DE1733919U - Rahmenteil aus metall. - Google Patents
Rahmenteil aus metall.Info
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
ΡΑ50Β097·1Ι9.5Β
ALUMINIUM-WALZWERKE SINGEN GMBH, Singen, am Hohentviel
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Rahmenteil
aus Metall, insbesondere aus Leichtmetall, der auf einfache Weise die Herstellung von Rahmen ohne metallische Wärmebrücke gestattet
und eine einwandfreie Gehrungsverbindung auch ohne Schweissen oder Löten gestattet. Er ist durch eine sinnvolle Kombination
von Merkmalen gekennzeichnet, die zum Teil Gegenstand von älteren Schutzrechten bilden und in ihrem Zusammenwirken ein besonders
günstiges Erzeugnis ergeben.
Der erfindungsgemässe Rahmenteil ist im Steg zwecks Vermeidung
der metallischen Wärmebrücke in der Querrichtung durch eine Kunststoffzwischenlage, vorzugsweise aus elastischem, nichtthermoplastischem Kunststoff, zweckmässigerweise aus synthetischem
Gummi, die auch mehrteilig sein kann, unterbrochen und besteht demzufolge
in der Längsrichtung aus mindestens zwei Metallprofilstäben, die mit Hilfe einer längsverlaufenden Kunststoffzwischenlage fest
verbunden sind· Das Merkmal der Kunststoffzwischenlage zur Unterbrechung der Wärmebrücke ist Gegenstand älterer. Schutzrechte·
Der erfindungsgemässe Rahmenteil hat im wesentlichen T-förmige
Gestalt, Er zeichnet sich vor allem durch folgende Merkmale aus:
a) Der Steg weist in der Hähe des Flansches eine längslaufende
Kunststoffzwischenlage auf,
b) Der Flansch ist an seinen beiden freien Rändern auf der Innenseite
mit einer Längsnut versehen, die zur Aufnahme von Kitt oder von Dichtungsmaterial bestimmt ist.
Die Abmessungen der längslaufenden Kunststoffzwischenlage
sind vorzugsweise so gewählt, dass die Unterbrechung der metallischen !«TärmebrÜGke im ganzen Querschnitt des Steges mindestens 7 mm
beträgt. Eine Unterbrechung von nur 1-2 mm, wie sie bei anderen vorgeschlagenen Konstruktionen vorhanden ist, ist bei den normalerweise
in Frage kommenden Temperaturunterschieden zwischen Aussenluft und Innenraum völlig ungenügend hinsichtlich der Verhütung der Bildung
von Schwitzwasser. Die Dicke der Kunststoffzwischenlage zwi-
sehen den freien Oberflächenteilen soll so sein, dass der Steg
in Querrichtung genügend biegefest ist. Ausgezeichnete Ergebnisse werden mit einer Dicke von etwa 7 nun und darüber bei einer
Wärmebruckenunt erbrechun£ von 7 mm un.4 darüber erzielt ι
Im Anschluss an die Kunststoffzwischenlage kann der Steg
im Querschnitt voll ausgebildet und -gegebenenfalls Bit beispielsweise
schwalbenschwanzförmigen Längsnuten zur Befestigung von Glasfalzleisten versehen sein. Damit aber der Rahmenteil
nicht zu schwer wird und der Steg auf seiner ganzen Länge eine mindestens annähernd gleiche Dicke aufweist, ist es vorteilhaft,
den Steg im Anschluss an die Kunststoffzwischenlage hohl auszubilden.
Der Hohlraum hat vorzugsweise im Querschnitt eine rechteckige Form. Er soll zweckmässigerweise so ausgebildet sein,
dass er zur Aufnahme von Verbindungswinkeln geeignet ist. Nach einer besonders gunstigen Ausführungsform sind zwei längslaufende
Hohlräume rechteckigen Querschnitts nebeneinander angeordnet
und an ihren freien Seiten je'mit einer Längsöffnung
versehen, die zur Befestigung von Glasfalzleisten mit Hilfe von Federklemmen oder von selbstfedernden Glasfalzleisten dienen
kann. Die Ausführungsform mit zwei Hohlräumen nebeneinander
und mit Längsöffnung bietet den weiteren Vorteil, dass der Rahmenteil nicht als Profilstab mit geschlossenem Hohlraum hergestellt
werden mussj die Erzeugung in der Presse ist erleichtert.
Der Flansch weist auf der Innenseite neben den Randnuten zur Aufnahme von Kitt oder von Dichtungsmaterial oder auch von
Ausgleichsmasse vorzugsweise zwei weitere Nuten auf, und zwar beiderseits des Steges, die für die Aufnahme von Ausrichtungswinkeln geeignet sein sollen.
Die Abbildung zeigt zwei besonders vorteilhafte Ausführung sbei spiele des erfindungsgemässen Rahmenteils im Querschnitt.
Im Beispiel nach Fig. 1 weist der Steg 1 zwei nebeneinander angeordnete Hohlräume 2 rechteckigen Querschnitts auf,
die für die allfällige Aufnahme von aus einem Metallflachstab hergestellten Verbindungswinkeln bestimmt sind. Die Längsöffnungen
3 dienen zur Aufnahme von Federklemmen 4 für die Befe-
stigung der Glasfalzleisten 5. Die Glasfalzleisten selber können
federnd sein und zum Einschnappen in die Längsöffnungen 3 eingeführt werden. Die Zwischenlage 6 aus elastischem, nichtthermoplastischem
sythetischen Gummi ist beiderseits in schwalbenschwanzförmigen Nuten festgehalten und weist einen Hohlraum
7 auf, der den Widerstand gegen die Wärmeübertragung erhöht·
Ihre Abmessungen sind so gewählt, dass die Unterbrechung der metallischen Wärmebrücke im ganzen Querschnitt des Steges mindestens
9 mm beträgt j ihre grösste Dicke beträgt etwa 16 bis 17 mm« Der Flansch 8 ist mit Nuten 9 und 10 versehen. Die Nuten
9 dienen zur Aufnahme von Ausrichtungswinkeln, d.h. von Winkeln,
die bei rein mechanischer Verbindung (im Gegensatz zur Schweiss- oder Lötverbindung) ein derart genaues Zusammenfügen der Rahmenteile
an der Gehrung ermöglichen, dass die anstossenden Flansche 9 genau in der gleichen Ebene liegen. Ohne diese Ausrichtungswinkel
kann ein Ueberstehen der Flansche 9 nicht immer mit Sicherheit vermieden werden, weil die Kunststoffzwischenlage
das genaue Ausrichten der Flansche 9 mit Hilfe der in die Hohlräume 2 gesteckten Verbindungswinkel verhindert. Die Nuten 10
können z.B. beim Fensterflügelrahmen zur Aufnahme von Glaserkitt und beim feststehenden Rahmen zur Aufnahme einer elastischen
Dichtungseinlage oder einer Ausgleichsmasse dienen.
Der Rahmenteil gemäss- dem Ausführungsbeispiel weist ausserdem
Rippen 11 am Steg auf, die am unteren Querteil der Rahmen verhindern sollen, dass gegebenenfalls in der Nähe der Kunststoff
zwischenlage eingedrungenes Wasser in den daneben liegenden Hohlraum 2 gelangt.
Im Beispiel nach Fig. 2 ist der Steg viel breiter als in demjenigen nach Fig. 1. Die Kunststoffzwischenlage 12 unterbricht
die metallische Wärmebrücke auch hier um mindestens 9 mm, aber sie ist ungefähr 24 mm breit und weist zwei Hohlräume
nebeneinander auf. Der anschliessende metallene Teil hat
einen seitlich geschlossenen Hohlraum 13 und auf beiden Seiten desselben je einen weiteren Hohlraum 14 mit Längsöffnung. Die
Hohlräume 14 sind für die Aufnahme von Verbindungswinkeln geeignet.
Der Rahmenteil nach der Erfindung ist besonders für die
Aufnahme von wärmeisolierenden Verbundglasscheiben geeignet,
wie sie im Handel "beispielsweise unter dem Namen "Thermopane"
oder "Thoglas"· erhältlich sind.
Es ist noch hervorzuheben, dass der Flansch des erfindungsgemässen
Rahmenteils aus zwei längslaufenden Teilen bestehen kann, die in Stegrichtung gegeneinander versetzt sind und daher
nicht in ein und derselben Ebene liegen.
Unter dem Begriff "elastischer, nichtthermoplastischer
Kunststoff" ist hier ein Kunststoff zu verstehen, der im Bereich der praktisch vorkommenden Temperaturen, die unter Sonnenbestrahlung
verhältnismässig hoch sein können, eine genügende Dauerstandfestigkeit aufweist, daher nicht zu fliessen beginnt
und elastisch bleibt. Thermoplastische Kunststoffe haben keinen definierten Erweichungspunkt; ihre Plastizität nimmt mit
steigender Temperatur allmählich zu und es besteht die Gefahr, dass sie bei den praktisch in Frage kommenden Temperaturen unter
Belastung fliessen. Beim elastischen, synthetischen Gummi z.B. ist dies nicht der Fall.
Claims (1)
- P.A. 50 6 087*13.9.565.Schutzan Sprüche1. Kahmenteil aus Metall, insbesondere für Fenster und Türen, in Gestalt eines T-Profiles, gekennzeichnet durch einen in der Querrichtung durch eine länsslaufende Kunststoffzwischenlage 6 in der Fähe des Flansches 8 unterbrochenen Steg 1, sowie dadurch, dass der Flansch B an seinen beiden freien Rändern auf der Innenseite mit einer Längsnut 10 versehen ist, die zur Aufnahme von Kitt oder von Dichtungsmaterial geeignet ist·2± Rahmenteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, öass die Unterbrechung der metallischen Wärmebrücke im ganzen Querschnitt des Steges mindestens 7 mm beträgt.3,J. Rahmenteil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Kunststoffzwischenlage zwischen deren freien Oberflächenteilen mindestens 7 mm beträgt»4. Rahmenteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg auf der der Kunststoffzwischenlage entgegengesetzten Seite mindestens einen in Längsrichtung laufenden, im Querschnitt vorzugsweise rechteckigen Hohlraum aufweist5 der zur Aufnahme eines Verbindungswinkelε geeignet ist,5 a Rahmenteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg auf der der Kunststoffzwischenlage entgegengesetzten Seite zwei in Längsrichtung laufende, im Querschnitt vorzugsweise rechteckige Hohlräume 2 nebeneinander aufweist, die an ihren freien Seiten mit je einer Längsöffnung 3 versehen sind, die zur Befestigung einer Glasfalzleiste dienen kann,6. Rahmenteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg auf der der Kunstst iffzwischenlage entgegengesetzten Seite einen seitlich geschlossenen Hohlraum und auf beiden Seiten desselben je einen weiteren Hohlraum mit Längsöffnung aufweist·7»_ Rahmenteil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch auf der Innenseite beiderseits desSteges je eine weitere Nut 9 aufweist, die fürdie Aufnahme von Ausrichtungswinkeln geeignet ist.Ejx Rahmenteil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg in der Nähe der Längsöffnung 3 auf der der Kunststoffzwischenlage zugewandten Seite eine Rippe 11 aufweist,2i Rahmenteil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffzwischenlage aus elastischem, nichtthermoplastischem Kunststoff besteht.10« Rahmenteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffzwischenlage aus synthetischem Gummi besteht^ALUMINIUM-WALZWERKE SINGEN GMBHSingen am Hohentwiel, den 11« September 1956 He/ÄB
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|---|---|---|---|
| CH2443055 | 1955-09-20 |
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| DEA9009U Expired DE1733919U (de) | 1955-09-20 | 1956-09-13 | Rahmenteil aus metall. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1733919U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1297839B (de) * | 1964-07-07 | 1969-06-19 | Knag As A | Metallfenster ohne Kaeltebruecken |
-
1956
- 1956-09-13 DE DEA9009U patent/DE1733919U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1297839B (de) * | 1964-07-07 | 1969-06-19 | Knag As A | Metallfenster ohne Kaeltebruecken |
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