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DE1849873U - Regeleinrichtung fuer die brennstoffzufuhr an verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Regeleinrichtung fuer die brennstoffzufuhr an verbrennungskraftmaschinen.

Info

Publication number
DE1849873U
DE1849873U DE1961H0037862 DEH0037862U DE1849873U DE 1849873 U DE1849873 U DE 1849873U DE 1961H0037862 DE1961H0037862 DE 1961H0037862 DE H0037862 U DEH0037862 U DE H0037862U DE 1849873 U DE1849873 U DE 1849873U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
ignition
control device
switched
fuel supply
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1961H0037862
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut W Hotz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1961H0037862 priority Critical patent/DE1849873U/de
Publication of DE1849873U publication Critical patent/DE1849873U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Regeleinrichtung für die Brennstoffzufuhr an Verbrennungskraftmaschinen
    -----------
    Die Neuerung betrifft eine Verbesserung an einer elektromagnetisch beeinflußten Regeleinrichtung für die Brennstoffzufuhr an Verbrennungskraftmaschinen zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Motordrehzahl.
  • Es ist bereits eine Regeleinrichtung für die Brennstoffzufuhr an Verbrennungskraftmaschinen zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Motordrehzahl bekannt geworden, wobei die die Brennstoffzufuhr regelnden Elemente elektromagnetisch in Abhängigkeit von den unterhalb eines bestimmten Drehzahlbereiches fallenden Motordrehzahlen beeinflußt werden. Dort ist zwischen die Lichtmaschine und die Batterie-parallel zu deren Ladeschaltereine Magnetspule geschaltet, deren Eisenkern in mechanischer Wirkverbindung mit der Vergaser-Drosselklappe steht.
  • Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß sie in ihrer bekannt gewordenen Form und ohne zusätzliche Hilfs-Schaltelemente nicht funktionsfähig ist, da sich bei abgeschaltetem Motor die Batterie über die Spule entladen würde. Es wären also schaltungstechnisch zusätzliche Vorkehrungen zu treffen, um diese bekannt gewordene Einrichtung funktionsfähig zu machen.
  • Ein weiterer Nachteil der genannten bekannten Einrichtung ergibt sich selbst nach Behebung der oben genannten Nachteile aus folgender Überlegung : Da bei Otto-Motoren, d. h. Motoren mit Fremdzündung, durch die Spule des erwähnten Elektromagneten eine dauernde Verbindung zwischen der Lichtmaschine über die Eingangsklemme des genannten Rückstromschalters und der Zündspule (Eingang) vorhanden ist, besteht die Gefahr, daß nach Ausschalten der Zündung der Strom zur Zündspule nicht unterbrochen wird, da der von der Lichtmaschine erzeugte Strom über die Magnetspule direkt der Zündspule zugeführt wird. Die Zündspule steht also weiterhin unter Spannung und versorgt somit die Zündkerzen mit einer zur Aufrechterhaltung des Motorbetriebes ausreichenden Strommenge. Das heißt mit anderen Worten, der Motor würde unter diesen Umständen nach Ausschalten der Zündung bei ausreichender Drehzahl weiterlaufen.
  • Es müßte also zusätzlich noch eine weitere platzraubende schaltungstechnische Vorkehrung getroffen werden, um auch die zuletzt beschriebene Gefahr des Weiterlaufens zu verhindern.
  • Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur elektromagnetischen Beeinflussung der Drosselklappe zu schaffen, wobei die oben genannten Nachteile in bezug auf Entladen der Batterie und Nachdieseln bzw.
  • Weiterlaufen des Motors bei abgeschalteter Zündung entfallen, und zwar ohne die Verwendung zusätzlicher Hilfsschaltmittel, welche die Einrichtung unnötig verteuern, komplizieren und räumlich vergrößern.
  • Die Neuerung sieht zur Lösung der gestellten Aufgabe vor, daß der Eisenkern der Magnetspule ein permanenter Magnet ist und daß die Spule unmittelbar hinter das Zündschloß und noch vor dem nicht mit Masse verbundenen, gewöhnlich als +Pol bezeichneten Pol der Batterie geschaltet ist.
  • Das somit gekennzeichnete Merkmal der Neuerung beruht auf folgenden Überlegungen : Es wurde eingangs gesagt, daß die bislang bekannt gewordene Regeleinrichtung eines zusätzlichen Hilfsschalters bedarf, um die Einrichtung funktionsfähig zu machen. Das heißt, es müßte ein Schaltrelais zwischen dem Ladeschalter an der Lichtmaschine und der Spule vorgesehen werden, der bei eingeschalteter Zündung geschlossen, bei ausgeschalteter Zündung hingegen geöffnet ist. Da jedoch, entsprechend der Aufgabe, welche der Neuerung zugrunde liegt, keine zusätzlichen Schaltelemente zur Anwendung kommen sollen, so wird gemäß der Neuerung das sowieso vorhandene Zündschloß als der genannte Schalter zwischen Spule und Batterie gewählt.
  • Es wurde ferner dargelegt, daß darüber hinaus noch eine zusätzliche schaltungstechnische Vorkehrung getroffen werden muß, um mit unbedingter Sicherheit das Weiterlaufen des Motors bei ausgeschalteter Zündung zu verhindern. Berücksichtigt man nun, daß sich in obigem Fall bei ausgeschalteter Zündung die Richtung des von der Lichtmaschine über die Magnetspule an die Zündspule gelieferten Stromes in der Magnetspule umkehrt gegenüber der Richtung, die der Strom unter normalen Umständen, nämlich bei eingeschalteter Zündung in der Magnetspule hat, bei der er nicht von der Lichtmaschine vor dem Rückstromschalter, sondern vom Batterieanschluß des Rückstromschalters über das Zündschloß der Magnetspule zugeführt wird, so kann entsprechend der der Neuerung weiterhin zugrunde liegenden Aufgabe, kein zusätzliches Relais zu verwenden, dieses durch einen permanenten Magneten in der Spule ersetzt werden. Dadurch wird dann bei ausgeschalteter Zündung die Drosselklappe sofort restlos geschlossen.
  • Vorzugsweise kann ferner der Elektromagnet als elektromagnetisches Pendelsystem ausgebildet werden, wobei sich wahlweise um einen feststehenden Dauermagnetkern eine Drehspule oder innerhalb einer feststehenden Spule ein Dauermagnet-Drehanker bewegen.
  • Derselbe Effekt, d. h. das Weiterlaufen des Motors bei ausgeschalteter Zündung, kann jedoch mit Sicherheit, wie bereits oben dargelegt, nach einem weiteren Vorschlag der Neuerung dadurch verhindert werden, daß ein Schaltrelais in den Stromkreis des Elektromagneten eingeschaltet wird, welches den Stromkreis der Magnetspule bei eingeschalteter Zündung schließt und bei ausgeschalteter Zündung unterbricht.
  • Eine zum nachträglichen Einbau gut geeignete Ausführung des Magneten wird erreicht, wenn man diesen mit zwei 6-Volt-Wicklungen ausstattet, die wahlweise parallel-oder hintereinandergeschaltet werden, wodurch sie sowohl für Batteriespannungen für 6 V als auch für 12 V Verwendung finden können. Darüber hinaus kann der Magnet zusätzlich mit zwei Hilfswicklungen von je 6 V (ebenfalls zur wahlweisen Schaltung) ausgestattet werden, die gleichzeitig zwei Funktionen ausüben : Zum einen kann an die Hilfswicklungen bei Verwendung von nichtpermanenten Magnetkernen das genannte Schaltrelais gleich als Baueinheit an den Magneten angebaut werden und zum anderen kann mit ihrer Hilfe sowohl bei Verwendung von permanenten als auch bei Verwendung von nichtpermanenten Magnetkernen die durch die Rückzugsfeder am Gasgestänge bewirkte mechanische Vorspannung in vorteilhalfter Weise leichter überwunden werden. Der dauernd durch die Hilfswicklung fließende Strom ist so gering, daß sich daraus keine nennenswerten Nachteile ergeben.
  • Demgemäß besteht vorzugsweise die Magnetspule aus zwei wahlweise hintereinander-oder parallelzuschaltenden Haupt-und zwei ebenso schaltbaren Hilfswicklungen, wobei letztere gleichzeitig als Spule für das Relais dienen können.
  • Die den genannten Neuerungsmerkmalen entsprechende Einrichtung soll nunmehr anhand der sie beispielsweise wiedergebenden Zeichnungen näher erläutert werden, und
    zwarzeigen
    Fig. 1 den mechanischen und elektrischen Teil der
    Einrichtung in schematisierter Form und in
    ihrer Ausgangsstellung, d. h. bei ausgeschalteter Zündung, Fig. 2 eine teilweise Darstellung der der Neuerung gemäßen Einrichtung in ihrer Endstellung, d. h. bei eingeschalteter Zündung, Fig. 3 die Anwendung eines elektromagnetischen Pendelsystems unter Verwendung eines feststehenden Dauermagneten in schematisierter Darstellung, Fig. 4 die Anwendung eines Magneten mit Hilfswicklung in schematisierter Darstellung.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist an die Drehwelle 1 der die Gemischmenge regelnden Gasdrosselklappe 2 in einem Vergaser 3 von bekannter Bauart ein Hebelarm 4 befestigt, an den eine Stange 5 angelenkt ist, die ihrerseits an dem Anker 6 eines Magneten 7 befestigt ist. Das eine Anschlußende a der Magnetspule 8 steht in elektrischem Kontakt mit dem Anschluß a'eines Reglers 9 bekannter Bauart. Vom Anschluß a'geht eineelektrische Leitung zur Batterie 10, die über den Anlasserschalter 11a mit dem Anlasser 11 verbunden ist.
  • Der Regler 9 weist in bekannter Weise einen Rückstromschalter 9a, einen Stromregler 9b und einen Spannungsregler 9c auf, sowie drei Anschlüsse, nämlich den bereits genannten a', ferner b'für die Lichtmaschine 12 bzw. deren +Kohle und c'für die Lichtmaschinenfeldwicklung.
  • Der zweite mit b bezeichnete Anschluß der Magnetspule 8 steht in elektrischer Verbindung mit dem einen Kontaktglied 13a eines Schaltrelais 13 üblicher Bauart. Das andere, den Anker tragende Kontaktglied 13b ist an den genannten Anschluß b'am Regler 9 angeschlossen. Die Magnetwicklung des Schaltrelais 13 ist einerends an Masse und anderends an die Anschlußstelle 14a der Zündspule 14 angeschlossen, von wo eine weitere elektrische Verbindung zum Zündschloß 15 gelegt ist, das seinerseits in bekannter Weise mit der Batterie 10 verbunden ist. Der Vollständigkeit halber ist noch die elektrische Verbindung von der Zündspule mit dem Verteiler 16 gezeigt.
  • Aus Fig. 2 ist die Stellung der Gasdrossel 2 ersichtlich, in der sie unbeeinflußt von der Fuß-bzw. Handbetätigung durch den Magnetanker 6 gezogen wurde, wenn die Magnetspule 8 unter der vollen Batteriespannung steht.
  • Zwischen diesen beiden aus Fig. 1 und Fig. 2 ersichtlichen Stellungen kann die Gasdrossel jede beliebige Stellung entsprechend der an die Magnetspule angelegten Spannung einnehmen.
  • Aus Fig. 3 ist die Anwendung eines elektromagnetischen Pendelsystems 17 unter Verwendung eines feststehenden Dauermagneten 17a gezeigt. Auf der Gasdrosselwelle 1 sitzt die Schwingspule 17b, deren eines Anschlußende flexibel wiederum an den Kontakt b'des Reglers 9 angeschlossen ist, während das andere Anschlußende nun direkt mit dem Anschlußkontakt 14a der Zündspule 14 verbunden ist. Es ist somit erkennbar, daß das Relais 13 eingespart werden kann. Die in dieser Fig. 3 gezeigte Stellung der Gasdrossel 2 und der Schwingspule 17b entspricht dem Betriebszustand der der Neuerung gemäßen Einrichtung, d. h. der Motor treibt in diesem Moment die Lichtmaschine 12 nur mit einer Kraft an, bei der letztere beispielsweise nur eine Spannung von 2 V erzeugt. Mit der Differenz der Batteriespannung von beispielsweise 6 V und den genannten 2 V Lichtmaschinenspannung, also mit insgesamt 4 V, wird die Drehspule 17b erregt und öffnet entsprechend der Stärke dieser Erregung die Gasdrosselklappe 2 um einen bestimmten Betrag. Nach Ausschalten der Zündung dreht sich die Stromrichtung in der Drehspule 17b um, wodurch diese aufgrund der Permanenz des feststehenden Magneten 17a in ihre Ausgangslage zurückgestoßen wird und dementsprechend die Gasdrossel schließt.
  • Die Verwendung eines permanenten Magneten bleibt selbstverständlich nicht auf die Anwendung eines elektromagnetischen Pendelsystems beschriebener Art beschränkt, sondern gilt in gleicher Weise auch für die in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellte Ausführung des Elektromagneten.
  • In Fig. 4 ist ein Magnet gezeigt, der besonders als nachträgliches Einbauaggregat vorteilhaft zu verwenden ist.
  • Die Magnetspule 8 besteht aus zwei wahlweise parallel-oder hintereinanderzuschaltenden Wicklungen 8a und 8b.
  • Vor diese Hauptwicklungen sind zwei ebenfalls wahlweise
    parallel-oder hintereinanderzuschaltende Hilfswicklun-
    gen 13c und 13d befestigt. An der Stirnseite der äußeren Hilfswicklung 13c ist ein den Anker 13f des Relais 13 tragendes Kontaktglied 13b federnd befestigt. Innerhalb der Hilfswicklungen befindet sich ein hohler Eisenkern 13e, gegen den der als Ring ausgebildete Anker 13f bei eingeschalteter Zündung gezogen wird. Innerhalb der Hauptwicklungen 8a, 8b ist wiederum der Anker 6 gelagert, an dem die sich durch die Hilfswicklungen erstreckende Verbindungsstange 5 zur nicht gezeichneten Drosselklappe 2 befestigt ist. Die Wicklungen sind im gezeichneten Fall parallelgeschaltet, und es ist ersichtlich, daß sich an dem in Fig. 1 gezeigten Stromverlauf nichts geändert hat.
  • Abschließend sei noch darauf hingewiesen, daß durch die beschriebene Neuerung die bisher mit mechanischen oder pneumatischen Reglern versehenen Dieselmaschinen nicht mehr durch mechanische bzw. pneumatische Mittel extra, d. h. nach Abziehen des Anlaßschlüssels, abgestellt werden müssen. Vielmehr kann die hier beschriebene Einrichtung derart in den durch den Anlaßschlüssel geschlossenen Stromkreis eingeschaltet werden, daß dem Motor nach Abziehen des Anlaßschlüssels kein Brennstoff mehr zugeführt wird und er somit augenblicklich stehenbleibt. Aus obigem ergibt sich demnach ferner, daß bei Dieselmaschinen mit gesonderter Abstellvorrichtung der Leerlaufregler gespart werden kann.

Claims (4)

  1. Schutzansprüche
    1. Elektromagnetisch beeinflußte Regeleinrichtung für die Brennstoffzufuhr an Verbrennungskraftmaschinen zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Motordrehzahl, dadurch gekennzeichnet, daß der Eisenkern (6) in der Magnetspule (8) ein permanenter Magnet ist und daß die Spule (8) unmittelbar hinter das Zündschloß (15) und noch vor-den nicht mit Masse verbundenen, gewöhnlich als +Pol bezeichneten Pol der Batterie (10) geschaltet ist.
  2. 2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Brennstoffzufuhr regelnden Elemente von einem elektromagnetischen Pendelsystem (17) beeinflußt werden, wobei sich wahlweise in einem feststehenden Dauermagnetkern (17a) eine Drehspule (17b) oder um eine feststehende Spule ein Dauermagnetdrehanker bewegen können.
  3. 3. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreis des Elektromagneten (7) ein Schaltrelais (13) bekannter Bauart eingeschaltet ist, welches den Stromkreis bei eingeschalteter Zündung schließt und bei ausgeschalteter Zündung unterbricht.
  4. 4. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetspule (8) aus zwei wahlweise hintereinander-oder parallelzuschaltenden Hauptwicklungen (8a, 8b) und zwei ebenso schaltbaren Hilfswicklungen (13c, 13d) besteht, wobei letztere gleichzeitig als Spule für das Relais (13) dienen können.
DE1961H0037862 1961-03-30 1961-03-30 Regeleinrichtung fuer die brennstoffzufuhr an verbrennungskraftmaschinen. Expired DE1849873U (de)

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