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DE1848178U - Verpakkung fuer waren, insbesondere fuer fluessige oder halbfluessige lebensmittel. - Google Patents

Verpakkung fuer waren, insbesondere fuer fluessige oder halbfluessige lebensmittel.

Info

Publication number
DE1848178U
DE1848178U DE1961SC030546 DESC030546U DE1848178U DE 1848178 U DE1848178 U DE 1848178U DE 1961SC030546 DE1961SC030546 DE 1961SC030546 DE SC030546 U DESC030546 U DE SC030546U DE 1848178 U DE1848178 U DE 1848178U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
packaging
outer flap
edge
flap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1961SC030546
Other languages
English (en)
Other versions
DE1161411B (de
Inventor
Alfred Dipl Kfm Schulze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1961SC030546 priority Critical patent/DE1848178U/de
Publication of DE1848178U publication Critical patent/DE1848178U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Cartons (AREA)

Description

  • Verpackung für Waren, insbesondere für flüssige oder halbflüssige @ebensmittel.
  • , Verpackung für aren, insbesondere für flüssige oder halbflüssige Lebensmittel, wie z. B. Milch, Sahne, Schlagsahne, Majonäse, o. dergl. sind aus kappe hergestellte Faltschachteln gebräuchlich, die einen flüssigkeitsdichten Innenbehälter umschließen, der aus weichem werkstoff, vorzugsweise Kunststoff besieht und die eigentliche ware enthält. Der Außenbehälter sorgt hierbei für eine quaderförmige Gestalt der Packung, die somit raumsparend
    gelagert und in größeren Partien verpackt werden Kann,
    wobei gleichzeitig der Innenbehälter vor übermäßigen Verformungen oder Beschädigungen geschützt und sein Verschluß verdeckt ist.
  • Um den Verschluß des Innenbehälters beim Öffnen der Verpackung freizulegen, muß bisher die an der Stirnseite der Verpackung befindliche Augenklappe hochgezogen werden, so daß der Verschluß des Innenbehälters durch in der oder den darunterliegenden Innenklappen angeordnete Ausschnitte zugänglich ist. Die Innenklappen brauchen hierbei zwar nicht ebenfalls hochgezogen zu werden, aber dennoch haben die bekannten Packungen den Nachteil, daß trotz äußerer @arkierung der Packung die @ußenklappe irrtümlich zunächst am verkehrten Ende geöffnet werden kann und dann
    mühsam wieder eingesteckt werden muß, und daß die ge-
    öffnete Außenklappe nach dem Herausziehen des Innenbehälterverschlusses nicht wieder an die Stirnseite der Packung herangelegt wrden kann, ohne den Innenbehälterverschluß nach innen zu schieben. Bleibt die Packung aber an der Stirnseite mit halb oder ganz hochstehender Außenklappe geöffnet und wird sie halb entleert weggestellt, weil der Rest des Inhalts später verwendet werden soll, so hat sie einen Teil ihrer Festigkeit verloren. Auch stört die hochgezogene Außenklappe die Packung bei der Entleerung des Inhalts, weil die Packung beim Ausgießen so gehalten werden muß, daß keine Flüssigkeit auf die Klappe auftrifft.
  • Zweck der vorliegenden Neuerung ist es nun, die Nachteile
    der genannten Verpackungen zu vermeiden und eine verbesserte
    0
    Verpackung der genannten Art vorzuschlagen, welche hinsichtlich der Bequemlichkeit und Sicherheit ihrer handhabung den früheren Ausführungsformen überlegen ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einer Verpackung für Waren, insbesondere für flüssige oder halbflüssige Lebensmittel in kleineren mengen, bestehend aus einem als Faltschachtel aus Pappe hergestellten Außenbehälter, der einen
    flüssigkeitsdichten Innenbehälter aus weichem erkstoff,
    z. B. einen Kunstsboffbeutel enthält, dessen Verschlußteil
    hinter einem Ausschnitt in den Innenklappen an einer Stirnseite des Außenbehälters liegt, neuerungsgemäß vorgeschlagen, daß der oder die Ausschnitte in den Innenklappen in Bereich der Bruchkante der Auesenklappe angeordnet sind und die Außenklappe mit einer von der Bruchkante ausgehenden Aufreißzunge versehen ist. Hierdurch wird erreicht, daß zum entleeren des packungsinhalt nur ein kleiner Teil, nämlich die Aufreißzunge, an der Packung geöffnet werden muß, die im übrigen ihre Form behält. Gleichzeitig wird der Vorteil erzielt, daß die Stirnseite, bzw. die Stelle, an der die Packung zu öffnen ist, durch eine mit den Fingern fühlbare Markierung gekennzeichnet ist, sodaß keine Verwechslungen des zu öffnenden Endes vorkommen können. Beim Ausgießen des Packungsinhaltes wird auch der ausfließende Strahl der flüssigen oder halbflüssigen Ware nicht durch einen von der Packung abstehenden Teil behindert, weil die Aufreißzunge so kurz ausgebildet sein kann, daß der durch die von ihr freigegebene Öffnung herauszuziehende Verschluß des Innenbehälters über sie nach außen hinaussteht. Die neuerungsgemäße Verpackung kann daher in jeder beliebigen Lage durch Aufgießen entleert werden. Da durch das Aufreißen oder abreißen der genannten Zunge die Festigkeit des Außenbehälters nicht beeinträchtigt wird, behält auch die neuerungsgemäße Verpackung nach dem Öffnen ihre ursprüngliche Festigkeit und Standsicherheit.
  • Bin weiterer vorteilhafter Vorschlag der Neuerung besteht darin, daß die Aufreißzunge an ihren Rändern durch Perforierung von der Außenklappe zur Trennung vorbereitet ist und eine Grifflasche aufweist, die aber die Bruchkante der Außenklappe vorsteht und zwischen der und der Aufreißzunge die Bruchkante durchgeht, hierdurch wird vermieden, daß sich beim Aufreihen der Zunge die betreffnede stirnseitige Außenklappe öffnet, denn die zum Aufreißen aer Zunge erforderliche Kraft wirkt im wesentlichen in der @bene der äußeren Packungsklappe und verläuft in einer @ichtung, die von der @ruchkante der Außenklappe, an der diese mit der übrigigen Packung in Verbindung steht, zum freien @nde der genannten Klappe hin gerichtet ist. Die neuerungsgemäße Verpackung ist insbesondere zur Aufnahme von kleineren arenmengen halbflüssiger oder flüssiger Lebensmittel geeignet, kann aber selbstverständlich auch bei sonstigen schüt@fähigen waren angewendet werden, sofern diese in einem besonderen Innenbehälcer mit einem
    nach außen herausziehbaren Verschlu verpackt sind.
    in Ausführungsbeispiel der neuerungsemäßen Verpackung wird
    nachfolgend anhand von Abbild"ngsfirguren näher erläutert,
    w
    von denen die Figur'I die"erpaciung in ceschlossenem
    Zustand und die Fig. 2 die, gleiche Verpackung bei hochge-
    schlagener stirnseitier Augenklappe zur Erläuterung der
    Anbringung der Ausschnit@e in den Innenklappen in ihrer Lage zum Verschluß des Innenbehälters und der Aufreisszunge zeigt.
  • Die dargestellte Verpackung 1 ist nach Art einer Faltschachtel ausgebildet und an beiden Stirnseiten durch eine Außenklappe 2 verschlossen, die mit einer Lasche 2a am freien Ende unter
    die Unterkanuen von innenliegenden nalbklappen 3 in die
    Fackung gesteckt ist. Die innenliegenden Ralbklappen 3
    sind bei 3a an einander gegenüberliegenden cken in der leise
    ausgeschnitten, daß eine Öffnung freibleibt, durch die der
    Verschluß 4 der beispielsweise als Kunststoffbeutel ausgeführten Innenverpackung 5 nach außen herausziehbar ist.
  • Die Ausschnitte 3a in den innenliegenden halbklappen 3 sind an den Ecken der halbklappen angeordnet, die neben der Bruchkante 6 liegen, an der die Außenklappe 2 mit der packung 1 verbunden ist.
  • In der Außenklappe 2 ist, ausgehend von der Bruchkante 6, etwa in Deckung mit den Ausschnitten 3a in den Innenklappen 3, eine Aufreißzunge 7 vorgesehen, die an ihren Rändern durch Perforierung von der Außenklappe zur Trennung vorbereitet ist. Um zu gewährleisten, daß die lUfreißzune 7 in Richtung von der Bruchkante 6 der Außenklappe 2 zur Lasche 2a hin beim öffnen abgerissen wird, ist die Aufreißzunge 7 der bei geschlossener Packung im wesentlichen in einer Ebene mit der Oberseite der Packung 1 liegt und der eine Grifflasche
    bildet, an der die Finger des Benutzers beim Beginn des auf-
    0
    reißens der Zunge 7 einen halt finden.
    ZD
    Da die Grifflasche an drei Seiten aus der an die Bruchkante 6 der Außenklappe 2 angrenzenden Seitenwand der packung 1 ausgeschnitten ist, richtet sie sich sofort auf, wenn beispielsweise zum Öffnen der Packung der Benutzer mit seinem Daumen auf die in den Figuren obenliegende Seitenwand und mit dem Zeigefinger auf die Außenklappe drückt. Da die Grifflasche 8 sehr klein gehalten sein kann@, entsteht auch in dem Fall, daß sie sich beispielsweise während des Transports der Packung aufrichtet, keine größere Öffnung im Außenbehälter, durch den Staub
    oder Schmutz in das Innere der Packung eindringen können.
    ul t-,
    Die in den Figuren dargestellte Ausführungsform der Neuerung bietet herstellungsmäßig den großen Vorteil, daß durch einen
    einfachen Jtanz-oder Perfurierungsvorgang die Aufreißzunge
    mit der Grifflasche während des Zuschneidens der den unten-
    babälter bildenden j-appe angebracht werden kann und keinerlei
    Verbindungen aurch Ziebung oder mittels Heftklammern zusätzlich
    hergestellt werden messen.

Claims (1)

  1. chutzansprüche 1.) Verpackung für Waren, insbesondere für flüssige oder halbflüssige Lebensmittel in kleineren Mengen, bestehend aus einem als Faltschachtel hergestellten Außenbehälter, der einen flüssigkeitsdichten Innenbehälter aus weichem Werkstoff, z. B. einen Kunststoffbeutel umhüllt, dessen Verschlußteil hinter einem Ausschnitt in den Innenklappen an einer Stirnseite des Außenbehälters liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Ausschnitte (3a) in den innenklappen (3) im ereich der Druchkante (6) der Außenklappe (2) angeordnet sina. und die Außenklappe (2) mit einer von der Bruchkante (6) ausgehenden Aufreißzunge (7) versehen ist. 2.) Verpackung nach Anspruch'I, dadurch gekennzeichnet, daß äs' die Rufreißzunge (7) an ihren Rändern durch. Perforierung zur Trennung von der . ußenklac. pe (2) vorbereitet ist und eine rifflasche (8) aufweist, die über die ßruchkante (6. 1
    der Außenklappe (2) vorsteht und zwischen der und der Aufreißzunge die Bruchkante (6) durchgeht.
    3.) Verpackung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Grifflasche (8) an drei reiben aus der n die ruchkante (6) der Außenklappe (2) angrenzenden Seitenv/and de-Fackung (1) ausgeschnitten ist.
DE1961SC030546 1961-12-13 1961-12-13 Verpakkung fuer waren, insbesondere fuer fluessige oder halbfluessige lebensmittel. Expired DE1848178U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1961SC030546 DE1848178U (de) 1961-12-13 1961-12-13 Verpakkung fuer waren, insbesondere fuer fluessige oder halbfluessige lebensmittel.

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DE1961SC030546 DE1848178U (de) 1961-12-13 1961-12-13 Verpakkung fuer waren, insbesondere fuer fluessige oder halbfluessige lebensmittel.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1848178U true DE1848178U (de) 1962-03-08

Family

ID=33011227

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1961SC030546 Expired DE1848178U (de) 1961-12-13 1961-12-13 Verpakkung fuer waren, insbesondere fuer fluessige oder halbfluessige lebensmittel.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1848178U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8811146U1 (de) * 1988-08-31 1989-12-28 Europa Carton Ag, 2000 Hamburg Einteiliger Zuschnitt aus faltbarem Material wie Wellpappe als Umkarton für flexible flaschenförmige Innenbehälter bestimmte Verpackungsbehälter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8811146U1 (de) * 1988-08-31 1989-12-28 Europa Carton Ag, 2000 Hamburg Einteiliger Zuschnitt aus faltbarem Material wie Wellpappe als Umkarton für flexible flaschenförmige Innenbehälter bestimmte Verpackungsbehälter

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