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Tisch, insbesondere Säulentisch für Schulzwecke Die Neuerung betrifft
einen Tisch, insbesondere einen Säulentisch mit Mappenablage. Derartige Tische sind
in den verschiedensten Ausführungsformen an sich bekannte Bei den herkömmlichen
Konstruktionen dieser Art besteht die Mappenablage vorzugsweise aus einem unterhalb
der Tischplatte liegenden Brett, welches an seinem hinteren Ende mit einem etwa
senkrecht hierzu stehenden Brett verbunden ist. Dieses Brett, welches mit der Tischplatte
in beliebiger Weise verbunden ist, bildet den Abschluß der Mappenablage nach hinten
zu.
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Diese übliche Tischgestaltung konnte aus einer Vielzahl von Gründen
nicht befriedigen. Ein wesentlicher Nachteil besteht in der mangelnden Kniefreiheit,
wenn die Mappenablage genügende Höhe
haben sollte, um auch stärkere
Büchermappen und Schulranzen aufzunehmen. Der Benutzer dieses Tisches, also insbesondere
die Schulkinder, sind gezwungen, gerade wegen der mangelnden Kniefreiheit eine verkrampfte
und unnatürliche Sitzhaltung einzunehmen. Dies gilt umsomehr, als nach allgemeiner
Erfahrung die Schulkinder heutzutage größer sind als in den früheren Jahren. Das
größere Wachstum der Schulkinder wirkt sich aber gerade auf die Beine aus.
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Ein weiterer Nachteil dieses an sich bekannten Tisches, insbesondere
Schultisches, liegt darin, daß sich in der Mappenablage häufig Schmutz ansammelt.
Diese Unzuträglichkeit ist insbesondere auf den hinteren Abschluß der Mappenablage
zurückzuführen.
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Auch kann in eine derartige Mappenablage von hinten nicht eingesehen
werden. Damit ist insbesondere dem Lehrer jegliche Möglichkeit genommen, die Schüler
entsprechend zu beaufsichtigen und zu kontrollieren.
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Die Neuerung liegt in der klaren Erkenntnis und Beseitigung dieser
Mängel. Neuerungsgemäß besteht die Mappenablage aus Bügeln, welche auf der dem Sitzenden
abgewandten Seite in Querrichtung des Tisches angeordnet sind.
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Hierdurch wird ein Optimum an Kniefreiheit erreicht. Auch ist das
Ansammeln von Schmutz u. dgl. in der Mappenablage schlechthin ausgeschlossen. Schließlich
ist bei der neuerungsgemäßen Tischkonstruktion eine Kontrolle der Schüler vom Katheder
aus
ohne weiteres möglich.
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Zweckmäßig sind die Bügel L-förmig ausgestaltet. Hierbei ist das eine
Ende eines jeden Bügels mit einer Querstrebe, das andere Ende hingegen mit der Platte
des Tisches verbunden.
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In weiterer Ausgestaltung des Neuerungsgedankens ist mit den Bügeln
eine Platte verbunden mit dem Zweck, als Sichtblende zu dienen. Diese zweckmäßige
Ausführungsform eignet sich insbesondere für Mädchenklassen. Größe und Anordnung
dieser als Sichtblende dienenden Platte gewährleisten jedoch auf alle Fälle eine
Kontrolle der Mappenanlagen.
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Die Neuerung ist nachstehend anhand der Zeichnung noch etwas ausführlicher
erläutert. In dieser zeigen in rein schematischer Weise : Fig. 1 eine perspektivische
Darstellung des Tisches gemäß der Neuerung, welcher sich insbesondere für Schüler
eignet Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des Tisches gemäß der Neuerung, welcher
sich insbesondere für Schülerinnen eignet Fig. 1 läßt deutlich eine perspektivische
Darstellung des Tisches gemäß der Neuerung erkennen. Mit 1 sind zwei Säulen bezeichnet,
welche in ihrem unteren Teil in Kufen 2 einmünden.
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Mit dem gegenüberliegenden Ende der beiden Säulen 1 sind Trageleisten
3 verbunden, mit welchen die Tischplatte 4 in Verbindung steht.
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Der Querzusammenhalt des Tisches gemäß der Neuerung wird mit Hilfe
einer Querstrebe 5 erreicht, welche die beiden Säulen 1 miteinander verbindet.
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Neuerungsgemäß besteht die Mappenablage aus einzelnen Bügeln 6, welche
in Querrichtung des Tisches angeordnet sind. Diese Bügel 6 sind auf der dem Benutzer
dieses Tisches abgewandten Seite gelagert.
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Die Bügel 6 sind keineswegs auf die in der Zeichnung dargestellte
Ausführungsform beschränkt. Sie können auch jede andere Gestaltung, beispielsweise
die Form von entsprechend gebogenen Leisten u. dgl. aufweisen. Auch ist es denkbar,
die einzelnen Bügel 6 so nebeneinander zu legen, daß sie sich berühren. Diese Anordnung
würde einem entsprechend geformten Trog u. dgl. funktionell gleichkommen. Auch in
diesem Falle ist eine bequeme Reinigungsmöglichkeit der Mappenablage gegeben.
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Das eine Ende eines jeden Bügels 6 steht mit der Querstrebe 5 und
das andere Ende mit der Tischplatte 4 in Verbindung. Hierdurch vermögen die einzelnen
Bügel 6 auch erhöhten Belastungen standzuhalten.
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Die in Fig. 2 der Zeichnung dargestellte Ausführungsform eignet sich
insbesondere für Mädchenklassen. Sie unterscheidet sich von der Anordnung gemäß
Fig. 1 lediglich dadurch, daß mit den Bügeln 6 eine als Sichtblende dienende Platte
7 u. dgl. verbunden ist. Diese Platte 7 ist in ihrer Größe und auch Lagerung so
gehalten,
daß gleichwohl eine Kontrolle der Mappenablagen durch
den am Katheder sitzenden Lehrer möglich ist.
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Die Neuerung ist auf die in den beiden Figuren der Zeichnung dargestellte
Ausführungsform keineswegs beschränkt. Es sind vielmehr noch weitere praktische
Verwirklichungsformen möglich und denkbar, ohne daß hierdurch der Rahmen der Grundkonzeption
gesprengt werden würde. Schutzansprüche