DE1733248U - Vorrichtung zum aussenden und/oder empfangen von unterwasserschallsignalen. - Google Patents
Vorrichtung zum aussenden und/oder empfangen von unterwasserschallsignalen.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K79/00—Methods or means of catching fish in bulk not provided for in groups A01K69/00 - A01K77/00, e.g. fish pumps; Detection of fish; Whale fishery
- A01K79/02—Methods or means of catching fish in bulk not provided for in groups A01K69/00 - A01K77/00, e.g. fish pumps; Detection of fish; Whale fishery by electrocution
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
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Description
EIEOTRCACUSTIO Kiel, den 6. November 1954
Gesellschaft m.b.H. ?A-Ha/3u.
Vorrichtung zum Aassenden and/oder Empfangen von Unterwasserschallsignalen.
Es ist eine Vorrichtung zum Aussenden und/oder Empfangen von Unterwasserschallsignalen
bekannt, bei der ein Schwinger schwenkbar angeordnet ist, damit in verschiedenen Sichtungen gelotet, signalisiert
oder gepeilt werden kann.
Eine solche Schwenkvorrichtung ist aber sehr teuer und gefährdet, da für die Durchführung der die Schwenkung betätigenden Getriebeelemente
die Schiffkörperaussenhaut durchbrochen werden muß, die Sicherheit des Schiffes.
Diese bekannte Vorrichtung wird den Bedürfnissen der Praxis auch aus anderen Gründen ungenügend gerecht. Beispielsweise erfolgt
beim Fischfang eine Horizontallotung zweckmässigerweise mit sehr
scharfer Richtcharakteristik, damit eine grosse Reichweite erzielt
wird und die Richtung, in der sich das angelotete Objekt befindet, möglichst genau ermittelt wird. Eine Lotung senkrecht
nach unten erfolgt dagegen zweckmässigerweise mit wesentlich schwächerer Bündelung, da ein grösserer Bereich abgesucht werden
soll und keine große Reichweite erforderlich ist. Eine lotung dieser Art kann naturgemäß durch einfache Schwenkung eines
Schwingers gemäß der genannten bekannten Vorrichtung nicht bewirkt werden.
Diese Nachteile treten nicht auf, wenn bei Vorrichtungen zum Aussenden
und/oder Empfangen von Unterwasserschallsignalen erfindungsgemäß
mehrere Schwinger vorgesehen werden und die Richtcharakteristiken der verschiedenen Schwinger oder Schwingergruppeη mit ihren
Maxima in verschiedene Sichtung"weisen und verschiedene Peilschärfe
haben.
Bei Verwendung solcher Vorrichtung zur Walsuche vdrd der Wal, der
im allgemeinen in ca. 2oo m Tiefe steht, zunächst in grosser Entfernung aufgefaßt, wobei der suchende Schallstrahl, um eine grosse
Reichweite zu erzielen, zweckmässigerweise sehr scharf gebündelt und um einen geringen Tiefenwinkel gegenüber der Horizontalen nach
unten gerichtet ist. Nähert sich nun das Schiff dem aufgefaßten Wal, dann streicht der Schallstrahl, sofern der Wal weiterhin in
2oo m Tiefe steht, infolge der scharfen Bündelung und des geringen Tiefenwinkels über diesen hinweg und der Wal kann nicht -mehr angelotet
werden. Entsprechendes gilt naturgemäß auch für andere !Tische oder Fischschwärme.
Um den Wal, beziehungsweise einen IPischechwarm, der in grosser Entfernung
aufgefaßt wurde, auch in unmittelbarer Iahe oder unter dem Schiff orten zu können oder zur Lösung entsprechender Aufgaben bei
der Signalisierung oder Peilung ist gemäß einer zweckmässigen Weiterbildung
der Erfindung ein mit seiner Charakteristik im wesentlichen in horizontale Richtung ?feisender Schwinger mit scharfer Bündelung
und ein in der durch die erste Charakteristik festgelegten vertikalen Ebene nach unten oder schräg nach unten weisender Schwinger
mit massiger Bündelung vorgesehen, wobei sich die beiden Richtcharakteristiken
vorzugsweise überlappen.
Zweckmässigerweise sind bei Vorrichtungen mit mehreren Meßbereichen.
vorzugsweise Echolotvorrichtungen, die Schwinger beziehungsweise
Schwingergruppen wahlweise an die vorhandene Meßanordnung ansehaltbar.
Um die Bedienung zu vereinfachen, empfiehlt es sich dann eine
zwangsläufige Umschaltung der Schwinger mit der Einstellvorrichtung
für die Entfernungsbereiche vorzusehen, vorzugsweise derart, daß
dem horizontal gerichteten Schwinger ein großer lleßbereich und dem
nach unten oder schräg nach unten gerichteten Schwinger ein kleiner
Meßbereich zugeordnet ist.
17enn die Scha 11 impulse grössere ¥ege zuräcklegen, dann unterliegen
sie auch in stärkerem Maße der Absorption. Dies kann dadurch kompensiert werden, daß mit der Umschaltung der Schwinger zwangsläufig
eine Umschaltung des Verstärkungsgrades des Empfängers erfolgt.
Die Erfindung wird nun an Hand der beigefügten Zeich nung näher erläutert
.
In den ?igureη 1 bis 3 ist je ein Schiffsbug mit einer Schwingeranordnung
nach der Erfindung schematisch dargestellt, Die Schwinger, die wahlweise eingeschaltet werden können, sind mit den Nummern
2-9 und die zugehörigen Empfangs- beziehungsweise Sendecharakteristiken
mit 2' - 9' bezeichnet«
G-emäß Figur 3 ist ein Schreibgerät Io vorgesehen, daß mit mehreren
Meßbereichen ausgestattet ist. Zur Umschaltung der Meßbereiche ist
der Schalter 11 vorgesehen, der mit dem Schalter 12 zur Umschaltung
der Schwinger 7-9 gekuppelt ist.
— 4 —
Ia iigar 4 ist ein letztes Ausführungsbeispiel nach, der Erf indung,
das für die Waljagd vorgesehen ist, dargestellt.
Gemäß Figur 4 befindet sich, am Bag des Schiffes 21 die Sende- and
EmpfangsTorrichtang 22, die aas zwei Schwingern besteht. Ist die Sende- and/oder Empfangsvorrichtung 22 auf den Sachbereich eingestellt,
dann ist die Lotcharakteristik 23 schmal and langgestreckt, and die Hauptstrahlrichtung 24 schließt mit der Horizontalen einen
kleinen Winkel a ein. Der in 2oo m Tiefe und ca. 2ooo m Entfernung stehende Wal 25 befindet sich mitten im Schallstrahl. Nähert sich
der Wal in konstanter Tiefe dem Schiff 21, dann verlässt er den Schallstrahl. Um ihn dennoch weiter anzulöten, und die inzwischen
kleiner gewordene Entfernung des Wals 26 genauer anzuzeigen, werden über ein einziges Betätigungsorgan die beiden erfindangsgemäß
miteinander gekoppelten Umschaltvorrichtungen, die für die Meßbereiche
and die für die Schwinger, umgeschaltet. Die Entfernungsanzeige
erfolgt nun mit grösserer Auflösung und die lotcharakteristik
27 ist bei gleichzeitiger Strahlverbreiterung um einen grösseren
Tiefenwinkel b gegenüber der Horizontalen geneigt.
Claims (1)
- AbschriftSLECTROAGUSTIC Ziel, den 6. Ifovember 1954Gesellschaft m.b.H. PA-Lp/Su.Patentansprüche1. Vorrichtung zum Aussenden und/oder Empfangen von Unterwassersciaallsignalen, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Schwinger •vorgesehen sind und die Richtcharakteristiken, der verschiedenen Schwinger oder Schwingergrappen, mit ihren Maxima in verschiedene Richtungen weisen und verschiedene Peilschärfe haben.2. Torrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einer Charakteristik im wesentlichen in horizontale Richtung weisender Schwinger mit scharfer Bündelung und ein in der durch die erste Charakteristik festgelegten vertikalen Ebene nach unten oder schräg nach unten weisender Schwinger mit massiger Bündelung vorgesehen ist, wobei sich die beiden Richtcharakteristiken vorzugsweise überlappen.3. Vorrichtung, vorzugsweise Echolotvorrichtung, mit mehreren Meßbereichen nach Anspruch 1 oder 2V dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinger beziehungsweise Schwingergruppeη wahlweise an die vorhandene Ließanordnung anschaltbar sind.Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine zwangsläufige Umschaltung der Schwinger mit der Einstellvorrichtung für die Entfernungsbereiche vorgesehen ist, vorzugsweise derart, daß dem horizontal gerichteten Schwinger ein grosser läeßbereich und dem nach unten oder schräg nach unten gerichteten Schwinger ein kleiner Meßbereich zugeordnet ist«— 2 —5. Vorrichtung nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Umschaltung der Schwinger zwangsläufig eine Umschaltung des Verstärkungsgrades des Empfängers erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE6280U DE1733248U (de) | 1954-11-09 | 1954-11-09 | Vorrichtung zum aussenden und/oder empfangen von unterwasserschallsignalen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE6280U DE1733248U (de) | 1954-11-09 | 1954-11-09 | Vorrichtung zum aussenden und/oder empfangen von unterwasserschallsignalen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1733248U true DE1733248U (de) | 1956-10-31 |
Family
ID=32688358
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE6280U Expired DE1733248U (de) | 1954-11-09 | 1954-11-09 | Vorrichtung zum aussenden und/oder empfangen von unterwasserschallsignalen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1733248U (de) |
-
1954
- 1954-11-09 DE DEE6280U patent/DE1733248U/de not_active Expired
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