann diese Bedingung sehr reicht erfüllt werden, indem die Kontaktvorrichtung noch mit einem Klinkensystem oder ähnlichen Hemmvorrichtungen ausgerüstet wird und für die Verschiebung des Kontaktkopfes und der Kontaktbrücke die bereits für die Betätigung der Kontakte vorgesehene Einrichtung verwendet wird.
  • Die Wirkungsweise dieser Verschiebevorrichtung ist an Hand der Figuren 4-6 näher erläutert, wo die dargestellte Kontaktvorrichtung noch mit den Klinken x und y ausgerüstet ist, die mit einer Nockenstange z zusammenwirken.
  • Um die Kontaktvorrichtung beispielsweise nach links zu verschieben, wird zunächst die Kontaktbrücke p (Fig. 4) gelöst, sodass sie auf dem Stromzuführungsrohr o achsial verschoben werden kann. Durch Beaufschlagung des Kolbens m mit Drucköl wird die Kontaktbrücke p an die Kontaktvorrichtung gezogen, während diese letztere durch die an der Nockenstange z eingefallene Klinke x festgehalten wird. Diese Stellung ist in Fig. 5 gezeigt. Nunmehr wird wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, die Kontakt-
    brücke durch die andere Klinke y festgehalten, wahrend die
    ..
    Kontaktvorrichtung durch eine Rückbewegung des Kolbens m nach
    links verschoben wird. Je nach der gewünschten Verschiebung der
    Kontaktvorrichtung kann diese schrittweise Verstellung mehrmals wiederholt werden. Um die Kontaktvorrichtung samt der Kontaktbrücke in die umgekehrte Richtung bewegen zu können, müssen zuerst die Klinken x und y durch die Hebel u von der Lage I in die Lage II verdreht werden.

Claims (11)

  1. Schutzansprüche 1) Kontaktvorrichtung für die unmittelbare elektrische Widerstandserhitzung von stabförmigen Körpern aus Metall mit mindestens zwei Seitenkontakten pro Stabende, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Seitenkontakte jeder Kontaktvorrichtung durch eine zentrale gemeinsame Betätigungseinrichtung verstellt werden.
  2. 2) Kontaktvorrichtung nach Anspruch 1 für Erhitzungsanlagen. mit Seiten-und Stirnkontakten, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Betätigungseinrichtung für die Seitenkontakte gleichzeitig für die Verstellung des Stirnkontaktes dient.
  3. 3) Kontaktvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung achsial verschiebbar angeordnet ist.
  4. 4) Kontaktvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktgebung für die Seitenkontakte und den Stirnkontakt durch je ein Federsystem bewirkt wird.
  5. 5) Kontaktvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenkontakte auf schwenkbar angeordneten Tragarmen befestigt sind, die über radial geführte verschiebbare Bolzen von einem durch die gemeinsame Betätigungseinrichtung in Richtung der Stabachse verschiebbaren konischen Element abgehoben werden.
  6. 6) Kontaktvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme der Seitenkontakte mit einer abgeschrägten Fläche versehen sind, auf welcher beim Abheben der Kontakte die radial verschiebbaren Bolzen auflaufen und dadurch eine Kraftkomponente in achsialer Richtung erzeugen, welche das Federsystem für das Anpressen der Stirnkontakte spannt.
  7. 7) Kontaktvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das konische Element als Teil eines Kolbens ausgebildet ist, welches hydraulisch oder pneumatisch betätigt wird, wobei im gleichen Zylinder ein zweiter mit der Kontaktbrücke der Kontaktvorrichtung starr verbundener Kolben vorgesehen ist.
  8. 8) Kontaktvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Betriebsstellung der Zylinder drucklos ist und die Kontaktgebung zwangsläufig über Federn erfolgt.
  9. 9) Kontaktvorrichtung nach Anspruch 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktvorrichtung bei feststehender Kopstaktbrücke durch die Betätiguneinrichtung um den Zylinderhub in achsialer Richtung verschiebbar ist.
  10. 10) Kontaktvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese Vorrichtung auch für die Zentrierung des zu erhitzenden Stabes dient.
  11. 11) Kontaktvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung in Kombination mit einer Klinkvorrichtung zur schrittweisen Verschiebung der Kontaktvorrichtung in achsialer Richtung zwecks Anpassung an verschiedene Stablängen dient.
DE1957A0010689 1957-09-06 1957-10-10 Kontaktvorrichtung fuer die unmittelbare elektrische widerstandserhitzung von stabfoermigen koerpern aus metall. Expired DE1851281U (de)

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DE1851281U true DE1851281U (de) 1962-05-10

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1957A0010689 Expired DE1851281U (de) 1957-09-06 1957-10-10 Kontaktvorrichtung fuer die unmittelbare elektrische widerstandserhitzung von stabfoermigen koerpern aus metall.

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