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DE1841504U - Tierhaltevorrichtung, vorzugsweise fuer kaninchen zur durchfuehrung beispielsweise des pyrogen-testes und anderer tierversuche. - Google Patents

Tierhaltevorrichtung, vorzugsweise fuer kaninchen zur durchfuehrung beispielsweise des pyrogen-testes und anderer tierversuche.

Info

Publication number
DE1841504U
DE1841504U DEB45426U DEB0045426U DE1841504U DE 1841504 U DE1841504 U DE 1841504U DE B45426 U DEB45426 U DE B45426U DE B0045426 U DEB0045426 U DE B0045426U DE 1841504 U DE1841504 U DE 1841504U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
attached
tripod
cuff
animal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB45426U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRANZ BERGMANN K G
Original Assignee
FRANZ BERGMANN K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRANZ BERGMANN K G filed Critical FRANZ BERGMANN K G
Priority to DEB45426U priority Critical patent/DE1841504U/de
Publication of DE1841504U publication Critical patent/DE1841504U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61DVETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
    • A61D3/00Appliances for supporting or fettering animals for operative purposes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

  • Tierhaltevorrichtung Zur Durchführung des Pyrogen-Testes und anderer Tierversuche wurden bisher die Tiere-in der Hauptsache Kaninchenin Holzkästen eingesetzt, deren Vorderwand eine Aussparung enthält, durch die der Hals des Tieres hindurchragt, wodurch dessen Kopf fixiert wird. Damit das Tier in dieser Stellung in den Kasten eingebracht werden kann, ist die Vorderwand mit der Ausbuchtung für den Hals in eine festmontierte, untere Plattenhälfte sowie eine aufsetzbare, an den Seitenwänden geführte obere Plattenhälfte unterteilt, die jeweils die aufeinanderpassenden etwa halbkreisförmigen Ausschnitte besitzen.
  • Wie auf Grund von langen Versuchsreihen festgestellt wurde, hat diese Anordnung den Nachteil, dass in den engen Boxen keine Luftzirkulation stattfinden kann und dadurch Temperaturstauungen im Versuchstier auftreten, wodurch irreguläre Messergebnisse zustande kommen. Auch fühlen sich die Tiere in derartigen Kästen nicht wohl und verhalten sich unruhig, was ebenfalls zu einer Verfälschung der Versuchsergebnisse führen kann. Ausserdem sind diese Holzkästen unhygienisch und als Bakterienbrutstätte anzusehen, da der dem Tier während der Versuchsdauer abgehende Kot und Urin im Kasten verbleibt und teilweise in das Holz einzieht.
  • Die Neuerung stellt sich zur Aufgabe, diese Nachteile zu beseitigen. Demgemäss wurde eine Vorrichtung konstruiert, bei der die Tiere in einer praktisch starren etwa ringförmigen Kopffessel festgehalten werden, die seitlich an zumindest einem stativartigen Ständer befestigt ist und aus zwei Ringhälften besteht, die sich gegeneinander öffnen und in beliebiger öffnungsweite verriegeln lassen. Eine Ausführungsform der neuerungsgemässen Vorrichtung besteht darin, dass die Ringfessel höhenverstellbare Befestisunasmittel besitzt.
  • Hierdurch ist es möglich, die Vorrichtung für Tiere verschiedener Grösse einzusetzen. Bei Vorrichtungen die auch für stärkere Versuchstiere, z. B. Kaninchen verwendet werden sollen, sieht man zweckmässig vor, dass die Ringfessel an zwei Station befestigt ist. Dabei ist es zweckmässig, die Vorrichtung so zu gestalten, dass die beiden Hälften der Ringfessel auf beiden Seiten voneinander lösbar und in beliebig gewähltem Abstand von einander verriegelbar ausgebildet sind. Auf diese Weise kann die für den Hals des Tieres vorgesehene Ausbuchtung in erweitertem Masse an den verschiedenen Halsumfang verschiedener Versuchstiere angepasst werden, als dies etwa durch ein einseitiges Scharnier ähnlich einer Handschelle durch mehr oder weniger weites Aufklaffen möglich ist.
  • Da bei einer beidseitigen Ablösbarkeit der Ringhälften die in bestimmten Abständen erforderliche gegenseitige Verriegelung besondere Verbindungsorgane zwischen den Ringhälften notwendig machen, ist es zweckmässig, hierfür die Stative heranzuziehen und die Vorrichtung so auszubilden, dass die Verriegelung der Ringhälften durch Verriegelungsorgane am Stativ vorgesehen ist.
    Dabei ist es zweckmässig, wenn als Verriegelungsvorrichtung
    Stativmuffen mit von verschiedener Richtung her einschraubbaren
    Klemmschrauben vorgesehen sind. 2a Br&u&sä 'Jrs
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    Testes und anderer Tierversuche7war&n-& ? her-äre- ? ere-rn-äe-r
    barkeit des unteren Haltebügels verzichtet werden.
    - Dabei ist es
    zulässig, dass die untere Ringhälfte zumindest an einer Seite fest
    mit dem Stativ verbunden ist.
  • Eine besondere Ausführungsform der Vorrichtung besteht darin, dass die Ringhälften sichßaoben und unten verschieben lassen und vom Tier selbst in gewünschterHöhe getragen werden. Dabei muss besonders darauf geachtet werden, dass sich die Ringfessel nicht verkanten kann. Dazu ist es vorteilhaft, wenn die Stativständer als U-förmige Schienen ausgebildet sind, in denen an den Ringhälften befestigte Läufer geführt werden.
  • Durch die Anbringung der Kopffesseln an Stativen entfällt die Notwendigkeit von Seitenwänden. Die Vorrichtung wird zweckmässig so gestaltet, dass die Stativständer auf einer zu der Befestigungstelle der Stative hin leicht ansteigenden Grundplatte befestigt sind, die aus abwaschbarem, desinfizierbarem und sterilisierbarem Material geringer Wärmeleitfähigkeit, vorzugsweise aus Kunststoff besteht. Wenn man als Material ein Metall verwenden will, eignet sich dafür am besten Aluminium. Auf einer Grundplatte können auch die Stative für mehrere Kopffesseln nebeneinander befestigt werden.
  • Auf der Grundplatte werden vorn die Stative befestigt, sie ist nach hinten geneigt und zum Schluss zu einer Urin-und Kotrinne ausgebildet, so dass die Exkremente abfliessen und sich in der Rinne sammeln können. Dadurch, dass zwischen den einzelnen Stativstangen für jede Tierhaltevorrichtung ein Abstand gegeben ist, ist eine genügende Luftventilation zwischen den Tieren gewährleistet, so dass Wärmestauungen, wie sie bei den Holzkästen auftreten, ausgeschlossen sind. In der neuen Konstruktion fühlen sich die Tiere nicht beengt, so dass bei labilen Tieren eine durch die Erregung bedingte zusätzliche Temperaturerhöhung nicht festgestellt werden konnte.
  • In den beigegebenen Zeichnungen ist die Vorrichtung an einer Ausführungsform näher erläutert, bei der mehrere Kopffesseln, die jeweils an zwei Seitenstativen befestigt sind, nebeneinander auf einer Grundplatte angeordnet wurden, sowie an mehreren Aufführungsformen der Verriegelung bei Vorrichtungen mit einem oder auch zwei Stativen.
  • Es zeigen : Fig. 1) Eine Skizze der Seitenansicht vom Kopfplatz des Tieres her gesehen Fig. 2) Eine Skizze der Seitenansicht von der Flankenstellung der Tiere her gesehen Fig. 3) Eine Seitenansicht einer im U-Schienenstativ geführten Kopffessel Fig. 4) Eine Aufsicht auf das U-Schienenstativ von Fig. 3) Fig. 5) Eine Seitenansicht einer höhenverstellbaren Kopffessel mit Klemmschrauben-Verriegelung Fig. 6) Eine vergrösserte Ansicht der Klemmschraubenverriegelung von Fig. 5) mit weggebrochenem Stativ und weggebrochenen Ringfesseln.
  • Fig. 7) Eine einseitig geführte Kopffesselseitenansicht mit Scharnierverriegelung.
  • Aus Fig. 1) wird ersichtlich, dass die Stative 1 auf der Grundplatte 2 derart nebeneinander befestigt sind, dass mehrere Tiere ohne Trennwände nebeneinander in den Kopffesseln 3 festgelegt werden können. Die Ringfesseln bestehen aus einer oberen und einer unteren Hälfte, die beiderseits mit Stativmuffen 4 an den Stativen angebracht sind. Bei dieser Ausführungsform sind die beiden Ringhälften durch Spiralfedern 5 miteinander verriegelt.
  • Durch Auseinanderziehen der Ringe kann die Öffnung so weit vergrössert werden, dass der Kopf des Tieres hindurchzustecken ist. Das Tier hält die Kopffessel in der ihm passenden Höhe.
  • In Fig. 2) ist die gleiche Vorrichtung von der Seite her dargestellt. Man sieht die auf dem Stativ 1 laufenden Muffen 4.
  • Das in der Zeichnung sichtbare Stativ 1 ist auf der schwach geneigten Grundplatte 2 angebracht, welche am Standort des Statives ihre höchste Lage besitzt. Am Endpunkt des Gefälles der Grundplatte befindet sich die Fäkalienrinne. in den Figuren 3 bis 8 sind verschiedene Ausführungsformen der Verriegelung von Kopffesseln näher erläutert.
  • Fig. 3) zeigt eine Ringfessel 3, deren beide Hälften an ihren Befestigungsstielen 7 in einen als U-förmige Schiene ausgebildeten Ständer 1 münden.
  • Fig 4) zeigt eine Draufsicht auf den U-förmigen Ständer 1, mit dem darin geführten Läufer 8. Der Läufer 8 stellt eine vierkantige Verstärkung des Endes vom Ringstiel 7 dar, und gibt den Ringhälften eine sichere Halterung gegen Verkantung sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung.
  • Die Verriegelung der Ringhälften in Fig. 3 wird durch eine Spiralfeder 5 bewirkt. Selbstverständlich kann auch eine Klemmfeder oder ein Schraubversehluss an deren Stelle treten. Man sieht, dass diese Ausführungsform für eine einseitige Halterung einer in der Höhe gleitend angebrachten Kopffessel gut geeignet ist. Selbstverständlich kann auch auf der Gegenseite der Ringhälfte eine entsprechende Führung an einem zweiten Stativ vorgesehen werden.
  • In Fig. 5) ist eine Verriegelung der Ringhälften nach Art der üblichen Stativklemm-Muffen gezeigt ; hier enden die Stiele der Ringhälften in Muffen 4, die durch Klemmschrauben 9 am Stativ festgelegt werden können.
  • Fig. 6) zeigt diese Verriegelungsart in etwas vergrössertem Maßstab. Selbstverständlich kann auch in diesem Fall die Gegenseite durch entsprechende Befestigungen an einem weiteren Stativ fixiert werden.
  • In Fig. 7) ist eine Kopffessel 3 gezeigt, welche durch einen Stiel 7 in irgendeiner der geschilderten Möglichkeiten am Stativ 1 befestigt oder gleitend angebracht ist. Die Öffnung der beiden Ringhälften erfolgt durchs Aufklappen des Scharnieres lo, das durch eine Rändelschraube 11 fixiert werden kann.
  • Fig. 8 zeigt die gleiche Art von Kopffesseln in etwas geöffnetem Zustand.

Claims (9)

  1. Schutzansprüche 1. Tierhaltevorrichtung bestehend aus einer praktisch starren, etwa ringförmigen Kopffessel (3), dadurch gekennzeichnet, dass die Ringfessel aus zwei zumindest an einer Seite durch stativartige Ständer (1) befestigte Ringhälften besteht, die sich gegeneinander öffnen und in beliebiger Öffnungsweite verriegeln lassen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Ringfessel (3) höhenverstellbar befestigt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Ringfessel (3) an zwei Stativen (1) befestigt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hälften der Ringfessel (3) auf beiden Seiten von einander lösbar und in beliebig gewähltem Abstand von einander verriegelbar ausgebildet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung der Ringhälften durch Verriegelungsorgane am Stativ (1) vorgesehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, dass als Verriegelungsvorrichtung Stativmuffen (4) mit von verschiedener Richtung her einschraubbaren Klemmschrauben (9) vorgesehen sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass die untere Ringhälfte zumindest an einer Seite fest mit dem Stativ (1) verbunden ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 7 dadurch gekeiltzeichnet, dass die Stativständer (l) als U-förmige Schienen ausgebildet sind, in denen an den Ringhälften befestigte Läufer (8) geführt werden.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, dass die Stativständer auf einer zu der Befestitungestelle der Stative hin leicht ansteigenden Grundplatte (2) befestigt sind, die aus abwaschbarem, desinfizierbarem, sterilisierbarem Material geringer Wärmeleitfähigkeit, vorzugweise aus Kunststoff, besteht und die vorzugsweise eine Fäkalienrinne besitzt.
DEB45426U 1961-06-08 1961-06-08 Tierhaltevorrichtung, vorzugsweise fuer kaninchen zur durchfuehrung beispielsweise des pyrogen-testes und anderer tierversuche. Expired DE1841504U (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1841504U true DE1841504U (de) 1961-11-16

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Country Status (1)

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DE (1) DE1841504U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20213059U1 (de) 2002-08-26 2003-04-24 Schlör, Katrin, 38820 Halberstadt Kleintier-OP-Gestell

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE20213059U1 (de) 2002-08-26 2003-04-24 Schlör, Katrin, 38820 Halberstadt Kleintier-OP-Gestell

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