DE1848986U - Magnetisch gesteuerte schalteinrichtung. - Google Patents
Magnetisch gesteuerte schalteinrichtung.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H51/00—Electromagnetic relays
- H01H51/28—Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
- H01H51/284—Polarised relays
Landscapes
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- Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)
Description
- Magnetisch gesteuerte Schalteinrichtung Es ist bekannt, Kontakte, die innerhalb einer abgeschlossenen, vorzugsweise mit Schutzgas gefüllten Kapsel angeordnet sind, von aussen auf magnetische Weise zu betätigen. So hat sich beispielsweise eine Ausführungsform bewährt, bei der die Kontakte im wesentlichen von zwei Stahlfedern gebildet werden, die an der Kontaktstelle noch mit Kontaktmaterial überzogen sein können und auf die ein Magnetfeld in der Weise zur Einwirkung gebracht wird, dass sie sich mit entgegengesetzter Polarität magnetisieren, so dass sie sich unter dem Einfluss des Magnetfeldes anziehen und dadurch den Kontakt schliessen, während bei Wegfall des Magnetfeldes durch die Federkraft eine Trennung der Kontakte erfolgt. vSch/Ros Nach der Erfindung kann für Kontakte dieser Art eine Weiterbildung und Verbesserung dadurch erreicht werden, dass die Erregung der Kontakte mit Hilfe von Dauermagneten erfolgt, so dass diese als Ruhekontakte geschlossen sind, während eine Öffnung durch Aufdrücken eines Gegen-Magnetfeldes erreicht wird. In einfacher Weise kann dies dadurch durchgeführt werden, dass die die Kontakte enthaltende Kapsel zwischen zwei permanente Magnete gelegt wird, von denen jeder einem der äusseren Enden der einigeschmolzenen Kontakte zugekehrt ist, wobei diese beiden permanenten Magneten mit Hilfe von Jochen miteinander verbunden werden, an denen Elektromagneten zur Gegenerregung angeordnet sind.
- Ein Ausführungsbeispiel für eine derartige Anordnung ist in Fig. 1 der Zeichnung dargestellt. Mit 1 ist hierbei eine Glaskapsel bezeichnet, in der zwei Kontaktfedern 2 und 3 an den beiden Seiten eingeschmolzen sind, die aus ferromagnetischem Material bestehen und in der Mitte an den einander gegenüberliegenden Enden Kontaktauflagen 4 tragen. Mit 5 und 6 sind zwei permanente Magnete bezeichnet, die durch zwei Eisenjoche 7 und 8 miteinander verbunden sind und in der Mitte zwei Tole 9 und 10 tragen, die mit Hilfe von Spulen 11 und 12 elektromagnetisch erregt werden können.
- Solange diese Spulen nicht erregt sind, wird durch den Magnetfluss, der von dem einen permanenten Magneten zu dem anderen fliesst, eine Magnetisierung der Kontaktfedern bewirkt, so dass diese sich anziehen und damit den Kontakt schliessen.
- Sobald die spulen bis zu einem bestimmten Wert erregt werden, wird eine so starke Schwächung der Magnetisierung der Kontaktfedern erreicht, dass die Federkraft überwiegt und den Kontakt öffnet.
- Man erhält also auf diese Weise eine Anordnung, bei der die vorteilhaften Eigenschaften der eingekapselten, sogenannten Schutzgaskontakte für einen Ruhestrombetrieb ausgenutzt werden können.
- Eine Ausführungsform, bei der der für die Steuerung verwendete Elektromagnet mit zwei Polpaaren ausgeführt ist, ist in Fig. 2 dargestellt.
- In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform gezeigt, bei der auf der einen Seite der Kapsel zwei am Ende miteinander verbundene oder aus einem Stück bestehende Kontaktfedern 2 eingesetzt sind, die mit einer auf der gegenüberliegenden Seite eingeführten Kontaktfeder 3 zusammenarbeiten. Für die Erregung im Ruhezustand ist wieder ein permanenter Magnet 5 vorgesehen, an dem magnetische Führungsbleche 13 angesetzt sind, die eine solche magnetische Erregung der Kontaktfedern bewirken, dass ein Stromschluss eintritt.
- Zur Entregung und Öffnung des Kontaktes sind hierbei auf den am Ende miteinander verbundenen Kontaktfedern Steuermagnetwicklungen 11 und 12 angeordnet, mit deren Hilfe das Magnetfeld des permanen-
der Federn die gewünschte Kontaktöffnung eintritt. Unter Umständen kann es zweckmässig sein, das eine Ende der Kontaktfeder 2 mit einer Isolierschicht zu versehen, so dass ein Kontaktschluss nur entsteht, wenn die Kontaktfeder 3 an den anderen dieser beiden Enden anliegt.--- ten Magneten abgeleitet werden kann, so dass durch die Wirkung - Eine Anordnung nach der in Fig. 3 gezeigten Art kann auch in der Weise ausgeführt werden, dass die beiden Teile der Kontaktfeder 2 elektrisch voneinander isoliert und ausserhalb des Glaskolbens nur magnetisch miteinander verkettet sind. Die Magnetfelder des permanenten Magneten und der Steuerwicklung können hierbei so abgestimmt werden, dass die Kontaktfeder 3 je nach der Richtung der Erregung der Steuermagnetwicklung mit der oberen oder mit der unteren Kontaktfeder in Berührung kommt, so dass sich ein polarisiertes Relais nach Art der T-Relais bzw. eine Umschalteinrichtung ergibt.
- Ein besonderer Vorteil der neuen Anordnung besteht darin, dass man-wie gezeigt-das steuernde Magnetfeld in der Weise anbringen kann, dass nur in dem räumlich kleinen Bereich, in dem sich die beiden Kontaktfedern gegenüberstehen, eine Änderung des lussverlaufes erlorderlich ist. Man kann so mit sehr kleinen Steuerenergien auskommen. Es wird also auf diese Weise den bekannten, innerhalb einer Kapsel mit Schutzgasfüllung arbeitenden Kontakten ein neuer Anwendungsbereich, insbesondere für Relais, beispielsweise für Wärmewächter mit Heiss-oder Kaltleitern, erschlossen.
15 Patentansprüche 3Figuren
Claims (1)
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6. Schalteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Entregung durch Gegenmagnetisierung erfolgt.ee IM ßeeteuerte voxsea » it* zit zebutman =if-- » t4 » 4h pesteu-*, rt= tedo=den 4= ttm Mir die Zr » ugung de » eeko= » tgbrÄ « tp thiau *In k"aabetk&Per lat* der ei » u rer- tnthat =d eriel v rte) 4*dme, * » iti d « m btddm ihd*n der xeb=heutömiic AU0zexuhrten oel lieg, nd* e olg mt- : : tW6NIJg... onlnet aú. Sea$dMe&agmc&m =440r4 » t nim* dze ol* 4zti. $XygS$JßMHmeR ' &yi<sg & . e. wxx e "1\1.... erfolgt. ms@tmgs a f du,-ch elne Ire, 1. zexuna (ouleitmg) den zfflotieeb*u Anep=h 4-, jur4. h au* dea MC>üx= der lederk=takte ledl"ruch 7. bchalteinrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass den permanenten Magneten Joche mit Hilfspolen zugeordnet sind, die mit Hilfe von Magnetspulen erregt werden.8. Schalteinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der Kapsel den nach aussen führenden Enden der federnden Kontakte je ein permanenter Magnet zugeordnet ist, und der Kraftfluss über die Joche geschlossen ist.9. Schalteinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Joche mit den Kontaktstellen unmittelbar gegenüberliegenden Hilfspolen ausgeführt sind.10. Schalteinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, 11. Schalteinrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass einer der federnden Kontakte aus zwei miteinander verbundenen Federn besteht, denen besondere, diese umschliessende Steucrwicklungen zugeordnet sind.dass zwei parallele polpaare vorgesehen sind. 12. Schalteinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Federn elektrisch voneinander isoliert, jedoch magnetisch miteinander verkettet sind.13. Schalteinrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die beiden Federn gebildeten Schleife eine besondere Steuerwicklung zugeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959S0032122 DE1848986U (de) | 1959-09-30 | 1959-09-30 | Magnetisch gesteuerte schalteinrichtung. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1848986U true DE1848986U (de) | 1962-03-29 |
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Family Applications (1)
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| DE1959S0032122 Expired DE1848986U (de) | 1959-09-30 | 1959-09-30 | Magnetisch gesteuerte schalteinrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1848986U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1282184B (de) * | 1962-06-04 | 1968-11-07 | Hitachi Ltd | Schutzrohrankerkontakt |
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1959
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1282184B (de) * | 1962-06-04 | 1968-11-07 | Hitachi Ltd | Schutzrohrankerkontakt |
| DE1282184C2 (de) * | 1962-06-04 | 1973-10-11 | Hitachi Ltd | Schutzrohrankerkontakt |
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