DE173456C - - Google Patents
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- DE173456C DE173456C DENDAT173456D DE173456DA DE173456C DE 173456 C DE173456 C DE 173456C DE NDAT173456 D DENDAT173456 D DE NDAT173456D DE 173456D A DE173456D A DE 173456DA DE 173456 C DE173456 C DE 173456C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B9/00—Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
- B60B9/005—Comprising a resilient hub
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Fluid-Damping Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein federndes Wagenrad, dessen Nabe aus zwei konzentrischen
Buchsen besteht, zwischen denen sich die federnde Einlage befindet. Diese Einlage
bildet gleichzeitig den Mitnehmer für die beiden Nabenbuchsen. Im Gegensatze zu
den bisher bekannten Anordnungen ist an der Nabe ein starrer Mitnehmer angeordnet,
der lediglich in dem Augenblicke in Wirkung tritt, wenn die federnde Einlage stärker
beansprucht wird, als deren Material es verträgt.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. ι einen Schnitt durch die Achse der einen Ausführungsform;
Fig. 2 zeigt in der oberen Hälfte einen Schnitt nach Linie A-B von Fig. ι und
in seiner unteren Hälfte eine Ansicht; die Fig. 3, 4, 5, 6 und 7 veranschaulichen weitere
Ausführungsformen.
α ist die Radachse; die Nabe besteht aus zwei konzentrischen Buchsen c und d aus
Holz oder irgend einem anderen geeigneten Material. Diese beiden Buchsen sind unter
sich nicht starr verbunden, sondern durch eine federnde Zwischenlage e, z. B. aus Kautschuk,
die gleichzeitig die gegenseitige Mitnahme der beiden Teile bewirkt. Zu diesem Zwecke greift sie mittels ihrer gezackten
Ränder in entsprechende Einschnitte m und η der Buchsen. Um eine gegenseitige Verschiebung
von c und d in der Achsenrichtung zu verhindern, sind Flansche/, g, h und i
vorgesehen. Die Buchse d hat Aussparungen k, in welche die Flansche f und g der
Buchse c hineinragen. Zwischen beiden Flanschenpaaren einerseits und zwischen dem
inneren Flanschenpaar /, g und der äußeren Buchse d anderseits sind Kugellager Z vorgesehen
(Fig. i, 3 und 5). Die Gestalt der Kautschukeinlage e ist -eine beliebige. So
zeigen die Fig. 1 und 2 sie aus zwei vollen Kautschukstücken bestehend, während nach
Fig. 3 und 4 die Einlage aus zwei symmetrischen Ringhälften e und el besteht, welche
eine ringförmige Luftkammer 0 umschließen.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine federnde Zwischenlage aus einem Stück e, welche von
einer Reihe zylindrischer Kammern ρ durchzogen ist, die parallel zur Achse verlaufen.
Um die Luftkammern ρ luftdicht zu halten, empfiehlt es sich, die elastische Einlage e
etwas enger als den Abstand der beiden Flansche / und g zu halten und in den bestehenden
Zwischenraum Kautschukringe q und r einzusetzen, die durch Zusammenziehen
der Flansche/und g zusammengepreßt werden.
Fig. 7 stellt eine Ausführungsform dar, bei welcher die Kautschukeinlage e zwischen
den Ringen c und d aus einzelnen Kugeln besteht, die in geeigneten Ausschnitten der
Ringe gelagert sind. Der Durchmesser dieser Kugeln ist so gewählt, daß, um sie an ihre Lagerungsstelle zu bringen, man sie
zusammenzupressen gezwungen ist.
Solange die tangentiale Inanspruchnahme durch die gegenseitige Mitnahme der beiden
Ringe c und d geringer ist, als das Material e
es verträgt, erfolgt die Mitnahme lediglich durch die federnde Einlage e, da sie in die
Ausschnitte m,n eindringt und die beiden Ringe zwangläufig verbindet. Sobald aber
die Beanspruchung die zulässige Grenze überschreitet, tritt selbsttätig ein starrer Mitnehmer
in Wirkung.
Die Flansche i und h sind an symmetrisehen
Stellen mit einem Einschnitte s (Fig. ι und 2) versehen. Gegenüber diesen Einschnitten
sind an den Flanschen f und g Zapfen t angeschraubt, auf welche eine
Rolle u durch einen Vorsteckstift ν festgehalten wird, die in den Einschnitt hineinragt.
Der Unterschied zwischen der Breite des Einschnittes 5 und dem Durchmesser der
Rolle u richtet sich nach der Grenze der zulässigen Tangentialbeanspruchung. Demnach
wird, solange die Mitnahmebeanspruchung innerhalb dieser Grenze liegt, die Mitnahme
lediglich durch die federnde Einlage e erfolgen; wird aber diese Grenze überschritten,
so legen sich die beiden Rollen u gegen die Ränder der Einschnitte s der Flansche h und i
und die Mitnahme erfolgt infolgedessen durch die Zapfen t bezw. die Rollen u.
Statt zweier kann man nur eine Rolle verwenden, und zwar auf der einen oder
anderen Seite der Nabe.
Will man das Geräusch, das die Eisenfelge bei ihrer Abwickelung auf dem Boden verursacht,
dämpfen, so bringt man zwischen Eisen- und Holzfelge eine Zwischenfelge aus
weichem Material an, z. B. aus Asbest. Diese Zwischenlage wird dann sämtliche
beim Fahren auftretenden Erschütterungen aufnehmen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Federnde Radnabe, bestehend aus zwei konzentrischen Buchsen oder Ringen, die unter sich durch eine federnde Zwischenlage in Verbindung stehen, gekennzeichnet durch eine derartige Verbindung dieser elastischen Zwischenlage mit den beiden . Buchsen, daß die eine Buchse die andere so lange mitnimmt, bis die Beanspruchung eine bestimmte Grenze überschreitet, worauf die Mitnahme selbsttätig durch einen starren Mitnehmer erfolgt, der die freie Beweglichkeit der beiden starren Nabenbuchsen in bestimmten Grenzen zuläßt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE173456C true DE173456C (de) |
Family
ID=438263
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT173456D Active DE173456C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE173456C (de) |
-
0
- DE DENDAT173456D patent/DE173456C/de active Active
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