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DE1849036U - Gewindehuelse zum zentrischen oder aussermittigen einbau und zum ausgleich von hoehendifferenzen an zement-kunststoffgebundenen oder holztreppen und gelaendern aus metall, holz und kunststoffen. - Google Patents

Gewindehuelse zum zentrischen oder aussermittigen einbau und zum ausgleich von hoehendifferenzen an zement-kunststoffgebundenen oder holztreppen und gelaendern aus metall, holz und kunststoffen.

Info

Publication number
DE1849036U
DE1849036U DEL22736U DEL0022736U DE1849036U DE 1849036 U DE1849036 U DE 1849036U DE L22736 U DEL22736 U DE L22736U DE L0022736 U DEL0022736 U DE L0022736U DE 1849036 U DE1849036 U DE 1849036U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plastic
threaded sleeve
railing
handrail
centric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL22736U
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Lutz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL22736U priority Critical patent/DE1849036U/de
Publication of DE1849036U publication Critical patent/DE1849036U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/02Stairways; Layouts thereof
    • E04F11/022Stairways; Layouts thereof characterised by the supporting structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Steps, Ramps, And Handrails (AREA)

Description

  • Gewindehülse zum zentrischen oder außermittigen Einbau und zum Ausgleich von Höhendifferenzen an zement-kunststoffgebundenen-oder Holztreppen und Geländern aus Metall, Holz und Kunststoffen Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Befestigen eines Geländerstabes in einer Treppe, wobei der Geländerstab zum Ausgleich der Ungenauigkeiten in den Höhenmaßen in einer Hülse geführt und befestigt ist. Bei der bekannten Anordnung nach der deutschen Patentschrift 259 042 weist der Geländerstab an seinem unteren Ende ein konisches Gewinde auf, das in einen Spreizdübel eingreift, mit dessen Hilfe der Stab in einer Aussparung der Treppenstufe befestigt wird. Über das obere Ende des Stabes ist eine Hülse gestülpt, die an ihrer Oberseite ein Gelenk trägt, über das diese Hülse am Handlauf befestigt werden kann. Mit Hilfe einer Stellschraube kann die Hülse an dem oberen Ende des Geländerstabes so befestigt werden, daß Ungenauigkeiten in den Höhenmaßen der Treppe ausgeglichen werden.
  • Diese bekannte Anordnung hat eine Reihe von Nachteilen. Zunächst ist es bei der bekannten Anordnung nicht möglich, die Abstände zwischen den einzelnen Geländerstäbe mit dem Handlauf nicht von vornherein verbunden sind, wie dies bei dem erfindungsgemäßen Geländer ist, sondern die Stäbe werden auf der Baustelle mit Hilfe des Spreizdübels in vorher vorgesehene Aussparungen eingeschraubt und erst nach der Befestigung des Geländerstabes in der Treppenstufe wird das obere, über ein Gelenk verbundene Ende der Hülse b an dem Handlauf befestigt. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Anordnung liegt darin, daß die Befestigung durch Spreizdübel sich in vielen Fällen im Laufe der Zeit lockert. Schließlich ist es sehr zeitraubend, die einzelnen Stäbe an dem Handlauf zu befestigen. Die Anordnung der Ausgleichhülsen am oberen Ende des Stabes springt unschön ins Auge und schließt die Verwendung der bekannten Anordnung bei Geländern aus, bei denen der Handlauf mit den bereits daran befestigten Geländerstäben auf die Baustelle angeliefert wird. Bei der Anordnung nach der deutschen Patentschrift 159 265 ist zwar eine Steckverbindung am unteren Ende der Geländerstäbe vorgesehen, jedoch stützt sich bei dieser bekannten Anordnung der Geländerstab auf dem Boden der Hülse ab und es sind keine Befestigungsmittel vorgesehen, die erlauben würden, den Geländerstab zum Ausgleich von Höhendifferenzen in einem kleinen Abstand vom Boden der Hülse zu befestigen.
  • Die Erfindung wird demgegenüber darin gesehen, daß
    60
    in der Treppenstufe eine Gewindehülse eingegossen
    ist, und daß in diese Gewindehülse ein einen außer-
    mittig angeordneten Gewindebolzen aufweisendes Ver-
    cm
    bindungsstück eingeschraubt ist, das einen becher-
    e
    förmigen Teil aufweist, in dem der Geländerstab hö-
    henverschiebbar eingesetzt und die Ungenauigkeiten
    der Höhenmaße korrigierend befestigt ist.
  • Die erwähnte Merkmalskombination weist den Vorteil auf, daß die Höhendifferenzen und auch Differenzen im Abstand einander benachbarter Stäbe ausgeglichen werden können. Dies ist insbesondere bei freitragenden, einseitig eingespannten Treppenstufen von ganz besonderer Bedeutung. Die in dieser Sache bereits ergangenen Bescheide lassen erkennen, daß die große Bedeutung der vorliegenden Erfindung möglicherweise nur aus der Problemstellung heraus verstündlich ist, aus der sie entstanden ist. Die Erfindung wurde nämlich gemacht, weil sich die bekannten Geländerkonstruktionen nicht zum Anbringen an freitragenden, einseitig eingespannten Treppenstufen eigneten. Einseitig eingespannte Treppenstufen werden mit Vorliebe erst kurz vor der Fertigstellung des Bauwerkes eingesetzt, vorzugsweise dadurch, daß mit Hilfe einer Mauerfräse in die Tragwand Aussparungen eingefräst werden und die Treppenstufen in diese Aussparungen dann eingesetzt werden. Diese Treppen sind sofort begehbar und lösen die sogenannte Bautreppe ab. Da einseitig eingespannte Treppenstufen gegen Beschädigungen, wie sie im Verlauf von Bauarbeiten vorkommen können, empfindlicher sind und auch sehr viel schwerer zu beheben sind, ist man bestrebt, die Bautreppe so lange wie möglich beizubehalten und diese fertigen Stufen so spät wie möglich einzusetzen. Das Einsetzen der einseitig eingespannten Treppenstufen mit Hilfe einer Mauerfräse geht sehr rasch. Es ist daher auch erwünscht, daß das Anbringen des Geländers an der oft erst im letzten Augenblick eingesetzten endgültigen Treppe möglichst rasch geht. Die Befestigungsart der einseitig eingespannten Treppenstufen bringt es jedoch mit sich, daß sich gewisse Maßtoleranzen nicht vermeiden lassen. Es war daher nicht möglich, das Geländer auf schnellstem Wege etwa dadurch anzubringen, daß eine vorgefertigte Geländerkonstruktion in Aussparungen der Treppenstufen eingesetzt wurde, die vor dem Einsetzen der Treppenstufen in die Tragwand in die Stufe eingearbeitet wurden. Man war deshalb gezwungen, entweder die Aussparungen in den einzelnen Treppenstufen, wie erwünscht, vorher vorzunehmen und dann die einzelnen Geländerteile, wie Stäbe, Handlaufschiene und dergl., einzeln anzubringen und zusammenzuschweißen oder aber eine vorgefertigte Geländerkonstruktion zu verwenden und die Aussparungen in den einzelnen Stufen erst dann vorzunehmen, wenn die Stufen montiert waren. In beiden Fällen war das Anbringen der Geländer äußerst zeitraubend und insbesondere das Einschlagen der Löcher in die fertig eingespannten Stufen war äußerst unbefriedigend.
  • Die Erfindung ermöglicht es nun, sowohl die Aussparungen, in denen die einzelnen Geländerstäbe in den Stufen befestigt werden, vorher, also bereits in dem Herstellungsbetrieb, auszusparen und trotzdem eine fix und fertig auf die Baustelle angelieferte Geländerkonstruktion zu verwenden, so daß das Geländer nur noch in die vorher eingearbeiteten Aussparungen eingesetzt werden muß.
  • Dies vereinfacht die Montage des Geländers ganz erheblich und gerade in Verbindung mit einseitig eingespannten Treppenstufen wurden viele tausend Meter der Geländer mit der erfindungsgemäßen Ausgleichsanordnung verwendet. Die Verbindungsstücke, die den Ausgleich der Höhen-und Abstqndstoleranzen bewirken, fallen, da sie unten an der Treppenstufe angeordnet sind, überhaupt nicht ins Auge.
  • Zur Montage des Geländers werden in die bereits eingegossenen Gewindehülsen lediglich die Verbindungsstücke eingeschraubt undjin den becherförmigen Teil dieser Verbindungsstücke die Stäbe der fertigen Geländerkonstruktion eingesetzt. Abstandstoleranzen werden durch Drehen der Verbindungsstücke und Höhentoleranzen durch mehr oder weniger tiefes Eindringen der Geländerstäbe in die becherförmigen Teile der Verbindungsstücke von selbst ausgeglichen.
  • Das Geländer wird dann in den becherförmigen Teilen verschweißt, verlötet oder anderweitig befestigt.
  • Eine Anordnung, die nur die Höhendifferenzen ausgleicht oder aber nur die Abstandsdifferenzen ausgleicht, wäre in Verbindung mit den einseitig eingespannten Treppenstufen bei der vorausgesetzten Verwendung von fertig angelieferten Geländerkonstruktionen unbrauchbar. Die erfindungsgemäße Anordnung ist die einzige, die das Problem, bei einseitig eingespannten Treppenstufen eine fertige Geländerkonstruktion zu verwenden, in befriedigender Weise löst. Alle wesentlichen Arbeiten können im Betrieb vorgenommen werden, auf dem Bau müssen lediglich noch die unteren Enden der Geländerstäbe in den Verbindungsstücken befestigt werden.

Claims (1)

  1. S c h u t z a n s p r u c h Anordnung zum Befestigen eines Geländerstabes in einer Treppenstufe, wobei der Treppenstab höhenverschiebbar in einer Hülse befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in die Treppenstufe eine Gewindehülse eingegossen ist und daß in diese Gewindehülse ein einen außermittig angeordneten Gewindebolzen aufweisendes Verbindungsstück eingeschraubt ist, das einen becherartigen Teil aufweist, in dem der Geländerstab höhenverstellbar eingesetzt und die Ungenauigkeiten der Höhenmaße korrigierend befestigt ist.
DEL22736U 1958-12-18 1958-12-18 Gewindehuelse zum zentrischen oder aussermittigen einbau und zum ausgleich von hoehendifferenzen an zement-kunststoffgebundenen oder holztreppen und gelaendern aus metall, holz und kunststoffen. Expired DE1849036U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL22736U DE1849036U (de) 1958-12-18 1958-12-18 Gewindehuelse zum zentrischen oder aussermittigen einbau und zum ausgleich von hoehendifferenzen an zement-kunststoffgebundenen oder holztreppen und gelaendern aus metall, holz und kunststoffen.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL22736U DE1849036U (de) 1958-12-18 1958-12-18 Gewindehuelse zum zentrischen oder aussermittigen einbau und zum ausgleich von hoehendifferenzen an zement-kunststoffgebundenen oder holztreppen und gelaendern aus metall, holz und kunststoffen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1849036U true DE1849036U (de) 1962-03-29

Family

ID=33006197

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL22736U Expired DE1849036U (de) 1958-12-18 1958-12-18 Gewindehuelse zum zentrischen oder aussermittigen einbau und zum ausgleich von hoehendifferenzen an zement-kunststoffgebundenen oder holztreppen und gelaendern aus metall, holz und kunststoffen.

Country Status (1)

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DE (1) DE1849036U (de)

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