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DE173584C - - Google Patents

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Publication number
DE173584C
DE173584C DENDAT173584D DE173584DA DE173584C DE 173584 C DE173584 C DE 173584C DE NDAT173584 D DENDAT173584 D DE NDAT173584D DE 173584D A DE173584D A DE 173584DA DE 173584 C DE173584 C DE 173584C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
double
lever
lever system
arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT173584D
Other languages
English (en)
Publication of DE173584C publication Critical patent/DE173584C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/06Suspension arrangements for wings for wings sliding horizontally more or less in their own plane
    • E05D15/14Suspension arrangements for wings for wings sliding horizontally more or less in their own plane with movable arms situated in the plane of the wing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68 c. GRUPPE
ALPHONSE THEYSKENS in BRÜSSEL.
Zweiflügelige Schiebetür. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. April 1905 ab.
Die vorliegende Erfindung hat eine zweiflügelige Tür zum Gegenstande, die zum Verschließen von Tür- und Fensteröffnungen benutzt werden kann und den sogenannten Schiebetüren ähnelt. Das Neue besteht im wesentlichen darin, daß die beiden Flügel derart an einem Hebelsystem aufgehängt sind, daß ihre senkrechten Bewegungen stets in entgegengesetzter Richtung, und zwar so
ίο stattfinden, daß die Türen sich in jeder Lage genau oder wenigstens annähernd das Gleichgewicht halten.
Auf den beiliegenden Zeichnungen sind in den Fig. ι bis 14 verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, wobei jedesmal die Tür sowohl in der Schließlage als auch offenstehend zur Darstellung gebracht ist.
Fig. ι und 2 zeigen eine Tür, bei der das Hebelsystem aus zwei Gelenkparallelogrammen a, c, e, e und b, d, e, e besteht. Der obere Parallelstab g trägt den linken Türflügel f-, der untere h den rechten Türflügel f1; die anderen Parallelstäbe sind zu
&5 zwei doppel- und gleicharmigen Hebeln vereinigt, deren Drehpunkte e im Türgewände liegen.
Wird einer der Flügel seitlich verschoben, so drehen sich die Hebel a, b und c, d des Parallelogramms a, b, c, d um ihre Drehzapfen e, e, wodurch auch der andere Türflügel zur Seite, und zwar im entgegengesetzten Sinne wie der erste Türflügel bewegt wird. Hierbei beschreiben die Gelenke a, c, b, d Kreisbögen, deren Mittelpunkte die Punkte e sind. Da die Hebelarme e a, e b usw. recht lang sind, so sind die Pfeilhöhen der Kreisbögen klein, woraus sich ergibt, daß auch die jedem Türflügel erteilte, beim Öffnen und Schließen der Tür entgegengesetzt gerichtete senkrechte Bewegung gleichfalls geringfügig ist.
Die beiden Flügel erfahren also außer der gewünschten seitlichen Bewegung eine bogenförmige Verschiebung. Beide Bewegungen verlaufen für jeden Türflügel in entgegengesetzter Richtung, so daß die beiden Flügel sich in allen Stellungen gegenseitig im Gleichgewicht halten.
Ferner wird bei der neuen Tür der Bewegung der Flügel nur sehr wenig Widerstand entgegengesetzt, da nur sehr wenig Reibung an dem Drehzapfen e und den Achsen a, b, c, d auftritt. Natürlich können alle Drehzapfen auch durch Schneiden ersetzt werden; in diesen Fällen verringern sich die beim Gebrauch der Tür notwendigerweise auftretenden Kraftbeanspruchungen etwa auf diejenigen Kraftleistungen, die erforderlich sind, um eine mit im Gleichgewicht stehenden Wageschalen versehene Wage zum Ausschlag zu bringen, wenn man die Reibung in Abzug bringt, die durch die seitlichen Führungen der Türflügel verursacht wird.
Die an den beiden Gegenseiten der Gelenk-Parallelogramme befestigten Türflügel bewahren ihren Parallelismus während der Verschiebung der Parallelogramme. Die ganze Anordnung ist von großer Einfachheit, leicht herstellbar und leicht zu unterhalten.
Bei der in den Fig. 3 und 4 veranschaulichten Ausführungsform der Tür bestehen die Parallelogramme aus zwei um ihre Mittelpunkte m drehbaren Hebeln k und aus den Verbindelinien der Endzapfen dieser Hebel. Diese Verbindelinien sind nicht als reelle Linien ausgeführt, sondern sind ideale Linien, die als Verbindung der Endzapfen oder Endungen der mit den Türflügeln oben und unten starr verbundenen Arme i, j zu denken sind. Bei dieser "Ausführungsform besitzt nämlich jeder Türflügel/einen oberen Arm i und einen unteren Arm,/; beide Arme erstrecken sich gegen die Trennungslinie der Türflügel und ragen, wenn die Tür geschlossen ist, über diese Linie noch hinaus. Die Arme i und j sind paarweise mit je einem der Hebel k drehbar verbunden, der um seinen Drehpunkt m einen Winkel von ungefähr i8o° beschreibt, während die Tür von der vollständig geöffneten in die geschlossene Stellung oder umgekehrt gebracht wird. Bei dieser Ausführungsform entspricht die senkrechte Verschiebung jedes Türflügels etwa der halben Länge des doppelarmigen Hebels k.
Fig. 5 und 6 zeigen eine Ausführungsform des' Hebelsystems, bei welchem sich unterhalb der Türschwelle kein Verbindungsstab befindet. Der linke Türflügel / ist bei η an einem um einen festen Drehzapfen ρ schwingenden Arm 0 angelenkt. Dieser Flügel / hat am oberen Ende einen wagerechten Arm q, der bei r mit dem doppelarmigen Hebel s drehbar verbunden ist, dessen unteres Ende bei t mit dem rechten Flügel/1 gelenkig verbunden ist. Letzterer trägt am oberen Rande einen wagerechten Arm u mit einem senkrechten Arm v, dessen freies Ende
4.0 bei w an dem um einen festen Drehzapfeny schwingenden Arm χ angelenkt ist. Sobald einer der Türflügel / oder fl seitlich verschoben wird, schwingen die verschiedenen beweglichen Achsen in der Richtung der in Fig. 5 eingetragenen Pfeile, und der andere Türflügel verschiebt sich ebenfalls, und zwar in entgegengesetztem Sinne, wodurch die Tür geöffnet wird. Das Entgegengesetzte findet beim Schließen der Tür statt. Da die beiden Türflügel einerseits von dem Hebel s und andererseits von den beiden umgekehrt gerichteten und deshalb mit ihren freien Enden umgekehrte Vertikalbewegungen ausführenden Armen 0 und χ getragen werden, so halten sich die Flügel in allen möglichen Stellungen ebenso wie bei den vorher beschriebenen Ausführungsformen gegenseitig im Gleichgewicht.
Fig. 7 und 8 bringen eine weitere Ausführungsform zur Darstellung, bei welcher das Hebelsystem nicht aus Gelenkparallelogrammen, sondern im wesentlichen aus einem Gelenkviereck besteht, dessen einer über den Drehpunkt im Türgewände hinaus verlängerter Stab einen doppelarmigen Hebel bildet. Der rechte Türflügel f1 ist bei 1 an einem Arm 2 drehbar befestigt, der um einen Zapfen 3 schwingt. Dieser Türflügel besitzt am unteren Rande einen wagerechten Arm 4, der bei 5 an dem unteren Arm eines doppelarmigen Hebels 6 angelenkt .ist, dessen Drehpunkt bei 7 im Türgewände liegt und dessen oberes Ende in einer Schlitzführung 8 an ,einem wagerechten Arm 9 des Flügels/ angelenkt ist. Dieser Querarm 9 wird durch zwei an ihm angelenkte Arme 10, 11 geführt, die um feste Drehzapfen 12, 13 schwingen und zu dem Hebelarm 2 parallel sind. Hierbei ist zu beachten, daß die Arme des Hebels 6 kürzer sind als die Hebel 2, 10, 11, und daß infolgedessen die von den Punkten 5 und 8 beschriebenen Kreisbögen einen kleineren Krümmungsradius besitzen als diejenigen, die von den Punkten 1, 14 und 15 beschrieben werden. Der rechte Flügel wird sich daher in der Mittelstellung etwas schief stellen. Das Gleichgewicht wird hierbei annähernd dadurch gewahrt, daß der Flügel / entsprechend dem kürzeren Hebelarm 7, 5 durch Hinzufügung irgend eines Gewichts schwerer gemacht wird als der Flügel f1. Bei dieser Ausführung sind vor dem oberen Teil der Tür keinerlei Bewegungsteile angebracht.
Gemäß der in den Fig. 9 und 10 veranschaulichten Ausführungsform ist der untere Teil der Tür ebenfalls nicht durch Teile der Bewegungsvorrichtung versperrt. Der linke Türflügel / hat am oberen Rande einen wagerechten Arm u, dessen Ende bei r an dem ' um den festen Punkt e schwingenden, doppelarmigen Hebel 5 angelenkt ist, während das untere Ende dieses Hebels s bei t am unteren Rande des rechten Türflügels f1 angreift. Andererseits ist der obere Rand des Türflügels / bei η mit einem um einen festen Zapfen ρ schwingenden Arm ο dreh- ■ bar verbunden. Der Flügel / besitzt im unteren Teile einen wagerechten Arm q, der bei w an einem um einen festen Zapfenj" schwingenden Arm χ angelenkt ist.
Wenn man einen der Türflügel seitlich verschiebt, so schwingen die verschiedenen Drehachsen in der Richtung der in Fig. 9 angegebenen Pfeile.
Fig. 11 und 12 zeigen eine Ausführungsform, nach welcher der Flügel / bei η mit dem um einen festen Zapfen ρ schwingenden Arm 0 drehbar verbunden ist und im oberen Teile einen wagerechten Arm u besitzt, der bei r an dem ,mit seinem anderen Ende an dem Flügel f1 angelenkten doppelarmigen
Hebel s gelenkig verbunden ist. Dieser Türflügel f1 ist überdies mit dem um y schwingenden Arm χ drehbar in w verbunden.
Eine insbesondere für Güterwagen und dergl. geeignete Ausführungsform ist in den Fig. 13 und 14 veranschaulicht. Dieser Ausführung zufolge ist der doppelarmige Hebel s mit einem unteren wagerechten Arm u des Türflügels fl und mit einem unteren wagerechten Arm q. des Flügels f drehbar verbunden. Letzterer ist mit dem um y schwingenden Arm χ, der Flügel f mit dem um u schwingenden Hebelarm 0 gelenkig verbunden.

Claims (4)

  1. ,Patent-Ansprüche:
    i. Zweiflügelige Schiebetür, dadurch
    gekennzeichnet, daß die beiden Flügel derart an einem Hebelsystem aufgehängt sind, daß ihre senkrechten Bewegungen stets in entgegengesetzter Richtung, und zwar so stattfinden, daß die Türen sich in jeder Lage genau oder wenigstens annähernd das Gleichgewicht halten.
  2. 2. Ausführungsform der Schiebetür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelsystem aus zusammenhängenden Gelenkparellelogrammen besteht.
  3. 3. Ausführungsform der Schiebetür nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelsystem aus zwei Gelenkparallelogrammen besteht, von denen zwei Parallelstäbe die Türflügel tragen, während die anderen Parallelstäbe zwei Doppel- und gleicharmige Hebel bilden, deren Drehpunkt im Türgewände liegt.
  4. 4. Ausführungsform der Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ,,das Hebelsystem aus einem Gelenkviereck besteht, dessen einer über den Drehpunkt im Türgewände hinaus verlängerter Stab einen doppelarmigen Hebel bildet.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT173584D Active DE173584C (de)

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