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DE1846145U - Kugelschreiber. - Google Patents

Kugelschreiber.

Info

Publication number
DE1846145U
DE1846145U DE1961ST014088 DEST014088U DE1846145U DE 1846145 U DE1846145 U DE 1846145U DE 1961ST014088 DE1961ST014088 DE 1961ST014088 DE ST014088 U DEST014088 U DE ST014088U DE 1846145 U DE1846145 U DE 1846145U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ballpoint pen
backdrop
pen according
pin
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1961ST014088
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JS Staedtler GmbH and Co KG
Original Assignee
JS Staedtler GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JS Staedtler GmbH and Co KG filed Critical JS Staedtler GmbH and Co KG
Priority to DE1961ST014088 priority Critical patent/DE1846145U/de
Publication of DE1846145U publication Critical patent/DE1846145U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • J. S. Staedtler, Nürnberg, Rückertstraße 9 Kugelschreiber Die Erfindung bezieht sich auf einen Kugelschreiber mit einer durch einen hinteren Druckbolzen zu betätigenden Einstufenmechanik, welcher eine Rückstellfeder für die Mine und eine Feder zum elastischen Abstützen der Mine in der Schreibstellung aufweist.
  • Sie zielt darauf ab, einen Kugelschreiber zu schaffen, der bei üblichen Abmessungen wahlweise eine Großraum-Mine oder eine Druckkugelschreiber-Mine A 3 aufnehmen kann.
  • Außerdem ist sie darauf gerichtet, die sich bei der Betätigung der Mechanik bewegenden Teile vom Druck der eingebauten Feder zu entlasten. Ferner bezweckt sie, die Möglichkeit zu schaffen, daß der Kugelschreiber im Wechsel mit elastisch abgestützter Schreibmine oder mit starrer bchreibmine versehen werden kann. Des weiteren liegt ihr die Aufgabe einer möglichst einfachen Konstruktion und einer raschen, vorzugsweise maschinellen, Montage zugrunde.
    Arfindungsgems'B ist deshalb die Ausbildung, so getroffen,
    u
    daßdie Abstützfeder für die Aine hint-r der Einstufen-
    mechanik angeordnet ist und sich einerseits gegen die hintere Rastkulisse der Nechanik und andererseits gegen einen Bund des Stiftmantels anlegt. @s ist auf diese @eise erreicht, das die chreibmine durc die Bestandteile der Einstufe@mechanik hindurchragen kann, daß mithin eine lange Großraum-Mine einsetzbar ist. Diese ist auch ihrer Dicke nach bequem unterzubringen, eil zwischen ihr und
    dem ztiftmantel sich nur die drei Kulissen der j... echanik
    zubefinden brauchen.
    ie Abstutzfeder ist nch einem weiteren Merkmal der r-
    findun ausschaltbar, indem die hintere Aulisse der Me-
    chanik in der ndstellung egen eitere Bewegung nach hin-
    ten gesichert werden kann. Bei Ausschaltung der Abstütz-
    feder hart die elastische Absttzung der bchreibmine auf.
    C. D
    Diese wirkt wie eine starre weine.
  • Das Ausschalten der Abstützfeder kann dadurch erfolgen, daß die hintere Kulisse der @echanik um 180° umgesetzt
    wird, sodaß sie mit einem nach hinten verlängerten Vor-
    ~, erten Vor-
    sprung sich in eine entsprechend verlängerte @ut des Stiftmantels einlegt. Dazu können Vorsprünge und Auten herangezogen sein, welche vorgesehen sind, um die hintere und die vordere Kulisse der Mechanik bei deren Betätigung achsparallel zu führen. Diese Vorsprünge sind an den Kulissen und die Nuten im Stiftmantel vorteilhafterweise symmetrisch zu einer Längsmittelebene des Stiftes vorgesehen.
  • Die weitere Erfindung geht dahin, daß beim Betätigen der Mechanik durch den Druckbolzen zunächst die Rückstellfeder belastet und dann erst die wirksame z. B. die mittlere Kulisse der Mechanik bewegt wird. Dies ergibt den Vorteil, daß die Rückstellkraft der Rückholfeder sich während der Betätigung der Mechanik nicht auf deren Teile auswirken kann. Diese unterliegen also nur einer ganz geringen Reibung.
  • Vorzugsweise ist die Ausbildung so getroffen, daß der Druckzapfen auf die Schreibmine wirkt und ein Druckbolzen-Bund nach kurzem Druckweg auf einen die hintere Kulisse durchsetzenden Hals der mittleren Kulisse zwecks deren Verschiebung stößt.
  • Die Zeichnungveranschaulicht die Erfindung in schematischer Darstellung an einem Ausführungsbeispiel. Es zeigt : Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Kugelschreiber, Fig. 2 einen weiteren Längsschnitt um 1600 versetzt, Fig. 3 einen Schnitt nach A-B der Fig. 2, Fig. 4 schaubildlich die Kulisse der Einstufenmechanik.
  • Der Stiftmantel besteht aus dem vorderen Teil 1 und dem hinteren Teil 2, die mittels der Schraubhülse 3 miteinander verbunden sind. An der Stoßstelle kann ein z. B. metallischer Zierring 4 vorgesehen sein.
  • Die Schreibmine 5 ist eine Großraum-Mine in der üblichen genormten Ausführung. Auf sie wirkt die Rückstellfeder 6, welche die Mine aus der Schreibstellung jeweils wieder in die Ruhelage zurückschiebt.
  • Der Kugelschreiber ist mit einer Einstufenmechanik verseheinz Solche Mechaniken sind an sich bekannt. Ihre Betätigung erfolgt durch den hinten über den Stiftmantel vorragenden Druckbolzen 7.
  • Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel besteht die Mechanik aus der vorderen Kulisse 8, der mittleren Kulisse 9 und der hinteren Kulisse lo. Diese Kulissen sind in üblicher Weise mit Rasten und Gegenrasten versehen, welche zusammenwirken. Die wirksame Kulisse, welche wechselweise mit den Rasten der anderen beiden Kulissen zusammenarbeitet, ist die mittlere Kulisse 9. Alle drei Kulissen sind zwar axial verschieblich aber gegen Drehung gesichert. Sie haben deshalb radial vorragende Vorsprünge 11, die leistenförmig sind und die in entsprechende Längsnuten 12 des Stiftmantels eingreifen.
  • Es ist bekannt, die Schreibmine elastisch abzustützen, sodaß sie in der Schreibstellung dem jeweiligen Schreibdruck nachgeben kann. Erfindungsgemäß ist die Stützfeder 13 hinter der Mechanik 8, 9, lo angeordnet und zwar derart, daß sie sich einerseits gegen die hintere Kulisse lo abstützt und andererseits gegen einen Bund 14 des Stiftmantels anlegt. Wie ein Blick auf die Zeichnung zeigt, stützt sich die Schreibmine 5 mit ihrem hinteren Ende über den Anschlagring der Kulisse lo gegen die Feder 13 ab, steht also während des Schreibens unter deren Wirkung.
  • Der Druckbolzen 7 ist mit dem ihn überragenden Zapfen 15 fest verbunden. Dieser ist in dem Hals 16 der mittleren Kulisse 9 verschieblich. Der Hals 16 durchsetzt die hintere Kulisse lo und ist von der vorerwähnten Stützfeder 13 umgeben.
  • Wenn der Druckbolzen 7 in Richtung des Pfeiles X verschoben wird, so drückt der Zapfen 15 mit seinem vorderen Bund 17 gegen den rückwärtigen Ansatz 18 der Schreibmine und bewegt sie nach vorn. Der Druckbolzen selbst drückt dabei mit seiner Stirnfläche 19 gegen den Hals 16 der mittleren Kulisse und verschiebt diese in die nächste Raststellung. Dabei ist die Ausbildung so getroffen, daß zwischen der Druckfläche 19 des Bolzens 7 und der Gegenfläche 2o des Kulissenhalses 16 ein gewisser Abstand besteht. Es wird daher beim Vorschieoen des Druckbolzens 7 zunächst die Schreibmine 5 ein Stück weit vorbewegt und dabei die Rückstellfeder etwas unter Spannung gesetzt. Erst dann wirkt die Fläche 19 auf die Gegenfläche 20. Erst dann werden somit die Kulissenteile bewegt. Bei deren Betätigung ist infolgedessen die Rückstellkraft der Feder 6 nicht mehr wirksam, sodaß diese Teile sehr leicht und unter geringer Reibung beweglich sind.
  • Die'Leiste 11 des hinteren Kulissenteiles lo ist über diesen Hals etwas verlängert, wie insbes. Fig. 2 und 4 zeigen. Normalerweise liegt diese Verlängerung 21 in der entsprechenden Verlängerung 22 der Nut 12. Sie hat dann das Spiel, welches notwendig ist, damit die hinteretulisse lo unter dem Schreibdruck gegenüber der Stützfeder 13 ausweichen kann. Die gegenüberliegende Nut 12 besitzt die Verlängerung 22 nicht (s. Fig. 2). Es kann daher, wenn die Kulisse lo um 1800 umgesetzt wird, sodaß die Verlängerung 21 in das normale Endteil 23 der gegenüberliegenden Nut 12 zu liegen kommt, die Bewegung der Kulisse lo nach hinten gesperrt werden. Damit entfällt auch die elastische Abstützung der bchreibmine während des Schreibens.
  • Es können dann Diejenigen, die vorziehen, mit einer starren Mine zu schreiben, den gleichen Kugelschreiber mit den gleichen Bestandteilen bei unelastischer Schreibmine benutzen.
  • Die Möglichkeit von der elastisch abgestützten imine zu der starren Mine überzugehen, ist nicht nur für den Benutzer sehr vorteilhaft sondern in besonderem Maße auch für den Hersteller, der nur noch die Teile für einen KU-gelschreiber herzustellen und auf Lager zu halten braucht, während bisher zur Erzielung des gleichen Zwecks die Teile für zwei Kugelschreiber unterschiedlicher Ausbildung erzeugt und gelagert werden müssen.

Claims (7)

  1. Schutzansprüche :
    1) Kugelschreiber mit einer durch einen hinteren Druckbolzen zu betätigenden Einstufenmechanik, welcher eine Rückstellfeder für die Mine und eine Feder zum elastischen Abstützen der Mine in der Schreibstellung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützfeder hinter der Einstufenmechanik angeordnet ist und. sich einerseits gegen die hintere Rastkulisse der Mechanik und andererseits gegen einen inneren Bund des Stiftmantels anlegt.
  2. 2) Kugelschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützfeder ausschaltbar ist, indem die hintere Kulisse in der Endstellung gegen Längsverschiebung nach hinten sicherbar ist.
  3. 3) Kugelschreiber nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere und die vordere Kulisse der Mechanik bei deren Betätigung achsparallel geführt sind und zu diesem Zweck mit radialen Vorsprüngen in Längsnuten des Stiftmantels eingreifen.
  4. 4) Kugelschreiber nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge und Nuten symmetrisch zu einer Längsmittelebene des Stiftes vorgesehen sind und ein Teil der Vorsprünge und Nuten nach hinten verlängert sind, sodaß beim Umsetzen der hinteren Kulisse um 1800 deren Längsbewegung nach hinten sperrbar ist.
  5. 5) Kugelschreiber nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Betätigen der Mechanik durch den Druckbolzen zunächst die Rückstellfeder belastet und dann erst die wirksame z. B. die mittlere Kulisse der Mechanik bewegt wird.
  6. 6) Kugelschreiber nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbolzen auf die Schreibmine wirkt und erst nach einem gewissen Druckweg ein Druckbolzen-Bund auf einen die hintere Kulisse durchgetzenden Hals der mittleren Kulisse zwecks deren Verschiebung stößt.
  7. 7) Kugelschreiber nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in ihn wahlweise eine genormte Druckkugelschreiber-Mine A 3 oder eine Großraum-Mine einsetzbar ist.
DE1961ST014088 1961-11-04 1961-11-04 Kugelschreiber. Expired DE1846145U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1961ST014088 DE1846145U (de) 1961-11-04 1961-11-04 Kugelschreiber.

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DE1961ST014088 DE1846145U (de) 1961-11-04 1961-11-04 Kugelschreiber.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1846145U true DE1846145U (de) 1962-02-01

Family

ID=33011959

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1961ST014088 Expired DE1846145U (de) 1961-11-04 1961-11-04 Kugelschreiber.

Country Status (1)

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DE (1) DE1846145U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3312770A1 (de) * 1983-04-09 1984-10-18 C. Josef Lamy Gmbh, 6900 Heidelberg Schreibgeraet

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3312770A1 (de) * 1983-04-09 1984-10-18 C. Josef Lamy Gmbh, 6900 Heidelberg Schreibgeraet

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