DE1841461U - Umschaltbares schaltplattenmagazin, insbesondere fuer setzlocher. - Google Patents
Umschaltbares schaltplattenmagazin, insbesondere fuer setzlocher.Info
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Description
- Umschaltbares Schaltplattenmagazin, insbesondere für Setzlocher Bei der Herstellung von Lochstreifen für Telegrafenbetrieb mit Blattschreiberempfang bzw. für Setzzwecke mit Randausgleich ist es zweckmäßig bzw. erforderlich, eine das Ende der jeweils zu druckenden Zeile anzeigende Lochstanzung ausführen zu können. Diese Aufgabe kann mit Hilfe einer Apparatur gelöst werden, die die eventuell verschiedenen Buchstabenbreiten und die minimalen Wortzwischenräume summiert ; darüberhinaus kann eine Einrichtung geschaffen werden, die die Differenz der maximalen und der minimalen Wortzwischenräume summiert und dabei den Spielraum für den Randausgleich anzeigt. Es gibt nun verschiedene Schriftarten ; deswegen ist es erwünscht, daß die obengenannte Apparatur durch einfaches Umschalten an diese verschiedenen Schriftarten angepaßt werden kann.
- Die Neuerung bezieht sich auf ein umschaltbares Schaltplattenmagazin für Streifenbcher, insbesondere für Setzlocher, mit einer Mehrzahl von austauschbaren Schaltplatten zur elektrischen Steuerung der obengenannten Summiereinrichtungen. Gemäß der Neuerung ist von einer Mehrzahl solcher, in einen Schlitten eingelegter Schaltplatten jeweils eine dadurch an Kontaktfedersätze anlegbar, daß der Schlitten mittels einer oder mehrerer fest mit ihm verbundener Zahnstangenund eines im Gehäuse gelagerten, schrittweise verdrehbaren Triebstockgetriebes (Triebstöcke, stirnverzahnte Scheibe (n), Ritzel, Drehknopf) auf zwei bei Betätigung des Triebstockgetriebes sich seitlich bewegenden Schienen verschiebbar geführt ist. Weiterhin liegen die Zahnstangen durch das Gewicht des Schlittens oder durch Zug von Federn kraftschlüssig an mindestens einem der Triebstöcke der stirnverzahnten Scheibe an. Nach einer Weiterbildung der Neuerung ist ein gerätefester Drehpunkt für beide Schienen vorgesehen und so gelegt, daß der Schlitten wegen seiner aus Auf-und Abbewegung auf den Schienen und aus der Schwenkbewegung der Schienen überlagerten Bewegung die mit den Kontaktfedersätzen zunächst verbundene Schaltplatte von diesen Kontaktfedersätzen senkrecht oder annähernd senkrecht zu ihrer Berührungsebene abhebt und am Ende der Verschiebbewegung die benachbarte Schaltplatte wieder an die Kontaktfedersätze anlegt.
- Weitere Einzelheiten der Neuerung ergeben sich aus dem im folgenden beschriebenen und in drei Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel. Dabei zeigt Fig. 1 ene das Zustandekommen der überlagerten Bewegung des Schlittens aus Auf-und Abbewegung längs der Schienen und aus der Pendelbewegung der Schienen veranschaulichende Sietenansicht wesentlicher Teile des Schaltplattenmagazins, Fig. 2 eine Seitenansicht des Gehäuses des Schaltplattenmagazins, Fig. 3 eine Schaltplatte mit ihrem Rahmen.
- Fig. 4 einen Längsschnitt durch das Gehäuse.
- Auf jeder Stirnseite des Gehäuses 1 ist um einen Drehpunkt 2 je eine Schiene 3 schwenkbar gelagert. Auf diesen Schienen 3 sitzt verschieblich gelagert ein Schlitten 4 mit zwei Zahnstangen 5. In diese Zahnstangen 5 greifen die Triebstöcke 6, die auf je einer stirnverzahnten Scheibe 7 sitzen, ein ; diese stirnverzahnten Scheiben 7 arbeiten mit zwei Ritzeln 8, die wiederum durch einen Drehknopf 9 (Fig. 3) angetrieben werden, zusammen ; das Ganze sei mit Triebstockgetriebe bezeichnet. Auf dem Schlitten 4 sind in Nuten 10 noch zu beschreibende Schaltplatten 11 dachziegelartig, in einem gewissen Abstand übereinanderliegnd eingelegte Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind sechs Nuten 10 und sechs auswechselbare Schaltplatten 11 vorgesehen. Eine der Schaltplatten 11 steht an ihrem unteren Ende mit den Kontaktfedersätzen 12 in leitender Verbindung, Federn 13 ziehen die Schienen 3 in Richtung auf das Triebstockgetriebe und damit stehen mindestens je einer der Triebstöcke 6 in kraftschlüssiger Verbindung mit den am Schlitten 4 angebrachten Zahnstangen 5. Die Schienen 3 werden durch je eine Feder 13 gegen die Triebstöcke 6 gedrückt. Bei Betätigung des Drehknopfes 9 werden die Scheiben 7 über die beiden Ritzel 8 angetrieben und damit verschieben die Triebstöcke 6 über die Zahnstangen 5 den Schlitten 4 auf der Schiene 3. Gleichzeitig verschwenken sich diese Schienen 3 am Anfang der Drehbewegung entgegen der Kraft der Feder 13, am Ende der Drehbewegung in Richtung der Kraft der Feder 13. Der Schlitten 4 vollführt also eine doppelte Bewegung, eine Längsbewegung entlang den Schienen 3 und eine Schwenkbewegung auf den Schienen 3. Diese überlagerte Bewegung ist verdeutlich in der Kurve 14, die durch die Bewegung des unteren Endes der Schaltplatten 11 erzeugt ist. Anhand dieser Kurven 14 ist zu sehen, daß die Schaltplatten 11 sich von den Kontaktedersätzen 12 abheben, ohne viel zu schleifen. Dies ist insbesondere bei Kontakten mit Edelmetallauflage erwünscht. Im beschriebenen Ausführungsb'eispiel ist auf jeder Seite des Schlittens 4 eine stirnverzahnte Scheibe 7 mit Triebstöcken 6 und ein Ritzel 8 vorgesehen ; bei kurzen Schaltplatten 11 und damit kurzem Schlitten 4 kann dieser Antriebsmechanismus auf eine Seite beschränkt werden. Die Schienen 3 haben im dargestellen Ausführrungsbeispiel einen U-förmigen Querschnitt, sie können natürlich auch einen anderen Querschnitt haben, wenn der Schlitten 4 ein entsprechendes Gegenstück zu diesen Schienen hat. Hier besteht das Gegenstück zu den Schienen 3 aus je zwei Bolzen 22 und Rollen 23 (Fig. 4). Der Aufbau der Schaltplatten 11 ist aus Fig. 2 zu ersehen. Auf einer isolierenden Zwischenschicht 15 sind Leitungen 16 und 17 auf jeder Seite aufgebracht, die in bestimmter
verbunden sind. Auf dem Rahmen 18 der Schaltplatte 11 kann die diese Schaltplatte 11 kennzeichnende Schriftart oder Schriftbenennung 19 aufgebracht sein. Diese Schriftart bzw. Schriftbenennung 19 kann durch das Fenster 20 des Gehäuses 1 (Fig. 3) wahrgenommen werden. Die jeweils mit den Kontaktfedersätzen 12 leitend verbundene Schaltplatte 11 wird außen am Gehäuse 1 durch die Pfeile 21 markiert ; gleichzeitig ist dadurch die ausgewählte Schriftart angezeigt.Weise, z. B. nach Art eines Kreuzschienenverteilers miteinander - 6 Schutzansprüche 4 Figuren
Claims (6)
- Schutzansprüche 1. Umschaltbares Schaltplattenmagazin für Streifenlocher, insbesondere für Setzlocher, mit einer Mehrzahl von austauschbaren Schaltplatten zur elektrischen Steuerung einer Summiereinrichtung, die bei der Herstellung von Lochstreifen für den Telegrafenbetrieb mit Blattschreiberempfang die Zeilenlänge bzw. für Setzlocherzwecke die Möglichkeit des Randausgleichs anzeigt, d. g., daß von einer Mehrzahl solcher in einen Schlitten (4) eingelegter Schaltplatten (11) jeweils eine dadurch an Kontaktfederstäze (12) anlegbar ist, daß der Schlitten (4) mittels fest mit ihm verbundener Zahnstange (n) (5) und eines im Gehäuse (1) gelagerten, schrittweise verdrehbaren Triebstockgetriebe (Triebstöcke 6, stirnverzahnte Scheibe (n) 7, Ritzel 8, Drehknopf 9) auf zwei bei Betätigung des Triebstockgetriebes sich seitlich bewegenden Schienen verschiebbar geführt ist, und daß die Zahnstange (n) (5) durch das Gewicht des Schlittens (4) oder durch Zug der Feder (n) (13) kraftschlüssig an mindestens einem der Triebstöcke (6) anliegen.
- 20 Umschaltbares Schaltplattenmagazin nach Anspruch 1, d. go, daß ein gerätfester Drehpunkt (2) für beide Schienen (3) vorgesehen und so gelegt ist, daß der Schlitten (4) wegen seiner aus Auf-und Abbewegung auf den Schienen (3) und aus der Schwenkbewegung der Schienen (3) überlagerten Bewegung die mit den Kontaktfederstäzen (12) zunächst verbundene Schaltplatte von diesen Kontaktfedersätzen senkrecht oder annähernd senkrecht zu ihrer Berührungsebene abhebt und am Ende der Verschiebebewegung die benachbarte Schaltplatte wieder an die Kontaktfedersätze (11) anlegt.
- 3. Umschaltbares Schaltplattenmagazin nach Anspruch 1 oder 2, d. g., daß das Triebstockgetriebe aus zwei stirnverzahnten, mindestens je-zwei Triebstöcke (6) tragenden Scheiben (7) und aus zwei mit einem Drehknopf (9) zu betätigenden Ritzeln (8) besteht.
- 4. Umschaltbares Schaltplattenmagazin nach Ansrpuch 1,2 oder 3, d. g., daß die Schaltplatten (11) in Nuten (10) des Schlittens (4) dachziegelartig mit einem gewissen Abstand übereinanderliegend angeordnet Binde
- 5. Umschaltbares Schaltplattenmagazin nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d. g. 9 daß auf dem Rahmen (18) der Schaltplatten (11) jeweils die die jeweilige Schaltplatte kennzeichnende Schriftart oder Schriftbennenung (19) aufgebracht ist, daß diese kennzeichnenden Schriftarten oder Schriftbenennungen (19) an der Aussenseite des Gehäuses (1) durch ein Fenster (20) hindurch sichtbar sind und die ausgewählte Schriftart, deren zugehörige Schaltplatte mit den Kontaktfedersätzen (12) in leitender Verbindung steht, durch Pfeile (21) am Gehäuse (1) hervorgehoben ist.
- 6. Umschaltbares Schaltplattenmagazin nach einem der Ansprüche 1 bis 5, droge, daß die Schienen (3) einen U-förmigen Querschnitt haben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961S0037014 DE1841461U (de) | 1961-03-02 | 1961-03-02 | Umschaltbares schaltplattenmagazin, insbesondere fuer setzlocher. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1841461U true DE1841461U (de) | 1961-11-16 |
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ID=33012587
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1961S0037014 Expired DE1841461U (de) | 1961-03-02 | 1961-03-02 | Umschaltbares schaltplattenmagazin, insbesondere fuer setzlocher. |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE1841461U (de) |
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1961
- 1961-03-02 DE DE1961S0037014 patent/DE1841461U/de not_active Expired
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