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DE172926C - - Google Patents

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Publication number
DE172926C
DE172926C DENDAT172926D DE172926DA DE172926C DE 172926 C DE172926 C DE 172926C DE NDAT172926 D DENDAT172926 D DE NDAT172926D DE 172926D A DE172926D A DE 172926DA DE 172926 C DE172926 C DE 172926C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
lever
cover
punch
mold frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT172926D
Other languages
English (en)
Publication of DE172926C publication Critical patent/DE172926C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/02Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form
    • B28B3/027Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form using a bottom press ram actuated upwardly towards mould covers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung
ist eine. Hebelvorrichtung an Trockenpressen für Ziegel, mittels welcher durch einfaches Niederdrücken des Handhebels folgende vier Arbeiten verrichtet werden, nämlich:
1. das Pressen des eingefüllten Materials,
2. das Entlasten des Deckels zwecks Öffnens desselben,
3. das Öffnen des auf dem Formrahmen befindlichen Deckels und
4. das Ausstoßen der fertigen Preßlinge. Es wird also besonderes Gewicht darauf
gelegt, daß die von der Maschine zu leistende Gesamtarbeit nicht wie bei bekannten ähnliehen Maschinen durch Hin- und Herbewegen eines Handhebels, sondern durch einfaches Niederdrücken desselben verrichtet wird. Das Zurückbringen des Hebels in seine Anfangslage bedingt also eine für die Maschine arbeitslose. Pause, während welcher ein Arbeiter die fertigen Preßlinge wegnehmen und von neuem den Formrahmen füllen kann. Es hat dies besonders den Zweck, daß für jede der vier erwähnten Arbeitsperioden einerseits das Gewicht des den Handhebel bedienenden Arbeiters erleichternd mitwirken kann und andererseits durch Zusammenlegung der gesamten Arbeiten und gesamten Pausen die Zeit aufs günstigste ausgenutzt wird.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht eine Trockenpresse gemäß vorliegender Erfindung in der Seitenansicht; Fig. 2 zeigt die Vorderansicht, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1 und Fig. 4 die Draufsicht. ·
Die Arbeitsweise der Maschine ist aus Fig. i, 5 und 6 und aus den schematischen Darstellungen Fig. 7 bis 13 zu erkennen.
Die in den Fig. 1, 5, 6 und 7 bis 13 mit w, y und u bezeichneten Teile stellen Wellen dar, welche in dem unbeweglichen Gestell der Maschine gelagert sind. Alle übrigen Wellen verändern mit den Teilen, in welchen sie gelagert sind, während des Betriebes der Maschine ihre Lage im Raum.
Um die Welle u ist der Formrahmen a drehbar angeordnet (Fig. 1, 5 und 6). Der. Formrahmen α ist von geeignetem Material aus einem Stück gegossen. Er umschließt durch die in Fig. 3 im Schnitt ersichtlichen zwei Seitenwangen und eine Zwischenwand einerseits und die in Fig. 5 und 6 sichtbaren Querwände andererseits zwei zur Aufnahme des zu pressenden Materials geeigneten Hohlräume oder Formen.
Das Innere des Formrahmens ist in bekannter Weise zur Verminderung der Abnutzung mit Messingplatten ausgekleidet. An dem Formrahmen α sind zwei Lager m angebracht, in welchen die Welle ν befestigt ist (Fig. 2 und 4 bis 6). Auf dieser Welle sind innerhalb der Lager m (Fig. 2) zwei Zugstäbe d und innerhalb dieser die Klinke k drehbar angeordnet (Fig. 2 und 6). Die beiden Zugstäbe d sind mit ihren unteren Enden derart auf der Welle \ des Hebels c

Claims (1)

  1. drehbar angeordnet, daß sie das feste Gestell der Maschine, in welchem die Welle w des Hebels c befestigt ist, samt dem Hebel c umschließen (Fig. 2). An beiden Seiten des Formrahmens gehen je zwei Streben e (im ganzen also vier) in schräger Richtung nach unten, wo sie durch die Welle χ miteinander verbunden sind.
    Die Welle x, auf welcher sich zwei Rollen // befinden, ist an beiden Enden mit Zapfen und Muttern (Fig. 3) versehen, vermittels welcher sie mit den Enden je zweier Streben e verbunden ist. Der Stempel g ist in Fig. 3 in einer Vorderansicht und'in Fig. 5 und 6 in einer Seitenansicht veranschaulicht. Hieraus ist zu ersehen, daß er in seinem oberen Ende aus zwei rechteckigen' Kolben besteht, welche in die Hohlräume des Formrahmens einzudringen vermögen und nach unten hin ein Ganzes bilden. -Die weitere Verlängerung des Stempels nach unten bilden vier Ecksäulen , die am Fuße durch eine Platte zusammengehalten und etwa in der Mitte vermittels zweier Stege die Welle q tragen (Fig. 3, 5 und 6). Nun ist der Stempel g so in die Maschine eingesetzt, daß sich die in dem festen Gestell der Maschine gelagerte Wrelle y sowohl als auch die Welle χ zwischen den Säulen des Stempels befinden (Fig. i, 5 und 6). Der Deckel b trägt in seiner Verlängerung nach einer Seite das Gewicht i, nach der anderen ein Kopfstück Z (Fig. 5), gegen welches sich in geschlossenem Zustande die Klinke k stemmt. Schließt der Deckel b den Formrahmen α ab, so bilden beide, wie aus· Fig. 1 zu ersehen, ein um u drehbares, in sich steifes System. In diesem System kann der eingebaute Stempel g nur in seiner Längsachse verschoben werden, wobei ihm die Rolle/ der Welle χ und der Formrahmen als Gradführung dient.
    Zur vollständigen Klarstellung der Presse sei noch erwähnt, daß die Streben e an ihrem oberen Ende, wie aus Fig. 1 ersichtlich, mit Mutterschrauben an dem Formrahmen befestigt sind.
    Die auf der Welle χ befindlichen Rollen// bestehen je aus einem konischen und einem zylindrischen Teile. Der zylindrische, in Fig. 3 durch punktierte Linien angedeutete Teil befindet sich andauernd zwischen zwei Säulen des Stempels g, während sich der konische Teil mit seinem größeren Durchmesser (Fig. 3) als Scheibe zwischen den Streben e und den Säulen des Stempels befindet und ein seitliches Verschieben des Stempels verhindert.
    Der an der Klinke k befestigte Handhebel beschleunigt durch sein Eigengewicht das Einklinken von k und kann bei etwaigem Überfüllen des Formrahmens zum vorzeitigen Öffnen von Hand verwendet werden.
    Die Maschine arbeitet nun wie folgt; Nachdem der Formrahmen mit dem zu formenden Materiale angefüllt und der Deckel b zugeschlagen ist, stemmt sich die durch ihr Eigengewicht nach unten hängende Klinke k gegen den Ansatz des am Deckel b befindlichen Kopfstückes / und schließt Deckel und Formrahmen zu einem System zusammen (Fig. ι und 7). Dieses System ist, wie erwähnt, um die Welle u drehbar. Wird also durch Niederdrücken des Hebels c (Pfeilrichtung Fig. 1) vermittels der beiden außerhalb des Hebels c und innerhalb der Lager m (Fig. 2) untergebrachten Zugstäbe d die Welle ν der Welle w genähert, so findet eine Drehung des aus Deckel b, Formrahmen a, Klinke k, Lager m und Streben e bestehenden Systems um die Welle u statt (Fig. 5, 7 und 8). Da nun der Stempel g auf der im Gestelle der Maschine befindlichen Welle y ruht, so muß bei erwähnter Drehung der Stempel g tiefer in den Formrahmen eindringen und hierdurch ein Pressen des in der Form befindlichen Materials stattfinden. Dieses dauert so lange fort, bis die Mitten der Wellen v, n> und \ eine Gerade bilden (Fig. 9). Bei Weiterbewegung des Hebels in erwähnter Richtung werden nun im nächsten Moment alle beanspruchten Teile entlastet, also auch Deckel b und Klinke k (Fig. 10).
    Der Hebel c wird nun immer noch weiter bewegt, wodurch die Kette h (Fig; 5) immer mehr angezogen und schließlich die Klinke k vom Kopfstück / des Deckels b abgezogen und hierdurch der Deckel freigegeben wird.
    Der Deckel wird hierauf durch das Gewicht i sofort geöffnet (Fig. 5 und 11). Wird nun der Hebel c immer noch weiter bewegt, so stößt er mit seiner unteren Verlängerung an die Welle q des Stempels g und hebt diesen hoch, wodurch die Preßlinge ausgestoßen werden (Fig. 6 und 12). Nach sofortigem Entfernen der Preßlinge kann der Hebel c wieder in seine Anfangslage zurückgelegt und neues Material in die Maschine gebracht werden, worauf der Vorgang von neuem beginnt.
    Patent-A ν SPRU ch:
    Ziegeltrockenpresse, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hebel (c) durch zwei Zugstangen (d) so mit einem um Welle (u) drehbaren, aus Deckel (b), Formrahmen (a), Klinke (k), Lager (m) und Streben (c) bestehenden System verbunden ist, daß durch ununterbrochenes Niederdrücken des Hebels (c) zunächst das er-
    wähnte, System gegen den auf der Welle (y) ruhenden Stempel (g) gezogen und hierdurch die Formmasse zusammengepreßt wird, dann nach erfolgtem Pressen die einzelnen Teile durch das Überschreiten des Kulminationspunktes der Zugstäbe (d) entlastet werden und hierauf beim Anziehen der Kette (h) sowie bei dem dadurch bedingten Auslösen der Klinke (k) der Deckel (b) geöffnet wird und endlich durch eine die Welle (q) des Stempels (g) treffende Verlängerung des Hebels (c) der Stempel zwecks Ausstoßens der Preßlinge angehoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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