DE1728663U - Anordnung zur verbindung des endes von druckschlaeuchen mit anschlussstutzen. - Google Patents
Anordnung zur verbindung des endes von druckschlaeuchen mit anschlussstutzen.Info
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- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L33/00—Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses
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Description
PA25064£Mtt4Sfi
Fernsprechen 5 44 00 Postscheckkonto: München 809 75 Bankkonto: Bayerische Hypotheken-
und Wechselbank Starnberg 47 81 deren Postscheckkonto:
München 125 99
Josef S t e i b
Nürnberg
Nürnberg
Verbindung des Endes von Drucksehläuchen mit Ansehlußstutzen
Gegenstand der Neuerung ist eine Verbindung des Endes von Bruclcschläuchen mit einem Anscnlußstutaen, der der Kupplung
der inden von DruoKscliläuciien T325W* zum Insohluß eines Schlauches
dient» wobei eine Sohlauchtülle vorgesehen ist, die in das
Schlauchende eingesteckt ist«
!Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde» die Verbindungselejöente
so auszubilden» daß die Verbindung des Anschlußsiäitzens mit
dem Schlauch auch hohen Drücken des im Schlauch "befindlichen
Mediums standzuhalten vermag» und ein unbealssichtigtes Lösen
des Schlauches vom Anschlussstutzen verhindert wird» Eine weitere
Forderung an eine einwandfreie Verbindung "besteht darin, daß
das BGhlauchende nicht beschädigtr dessen Bruch bzw. ein Abrelsöen
verhindert und der Schlauchdurchgang nicht beeinträchtigt wird.
Zur Lösung dieses Problems sind bereits mannigfache Vorschläge gemacht worden.
_ 2 —
Der allen diesen Vorschlägen gemeinsame Grundgedanke geht
dahin, den Durchgangsquerschnitt des Schlauchendes durch eine am Ende des Schlauches das Schlauchinnere eingeschobene Schlauchtülle
zu sichern, wobei diese Tülle mit dem Kupplungsstück des Schlauches derart verbunden ist, daß sie in die zur Aufnahme
des Schlauchendes dienende Ausdrehung in dem Kupplungsstück
hineinragt und die Verbindung des Schlauches mit dem Anschlußstutzen
dadurch herzustellen, daß der Schlauch auf die Schlauchtülle
aufgeschoben und der freie Ringguerschnitt zwischen der
Schlauchtülle und der Stutzenwandung zur Befestigung des Schlauches verengt wird.
Die Schlauchtülle, die hierbei in den Schlauch hineinragt,
ist bei verschiedenen der bekannten Lösungsformen ©instückig mit dem Schlauchanschlußstutzen ausgebildet, oder aber bei anderen
an diesem befestigt.
Auch die Befestigung dieser Schlauchtülle in dem Stutzen bildete den Gegenstand eingehender Überlegungen und verschiedenartiger
Vorschläge, da die Anforderungen an die Art der Befestigung deshalb sehr hohe sind, weil die Zugbeanspruchung auf diese
Befestigungsstelle unter dem hohen Druck im Schlauch beträchtlich ist.
So wurde diese Schlauchtülle zum Teil in die Bohrung des
Anschlußstutzens eingepresst und durch IMbordeln am Austritt
der Bohrung an dem Gewindestück des Stutzens gegen Herausziehen
gesichert»
Bei einer anderen Ausführung wurde die Schlauchtülle am unteren
Ende konisch ausgebildet, in einer konischen Ausdrehung am Grunde
der zum tfbergreifen des Schlauchendes dienenden Muffe des Kupplungsstückes
eingepresst und durch einen Bördelrand in dieser Ausdrehung festgelegt. In anderen Fällen wurde die Tülle mit
einem Bund an ihrem einen Ende versehen und mit diesem Bund in eine entsprechende Ausnehmung am Grund der Muffe des Kupplungsstückes eingescho"ben und durch Einwalzen oder TJmbördeln in
dieser Ausnehmung "befestigt.
Die Verbindung des Schlauchendes mit dem Anschluß stutzen, d.tu
die Verengung des Ringquerschnittes zwischen der Schlauchtülle und der Stutzenwandung wurde "bei diesen "bekannten Vorschlägen
ebenfalls auf verschiedene Weise "bewerkstelligt.
So wurde u.a. die Schlauchtülle ursprünglich mit kleinerem Querschnitt hergestellt und nach Aufziehen des Schlauches aufgedornt.
Datei hatte die Aussenwandung der Tülle Vorsprünge, vorzugsweise eine sägezahnartige Rillenprofillerung, um den
Schlauch sicher zu halten, oder a"ber die Muffe des Anschlußstutzens
war allein oder zusätzlich mit inneren Vorsprüngen wie Rillen» G-ewindegängen ο »dgl. versehen.
In anderen Fällen diente die Schlauchtülle nur zur Aufnahme
des Gegendruckes und damit zur Sicherung gegen Verengung des Durch^angsq.uersGhnittes des Schlauches und es wurde die Stutzenwandung
von aussen eingewalzt»- Zum Teil wurden für die Herstel^»
lung der SchlauchverMnaung "beide "beschriebenen Massnahmen
durchgeführt, nämlieh sowohl die Scnlauchtülle aufgedornt als
auch die Stutzenwandung von aussen eingewalzt.
«fc 4. M
Bei einer weiteren 'bekannt gewordenen Lösung der Aufgabe,
das Schlauchende unter den eingangs erörterten Vorbedingungen
mit einem Anschlußstück zu verbinden» wurde die angestrebte
Verengung des Ringquerscnnittes zwischen der Schlauohtülle und
der Wandung des Anschlußstutsens und eine Verzahnung mit der
Oberfläche des Schlauchendes dadurch "bewerkstelligt» daß die
Muffe des AnachluBstutzeiis im Innern, glatt ausgebildet und am
Hussersa Umfang mit einer Schwächung der Wandung verursachenden
Eindrehung versehen wurde*
Nach dem Einbringen des Schlauchendes in die Muffe» durch, das
ein© au3S©n glatte Schlauchtülle in den Schlauch hineingeschoben
wird ι wurde eine axiale Stauchung unter Verhinderung einer
Vergrößerung des Ausaendurchmessers auf die Muffeäv7andung aus·*
geü"bt# Hierbei wich das- Material der Muffe nach innen aus und
die Muffe wurde- auf diese Weise durch in die Sehlauchcfoerflache
Vorsprung© feet auf dem Schlauch verankert·
Weiterhin aiiid solch© Verbindungen "bekannt geworden* "bei denen
die Verankerung des Schlauchendes dadurch erfolgt, daß die
des Anschlusstutzens» die über das Schlauchende greift»
eingedrückt wird* wodurch das Schlauchmaterial an
Stolle ©Ine %a©tschung und. Deformierung erfährt« Dadurch
wird: aber ύ,&τ Sötelattch an der Verbindungsstelle ausserordentlich
geschwächt*
Auch wurde "bereits vorgeschXagenf öle in dl© iKlndung des Schlauch*
exidös eii^efuart© lull© an ihrer Aussenseite mit Rillen in Säg©-
zannprofil m mr®&h®n "Und an der Innenwand des Anscnlußstutzens
* 5 * ■
einen ringförmigen Vorsprung mit einer scharfen Kant© nad
nd.t spitzwinkligem Profil anzuordnen, der in das Schlauchmaterial
eingepresst wird. Diese Verbindung weist a"ber die gleichen Nachteile der zuvor erwähnten auf, so daß die Gefahr
"besteht, daß "bei einer Zug"beanspruchtung der Schlauch
von dem Verbindungsstutzen ahreisst.
Aus alledera geht deutlich hervor, daß alle die Msher "bekannt
gewordenen Lösungsvorschläge für die Verbindung des freien Schlauchendes mit einem Anschluß stutzen, inshe sondere
für Hochdruckschläuche, von der Eearbeitungsselte her einen verhältnismässig hohen Kostenaufwand bedingten* Dies gilt vor
allem für solche Anschlusstutzen, "bei denen die SchlauchtüTle
mit dem Stutzen aus einem Stück "bestand. A"ber auch in den
Fällen, bei denen für eine zuverlässige Befestigung der als Einzelbauten hergestellten Schlauchtülle Sorge setragen werden
muss» war der Fertigungsaufwand nicht unerheblich.
In jedem ]?all "bedingte dazu noch die endgültige Verbindung
des Schlauches mit dem Anschlußstutzen stets eine Reihe von. mit weiterem Kostenaufwand verbundenen Arbeitsvorgängen,
Eine zuverlässige Verbindung des Schlauchendes mit dem Anschluß
stutzen verursachte somit nicht nur einen nicht unbeträchtlichen
Herstellungsaufwand für den Stutzen selbst, sondern es verlangte die Befestigung der Schlauchtülle zusätzlich ηοσϊι
verhältnismässig verwickelte Arbeitsvorgänge, für die meist
noch "besondere Vorrichtungen erforderlich v/aren*
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
solche, allen Anforderungen entsprechende'Verbindung des
Schlauchendes mit dessen Anschlußstutzen auf wesentlich einfachere
und billigere Art herzustellen, wobei die Mangel
der "bisher "bekannt gewordenen Ausführungen vermieden werden.
Dies geschieht neuerungsgemäß dadurch, daß zunächst eine an sich "bekannte, einen gesonderten Bauteil bil&endä Schlauchtülle
verwendet wird, die zweckßiässig aussen mit einer gleichfalls
■bekannten, im Schnitt sägezahnartigen Rillenprofilierung ausgerüstet
ist. Das eine Ende dieser Schlauchtülle ist als Scheibe ausgebildet, die einen Durchmesser besitzt, der der lichten Weite
der zur Aufnahme des Schlauchendes dienenden Ausdrehung in dem Anschluss tut zen bzw. der Muffe an den Anschlusstück entspricht.
Die Innenwandung dieser Muffe kann dabei in an sich bekannter
Weise Vorsprünge, Rillen, Gewinde, o.dgl. tragen.
Dieses scheibenförmige Ende der Schlauchtülle, das zweekmässlg
mit balliger Aus senumfangsf lache versehen sein kann, wird in die Ausdrehung des Anschlußstückes eingebracht, das Schlauchende
auf den rohrförmigen, mit Aus senprof llierung versehenen Teil
der Schlauchtülle aufgezogen und durch Einwalzen der Stutzenwandung von aussen her Schlauch und Tülle durch einen einzigen
Arbeitsgang zuverlässig in dem Stutzen befestigt.
Durch das von aussen her erfolgende Einwalzen der Stutzenwandung
umfasst deren nach innen ausweichendes Material das
scheibenförmige Ende der Tülle, wodurch diese sicher in dem
Anschluß stutzen festgelegt wird, und es wird gleichzeitig der
Kingquerschnitt. zwischen der Stutzenv/aiidung und der Sehlauchtiillö
derart verengt, daß sich die Aussenprofilierung der Tülle
und die gegebenenfalls an der Innenwand der Ausdrehung des Stutzens vorgesehenen Vorsprünge in die Sehlauohoberfläche
einpressen.
Selbstverständlich kann die Schlauch tülle auch vorher in
das Schlauchende eingedrückt, Schlauch und Tülle sodann gemeinsam in dem Stutzen eingebracht und danach das Einwalzen der Stutzen^
wandung vorgenommen werden.
In jedem Falle wird gegenüber den "bekannten Arten der. Schlauchverbindung
auf dem neuerungsgemaß vorgeschlagenen weg auf die
einfachste und damit "billigste Weise eine allen Anforderungen
entsprechende Verbindung zwischen dein freien Ende eines Hochdruckschlauches
mit dem Anschlußstutzen hergestellt.
In der Zeichnung ist die neuerungsgeiaässe Schlauchverbindung
anhand eines Ausführungsbeispiels dargestellt, das nachstehend
näher beschrieben ist.
Der Anschlußstutzen 1 besitzt an seinem einen. Ende eine zur Aufnahme
des Schlauchendes 9 dienende Muffe 2. Am anderen Ende ist der Anschluß stutzen 1 mit einem Innengewinde 3 versehen, an
dessen Stelle auch ein Außengewinde angebracht sein kam. Innerhalb
des Stutaens 1 befindet sich eine Tülle 4, die an der Aussen·
seite ihres Röhrstückes mit einer sägezahnförmigen Eillenprofilierung
5 versehen ist. Die Innenwandung der Muffe 2 ist etwa.
im mittleren Drittel mit vorspringenden Hippen 6 o.dgl.
versehen.
Die Innenwandung der Muffe 2 ist am äusseren Ende nach aussen
■bogenförmig erweitert« Diese "bogenförmige Erweiterung hat den
"besonderen Vorteil, daß der Schlauch an dieser ""Stelle nicht "beschädigt,
wird, auch nicht "bei einem starken Ahhiegen,
Die Tülle % weist an ihren einen Ende einen flansch 7 auf,
dessen Umfang 8 zweckmässig eine "ballige Form "besitzt.
Durch Einwalzen der Muffe 2 des VerbindungsStutzens 1 auf einem
kleineren Durchmesser nach dem Aufschieben auf den Schlauch 9
werden die vorspringenden Gswindegänge "bzw. Rippen β ο.dgl. in
die Sehlauchoherfläche eingedrückt und gleichseitig wird durch
die Verengung des Durchmessers der Muffe 2 die Tülle 4 durch die Scheibe 7 in ihr verankert.
Claims (1)
- SchutzanspruchVerbindung des freien Endes von Druckschläuchen mit einem Anschlußstutzen, "bei der da3 Schlauchende auf eine aussen mit^sägezahnartigeia Rillenprofil versehenen Sohlauchtülle aufgezogen ist, die an ihrem äusseren Ende mit einem, der lichten Weite der Muffe de& Anschlusstutzens entsprechenden» sich an die Stirnfläche des Schlauches anlegenden flansch ausgerüstet ist, und die Befestigung der Schlauchtülle und des Schlauches in der Muffe des Anschlusstmtaens, deren Innenwandung mit Vorsprängen, Eillen, Gewindegängen o.dgl, versehen ist, durch Materialverformung z.B. durch Einwalzen der Muffenwandung von aussen "bewirkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandung der Muffe (2) des Anschlusstutzens (1) derart mit einem Gewinde o.dgl. (6) versehen ist, daß sich dieses in axialer Richtung etwa nur über das mittlere Drittel der Muffe (2) erstreckt, und die Innenv/andung der Muffe (2) im ä'usseren Bereich sich nach aussen "bogenförmig erweitert und die Wandung der Muffe (2) zur Befestigung des Schlauchendes (9) über ihre ganze Lange gleichmässig durch Walzen oder Zusammenpressen zylindrisch eingezogen ist, derart daß der Flansch der Tülle (4) festgelegt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST6038U DE1728663U (de) | 1955-01-25 | 1955-01-25 | Anordnung zur verbindung des endes von druckschlaeuchen mit anschlussstutzen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST6038U DE1728663U (de) | 1955-01-25 | 1955-01-25 | Anordnung zur verbindung des endes von druckschlaeuchen mit anschlussstutzen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1728663U true DE1728663U (de) | 1956-08-23 |
Family
ID=32693126
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST6038U Expired DE1728663U (de) | 1955-01-25 | 1955-01-25 | Anordnung zur verbindung des endes von druckschlaeuchen mit anschlussstutzen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1728663U (de) |
-
1955
- 1955-01-25 DE DEST6038U patent/DE1728663U/de not_active Expired
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