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DE184563C - - Google Patents

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Publication number
DE184563C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
suction cup
work
double bottom
channels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT184563D
Other languages
English (en)
Publication of DE184563C publication Critical patent/DE184563C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/17Passing liquid through fibrous materials in open containers with a form not determined by the nature of the fibrous material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jm 184563 -KLASSE Sa. GRUPPE
ROBERT DIEDERICHS in CÖLN.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Behandeln von Textilgut, bei welcher sogen. Saugbecher Anwendung finden, wie sie für das Waschen von Wäsche bereits bekannt sind. Durch diese Saugbecher wird ein Lockern der Ware während des Arbeitsprozesses herbeigeführt und unterhalten und die Flüssigkeit selbst unter Mitwirkung von Standrohren in Strömung versetzt. Da
ίο der Arbeitsgutbehälter außerdem eine drehende Bewegung ausführt, so wird dafür Sorge getragen, daß alle Teile des Arbeitsgutes der Wirkung der Saugbecher ausgesetzt werden. Außerdem werden durch diese Saugbecher die Schmutzteile ans dem Arbeitsgute nach oben geführt und können von dort entfernt werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht.
Nachdem das zu behandelnde Arbeitsgut in das Gefäß α auf den Doppelboden aus Drahtgeflecht oder dergl. b gebracht ist, wird durch das Rohr c und den mit kleinen öfifnungen versehenen Ring d Wasser unter Druck in das Gefäß eingelassen. Dasselbe steigt durch den Doppelboden b nach oben, durchdringt das Waschgut, bis es die Überlaufsöffnungen e erreicht, welche dann durch einen im Innern des Zentralzylinders eingesetzten Ring geschlossen werden, worauf die Wasserzufuhr abgestellt wird. Die Erhöhung der Temperatur der Flüssigkeit bis zur Siedehitze erfolgt durch Dampf, welcher auf demselben Wege wie das Wasser zugeführt wird. Die Zugabe von Chemikalien und Farbstoffen 40
für die verschiedenen Behandlungsprozesse kann in geeigneter Weise durch Rohre mittels Aufsetzen eines Trichters g oder dergl. unter den Doppelboden erfolgen.
Ist das Bad so zubereitet, wird die Maschine in Gang gesetzt. Das Gefäß α wird durch die Antriebsscheibe h mittels einer Kette oder dergl. in Drehung versetzt, wobei dasselbe auf Rollen i sich bewegt und durch Rollenlager k in seiner Lage erhalten bleibt.
Gleichzeitig werden durch die auf der Antriebswelle / befindlichen »Daumenscheiben to die Rohre η mit den an deren unteren Enden befindlichen Saugbechern 0, welche halbkugelige, zylindrische oder viereckige oder andere Form haben können, nach unten in die Flüssigkeit gedrückt; hierbei dehnen sich die Federn ρ aus und die in den Saugbechern befindliche Luft wird zusammengepreßt und entweicht durch die Rohre n, indem sich die an deren oberen Enden befindlichen Ventile q heben.
Sobald eine Daumenscheibe ihren Höhepunkt überschritten hat, schnellt die Feder ρ das Rohr mit dem von der Flüssigkeit gefüllten Saugbecher plötzlich nach oben, wobei das Ventil q sich schließt. Hierbei wird das unter dem Saugbecher befindliche Arbeitsgut angesaugt und gehoben, dadurch gelockert und eine Luftverdünnung im Zeuge selbst erzeugt, welches nun wieder die Flüssigkeit in sich saugt. Indem der Saugbecher zugleich ein bestimmtes Maß der Flüssigkeit hebt, wird eine gleiche Menge durch einen oder mehrere Kanäle f nach unten unter den
Doppelboden gesaugt und so ein Strom in der Flüssigkeit erzeugt. Tritt ein Saugbecher aus der Flüssigkeit aus, so läßt er den Inhalt fallen, während gleichzeitig der folgende Saugbecher eintaucht und Flüssigkeit hebt. Durch diese Tätigkeit der Saugbecher wird nicht allein ein Heben und Senken des Arbeitsgutes erzielt, sondern es wird auch eine horizontale Wellenbewegung der gesamten Flüssigkeit geschaffen, welche zur Lockerung des Arbeitsgutes wesentlich beitragen und ein Eindringen der Flüssigkeit in dasselbe herbeiführen soll, ohne dasselbe von seiner Stelle zu entfernen. Um diese Wellenbewegung zu stärken, sind an dem oberen inneren Rande des Gefäßes die nach unten offenen Hohlreifen r angeordnet, an welchen die Wellen sich brechen, dadurch eine rückwirkende Kraft ausüben und gleichzeitig ein Ausspritzen der Flüssigkeit während der Arbeitstätigkeit der Maschine verhindern. Die durch die Saugkraft der Saugbecher hervorgerufene Bewegung der Flüssigkeit wie des in derselben ruhenden Gutes kann verglichen werden mit derjenigen des Meerwassers bei starkem Sturme.
Soll mit dem Spülen des Arbeitsgutes eingesetzt werden, so werden zunächst die Überlauföffnungen e durch Herausnehmen des Verschlußringes geöffnet und in eingangs beschriebener Weise Wasser unter Druck durch das Rohr c und den Ring d unter den Doppelboden b in das Gefäß eingeführt. Hierdurch und in Verbindung mit der Tätigkeit der die Flüssigkeit nach oben hebenden Saugbecher wird ein überaus kräftiger Strom erzeugt, welcher alle Beimischungen aus der Flüssigkeit nach oben führt, wo sie durch die Überlaufsöffnungen e in den Trichter s des Zentralzylinders und durch diesen in den Abflußkanal geleitet werden.
Dieser Spülprozeß kann noch beschleunigt werden dadurch, daß zugleich mit der Wasserzuleitung die Einführung von Preßluft in die Flüssigkeit unter den Doppelboden stattfindet. Zu diesem Zwecke ist in das Rohr c ein engeres Zentralrohr eingelegt, welches bis zu einem Kopfstück t reicht, von wo aus der Eintritt in den Ring d erfolgt. Die aufsteigenden Luftblasen tragen zu dem Reinigungsprozeß wesentlich bei, indem sie den ausscheidenden Partikelchen die Bahn frei machen.
Soll das behandelte Arbeitsgut gebleicht werden, so kann eine hohe Bleichwirkung dadurch erzielt werden, daß man auf demselben Wege wie die Preßluft nunmehr reinen Sauerstoff in die Flüssigkeit von unten her einführt, an dessen Stelle bei anderen Prozessen auch andere Gase treten können, die durch die Anordnung ihres Eintritts an dem Boden der Flüssigkeit mit dieser durch die Tätigkeit der Saugbecher auf das innigste vermischt werden und dadurch andauernd und gleichmäßig auf das behandelte Arbeitsgut einwirken.
Zum Entleeren des Gefäßes sind die an dessen Boden befindlichen, in den Zentralzylinder und den unteren Trichter s auslaufenden Ventilöffnungen u vorgesehen. Die tief unter dem normalen Flüssigkeitsspiegel stehenden Saugleitungsrohre oder Kanäle f tragen an ihrem oberen Ende Drahtkörbe v, welche ein Hineinziehen des Arbeitsgutes in diese Kanäle verhindern. Die Saugbecher sind so angeordnet, daß abwechselnd das gesamte Arbeitsgut in dem Gefäß bei jedesmaliger Umdrehung der Antriebswelle in ihren Wirkungskreis gebracht wird. Die Saugbecher sind in vertikaler Richtung verstellbar; durch mehr oder weniger tiefes Eintauchen derselben in die Flüssigkeit kann der Arbeitsprozeß dem zu behandelnden Arbeitsgute angepaßt bezw. eine größere oder geringere Intensivität erzielt werden. -85

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Behandeln von Textilgut mit kreisender Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß das auf dem Doppelboden eines sich drehenden ringförmigen Behälters (a) ruhende Arbeitsgut durch . auf- und abbewegte Saugbecher (0) wechselweise zusammengepreßt und gelockert wird, während gleichzeitig die Flüssigkeit durch Mitwirkung eines oder mehrerer senkrechten Kanäle (f) in Umlauf gesetzt wird, indem sie beim Steigen der Saugbecher durch den gelochten Doppelboden eindringt, oben aber in den oder die Kanäle einfließt, welche sie unter den Doppelboden leiten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT184563D Active DE184563C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE184563C true DE184563C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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DE (1) DE184563C (de)

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