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DE1849078U - Haltegurt mit einfach betaetigbarem verschluss. - Google Patents

Haltegurt mit einfach betaetigbarem verschluss.

Info

Publication number
DE1849078U
DE1849078U DE1962S0040215 DES0040215U DE1849078U DE 1849078 U DE1849078 U DE 1849078U DE 1962S0040215 DE1962S0040215 DE 1962S0040215 DE S0040215 U DES0040215 U DE S0040215U DE 1849078 U DE1849078 U DE 1849078U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
sections
tether according
section
zigzag
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1962S0040215
Other languages
English (en)
Inventor
Jacques Leon Alexandre See
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1849078U publication Critical patent/DE1849078U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G17/00Cultivation of hops, vines, fruit trees, or like trees
    • A01G17/04Supports for hops, vines, or trees
    • A01G17/12Tree-bands

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Supports For Plants (AREA)

Description

  • Haltegurt mit einfach betätigbarem Verschluß Die Neuerung bezieht sich auf einen Haltegurt mit einfach betätigbarem Verschluss, welcher insbesondere zur Befestigung von Pflanzen oder kleinen Bäumen, beispielsweise eines Weinstockes, an einem Stützpfahl dient.
  • Der Gurt nach der Neuerung bringt zahlreiche Vorteile gegenüber bekannten Bändern aus Fasern, Hanffäden oder ähnlichen Materialien mit sich. Seine Anbringung ist einfach und die Verriegelung des Haltegurtes lässt sich äusserst rasch durchführen. Darüberhinaus kann der Gurt nach der Neuerung wxeder verwesen, noch nutzt ersich bei Verwendung ab, so dass er wiederholt und langzeitig ohne merkliche Abnutzung verwendbar ist. Da der Gurt dehnbar ist, besteht keine Gefahr, dass das Wachstum von mit dem neuerungsgemässen Gurt abgesicherten Pflanzen und Bäumen gehemmt wird, da der von dem Gurt ausgeübter Druck begrenzt ist. Schliesslich lässt sich der Gurt auf einfache Weise in grosser Serie und zu einem niedrigen Herstellungspreis fabrizieren.
  • Der neuerungsgemässe Gurt zeichnet sich dadurch aus, dass er aus einem dünnen Abschnitt und einem plattenförmigen Verschlussglied mit einem Schlitz oder Haken besteht, und dass der dünne Abschnitt zickzackförmig gestaltet ist, wobei die einzelnen Abschnitte paarweise durch Knotenpunkte verbunden sind und das mindestens an einem Ende des Gurtes angeordnete Verschlussglied nach Anlegen des Gurtes einen der Abschnitte aufnimmt, wobei einer der Knotenpunkte die Verriegelung bildet.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel der Neuerung trägt der Haltegurt an seinen beiden Enden eine Verschlussplatte und eine Zunge, welche die Verschlussplatte verlängert und
    einen Handgriff zur Erleichterung des Einführens der Abschnitte
    in
    durch den Schlitz oder den von der Zunge gebildeten Haken.
    bildet. Der dünne Abschnitt des Gurtes kann zickzackförmig
    ausgebildet sein, wobei die einzelnen Abschnitte zylindrische Form haben und paarweise von einer runden Kugel an ihren Enden zusammengehalten werden.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel sind zweite Kugeln mit Fortsätzen vorgesehen, welche auf benachbarte Abschnitte münden und als Komplementärseiten die ersteren zu einer Raute ergänzen. Der dünne Gurtabschnitt kann auch von zwei zickzackförmig verlaufenden und gegeneinander versetzten Teilen gebildet werden, welche unter Ausbildung deformierbarer Rauten übereinander gelegt sind.
  • Weitere Ausführungsbeispiele und Einzelheiten der Neuerung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Beispiele.
  • Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf den Haltegurt gemäss einer ersten Ausführungsform der Neuerung.
  • Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht eines Gurtausschnittes in vergrössertem Maßstab.
  • Fig. 3 bis 5 zeigen Ausschnitte anderer Ausführungsformen in der Ansicht von Fig. 1.
  • Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht, welche die Art der Gurtbefestigung bei der Abstützung eines kleinen Baumes erkennen lässt.
  • Der mit dem neuerungsgemässen Schnellverschluss ausgestattete Gurt ist aus einem weichen, synthetischen Material, wie Polyvinylchlorid, hergestellt und wird zweckmässigerweise im Spritzgussverfahren in einer Giessform mit mehreren Matrizen zur Ermöglichung einer billigen Serienfabrikation hergestellt. Gemäss dem in den Fig. 1 und 2 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel besteht der Gurt aus einem dünnen bzw. flachen Abschnitt 1, der an einem oder an beiden Enden mit einem Verschlussglied 2 fest verbunden ist. Dieser Abschnitt ist zickzackförmig ausgebildet und umschliesst Einzelabschnitte 3, die paarweise durch Knotenpunkte 4 verbunden sind, in welche sie bis zur Hälfte eingespannt sind. Diese Knotenpunkte verleihen dem Gurt eine geeignete Längselastizität, welche die Gurtdehnung erleichtert. Die Abschnitte 3 können von zylindrischen Stäben 5 (vergl. Fig. 2) oder von Stäben mit Verstärkungrippen oder-rillen oder auch von einem geeigneten anderen Profil gebildet werden, während die Knotenpunkte 4 Kugeln oder Elipsoide 6 sind.
  • Zweckmässigerweise wird der Übergang der Abschnitte 3 in die Knotenpunkte 4 verstärkt, indem man den Querschnitt der Abschnitte nach den Verbindungspunkten hin zunehmen lässt.
  • Es kann jedoch auch erwünscht sein, den Übergang durch Vergrösserung von Spalten, Öffnungen, Vorsprüngen oder der Faltung in den Knotenpunkten abzuschwächen.
  • Gemäss dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel wird der flache Gurtabschnitt, indem die Abschnitte 3 paarweise mittels der Kugeln 7 zusammengesetzt sind, dadurch ergänzt, dass eine zweite Kugel 8 mit zwei Fortsätzen 9 vorgesehen ist, die in benachbarte Abschnitte 3 einmünden und Eomplementärseiten einer Raute bilden.
  • Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel istdas Verschlussglied 2 durch ein netzartiges Gitter verlängert, das von den beiden Abschnitten 10 und 11 gebildet wird.
  • Dabei entspricht dieses Gitter dem Abschnitt 1 in Fig. 1, wobei allerdings zwei zickzackförmige Abschnitte vorgesehen sind, die um einen Halbschritt gegeneinander versetzt und einander unter Ausbildung von deformierbaren Parallelogrammen überlagert sind. Diese Ausbildung verleiht dem Gurt eine besondere Längselastizität. Die Spitzen der beiden Abschnitte 10 und 11 bilden dabei verdickte Ausbuchtungen 12 zur Versteifung, während die Knotenpunkte der sich schneidenden Abschnitte 3a und 3b durch einen Verriegelungsfinger 13 gebildet werden, der sich quer zur Gurtausdehnung erstreckt.
  • Das in Fig. 5 gezeigte Ausführungsbeispiel zeigt eine Gurtkonstruktion, bei welcher jeder am Kreuzungspunkt der beiden Abschnitte 10 und 11 angeordnete Finger an seinen Enden einander gegenüberliegende Kugeln 14 und 15 aufweist.
  • Es kann vorteilhaft sein, den flachen Abschnitt 1 an seinem dem Verschlussglied gegenüberliegendenEnde durch einen Griffinger zu verlängern, welcher sich längs der Achse des Abschnitts 1 erstreckt. Dieser Finger hat entlang seiner Gesamtlänge konstanten Querschnitt.
  • Man erkennt aus den einzelnen Figuren, dass die Länge der Abschnitte 3, ihre gegenseitige Neigung sowie auch die Anzahl der Abschnitte verschieden sein kann und je nach der Dicke der anzubindenden Pflanzen oder Bäume ausgewählt werden kann. In Fig. 6 ist die Befestigung eines Baumes oder Weinstockes 17 an einem StützpfaM-16 erläutert. Entsprechend der Dicke des zu befestigenden Baumes wird auch die besondere Art des flachen Abschnittes 1 wie auch der Querschnitt der Abschnitte 3 ausgewählt. Dieser Querschnitt kann entweder entlang ein-und desselben Abschnittes oder auch von einem Abschnitt zum nächsten entweder konstant oder veränderlich sein. Weiterhin können auch bei ein-und demselben Gurt die Länge der Abschnitte 3 und ihre gegenseitige Neigung
    entweder konstant oder vom Verschlussglied 2 zum entgegen-
    gesetzten Ende des flachen Abschnitts veränderlich sein.
  • Das Verschlussglied 2 wird von einer länglichen Platte 18 gebildet, die in der Richtung des flachen Abschnitts 1 verläuft und einerseits mit einer Verlängerung 19 mit dem endständigen Knotenpunkt 20 des flachen Abschnitts 1 verbunden ist. An ihrem entgegengesetzen Ende ist die Platte 18 durch die Zunge 21 verlängert, die in einer Griffkugel 22 endet. Im Mittelteil der Platte 18 ist ein knopflochartiger Schlitz 23 vorgesehen, der sich auf seiner einen Seite zu der vergrösserten Öffnung 24 erweitert. Der Querschnitt dieser öffnung 24 ist grösser als der der Hauptknotenpunkte 4, 7, 8,12,1W oder 15 ist. Am anderen Schlitzende ist ein Loch 25 angeordnet, dessen Querschnitt dem Querschnitt der Abschnitte 3 entspricht. Die Öffnung 24 und das Loch 25 sind durch den Schlitz 26 miteinander verbunden.
  • Die Anbringung und Verriegelung des Gurtes lässt sich in einfacher Weise durchführen. Man schlingt den Gurt um den Stützpfahl 16 und den Weinstock 17 mit seinem flachen Abschnitt 1 herum und steckt das freie Ende des Gurtes in die Öffnung 24 des Schlitzes 23 in dem Verschlussglied 2. Darauf ergreift man die Griffkugel 22 am Ende der Zunge 21 und zieht mit der anderen Hand am freien Ende des flachen Abschnittes 1.
  • Sobald die erwünschte Gurtspannung erreicht ist, lässt man in den Schlitz 26 des Verschlussgliedes 2 denjenigen Abschnitt 3 gleiten, der sich gerade in der Öffnung 24 befindet, bis der nächstliegende Knotenpunkt im Loch 25 einrastet.
  • Damit ist die Anlegung und Verriegelung des Gurtes beendet. Jede beispielsweise durch Wind verursachte Spannung, die den Weinstock 17 vom Stützpfahl 16 wegziehen will, bewirkt eine Verschärfung der geschaffenen Verriegelung.
  • Wegen der Elastizität des Gurtes wird auch das Wachstum des Weinstocks nicht beeinträchtigt, da jede Verdickung des Stammes oder der Äste eine Dehnung des flachen Abschnittes 1 bewirkt. Um den Gurt abzunehmen, verfährt man in umgekehrter Reihenfolge der beschriebenen Arbeitsgänge, ohne dass dabei der Gurt zerstört wird, so dass er mehrmals verwendbar ist.
  • Wahlweise lässt sich das Verschlussglied 2 auch auf einer Seite offen ausbilden, wobei es nahe seinem am linken Knotenpunkt 20 in Fig. 1 liegenden Ende unter Ausbildung eines länglichen Hakens abgekrümmt ist. Diese Ausführungsform vereinfacht die Einführung eines Abschnitts 3 wesentlich.
  • Darüberhinaus sind verschiedene Abwandlungen möglich, die alle innerhalb des Schutzbereichs der Neuerung liegen.
  • Schutzansprüche

Claims (8)

  1. Schutzansprüche 1. Haltegurt aus weichem synthetischem Material, insbesondere zum Anbinden von Pflanzen und kleinen Bäumen an Abstützpfähle, dadurch gekennzeichnet, dass der Gurt aus einem dünnen Abschnitt (1) und einem plattenförmigen Verschlußglied (2) mit einem Schlitz oder Haken (23) besteht, und dass der dünne Abschnitt zickzackförmig gestaltet ist, wobei die einzelnen Abschnitte (3) paarweise durch Knotenpunkte (4) verbunden sind und das mindestens an einem Ende des Gurtes angeordnete Verschlußglied (23) nach Anlegen des Gurtes einen der Abschnitte (3) aufnimmt, wobei einer der Knotenpunkte (4) die Verriegelung bildet.
  2. 2. Haltegurt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe an seinen beiden Enden eine Verschlußplatte (2) und eine Zunge (21) trägt, wobei die Zunge die Verschlußplatte verlängert und einen Handgriff zur Bleichterung des Einführens der Abschnitte (3) durch den Schlitz (23) oder den von der Zunge gebildeten Haken bildet.
  3. 3. Haltegurt nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der dünne Abschnitt des Gurtes zickzackförmig ausgebildet ist und die einzelnen zylindrischen Abschnitte paarweise von einer runden Kugel an ihren Enden zusammengehalten werden.
  4. 4. Haltegurt nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kugel vorgesehen ist, von welcher zwei Fortsätze ausgehen, welche auf Nachbarabs, chnitte münden und als Komplementärseiten die ersteren zu einer Raute ergänzen.
  5. 5. Haltegurt nach einem der Ansprüche 1 bis, 4, dadurch gekennzeichnet, daß der dünne Gurtabschnitt von zwei zickzackförmig verlaufenden Teilen gebildet wird, die gegeneinander versetzt und unter Ausbildung deformierbarer Rauten übereinandergesetzt sind.
  6. 6. Haltegurt nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken der beiden benachbarten zickzackförmig abgebogenen Teile Verstärkungen für den dünnen Abschnitt des Gurtes bilden.
  7. 7. Haltegurt nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsknotenpunkte der beiden zickzackförmig abgebogenen Nachbarabschnitte des dünnen Gurtteiles verdickt sind und Verriegelungsfinger bilden.
  8. 8. Haltegurt nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Verriegelungsfinger einander gegenüberliegende Kugeln ausgebildet sind.
DE1962S0040215 1961-01-31 1962-01-31 Haltegurt mit einfach betaetigbarem verschluss. Expired DE1849078U (de)

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FR851269A FR1287485A (fr) 1961-01-31 1961-01-31 Lien muni d'une attache rapide

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1849078U true DE1849078U (de) 1962-03-29

Family

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1962S0040215 Expired DE1849078U (de) 1961-01-31 1962-01-31 Haltegurt mit einfach betaetigbarem verschluss.

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FR1287485A (fr) 1962-03-16

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