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DE185114C - - Google Patents

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Publication number
DE185114C
DE185114C DENDAT185114D DE185114DA DE185114C DE 185114 C DE185114 C DE 185114C DE NDAT185114 D DENDAT185114 D DE NDAT185114D DE 185114D A DE185114D A DE 185114DA DE 185114 C DE185114 C DE 185114C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grooves
walls
wall
rear wall
pushed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT185114D
Other languages
English (en)
Publication of DE185114C publication Critical patent/DE185114C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B47/00Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements
    • A47B47/02Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements made of metal only
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B2220/00General furniture construction, e.g. fittings
    • A47B2220/08Dismountable cupboards with balanced sliding fronts

Landscapes

  • Assembled Shelves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 185114 -. KLASSE 341 GRUPPE
OTTO REICHEL in CHEMNITZ.
Zerlegbares Möbel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung· von aus Platten zusammengebauten Gegenständen aus Holz, Papiermache, Pappe, Blech usw., welche für die verschiedensten Zwecke des persönlichen Gebrauches, beispielsweise in kleinerer Ausführung zur Einordnung von Briefpapier, Briefumschlägen, Postkarten und dergl. auf dem Schreibtische oder in größerer Gestalt als Kleiderschränke,
ίο Schreibpulte, Tische, Tafeln, Büchergestelle, Regale usw. Verwendung finden.
Bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind die einzelnen Platten oder Wände derart ineinander geschoben, daß eine Art Verriegelung der einen Platte oder Plattengruppe durch die beim Zusammenbauen in späterer Folge eingeschobenen Platten herbeigeführt wird. Hat man demzufolge die letzte Platte eingeschoben, so bildet das Ganze eine zusammenhängende Konstruktion, die nicht anders zerlegt werden kann, als indem man zunächst die zuletzt eingeschobene Platte wieder herauszieht und nun die anderen Platten in der umgekehrten Reihenfolge wieder entfernt, wie man sie zusammengebaut hatte.
In den Zeichnungen sind beispielsweise einige Ausführungsformen als Briefpapierbehälter dargestellt, um die Erfindung zu erläutern. Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen einen offenen Behälter mit wagerechten, die Fig. 5 und 6 einen solchen mit senkrechten Zwischenwänden. Fig. 4 veranschaulicht eine der lösbaren Plattenverbindungen. Fig. 7 ist ein senkrechter Schnitt durch einen mittels Roll wand, und Fig. 8 durch einen mittels Klapptür verschließbaren Behälter.
In die beiden Seitenwände a, b (Fig. 1, 2 und 3) sind eine Anzahl Nuten 1, 2, 3 ... 7 eingearbeitet, welche nur nach der Rückwand c hin bis an die Kante der Platte α bezw. b durchgeführt sind, nach der entgegengesetzten Seite aber schon vor der Kante bei g (Fig. 3) enden, so daß der Boden d, die Decke e und die fünf Fachbretter f nur von hinten und nur bis an das vordere Ende' g der Nuten eingeschoben werden können. Die Verbindung der Platten und Wände miteinander und durch die Rückwand c kann in beliebiger Weise lösbar geschehen, z. B. indem man den Nuten schwalbenschwanzförmigen Querschnitt gibt und ebenso den eingreifenden Kanten der verschiedenen Bretter, oder es kann die in Fig. 4 angegebene Verbindung gewählt werden, wobei die Nuten einfach rechteckigen Querschnitt erhalten und die in sie hineingeschobenen Brettchen mit einer besonderen Nut 9 versehen werden, in welche hinein sich gekröpfte Blechschienen h (Fig. ι bis 4) schieben, die auf den genuteten Brettern mit Schrauben i befestigt werden. Die Nuten 8 auf der Vorderseite der Rückwand c sind gleichfalls nur einseitig, und zwar bis zur unteren Kante durchgeführt, oben aber finden sie schon bei k ihr Ende, so daß die Rückwand c nur von oben her mit ihren Nuten 8 auf die Wände α und b geschoben werden kann. Dabei ist es nun wichtig und stellt ein wesentliches Merkmal der Erfindung dar, daß nach dem Hinein-
schieben- der Rückwand c sämtliche wagerechten Platten d, e, f gewissermaßen verriegelt sind. Solange also die Rückwand c in der in Fig. ΐ und 2 gezeichneten Schlußlage bleibt, ist es nicht- möglich, ohne gewaltsame Zerstörung der Verbindungen den Behälter auseinander zu nehmen. Fig. 3 soll erläutern, wie das Auseinandernehmen geschehen kann. Die Hinterwand c ist bereits um ein gewisses Stück nach oben in die Lage c1 zurückgeschoben und der Boden d und der Fachboden / aus den beiden frei gewordenen Nuten 1 und 2 herausgezogen. Das Auseinandernehmen der ganzen Einrichtung kann nur in umgekehrter Reihenfolge wie das Zusammenbauen vorgenommen werden.
Die sonstige Beschaffenheit der Möbel und die Anordnung ihrer plattenförmigen Wände kann verschieden sein. So sind beispielsweise in Fig. ι und 2 zwei senkrechte Teilwände m angebracht, die wiederum in Nuten verschiebbar sind, welche in die Brettchen e und f, nur nach hinten auslaufend, eingearbeitet werden müssen, so daß die Brettchen m wiederum nur nach hinten herausgezogen werden können.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 und 6 sind die.beiden Seitenwände α und b in die Vorderwand d sowohl wie auch in die Rückwand e in die in d und e eingearbeiteten Nuten, desgleichen die Fachwände f in die Nuten 2, 3 der Seitenwände a, b nur von unten her einschiebbar. Den Riegel für das ganze System bildet hier der Boden c, welcher von rechts oder von links her in die Nuten der Wände d und e einschiebbar ist.
In allen Fällen kann die verriegelnde Schlußplatte c (Fig. ι bis 6) auf irgend eine Art festgestellt werden, wo dies erwünscht sein sollte. Beispielsweise genügt, wie bei Zigarrenkisten üblich, das Einschlagen eines kleinen, dünnen Drahtstiftes oder das Einführen einer kleinen Schraube η (Fig. 6) an einer beliebigen Stelle.
Die Ausführungsbeispiele nach Fig. 7 und 8 sind im allgemeinen dem in Fig. 1 und '2 ähnlich. In Fig. 7 ist aber eine die Vorderseite verschließende und das Innere gegen Staub sichernde Rollwand 0 und in Fig. 8 eine zum gleichen Zwecke dienende Tür ρ angeordnet. Die Roll wand läuft in Nuten 10,11 der Seiten wände ρ und wird, bevor der Boden d. eingeschoben ist, von unten her bei 12 in die Nuten eingeführt. Die von den Zwischenboden b abgeteilten Fächer sind rückwärts begrenzt durch eine von unten her einschiebbare zweite Rückwand q. Das oberste Fach ist nach oben hin durch eine Zwischendecke r abgegrenzt, so daß die Rollwand 0 in dem Räume zwischen c, e und q, r freies Spiel hat. Fig. 7 zeigt die Rollwand in halbgeöffneter Lage. Die Fig. 7 und 8 zeigen insofern noch eine nebensächliche Abweichung von den Beispielen in Fig. 1 bis 6, als die Metallschienen h hier innerhalb des Behälterraumes, also von außen nicht sichtbar, angeordnet sind.
Die Verschlußtür ρ in Fig. 8 hat nahe an ihrer rückwärtigen Kante rechts und links metallene Führungsstifte s, welche in den Nuten 13 der Seiten wände b beim Verschieben gleiten. Die Klappe ρ kann, wie in Fig. 8 angedeutet, in den zwischen den' Boden t und d gebildeten Raum hineingeschoben werden oder, wenn der Behälter verschlossen werden soll, herausgezogen, bis die Stiftes das vordere Ende s1 der Nut 13 erreichen, sodann in die strichpunktierte Lagej?1 umgeklappt und mittels des Schlüssels u verschlossen werden. Auch auf der Rückseite ist ein Schloß angedeutet,, um mittels des Schlüssels \ die verriegelnde Platte c gegen Herausziehen zu sichern; denn das Verschließen der vorderen Klappe ρ würde zwecklos sein, wenn man nach Emporziehen der Rückwand c doch zu dem Innern des Behälters gelangen könnte.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zerlegbares Möbel, dessen Wände durch Einschieben der Stoßkanten der einen Wand in Nuten auf den flachen Seiten der anderen Wand zusammengefügt sind, wobei die Nuten nur nach einer Seite bis an die Kanten der Wände durchgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schlußwand (c) die Nuten abschließt und diese beim Zusammenbauen des ganzen Behälters zuletzt eingeschobene Wand die Verriegelung aller anderen Wände bewirkt, so daß die verschiebbar ineinander gefügten Wände (d, e, f) voneinander nur dann getrennt werden können, wenn diese Schlußwand (c) vorher entfernt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT185114D Active DE185114C (de)

Publications (1)

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DE (1) DE185114C (de)

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