DE1732303U - Vorrichtung zum kennzeichnen von werkstuecken durch lochen. - Google Patents
Vorrichtung zum kennzeichnen von werkstuecken durch lochen.Info
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- DE1732303U DE1732303U DEH17082U DEH0017082U DE1732303U DE 1732303 U DE1732303 U DE 1732303U DE H17082 U DEH17082 U DE H17082U DE H0017082 U DEH0017082 U DE H0017082U DE 1732303 U DE1732303 U DE 1732303U
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- punches
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26F—PERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
- B26F1/00—Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
- B26F1/02—Perforating by punching, e.g. with relatively-reciprocating punch and bed
- B26F1/04—Perforating by punching, e.g. with relatively-reciprocating punch and bed with selectively-operable punches
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
PAA88O9i-19.0fi
PATENTANWÄLTE -,,
(22c) KÖLN 1, DEICHMANNHAUS TELEFON: 2Π2 A3
TELEGRAMMtDOMPATENTKDLN
51· A
Sea/S*
Die Erfindung bezieht sieh auf «iae Vorrichtung sun Sennseieimem τοπ We?ic£tüo]E»]i dsxcth Xoc3»n aaofe eiaem TK^be^
stiauBten Syetem der Lochverteilung innerhalb eines abge-
Bei Stessenartiiceln, insbesondere flachen Stücken, die
sfäfaig sind« ist es erwünseht, dieee Seile in
stiemte γ «eise zu kennaeielinen» und. zwar durch eine fortlaufende Jluffiaerierung. Eierbei soll die HaaöBerieroag; ^eämh nicht in den fibUcheu Sahlen Ausdraek finden, sonäern
darch ItODhungen, bei deaen die Verteilung der iöcher auf
Srisnd eine« be stiemten Sehlüs^ls ein Eennsieichen tvuc die
liumaerierung dersteHt. Bm an SerJcstüDiieia aus Stahl, insfeesontt«:re solchen mit hoher festigkeit, solche
rierangem voj^nehaeja zu können, ist bisher nur das Bohren
belcannt* lan benutzt hierzu eine Bohrlehre, bei ust der
Bohrer je nach der Aufteilung der Loehungen durch die entsprechenden Bohrhülsen geführt wird, Ba τοπ VüerJcstüok zu
fterkstüek die lochunesmaricierunr· entsprechend, eiaer fortlaufenden iiummerierung «echselt, iau£ mam beim Bohren die
iöcher einseln nacheinander herstellen, Ein solcher
ist zeitraubend und unwirtschaftlich..
Die Erfindung bezweckt, Xochungsinarkierungen mit sich stan·»
dig änderndem Lochungsbild fortlaufend und wirtschaftlich
herstellen zu können. Erf indungsgemäß werden lochstempel in
der Anantfl aller durch das gewählte .System erzielbaren
Lochungen innerhalb eines abgegrenzten Peldes in Bereitschaft gehalten, wobei die Betätigung der einzelnen lochstempel
mittels eines Anpreßteils bei sich selbsttätig und fortlaufend ändernder Einstellung erfolgt. Die !lochstempel
werden in einem in Seilen und Eeihen aufgeteilten Feld angeordnet.
Jeder Beihe ist ein Steuerteil zugeordnet, welches nach dem vorbestimmten System einen oder mehrere Stempel
zugleich zur Yornahme des Loehbildes steuert. Das Steuerteil
ist zugleich das Betätigungsteil» welches das Stanzen des Werkstückes mittels des lochstempels vornimmt·
Eine solche Maßnahme und Ausbildung ermöglicht eine exakte und wirtschaftliche Bezeichnung und Bezifferung von Massenartikeln
durch ein lochungssystem. Das jeweilige lochungsbild,
das einer bestimmten Bezifferung entsprechen soll, dient nicht nur der reinen Zontrolle zur Peststellung der
liummer des Werkstückes, sondern auch zur !Feststellung anderer
Eigenschaften oder Kennzeichen, die durch die lochung ihren Ausdruck finden und nachher auf Grund des lochungsbildes
ähnlich wie bei einer Loehkartensartierung nach verschiedenen
Gesichtspunkten heraussortiert werden kann.
Das Steuer teil weist eine der Beihe der Lochstempel gegenüberstehende
Fläche auf, die je nach der lochverteilung mit Ausnehmungen oder Yorsprüngen versehen ist, welche mit
den Lochstempeln der Reihe zusammengreifen. Beim Niedergehen
des Steuerte ils, welches zugleich Betätigungsteil für die
Loehung ist, wird der Lochstempel, dem ein "Vorsprung des
Steuerteils gegenübersteht, zur Iioehung niedergedrückt,
während ein anderer, &.B. der benachbarte Lochstempel mit der Ausnehmung der Pläehe zusammengreift und dadurch beim
Niedergehen des Steuerteils unbetätigt bleibt. Zweckmäßig
wird das Steuerteil als Tieleckscheibe ausgebildet, deren
Yieleekseiten mit diesen Ausnehmungen oder Vorsprüngen versehen
ist. Die Seheiben sitzen vorteilhaft auf einer gemeinsamen
Achse und sind drehbar gelagert. Sie können wie bei einem Zählwerk miteinander verbunden werden, s© daß bei einer
rollen Umdrehung der einen Scheibe die nächste Scheibe bei
fortlaufender Kuiamerierung jeweils um eine Tieleckseite weitergedreht
wird.
Der lärfinduagsgegenstand wird in der Zeichnung an einem Ausfühmngsbeispiel
erläutert.
Pig* 1 aeigt im vergrößerten Maßstab ein Beispiel eines
iochungsbildes für bestimmte Ziffern, In den 51g» 2 und 3
ist die Torrichtung in Ansicht zum feil im Schnitt und im Querschnitt nach der linie III - III der Fig. 2 veranschaulicht.
Der Lochnummerierung gemäß der Erfindung wird ein bestimmtes Schema zugrundegelegt. Ein JeId bestimmter Größe wird in
mehrere Seilen A und Reihen B unterteilt, wobei die Anzahl
der Seilen und Seihen beliebig sein frarm» Der Schnittpunkt
zwischen den Seilen und Seihen ist jeweils für eine loehung
vorgesehen. Der Schlüssel für die Xoehung kann an sich verschieden gewählt werden. Aus dem dargestellten Beispiel ist
zu erkennen, daß beispielsweise die Ziffer 1 durch eine Loehung in dem Schnittpunkt der untersten Seile mit der
äußersten Seihe links markiert wird« Die weiteren .Ziffern
von 1 bis 9 werden nun durch eine oder mehrere Lochungen, die unterschiedlich geführt sind, bezeichnet. Ml-B Pig» 1
zeigt nun die beispielsweise Anordnung einer oder mehrerer
Lochungen für jede Ziffer von C bis g. Das ganze Loehungsbild
würde beispielsweise die unter aem gchaubild stehende Sah!
ergeben.
Die Torrichtung zur Herstellung einer fortlaufenden Loehungsnummerierung
ergibt sich aus den Eig, 2 und 3. Die Torrichtung besteht im wesentlichen aus einem Unterteil 1 und einen:
Oberteil 2, die umeinander durch Bolzen 3 geführt sind. Das
unterteil 1 enthält eine Schnittplatte 4 mit Loehstempeln 5,
die in den Platten B und 7 geführt sind. Die Platte 7 kann zum Zurückführen der Lochstempel 5 nach der Xochang benutzt
werden. Zwischen den Platten 4 und 6 besteht ein Zwischenraum
8, der zxssa Hinlegen des als Platte oder Blech' ausgebildeten
Werkstücke dient« Die Arasahl der !lochstempel richtet sich
nach der Art des Aufbaues des Loehungsbildes. Gemäß dem Beispiel
der Pig* 1 sind in einer Seihe B Tier Lochstempel vorhanden
(Pig. 3)« In dieser Seihe kann durch Lochung jedes
Zahlensymbol^ der Pig. 1 durch Lochung dargestellt werden.
Die ατικηΤ-π der Reihen nebeneinander richtet sich nach der
höchsten .Zahl., die aan erreichen will. Bei dem Beispiel der
Pig. 2 sind die Lochstempel auf der Zeile A achtmal nebeneinander gesetzt, Im ganzen ergibt sich eine Peldeinteilung mit
32 Lochungsmöglichkeiten. Im ganzen kann man eine achtstellige
Zahl markieren.
Die Stempel jeder Eeihe (Pig. 3) werden durch ein gemeinsames
Steuer^yatt: gesteuert. Dieses kann aus einer Yieleekscheibe
2G bestehen. Die Steuerscheibe ist beispielsweise elfeckig. Jede Pläehe 9a des Elfeeks weist Tor Sprünge 10 oder Ausnehmungen
auf, die den vier in der Seihe B liegenden Stempeln entsprechen» Je nachdem, ob nur eine Lochung, wie s.B. bei den Ziffern
1 bis 4, oder mehrere Loehungen, wie z*B. bei den Ziffern
5 bis 0 in Präge kommen, ist die Yieleckseite 9a so mit
Vorsprungen bzw. Ausnehmungen versehen, daß bei ITiederdrücken
der Steuerscheibe 9 der Stempel einem Yorsprung oder einer Ausnehmung gegenübersteht. Im ersteren Pail erfolgt eine
Lochung durch niederdrücken des Stempels, Im zweiten Pail
bleibt der Stempel unbewegt, da beim iiiedergehen der Steuerscheibe
9 der Stempel in die Ausnehmung- eingreift. Die
Steuer scheiben 9 sind auf einer gemeinsamen Achse 12 drehbar
gelagert. i»s werden also alle Steuerseheiben zugleich niedergedrückt,
wodurch die Lochung des ganzen Peldes auf einmal
vorgenommen wird, Die Achse 12 ist in einer Balteplatte 13
gelagert. Zur Sicherung* daß die Steuerscheiben 9 sich beim
TTiedergehen nicht verdrehen, dient eine weitere Platte 14
mit einem Ansatz 15» der eine Pläehe 16 aufweist, die daehförmig
dem Yerlauf der Tieleekflachen der Steuerscheiben S
entspricht=.
Die Steuerscheiben 9 werden wie die Bäder eines Zählwerkes
miteinander getappelt, Zu ^eder Steuerscheibe $ gehört eine
Zahnscheibe 17, die mit einem federnden Finger 18 zusammenwirkt. Beim Eochgehen der Platte 13 wird die Steuerscheibe 9a
um eine Seilung weiter ge dreht, so daß beim anschließenden
ITiedergehen sämtlicher Steuerseheiben die nächstfolgende
!"behnummerierung vorgenommen wird. Srst wenn die eiiae Scheibe
9ε. eine vollständige Umdrehung gemacht hat, wird die näehstfolgende
Steuerscheibe um eine gel Hung weitergerückt* Bei
ständigem Auf— und Abbewegen des feiles 2 mit den Steuerscheiben
erfolgt eine fortlaufende Lochnummerierung bei ständigem Wechsel des Werkstückes. Die Arbeitsweise ist
vollautomatisch, wobei die Zahl der- erforderlichen Xochungen
beliebig erweiterungsfähig ist.
Claims (1)
- ρΐϋ eic1«) Yorrieirtong zum Kennzeichnen von. fSterkstüeioen durch. lochen nach, einem rar be stiemten System de Jr LodiTer· teü«ng innerhalb eines abgegrenzten beides, bei der Lochstempel in einer für alle Lockungen erforderlichen in Bereitschaft gehalten werden, wobei durch, einSteuerteil die Lochstempel niedergedrückt «erden, dadurch ge ice nnzeich.net, daß die Lochstempel in einem in Seilen (&) und Seihen (B) auige teilten leid aage ordnet sind, daß den Lochstempeln jeder Beihe ein gemeinsames Steoerteil (S) zugeordnet ist, welches nach de» vorbestimmten Lochungssystem einen oder iaehrere Locihsteiapel 2UT Vornan» der Lociiang steuert und da£ das Steuer teil ele Tielecicscheibe ausgebildet ist» die drehbar gelagert ist und deren Tieleckeeite die mit den lochstespeln der Beihe susasaBmenpreifenden Ausnehaungen (11) oder Vorsprünge (1C) aufweist»2*) Verrichtung nach .Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, da£ die Vieleckscjaeiben entspreelienä der Anaahl dex Beihen vorhanden und auf einer gemeinsaiaen Achse anp*e-2C ordnet sind und da£ Jedes TielecJfc sur Siciierung derLape der L ins teilung beim Niedergehen unverdrehbar, a.E. durch einen Insatz (15) ia.it dachfönaijper fläche ffestierbar ist.5.) Vorriciituni»: nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafc aei* Steuer sehe ibensatz als Zünlwerk ausffebildet ist, bei dem nach vollständiger Drehung der einen Scheibe die benachbarte Scheibe ms. eine peilung mitgrenOEiaeii wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH17082U DE1732303U (de) | 1954-12-18 | 1954-12-18 | Vorrichtung zum kennzeichnen von werkstuecken durch lochen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH17082U DE1732303U (de) | 1954-12-18 | 1954-12-18 | Vorrichtung zum kennzeichnen von werkstuecken durch lochen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1732303U true DE1732303U (de) | 1956-10-18 |
Family
ID=32689349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH17082U Expired DE1732303U (de) | 1954-12-18 | 1954-12-18 | Vorrichtung zum kennzeichnen von werkstuecken durch lochen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1732303U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3326765A1 (de) * | 1983-07-25 | 1985-02-07 | Erich Utsch Kg, 5900 Siegen | Vorrichtung zum herstellen von codebalken zur erkennung von serienteilen |
-
1954
- 1954-12-18 DE DEH17082U patent/DE1732303U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3326765A1 (de) * | 1983-07-25 | 1985-02-07 | Erich Utsch Kg, 5900 Siegen | Vorrichtung zum herstellen von codebalken zur erkennung von serienteilen |
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