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DE1731787U - Universal-haltestab mit spiralschutzmantel gegen wildverbiss. - Google Patents

Universal-haltestab mit spiralschutzmantel gegen wildverbiss.

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Publication number
DE1731787U
DE1731787U DEF11745U DEF0011745U DE1731787U DE 1731787 U DE1731787 U DE 1731787U DE F11745 U DEF11745 U DE F11745U DE F0011745 U DEF0011745 U DE F0011745U DE 1731787 U DE1731787 U DE 1731787U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spiral
protective
protection
holding rod
stick
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF11745U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRANKFURTER DRAHTHANDEL S RUMP
Original Assignee
FRANKFURTER DRAHTHANDEL S RUMP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRANKFURTER DRAHTHANDEL S RUMP filed Critical FRANKFURTER DRAHTHANDEL S RUMP
Priority to DEF11745U priority Critical patent/DE1731787U/de
Publication of DE1731787U publication Critical patent/DE1731787U/de
Expired legal-status Critical Current

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    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G13/00Protection of plants
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Description

;"]!" ■ ■ - W435810-1O'
ι Ι· Besehreibung dea Universal - fleltestabes
*'. mit Spirelschutzmaatel zum Schütze vonForst-
-;■■-'■" pflanzen gegen Wildverbiß»
< t. Der Universal - Haltestab dient, verbunden mit einem Spiralschutzmantel, dem Zweck, junge Forstpflanzen (bis zu 6 Jahren) vor dem Wildverbiß zu schützen.
2« Gegenüber dem bisherigen Stand des mechanischen Sinzelpflanzenschutzes bringt der Universal - Haltestab mit dem Spiralschutzmantel, sowohl in arbeitstechnischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht einen wesentlichen Fortschritt.
a) Bisher schützte man die einzelnen Forstpflanzen gegen das Wild durch Anlegen von sog. Drahtmanaschetten, Drahtkörbchen, Drahthosen u.a. Man benutzte dazu dünnen Maschendraht, den man einfach um die schützende Pflanzs bog. Beide Enden des Geflechtes wurdeaaufeinander gelegt und mit einem längeren Haltestab ver-J
— flochten. Dieser Haltestab, der durchweg aus Eisen bestand, war länger als die DrahtmanKschette und diente, indem man ihn in den Boden drückte, gleichzeitig als Halt dieser Manschette . Je nach 4er Höhe der Pflanze konnte der Drahtschutz nach oben öder nach unten verschoben werden.
Der Maschendraht war wohl ein einigermaßen guter Schutz gegen Wildverbiß, was aber das Anbringen anbetrifft, war er verhäTtT nismäßig schwierig und zeitraubend zu handhaben· Außer diesen arbeitstechnischen Schwierigkeiten waren die Anschaffungskosten infolge des Drahtgeflechtes ziemlich hoch (100 Stück je nach Größe und Art DM 30,— bis 90,—)
b) Als weiteres mechanisches Einzelsehutzmittel stellt sich die sogenannte WildverbiSspindes dar* Diese Spindes besteht, aus einem Haltestab, der mit vielen Bohrungen versehen ist» Durch jede .dieser Bohrung wird ein offener Drahtring geführt, so daß die zu schutzenden Pflanzen von vielen Drahtringen umgeben ist·
Diese Art des Sinzelschutzes ist durch das Anbringen der vielen Drahtring zeitraubend, außerdem kosten ja 100 Stück dieser ;. Wildverbißspindes mit Querdraht schutz ca. DM 64,—.
3· Der neue Universal - Haltestab verbunden mit dem Spiralschutz— mantel hat gegenüber den bisherigen Formen und Methoden viele Vorteile:
a) Der Haltestab besteht aus einem 100 cm langen iäisendraht von 5
mm Stärke, der sowohl in 10 als auch 35 cm von.seinem oberen . 'Ende entfernt dergestalt gebogen ist, daß je eine öse von 1/2 cm Durchmesser entsteht. Das nach der Biegung der obersten Öse ; (die 10 cm vom Ende weg ist) übrigbleibende Drahtstück wird " nun so gebogen, daß es in einem Winkel von 90 Grad zum übrigen ! Haltestab steht· Dieses Drehtstück dient als Griff, ähnlich wie bei/einem Spazierstock.
\- b) An die beiden Ösen wird nun durch einfaches Einfädeln und ·> Umbiegen der beiden Enden eine Spirale aus dünnem 1,8 mm ;; verzinktiem Draht (15 Windungen mit 9 cm Durchmesser) befestigt. Dg^f Schutzmantel ist fertig zum Gebrauch. Bei der oberen Befestigung ist darauf zu achten, daß das Drahtende einmal um die Öse und einmal um den Griff gebogen werden muß, so daß eine starre Verbindung zwischen Draht und Haltestab hergestellt wird.

Claims (1)

  1. Die Verbindung geht sehr schnell vonstatten und in wenigen Sekunden 1st diese neu Art dee Schutzes gebrauchsfertig· liun wird der Haltestab mit dem Spiralochutzmantel einfach neben die zu echützende Planze in den Boden gedruckt;, dabei legt eich der Spiralschutzoantel schattend um die beteffende Pflanze. Je nach Gr3ße der Pflanze wird der Stab tiefer oder weniger tief in den Boden gedrückt. Es ist soielend leicht mit geringem Händedruck den Stab bis zu 60 cm tief in jeden SJaldbodea zu versenken. Unter ca. 300 Probestichen konnte jede gewünschte Tiefe gestochen werden* Sollte es trotzdem einmal vorkommen, daä man die gewünschte Tiefe durch steinigen Untergrund nicht erreichen kenn, so werde* die Haltestäbe mit einer dritten öse geliefert, die 25 cm unter die zweite Öse zu liegen Kommt. Hierbei kann der Spiralschutzmantel bei seiner Anbringung um eine Länge von 25 cm tiefer verlegt werden und gleicht dadurch den'weniger tief ge— £eu£,enen Hr.lt'jstab aus. Sin großer Vorteil dieses neuen Schutzes 1st der, daü bei dem tiröSerwerden* der Pflanzen der Stab ganz einfach nachgezogen wird und somit dar Spiralschutzmantel die entsprechende Höhe einnimmt· Pie Fortpflanze genießt so zu jeder Zeit einen vollkommenen Schutz. Die Arbeitszeit für das Ansetzen des Haltestabes, einschließIieh der Zeit, die für die Befestigung des Spiralschutzmantels dient, beträgt höchstens 10 - 15 Sekunden.
    Nach einem eingehenden Versuch konnte ein Waldarbeiter mit dem neuen Spiralschutzmantel in gleicher Zeit bedeutend mehr Pflanzen schützen als ein zweiter Arbeiter, der die bisherigen SchutzT methoden anwandte· Das Ergebnis wari In gleicher Zsit
    Alte Methode 100 Stück .
    i«eue " 25a * .
    .«eben der Zeitersparnis und dem leichten Hantiarenbilden diV bilden Anseftsffungskosten einen großen Vorteil. iJach genauen Berechnungen werden die Kosten auf 1/j5 der bisherigen Schutzmittel herabgesetzt werden kennen·
    DaS durch den Universl - Haltestab mit Spirnlschutzmantel einen ebensolchen Schtuzeffekt erreicht - wenn nicht ein Besserer - wie bei den bisher bekannten Schutzmcthoden, erwiesen ebenfalls viele Versuche. . .
    Der Universal - äaltestab mit dem Spiralschutzmantel kann fiir mehrere tfeukulturen verwendet werden, denn das benutzte Material hat eine Lebensdauer voa 15-20 Jahren.
    Der Haltestab selbst, (ohne den DrshtschutzmRntel) kann auch als üaltesteb für die bereits im Handel befindliche» und bewährte iegeschutzspirale verwendet werden.
    üs erübrigt sich hier bei der Verwendung des Universl - Halteatabes die bisher übliche und umständliche Befestigun^smethode an einem einfachen iSisenstab mittels eines Bindedrahtes. Bei der Verwendung des neuen Heltestäbes wird einfach das obere Bnde der l'egeschutzspirale durch die obere öse geschoben und umgebogen. Alan hnt dabei Gelegenheit durch die zweite öse eine beliebige Höhe zu wählen. -
    11. Schutzanspruch
    Ks wird, nachdem der technische Fortschritt gegenüber den alten Schutzmethoden aufgrund vorangegangener Beschreibung des Universal - Heltestabes mit Spiralschutzmantel einwandfrei erwiesen ist, folgender Schutzanspruch geltend gemacht: ·
    Als üchutzfähig soll geschützt werden sowohl der Haltestab in seiner Äußeren Form und usstalt als auch der äpiralschutzin Verbindung mit dem Haltestab·
DEF11745U 1956-08-03 1956-08-03 Universal-haltestab mit spiralschutzmantel gegen wildverbiss. Expired DE1731787U (de)

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DE1731787U true DE1731787U (de) 1956-10-11

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