DE1850798U - Werkstueckspannvorrichtung. - Google Patents
Werkstueckspannvorrichtung.Info
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Description
- Werkstückspannvorrichtung Die Neuerung bezieht sich auf eine @erkstückspannvorrichtung, deren Unterteil fest auf einer Bank oder einem Ständer angeschlossen werden kann und wobei die Spannvorrichtung so mit dem Unterteil verbunden ist, daß sie in beliebigen Winkelstellungen justiert und festgeklemmt werden kann. Insbesondere enthält die Vorrichtung einen Spannarm, der aus einem Kopf, beispielsweise einer Kugel gebildet wird, die in dem Unterteil so gelagert ist, daß sie in beliebiger'Veise geschwenkt und eingestellt werden kann. Die Klemrnittel werden durch einen Zylinder im Unterteil gebildet, in welchem ein Klemmkolben durch Druckflüssigkeit bewegt wird, um hierdurch den Kopf des Armes im
Die Druckflüssigkeit wird hierbei durch einen Druckkolben betätig, der in einem Pumpenzylinder sitzt, der seinerseits durch eine Bohrung mit dem den Klemmkolben enthaltenen Zylinder verbunden ist. Der Druckkolben kann durch einen Nocken betätigt werden, dar seinerseits mit einem Hebelmechanismus oder einer Spindel unter Zwischenschaltung von federnden Elementen in '--irkungsverbindung stehen.Lager des Unterteiles festzuklemmen. L - Durch die Neuerung wird eine Fernbetätigung für die Spannvorrichtung geschaffen, die bei großer Spannkraft nur eine geringe Betätigungskraft benötigt.
- Neuerungsgemäß wird ein hydraulisches Druckaggregat verwendet, das einen Druckverstärker enthält. In besonderer Ausbildung der Neuerung enthält die Druckverstärkereinheit einen Kolben verhältnismäßig großen Durchmessers, der durch einen verhältnismäßig geringen Druck beaufschlagt ist. Er ist mit einem Kolben verhältnismäßig kleinen Durchmessers verbunden, der sich seinerseits in einen mit Druckflüssigkeit gefüllten Hochdruckzylinder erstreckt, welcher mit den Spannmitteln in"Jirkungsverbindung steht.
- In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, die Druckverstärkereinheit durch Pressluft zu betätigen, die von einer entfernten Stelle geliefert wird. Die Zuführung der Druckluft kann durch das Bedienungspersonal gesteuert werden und bei einem Ausführungsbeispiel der Neuerung befindet sich in der Luftzuführungsleitung ein mit dem Fuß RU betätigendes Ventil, wodurch das Bedienungspersonal beide Hände zum Einstellen der Spannvorrichtung frei hat.
- Der Hochdruckzylinder kann sich in dem Unterteil der Vorrichtung befinden, so daß der Hochdruckkolben zur Verstärkung des Flüssigkeitsdruckes unmittelbar in der Vorrichtung arbeitet.
- Bei einer anderen Ausführungsform kann der Hochdruckkolben mit einem weiteren Kolben verbunden sein, durch den seinerseits der Druck auf die Spannmittel der Vorrichtung ausgeübt wird. Die mechanische Verbindung der beiden kann durch eine direkte Kupplung durchgeführt sein oder der Hochdruckkolben des Druckverstärkers ist mit dem Betätigungsnocken verbunden.
- Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Neuerung
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine neuerungsgemäße Vorrichtung ; Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform.dargestellt und zwar zeigen : D - Die Spannvorrichtung 10 der Fig. 1 besteht aus dem Unterteil 11 mit der Grundplatte 12, in welcher im Abstand angeordnete Bohrungen 13 zur Aufnahme viton auf der Zeichnung nicht dargestellten Bolzen zur Befestigung der Vorrichtung an einem Ständer oder an einem Werktisch vorgesehen sind. Hit der Grundplatte 12 ist eine senkrechte Säule. 14 vereinigt, deren Axialbohrung einen Zylinder 15 bildet, welcher eine Ablassöffnung 16 in der Grundplatte 12 hat. Die Bohrung 15 ist an ihrem unteren Ende mit einer im wesentlichen waagerechten Bohrung 17 in einem Ansatz 18 des Unterteils verbunden-Das äußere nde der Bohrung 17 ist erweitert und mit einem Gewindeteil 19 zur Aufnahme eines lufthydraulischen Aggregates versehen, das in der Zeichnung mit 20 bezeichnet ist und Die Einheit 20 betätigt den Pumpenkolben 21, der hin-und herbeweglich in der Bohrung 17 sitzt und durch eine napfförmige Packung 22 gedichtet ist. Die senkrechte Bohrung 15 ist im Durchmesser größer als die Bohrung 17 und die enthält einen entsprechenden Kolben 23 mit der Dichtungspackung 24. Der Raum in den Bohrungen 15 und 17 zwischen den Packungen 22 und 24 ist
Am oberen Teil der Säule 14 befindet sich ein Flansch 25, der in dem Randteil 26 des als umgekehrter Napf ausgebildeten Lagers 27 sitzt, welches vermittels des Ringes 28 und-der Schraube 29 an dem Flansch 25 gehalten ist. Das Innere des Lagers 27 enthält eine halbkugelförmige Aussparung 30, die eine Kugel 31 aufnimmt, welche den Spannzapfen 32 trägt, der sich nach außen durch eineradiale Öffnung 33 in dem Lager erstreckt. Bin Klemmittel 34 hat einen halbkugelförmigen Sitz 35, mit welchem der untere Teil der Kugel 31 zusammenwirkt und er ist vermittels der Stifte 35a, die in dem Flansch 25 der Säule 14 geführt sind, auf-und abbeweglich, indem saine Unterseite mit der Oberseite des Kolbens 23+ zusammenwirkt.vollständig mit Druckflüssigkeit gefüllt. b CD - Der Zapfen 32 kann sich in einem Bereich von 900 in dem Schlitz 33 bewegen und aufgrund der Verwendung der Kugel kann er um volle 3600 un die senkreche Achse der Säule 14 gedreht werden. Diese Bewegung macht der Zapfen natürlich zusammen mit dem Lager 27, das sich normalerweise frei um den Flansch 25 drehen kanng enn
der pannzapfen in einer gewünschten Stellung arretiert werden+ soll, wird die Einheit 20 betätigt, so daß der Kolben 21 Druck und 17 weitergeleitet wird. Hierdurch wird eine mehrfach größere Kraft auf den Kolben 23 ausgeübt. Die entsprechende Bewegung des Kolbens 23 drückt das Klemmittel 34 gegen die Kugel 31, so daß diese auf ihren, sitzen 30 und 35 festgeklemmt wird. Gleichzeitig wird auf das Lager 27 eine nach aufwärts gerichtete Krafterhält und dieser durch die Flüssigkeit in ddn Bohrungen 15 CD 39 hin-und herbeweglich gelagert und durch den Ring 40 gedichtet ist. An Dnde des Zylinders ist ein Boden 41 eingeschraubt und mit einem Dichtungsring 42 versehen. Der Boden hat einen In Verbindung stehtausgeübt, durch welche der Ring 20 fest gegen den Flansch 25 5 1-3 gedrückt und dadurch eine Drehung des Lagers verhindert'wird. Die Antriebseinheit 20 enthält einen hydraulischen Drucker- stärker, der seinerseits aus einem Hiederdruckzylinder 38 ver- hältnismäßig großen Durchmessers besteht, in welchem der Kolben Die auf der Zeichnung nicht dargestellte Luftzuführungsleitung ist vorzug3. eise mit einem Steuerventil ausgerüstet, das von dem Bedienungspersonla durch Fußbetätigung bedient werden kann, so daß der Monteur beide Hände frei zum Einstellen des Spannzapfens 32 hat. Das andere Ende des Zylinders 38 ist durch die Platte 44 geschlossen, die ebenfalls in dem Zylinder eingeschraubt und mit einer Mittelöffnung 45 versehen ist, durch welche ein Kolben oder die Stange 46 durchtritt, die mit dem niederdruckkolben 39 verbunden ist. Das freie Ende des Kolbens 46 tritt in den Hoohdruckzylinder 47 ein, welcher den Kolben 48 enthält, dessen Durchmesser kleiner als der des Niederdruck kolbens ist. Der Hochdruckzylinder ### 47 ist mit Flüssigkeit z. B. mit Cl gefüllt, die sich auch in der Axialbohrung 49 in dem Kolben 48, als auch in dessen Verlängerung 50 befindet. Der Hochdruckkolben 48 ist in dem Zylinder 47 hin- und herbeweglich und mit einen Dichtungsring 51 versehen. Der Zylinder ist mit sIjinlasskanal 43, der mit einer Druckluftquelle (etwa 4 bis 6 at Verlängerung 53 die Kolbenverlängerung 50 aufnimmt. Die Verlegerung 53 des Zylinders ist mit Gewinde versehen und mit dem Teil 19 in der Bohrung 17 eingeschraubt. Das innere Ende der Verlängehrung 50 des Kolbens 48 trifft auf den Kolben 21 und bei der Montage wird der Zylinder 47 mittels eines Schlüssels, der an den Flächen 55 angreift, relativ zur Platte 44 des Zylinders 38 verdreht, mit welcher er mittels des Gewindes 56 verbunden ist, um eine genaue Einstellung zu erreichen. nach der Einstellung kann die Vorrichtung durch Einlassen voneinerUntlüftungsöffnung 52 ausgerüstet, während keine axiale betätigt werden. Eine Bewegung nach links auf der Zeichnung gesehen des Kolbens 39 be'. iirkt eine erste Verstärkung des Öldrucks im Zylinder 47, dessen Druck auf den Kolben 21 durch die Verlängerung 50 des Kolbens 48 ausgeübt wird.'Jenn sich der Kolben 39Pressluft in den Biederdruckzylinder durch den Einlasskanal 43 ölsystem der Bohrung 49 der Verlängerung 50 ein, wodurch eine zweite Verstärkungsstufe erreicht wird, die etwa in der Größenordnung von 250 bis 900 at liegt. Die Druckverstärkung am Kolben 21 ist daher beträchtlich, wennman bedenkt, daß dies durch eine riederdruckquelle erreicht wird, wodurch komplizierte und teure Hochdruckarmaturen und Ventile vermieden werden.in das geschlossene Druck- weierbewegt, tritt dessen Stange 46 in das geschlossene Druck" sprechendes Einstellen des Zylinders 47 erforderlich und hierbei ist es zweckmäßig, ei in dem Zylinder 38 eine Feder für denIn einigen Fallen ist nur eine geringe Vorspannung durch ent- CD haben die Teile, die mit der ersten Ausführungsform identisch sind, die gleichen Bezugszeichen. Die Platte 44 des Zylinders : ist entweder mit dem Ansatz 18 einstückig oder durch Gewinde verbunden. Die Bohrung 17 in dem Ansatz liegt koaxial zur Öffnung 45 in der Platte 44, so daß der Kolben oder die Stange 46 un-TI" Kolben 39 vorzusehen. Bei der z-. eiten Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 2 ist mit einer Gummidichtung 60 versehen, die durch eine Scheibe 59 gehalten ist. Bei dieser Ausfphrungsform beuirkt der Niederdruckkolben 39 direkt eine Druckerhöhung des Öls, das sich in den Bohrungen 15 und 17 der Spannvorrichtung befindet.mittelbar in die Bohrung 17 eindringt. Das Ende der Stange 46 CD
Claims (1)
- S c h u t z a n s p r ü c h e :
spannarm g eie 11 n z e i c h n e t durch ein hydraulisches Druckaggregat, das mit dem Klemmittel in Verbindung steht und das einen Druckverstärker enthält.1.'./erkstückspannvorrichtung mit einem in beliebigen '."inkelstellungen einstellbaren und festklemmbares 2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Druokverstärker- messers enthält, der durch einen verhältnismäß geringen Druck beaufschlagt ist und der mit einem Kolben verhältnismäßig kleinen Durchmessers verbunden ist, welcher sich in einen mit Druckflüssigkeit gefüllten Hochdruckzylinder erstreckt, der seinerseits mitdem Spannmittel in @irkungsverbindung steht.einheit einen Kolben verhältnismäßig großen Durch" CD 3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Zylinder, in welchem der Kolben verhältnismäßig kleinen Durchmessers eindringt, einen hin-und herbeweglichen Hochdruckkolben enthält.4. Spannvorrichung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i o h- Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t, daß der Hochdruckkolben eine axiale mit einern e t, daß der Hochdruckzylinder mit dem Nieder- - L druckzylinder verschraubt i, at. 5. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden CD ehe sich der mit dem Niederdruckkolben verbundene Kolben erstreckt.Lngsbohrung versehene Verlängerung aufweist, in'..'ei- sprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Verlängerung des Hochdruckkolbens beweglich in einer Zylinderbohrung sitzt und mit einem weiteren Kolben in Verbindung steht, der einen hydraulischen Druck auf die Elemmittel ausübt.6. pannvorrichtung nach einem der vorhergehenden An- C> 7. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t, daß der mit dem niederdruckkolben verbundene Kolben sich unmittelbar in eine die hydraulische Flüssigkeit enthaltende Bohrung erstreckte durch welche die 8. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t, daß die Druckverstärkereinheit mit dem Unterteil der Vorrichtung verschraubt ist.Klemmittel betätigt werden.. ZD 9. pannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Anspruche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t, daß die Druckverstärkereinheit einteilig CD mit dem Unterteil der Vorrichtung verbunden ist.
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