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DE1850739U - Behaelter fuer gurtroller. - Google Patents

Behaelter fuer gurtroller.

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Publication number
DE1850739U
DE1850739U DES34377U DES0034377U DE1850739U DE 1850739 U DE1850739 U DE 1850739U DE S34377 U DES34377 U DE S34377U DE S0034377 U DES0034377 U DE S0034377U DE 1850739 U DE1850739 U DE 1850739U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
container according
belt drum
carrier
insertion opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES34377U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SELVE FA ERNST
Original Assignee
SELVE FA ERNST
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SELVE FA ERNST filed Critical SELVE FA ERNST
Priority to DES34377U priority Critical patent/DE1850739U/de
Priority to BE602380A priority patent/BE602380A/fr
Publication of DE1850739U publication Critical patent/DE1850739U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B5/00Accessories or details specially adapted for hand carts
    • B62B5/0083Wheeled supports connected to the transported object

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Behälter für Gurtroller Die Erfindung bezieht sich auf einen kastenartigen, im Mauerwerk od. dgl. unterzubringenden und in seinem Innern einen Gurtroller aufnehmenden Behälter, der bis auf eine im Bereich seiner Umfangsfläche vorgesehene Einführungsöffnung allseitig geschlossen ist. Die Erfindung will Behälter für Gurtroller dieser Art weiter verbessern und schlägt zu diesem Zweck im wesentlichen vor, daß einerseits die Wandungen des Behälters unmittelbar Führungen und Lagerstellen für die Gurttrommel und eine Klemmeinrichtung sowie eine Anlagestelle für einen schwenkbaren Träger der Gurttrommel aufweisen und daß andererseits die Höhe der Einführungsöffnung etwa dem Durchmesser der in einem im Querschnitt im 'wesentlichen kreisrund gehaltenen Aufnahmeraum des Behälters untergebrachten Gurttrommel entspricht. Diese Ausführungsform hat zunächst den Vorteil, daß auf eine zusätzliche Tragplatte verzichtet werden kann. Vielmehr werden die erforderlichen Führungen und Lagerstellen für die Gurttrommel und deren Teile unmittelbar den Wandungen des Behälters zugeordnet. Darüber hinaus ist die Höhe der Einführungsöffnung auf das kleinstmögliche Mindestmaß herabgesetzt, denn sie ist nur noch so groß gehalten, daß die Gurttrommel eben noch durchgeführt und in den Aufnahmeraum des Behälters eingebracht werden kann. Die etwa kreisrunde Ausbildung dieses Aufnahmeraumes und das Zusammenfallen des Mittelpunktes dieses Aufnahmeraumes mit demjenigen der Gurttrommel
    l
    ist dadurch so vorteilhaft, daß praktisch alle toten Räume im Behälter in Fortfall kommen oder anders ausgedrückt, bei aufgewickeltem Gurt wird der Aufnahmeraum des Behälters praktisch vollständig ausgefüllt. Durch diese Ausbildung und Gestalt eines kastenartigen Behälters wird nicht nur die zu seiner Herstellung erforderliche Werkstoffmenge herabgesetzt, sondern es lassen sich auch die Stemmarbeiten im Mauerwerk vermindern. Darüber hinaus ist auf der dem Raum, beispielsweise einem Wohnzimmer zugekehrten Seite des Behälters im Vergleich mit dem Bekannten nur noch eine verhältnismäßig kleine Abdeckplatte vorhanden, was sich auf das Aussehen des Raumes vorteilhaft auswirkt.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist der Behälter vollständig aus einem Kunststoff gefertigt und weist einen einstückig mit der Umfangsfläche gehaltenen Unterteil auf, welcher durch einen deckelartigen Oberteil verschließbar ist. Der deckel-
    artige Oberteil des Behälters besitzt dabei eine Anzahl von Vor-
    ,,
    sprüngen, die in entsprechend gestaltete Ausnehmungen des Unter-
    teiles eingreifen. Durch diese Verbindung nach Art einer Ver-
    zapfung wird eine ausreichende Verbindung der beiden Teile erreicht, wobei ja zu berücksichtigen ist,. daß nach dem Einbau des , Behälters in ein Mauerwerk od. dgl. die Teile des Behälters noch zusätzlich von Mörtel od. dgl. zusammengehalten werden. Die Herstellung des erfindungsgemäßen Behälters ganz aus einem Kunststoff hat nicht nur den Vorteil der einfachen Fertigung, sondern es können darüber hinaus auch die bisher vielfach benutzten, zusätzlichen Einrichtungen zum Binden des Mörtels am Behälter, wie beispielsweise Drahtgewebe, ganz in Fortfall kommen. Um dem Mörtel od. dgl. gute Angriffsflächen zu geben, sind die Außenflächen von Unterteil und Oberteil des Behälters mit Erhebungen und Vertiefungen versehen, die zweckmäßig die gesamten Außenflächen einnehmen. Es lassen sich bei der Fertigung des Behälters in vorteilhafter Weise solche Kunststoff benutzen, die vom Mörtel oder anderen Baumaterialien nicht angegriffen werden, so daß dieser eine praktisch unbegrenzte Lebensdauer erhält.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung weist die in den Behälter einzusetzende Gurttrommel einen auf dem einen Ende ihrer Achse angeordneten, vorzugsweise scheibenförmig gestalteten Führungskörper auf, der mit einer am Oberteil des Behälters angeordneten Führung zusammenwirkt. Die als Führungskörper benutzte Scheibe läßt auch nach ihrem Einschieben in die Führung ein Verschwenken eines die Gurttrommel tragenden Trägers zu.
  • Diese Verschwenkmöglichkeit wird in noch zu schildernder Weise ausgenutzt, um den Träger der Gurttrommel am Behälter festzule-
    gen. Es sei noch erwähnt, daß die Führung am Oberteil des Be-
    .
    hälters geneigt zur Mittellinie des Behälters verläuft und so
    bemessen und angeordnet ist, daß in der Endlage der Mittelpunkt
    der Scheibe und damit auch der Achse der Gurttrommel mit demjenigen des Aufnahmeraumes des Behälters zusammenfällt.
  • Für den beispielsweise Lot-förmigen Träger der Gurttrommel ist im Unterteil des Behälters eine Abstützung vorgesehen, die auf der Innenseite der Seitenwandung liegt und sich um den Mittelpunkt des Aufnahmeraumes herum erstreckt, wobei jedoch eine verhältnismäßig große Eintrittsöffnung für den Träger freibleibt. Bei der bevorzugten Ausführungsform besteht diese Abstützung aus mehreren im Abstand voneinander angeordneten und ein begrenztes Verschwenken des Trägers zulassenden leistenartigen Erhebungen der Seitenwand, wobei diese in vorteilhafter Weise der Wandung unmittelbar angeformt sind.
  • Der Quersteg des L-förmigen Trägers stützt sich an einem der Einführungsöffnung benachbarten Wandungsteil des Behälters ab.
  • Er wird dadurch in diese Lage überführt, daß der Träger mit der Gurttrommel zunächst geradlinig in die Führung eingebracht wird, worauf ein Verschwenken erfolgt, bis der Quersteg in den Bereich des ihn abstützenden Wandungsteiles gelangt. Ein weiteres Zurückweichen des Trägers und der von diesem getragenen Gurttrommel wird verhindert durch die erwähnte Abstützung für den Träger und durch die Führung, welche im Bereich des Mittelpunktes des Aufnahmeraumes geschlossen ist. Durch das Abstützen des Trägers am Behälter selbst ergibt sich der Vorteil, daß eine Krafteinwirkung auf die die Einführungsöffnung abdeckende Platte mit Sicherheit vermieden ist, so daß diese auch aus einem zerbrechlichten Werkstoff gefertigt sein kann. Ferner ist ein unbeabsichtigtes Herausziehen der Gurttrommel bzw. des zugeordneten Trägers aus dem Behälter ausgeschlossen. Die Wandungsteile zum Abstützen des Quersteges können dabei so am Behälter angeordnet werden, daß die in der Trommel angeordnete Feder bestrebt ist, bei ihrem Wirksamwerden den Träger in eine solche Lage zu verschwenken, in der er abgestützt wird.
  • Es sei noch erwähnt, daß die Einführungsöffnung des Behälters vor ihrem Gebrauch durch einen leicht entfernbaren Körper, insbesondere durch eine Klebefolie abgedeckt werden kann. Damit ist das'Eindringen von Schmutz od. dgl. in das Behälterinnere ausgeschlossen. Vor dem bestimmungsgemäßen Gebrauch des Behäl-
    ters wird diese nur für Transport-und Lagerzwecke benutzte Fo-
    lie entfernt und dann durch die erwähnte Abdeckplatte od. dgl. ersetzt. Eines der Befestigungselemente für die Abdeckplatte, beispielsweise eine Schraube, kann zugleich auch zum Festlegen des Trägers für die Gurttrommel benutzt werden, so daß eine weitere Gewähr dafür gegeben ist, daß dieser diejenige Lage im Behälter einnimmt, in der er sich an einem Wandungsteil abstützt, also nicht auf die Abdeckplatte einwirkt.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in der nachfolgenden
    speziellen Beschreibung erläutert.
    !'
    Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbei-
    spiel dargestellt, und zwar zeigen :
    Fig. 1 eine Draufsicht auf den Unterteil eines erfindungsgemäß ausgebildeten Behälters für einen Gurtroller bei abgenommenem Oberteil und entfernter Abdeckplatte, Fig. 2 eine Vorderansicht des Unterteiles gemäß der Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Innenseite des deokelartigen Oberteils des Behälters, Fig. 4 eine Seitenansicht des deckelartigen Oberteils nach der Fig. 3,
    .. ...-
    Fig. 5 eine Abdeckplatte für den erfindungsgemäßen
    Behälter in Vorderansicht, und Fig. 6 eine Seitenansicht der Abdeckplatte gemäß der Fig. 5.
  • Es sei zunächst darauf hingewiesen, daß in den Figuren der Zeichnung der mit der Gurttrommel zusammenwirkende Gurt der Einfachheit halber fortgelassen ist. Dieser kann in bekannter Weise auf die Umfangsfläche der Gurttrommel aufgewickelt oder von dieser abgewickelt werden und wird dabei durch eine ebenfalls an sich bekannte Klemmeinrichtung geführt.
  • Der generell mit 7 bezeichnete Behälter besteht aus einem Unter-"teil 8 und einem deckelartigen Oberteil 9, die beide vollständig aus einem Kunststoff gefertigt sind. Vorzugsweise werden dabei solche Kunststoffe benutzt, die von Mörtel oder ähnlichen Baumaterialien nicht angegriffen werden. Der Unterteil 8 weist eine mit ihm einstückige Umfangsfläche 10 auf und besitzt einen - im Querschnitt im wesentlichen kreisrund gehaltenen Aufnahmeraum B. Der Mittelpunkt dieses Aufnahmeraumes B fällt mit demjenigen der Gurttrommel zusammen.
  • Zum Einführen der Gurttrommel in den Aufnahmeraum B des Behälters 7 ist eine Einführungsöffnung 11 vorgesehen, deren Höhe etwa dem Durchmesser der Trommel entspricht, so daß diese gerade noch durch die Einführungsöffnung 11 hindurch in den Aufnahmeraum B eingebracht werden kann. Die Einführungsöffnung 11 wird nach dem Unterbringen des Behälters 7 in einem Mauerwerk und nach dem Einsetzen der Gurttrommel durch eine Abdeckplatte 12 verschlossen, die in den Fig. 5 und 6 der Zeichnung dargestellt ist. Diese kann aus einem Kunststoff gefertigt und sehr dünnwandig gehalten sein, da sie keinerlei Kräfte aufzunehmen braucht.
  • Im gewählten Ausführungsbeispiel besitzt die Abdeckplatte 12 an zwei entfernt voneinander angeordneten Stellen Bohrungen 13 zum Durchgriff von Befestigungselementen, wie Schrauben, Nägeln od. dgl.. Man kann abweichend von dieser Ausführungsform die Abdeckplatte 12 mit dem Behälter auch durch andere Befestigungseinrichtungen, beispielsweise durch zusammenwirkende Teile einer druckknopfartigen Verbindung oder durch eine Verrasterung verbinden. Es ist in der Abdeckplatte 12 ferner ein größerer Durchbruch 14 vorgesehen, durch den Teile einer an sich bekannten Klemmeinrichtung hindurchragen. Die Klemmeinrichtung besteht aus "einem Träger 15 und einem plattenförmigen Klemmer 16, dessen Enden, wie aus Fig. 1 ersichtlich, eingerollt sind. Der Klemmer 16 ist schwenkbar auf einer Achse 17 gelagert, die ihrerseits Durchbrechungen 18 des Ober-und Unterteiles 9 bzw. 8 durchgreift und dann durch Bildung von Nietköpfen am Behälter 7 festgelegt wird. Unterhalb des Klemmers 16 ist am Unterteil 8 ein verdickter Wandungsteil 38 vorgesehen, der eine Bohrung 19 aufweist, in die eine Schraube eingreift, die zum Festlegen der Abdeckplatte 12 benutzt wird. Eine weitere Schraube 20 hält ebenfalls die Abdeckplatte 12, zugleich aber auch in noch zu schildernder Weise einen Träger für die Gurttrommel.
  • Der deckelartig Oberteil 9 des Behälters weist, wie die Fig. 3 eine Vielzahl von vorzugsweise untereinander gleich gestalteten Vorsprüngen 21 auf, die in entsprechend gestaltete Ausnehmungen 22 der Umfangsfläche 10 des Unterteiles 8 eingreifen. Es ist somit eine-. Art Verzapfung vorgesehen, um Oberteil 9 und Unterteil 8 des Behälters 7 zusammenzuhalten. Darüber hinaus durchdringt auch die Achse 17 des Klemmers 16 die Seitenwandungen beider Behälterteile und wird somit auch zum Zusammenhalten des Ober-und Unterteiles 9 bzw. 8 mit herangezogen. An der Innenwandung des Oberteiles 9 ist, wie die Fig. 3 der Zeichnung zeigt, eine Führung 23 für einen Führungskörper 33 vorgesehen. Der Führungkörper 33 ist als Scheibe ausgebildet und auf der Achse 34 der Gurttrommel 30 befestigt. Vorzugsweise wird der Führungskörper 3j aus einem Kunststoff gefertigt. Er hintergreift im gewählten Ausführungsbeispiel mit Teilen Hinterschneidungen der Führung 23, welche geneigt zur Mittellinie A des Oberteiles 9 angeordnet und so bemessen ist, daß der Mittelpunkt des Führungskörpers 33 in seiner Endlage genau im Mittelpunkt 24 des Aufnahmeraumes B
    "
    liegt. An der Innenwandung des Unterteiles 8 ist eine Abstützung 25 vorgesehen, die aus mehreren, im Abstand voneinander angeordneten, leistenförmigen Vorsprüngen 26,27 besteht, die einen Winkel zwischen sich einschließen. Die Wandungen 26 und
    27 sind dabei recht niedrig gehalten, so daß sie das Einschie-
    ,.,
    ben der Gurttrommel 30 in den Aufnahmeraum B nicht behindern kön-
    nen. Die Gurttrommel 30 besitzt einen Träger 28 von L-förmiger
    Gestalt. Beim Einführen der Gurttrommel 30 mit dem Träger 28 in den Aufnahmeraum B des Behälters 7 greift der Führungskörper 33 in die Führung 23 ein und wird entlang derselben solange verschoben, bis der Mittelpunkt der Achse 34 der Trommel 30 und damit auch derjenige der Führungsscheibe 33 mit dem Mittelpunkt des Aufnahmeraumes B zusammenfällt. Es kann dann ein Verschwenken des Trägers 28 erfolgen, dessen Quersteg 29 sich an einem Wandungsteil 32 des Behälters 7 abstützt, der in der Nähe der Einführungsöffnung 11 des Behälters liegt. Der Quersteg 29 besitzt eine Gewindebohrung, in die die Schraube 20, welche zugleich die Abdeckplatte 12 festlegt, eingreifen kann. Damit ist ein unbeabsichtigtes Herausziehen der Gurttrommel 30 aus dem Behälterinnern vermieden und jegliche Krafteinwirkung von der Abdeckplatte 12 ferngehalten. Es sei noch erwähnt, daß die Leiste 27 der Abstützung 25 ein ungewolltes Herabfallen des Trägers 28 nach unten hin verhindert. Die Gurttrommel 30 hat in an sich bekannter Weise eine Schraube 31, an der das eine Ende des nicht dargestellten Gurtes befestigt wird.
  • Wie die Fig. 4 der Zeichnung zeigt, sind auf der Außenfläche des Oberteiles 9 Vertiefungen 36 und Erhebungen 35 vorgesehen, die im gewählten Ausführungsbeispiel die ganze Außenfläche erfassen und die dem Mörtel od. dgl. eine gute Angriffsfläche geben sollen.
  • In ähnlicher Weise ist die Außenfläche des Unterteiles 8 ausgebildet. Anstelle der dargestellten scharfkantigen Erhebungen und Vertiefungen könnten auch wellenförmige benutzt werden. Auch sei darauf hingewiesen, daß Oberteil 9 und Unterteil 8 in ihrem der Öffnung 11 zugekehrten Bereich je eine Abwinklung 37 aufweisen, die ein zu tiefes Hineinschieben des Behälters 7 in die Aussparung der Wandung verhindern sollen, also gewissermaßen als Anschläge wirken. Wie die Fig. 1 ferner zeigt, verläuft die Unterkante des Wandungsteiles 38 des Behälters 7 tangential zu der Umfangsfläche 10. Oder mit anderen Worten : Die Verbindungslinie der Unterkante des Wandungsteiles 38 mit dem Punkt 39 der Umfangsfläche 10 steht senkrecht zu der Einführungsöffnung 11.
  • Dieses hat den Vorteil, daß auf einer waagerechten Auflagefläche in der Aussparung im Mauerwerk die Einführungsöffnung 11 stets genau senkrecht zu dieser verläuft und daß damit ein Schrägstellen des Behälters 7 verhindert ist.
  • Die bekannten Behälter, die sogen. Mauerkästen und die auf einer zusätzlichen Lagerplatte befestigten Gurttrommeln wurden bisher stets getrennt geliefert, was vielfach zu Verwechslungen beim Zusammenbau führte, insbesondere dann, wenn eine Vielzahl von unterschiedlichen Behältern und Gurttrommeln ausgeliefert wurden. Dieser Nachteil ist dadurch ausgeschaltet, daß der erfindungsgemäß gestaltete Behälter mit der dazugehörigen Abdeckplatte und der Gurttrommel komplett geliefert wird. Es kommt daher stets diejenige Größer der Gurttrommel in denjenigen Behälter, der für diese Größe bestimmt ist. Bei der Montage wird zunächst die Gurttrommel 30 mit ihrem Träger 28 aus dem Behälter 7 herausgenommen, der Gurt durch die Klemmeinrichtung 15,16 gezogen und auf der Umfangsfläche der Gurttrommel 30 wie bekannt festgelegt. Es kann dann die Federspannung gelöst und die Gurttrommel wieder in den Behälter 7 eingeführt werden, worauf dann die Abdeckplatte 12 zum Verschließen der Einführungsöffnung 11 an-
    gebracht wird.
    .
    Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine
    beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht dar-
    auf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So können für die Befestigungschrauben für die Abdeckplatte 12 auch einfache, glatte Bohrungen 19 vorgesehen sein, weil sich die Schrauben beim Anbringen ihr Gewinde selbst im Kunststoff schaffen.

Claims (1)

  1. Ansprüche : 1. Kastenartiger, im Mauerwerk od. dgl. unterzubringender und in seinem Innern einen Gurtroller aufnehmender Behälter, der bis auf eine im Bereich seiner Umfangsfläche vorgesehene Einführungsöffnung allseitig geschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits die Wandungen des Behälters (7) unmittelbar Führungen und Lagerstellen für die Gurttrommel (30) und eine Klemmeinrichtung, sowie eine Anlagestelle (32) für einen schwenkbaren Träger (28) der Gurttrommel aufweisen, und daß andererseits die Höhe der Einführungsöffnung (11) etwa dem Durchmesser der in einem im Querschnitt im wesentlichen kreisrund gehaltenen Aufnahmeraum (B) des Behälters (7) untergebrachten Gurttrommel (30) entspricht. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vollständig aus einem Kunststoff gefertigte Behälter (7) ei- ,., nen einstückig mit der Umfangsfläche (10) gehaltenen Unter- teil (8) aufweist, der durch einen deckelartigen Oberteil (9)
    verschließbar ist, wobei der Oberteil (9) Vorsprünge (21) besitzt, die in entsprechend gestaltete Ausnehmungen (22) des Unterteils (8) eingreifen.
    3. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen von Unterteil (8) und Oberteil (9) des Behälters (7) mit Erhebungen (35) und Vertiefungen (36) versehen sind.
    4, Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil (9) und der Unterteil (8) je eine als Anschlag benutzbare Abwinklung (37) aufweisen.
    5. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gurttrommel (30) einen auf dem einen Ende ihrer Achse (34) angeordneten Führungskörper (33) aufweist, der mit einer am Oberteil (9) vorgesehenen Führung (23) zusammenwirkt.
    6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (23) geneigt zur Mittelebene (A) des Behälters (7) verläuft.
    7. Behälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Unterteil (8) des Behälters (7) eine Abstützung (25) für den Träger (28) angeordnet ist.
    8. Behälter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ab-Stützung (25) mehrere, ein begrenztes Verschwenken des Trägers (28) zulassende Wandungen (26,27) aufweist.
    9. Behälter nach Anspruch 1, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg (29) des in an sich bekannter Weise L-förmigen Trägers (28) sich an einen der Einführungsöffnung (11) benachbarten Wandungsteil (32) des Behälters (7) anlegt, 10. Behälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg (29) mit einer zugleich eine Abdeckplatte (12) des Behälters (7) festhaltenden Schraube (20) zusammenwirkt.
    11. Behälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführungsöffnung (11) des Behälters (7) vor dem Gebrauch des Behälters durch eine Folie, insbesondere durch eine Selbstklebefolie abgedeckt ist.
DES34377U 1960-05-25 1960-05-25 Behaelter fuer gurtroller. Expired DE1850739U (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES34377U DE1850739U (de) 1960-05-25 1960-05-25 Behaelter fuer gurtroller.
BE602380A BE602380A (fr) 1960-05-25 1961-04-10 Carter pour tambour à sangle

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DES34377U DE1850739U (de) 1960-05-25 1960-05-25 Behaelter fuer gurtroller.

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Publication Number Publication Date
DE1850739U true DE1850739U (de) 1962-04-26

Family

ID=33012451

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DES34377U Expired DE1850739U (de) 1960-05-25 1960-05-25 Behaelter fuer gurtroller.

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BE (1) BE602380A (de)
DE (1) DE1850739U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1231408B (de) * 1962-06-13 1966-12-29 Ernst Selve K G Behaelter fuer Gurtroller von Rollaeden od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1231408B (de) * 1962-06-13 1966-12-29 Ernst Selve K G Behaelter fuer Gurtroller von Rollaeden od. dgl.

Also Published As

Publication number Publication date
BE602380A (fr) 1961-07-31

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