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DE173533C - - Google Patents

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Publication number
DE173533C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
interruption
shaft
armature
magnetic circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT173533D
Other languages
English (en)
Publication of DE173533C publication Critical patent/DE173533C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K35/00Generators with reciprocating, oscillating or vibrating coil system, magnet, armature or other part of the magnetic circuit
    • H02K35/06Generators with reciprocating, oscillating or vibrating coil system, magnet, armature or other part of the magnetic circuit with moving flux distributors, and both coil systems and magnets stationary

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVU 73533 ~ KLASSE 21 ^. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Oktober 1904 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung, mittels welcher intermittierende elektrische Ströme durch Unterbrechung des magnetischen Stromkreises einer Drahtspule erzeugt werden. Mit der Erfindung wird der Zweck verfolgt, die Wirksamkeit der Unterbrechung zu erhöhen. Erreicht wird dies dadurch, daß der die Unterbrechung des magnetischen Stromkreises bewirkende Teil zur
ίο gleichzeitigen Kurzschließung eines magnetischen Nebenschlusses außerhalb der Spule benutzt wird. Um die erwähnte Unterbrechung plötzlich zu gestalten, ist der betreffende Teil hammerartig wirkend ausgebildet, eine Ausführungsform, die für die plötzliche Trennung zweier stromführender Teile bereits bekannt ist.
Von den zur Veranschaulichung der Erfindung beigelegten Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Vorderansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Ansicht von unten,
Fig. 3 eine Seitenansicht unter Fortlassung einiger Teile und
Fig. 4 ein Querschnitt nach der Linie X-X in Fig. 3.
Die erzeugenden Spulen 34, 35 sind durch den Draht 37 verbunden und auf lamellierte Weicheisenkerne 21, 22 aufgewunden, die an den oberen Enden mittels die Seitenteile 14, 15 eines Rahmens durchsetzender Schrauben 30 befestigt sind. Ihre unteren Enden sind in eisernen Blöcken 32, 33 eingeklemmt. Der Magnetismus wird 4n den Kernen z. B. durch einen permanenten Magneten 36 erzeugt, der mit diesen Blöcken verbunden ist. Der magnetische Kreis wird durch den Anker 19 geschlossen und unterbrochen, der gegebenenfalls auch aus Lamellen zusammengesetzt und durch Bolzen 20 an einer Hülse 29 befestigt ist, durch welche eine Steuerstange 11 lose hindurchtritt. Diese Stange 11 gleitet in Führungen 12, 13 und trägt einen Halsring 24, der wie ein Hammer gegen die untere Seite der Hülse 29 wirkt. Zwischen dem Anker 19 und einem mittels einer Schraube 16 an der Stange 11 befestigten oberen Halsrihg 17 ist eine Feder 18 eingespannt.
Am anderen Ende der Kerne 21, 22 ist der Kurzschlußanker 23 vorgesehen. Die Stange 11 geht lose durch diesen Anker hindurch und trägt ihn vermittels einer Feder 26, die durch einen auf der Stange 11 mittels Klemmschraube 28 befestigten, auf der Stange einstellbaren Halsring 27 unterstützt wird. Die Aufwärtsbewegung des Ankers auf der Stange wird durch einen Halsring 25 begrenzt.
Auf das Ende der Stange 11 wirkt eine Hubscheibe oder ein Daumen 10 einer umlaufenden Welle 9 und drückt diese Stange sowie die Feder 18 nieder, wodurch der Anker 19 gegen die Kerne 21, 22 angelegt wird, wie aus Fig. 1 zu ersehen ist. Sobald die Nase 45 des Daumens 10 an der Stange 11 vorübergeht und die Feder 18 frei macht, springt die Stange 11 plötzlich hoch, und der hammerartige Teil 24 stößt gegen die Unterseite des Ankers 19, wodurch der letztere heftig von den Kernen abgerissen, der magnetische Fluß in den Kernen plötzlich unter-' brochen und in den Spulen 34, 35 daher ein
Strom erzeugt wird. Diese Wirkung ist augenscheinlich unabhängig von der jeweiligen Umlaufsgeschwindigkeit der Welle 9.
Beim Hochgehen hebt die Stange 11 auch den Anker 23, und der letztere trifft infolgedessen gegen das untere Ende der Kerne gerade zu oder nach der Zeit, wo der Anker 19 abgerissen wird und stellt außerhalb der Spulen einen magnetischen Nebenschluß her, wodurch die Wirkung noch erhöht wird.
Die Feder 26 nimmt das Kraftmoment auf und wirkt als Puffer für die Teile, gestattet auch der Stange 11 ihre Bewegung fortzusetzen, nachdem der Hammer 24 gegen den Anker 19 zur Anlage gekommen ist. Wenn die Stange durch den Daumen wieder niedergedrückt wird, drückt der Halsring 25 den Anker 23 nach unten.
Mit der einen Polklemme der Spulen kann
z. B. der Zündstöpsel im Zylinder 40 einer Explosionskraftmaschine verbunden sein, während der Zylinder selbst an die andere Polklemme angeschlossen ist. Die Welle 9 macht für jede Zündung eine Umdrehung und erhält ihren Antrieb von der Maschinenwelle ι vermittels einer Kupplungsmuffe 4, welche in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise mit einer Einrichtung für Früh- oder Spätzündung versehen sein kann.
Um Brüche zu verhüten, die bei der Umsteuerung eintreten könnten, ist der Hubdaumen 10 mit der Welle 9 durch eine bei der Umkehr der Bewegung der Welle 9 nachgebende Verbindung vereinigt. Zu dem Zwecke ist seitlich in der Welle 9 eine Ein
kerbung 51 vorgesehen mit einer eckigen Schulter 55, die in der Regel den Kupplungszapfen 52 erfaßt, welcher in eine im Daumen 10 vorgesehene Ausnehmung 54 dicht eingesetzt ist und durch eine Feder 53 40 gegen die Welle 9 gedrückt, wird, so daß eine Art Sperrklinkenverbindung entsteht, die nur bei der Drehung in einer Richtung kuppelt.
Die Arbeitsteile sind in einen bis zur Linie 100 mit öl gefüllten Behälter 56 eingeschlossen. Sie werden hier durch die in den Rahmenschenkeln 14 und 15 gelagerte Welle 9 getragen und außerdem durch Blöcke 59 unterstützt. Der Daumen 10 taucht bei jeder Umdrehung in dieses öl und schmiert so die Welle 9. Durch das Ölbad werden nicht nur sämtliche in Bewegung befindlichen Teile gründlich geschmiert und vor Staub geschützt, sondern auch Feuchtigkeit von der Isolation der Spule 34, 35 ferngehalten. ;

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Erzeugung intermittierender elektrischer Ströme durch Unterbrechung des magnetischen Stromkreises einer Drahtspule, dadurch gekennzeichnet, daß durch den die plötzliche Unterbrechung des magnetischen Stromkreises bewirkenden hammerartigen Teil gleichzeitig ein magnetischer Nebenschluß außerhalb der Spule kurzgeschlossen wird, zum Zweck, die Unterbrechung wirksamer zu machen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT173533D Active DE173533C (de)

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DE (1) DE173533C (de)

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