[go: up one dir, main page]

DE1728588A1 - Mehrlaeufiges trommelgeschuetz - Google Patents

Mehrlaeufiges trommelgeschuetz

Info

Publication number
DE1728588A1
DE1728588A1 DE19681728588 DE1728588A DE1728588A1 DE 1728588 A1 DE1728588 A1 DE 1728588A1 DE 19681728588 DE19681728588 DE 19681728588 DE 1728588 A DE1728588 A DE 1728588A DE 1728588 A1 DE1728588 A1 DE 1728588A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ignition
chamber
gun
open
drum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681728588
Other languages
English (en)
Inventor
David Dardick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Northrop Grumman Space and Mission Systems Corp
Original Assignee
TRW Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TRW Inc filed Critical TRW Inc
Priority claimed from DE19681728125 external-priority patent/DE1728125B2/de
Publication of DE1728588A1 publication Critical patent/DE1728588A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/24Feeding of unbelted ammunition using a movable magazine or clip as feeding element
    • F41A9/26Feeding of unbelted ammunition using a movable magazine or clip as feeding element using a revolving drum magazine
    • F41A9/27Feeding of unbelted ammunition using a movable magazine or clip as feeding element using a revolving drum magazine in revolver-type guns
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A1/00Missile propulsion characterised by the use of explosive or combustible propellant charges
    • F41A1/08Recoilless guns, i.e. guns having propulsion means producing no recoil
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/02Cartridges, i.e. cases with charge and missile
    • F42B5/045Cartridges, i.e. cases with charge and missile of telescopic type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein mehrläufiges Trommelgeschütz mit Drehrohrläufen.
Übliche rückstoßfreie Waffen sind zwar wirksam, um die während des Zündens erzeugte Rückstoßkraft zu neutralisieren, versagen aber, da sie nicht in der Lage sind, ein automatisches Zünden bei hoher Geschwindigkeit herbeizuführen. Dieser Mangel rührt von der relativ großen Länge der rückstoßfreien Munition her, die notwendig ist, um das zusätzliche Treibmittel aufzunehmen, welches den Vorholerschub entwickelt und für den vielstufigen Zündzyklus bei üblichen automatischen Waffen notwendig ist. Die Notwendigkeit jedes Geschoß in die Zündkammer axial einzurammen und axial die verbrauchte Patronenhülse aus dieser herauszuziehen, gekoppelt mit der relativ großen Gesamtlänge des üblichen rückstoßfreien Munitionsgeschosses, läßt jedes automatische Hochgeschwindigkeitsfeuern üblicher rückstoß-
S09S17/0445
- 2 freier Waffen ausscheiden.
Ein gewisser Schritt in Richtung auf diese technische Entwicklung wurde mit dem sogenannten Offenkammerverschlußmechanismus getan, wie er beispielsweise in der ÜS-Patentschrift 3 041 939 beschrieben ist.
Allgemein zeichnet sich ein solches Offenkammergeschütz aus durch einen Offenkammerverschlußmechanismus mit einem Verschlußrahmen mit einer einen Drehzylinder enthaltenden Kammer mit ein oder mehreren Zündkammern, die seitlich durch den Umfang und in Längsrichtung durch das vordere Ende des Zylinders offen sind. Der Zylinder wird auf dem Verschlußrahmen zur Drehung oder Schwingbewegung gelagert, um nacheinander jede Zündkammer in eine Munitionseinspeisestellung, eine Zündstellung und nach dem Zünden mantellosen Munition in eine Patronenhülsenauswerferstellung zu bringen. In Einlegestellung ist die offene Seite der Zündkammer auf eine seitliche Munitionseinlegeöffnung im Verschlußrahmen ausgerichtet, um eine seitliche Einlegebewegung eines Munitionsgeschosses in die Kammer zu ermöglichen. In Zündstellung ist die Zündkammer durch den Verschlußrahmen verschlossen und nach vorne zur Geschoßborhung offen, um den Verschlußmechanismus zum Zünden des Geschosses in der Kammer bereitzumachen. In Auswerferstellung ist die offene Seite der Zündkammer auf eine seitliche Auswerferöffnung im Verschlußrahmen ausgerichtet, um ein seitliches Auswerfen der verbrauchten Patronenhülse aus der Kammer nach dem Zünden zu ermöglichen. Ein primärer Vorteil eines Offenkammerverschlußmechanismus besteht in seinem wirksamen Zweistufenzündzyklus mit anfänglicher seitlicher
809817/QA4S
Einspeisebewegung jeder Munition in Zündstellung und schließlich dem seitlichen Auswurf jeder verbrauchten Patronenhülse aus der Ztindstellung. folglich ist der Gesamtweg jeder Munition durch einen Offenkammer-Verschlußmechanismus vom Einlegen "bis zum Auswerfen unabhängig von jedoch gleich einem Bruchteil der Gesamtlänge des Geschosses und ist im wesentlichen kleiner als der gesamte Munitionsweg durch einen üblichen Geschlossenkammer-Verschlußmechanismus. Bei einem Offenkammergeschütz mit festem Rohr wird jedes Abschußrohr am Verschlußrahmen befestigt und verbleibt stationär daran, | und jede Zündkammer wird stationär auf das Geschützrohr während des Zündens ausgerichtet.
Demgegenüber soll erfindungsgemäß ein Trommelgeschütz so weitergebildet werden, daß ein tatsächlicher rückstoßfreier Zündbetrieb bei hoher Zündfolge ermöglicht wird, wobei die Rückstoßkraft neutralisiert und ein automatisches Zünden bei hoher Geschwindigkeit, ohne daß zusätzliche Treibmittel in der Munition erforderlich wären, herbeigeführt wird.
Erreicht wird dies erfindungsgemäß dadurch,daß die Drehrohrläufe mit dem Verschlußrahmenträger verbunden sind ( und der Träger in der Verschlußrahmenkammer drehbar ausgebildet ist, derart, daß die Zündkammer bringbar ist in eine Munitionseinlegestellung, eine Zündstellung, in der die offene Seite der Zündkammer durch den Verschlußrahmen verschlossen ist und die Zündkammer nach vorne zur Bohrung in dem Geschützrohr offen ist, derart, daß ein Hochdrucktreibgas in der Zündkammer erzeugt wird; und daß Durchlaßeinrichtungen diese Zündkammer und eine nach hinten offene Venturieinrichtung in Zündstellung in Verbindung setzen, derart, daß ein Teil
609S17/0U5
dee Treibgases bei hoher Geschwindigkeit durch die Venturieeinrichtung während des Zündens der Munition austritt und am Geschütz einen Gegenrücklaufschub gleich und entgegengesetzt zur Rückstoßkraft, die das Geschütz während des Zündens erfährt, ausübt.
Vorzugsweise weisen die Durchlaßeinrichtungen eine Beruhigungskamiaer auf, die in Längsrichtung durch wenigstens eines der Elemente, Verschlußrahmen oder Verschlußrahmenträger, sich erstreckt und seitlich in die Zündkammer in deren Zündstellung offen ist.
Zweckmäßig ist in einem der Teile des Geschützes, Verschlußrahmenelement und im Verschlußrahmenelement drehbaren Trägerelement, eine nach hinten offene Venturieinrlchtung vorgesehen, die durch das hintere Ende der Zündkammer in Zündstellung offen ist, derart, daß ein Teil des Treibgases bei hoher Geschwindigkeit durch die Venturieinrichtung austritt und am Geschütz einen Gegenrücklaufschub im wesentlichen gleich und entgegengesetzt der Rücklaufkraft ausübt, die auf das Geschütz während des ZündeiB zur Wirkung kommt.
Der Verschlußrahmen nach der US-Patentschrift 3 041 939 und damit die Zylinderkammer, ist dagegen im hinteren Ende durch eine Stirnwand verschlossen, wogegen nach der Erfindung der Zylinder durch eine hintere öffnung im Verschlußrahmen freiliegt und die Zylinderkammern nach hinten gegen Venturidurchlässe offen sind, welche ihrerseits durch das hintere Ende des Zylinders offen sind, derart, daß während des Feuerns von Munition im Drehzylinder ein Teil des Treibgases rückwärts aus dem Zylinder während des Feuervorgangs zur Erzeugung einer Gegenkraft ausgetrieben wird.
- 5 -609817/0-U5
Die sich nach hinten öffnenden Venturieinrichtungen am Yerschlußrahmen, die mit der Zündkammer in Verbindung stehen, ermöglichen es, ein Teil des Hochdrucktreibgases bei hoher Geschwindigkeit durch die Venturieinrichtungen abzuleiten und am Geschütz einen Vorholerschub auszulösen, der im wesentlichen gleich und entgegengesetzt zu der auf das Rohr ausgeübten Rücklaufkraft ist.
Zündkammer und Venturieinrichtungen können über Ireibgasberuhigungsräume in Verbindung stehen, die sich in Längsrichtung durch den Verschlußrahmsnbügel und den Zylinder erstrecken und seitlich mit der Zündkammer durch die Öffnungen in der Innenwand des Zündbügels und den Seitenwänden der Zündkamner in Verbindung stehen.
Es soll an dieser Stelle in Erinnerung gerufen werden, daß mit dem erfindungsgemäßen rücklauffräen Offenkammergeschütz ummantelte, halbbrennbare und hülsenlose Munition gezündet werden kann. Es soll in diesem Zusammenhang auf die genannten Patentschriften verwiesen werden, in denen verschiedene Arten von Munition beschrieben wurden 3owie auf die hiermit zusammenhängenden diesbezüglichen Patentanmeldungen Bezug genommen
werden, nämlich deutsche Patentanmeldung
(entsprechend US-S.N. 671 910 vom 1.Sept.1967-internes Aktenzeichen: M 7647) und die deutsche Patentanmeldung P 17 28 018.1-15 sowie die Patentanmeldung P 17 28 019.2-15. Die Erfindung wird anhand von Geschützen mit Drehrohrkonstruktion beschrieben werden.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sollen nun
609817/044 5
anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden, in denen:
Fig. 1 eine Ansicht, teilweise int Schnitt, eines rücklauffreien Offenkammergeschützes mit festem Geschützrohr
( weiter OS in Sachen der Staramanmeldung beginnend mit Seite 9)
809817/OUS
, nach der Erfindung zeigt;
Figur 2 1st ein vergrößerter Schnitt länge der Linie 2-2 in Figur 1;
Figur 3 1st «In Teilachnitt längs der Linie 3-3 in Figur 2; _ ·
Figur 4 lot eine rückwärtige Stirnaneicht dee Geachütaea In Richtung der Pfeile länge der Linie 4-4 in Figur 1; g
Figur 5 let ein.vergrößerter Schnitt länge der Linie 5-5 in Figur 2|
Figur 6 ist eine perspektivische Darstellung - mit teilweise forftgebroohenen feilen - eines Offenk&emermunitionsgesohütaee, das eich in rückstoßfreien Offenkesaerga— schütz nach der Erfindung zünden läßt;
Figur 7 let ein Längeschnitt durch ein modifiziertes Offenkammermunitionegesohoß, das sich im erflndungegemäßen Offenkammergeschüts zünden läßt, wobei das Munitionegeachoß in dieeem Fall eine übliche rückstoßfreie Patronenhülse '
enthält;
Figur θ ist ein vergrößerter Te !Hänge schnitt durch ein modifiziertes rückstoßfreies Cffenkammergesohütz nach der Erfindung;
Figur 9 ist eine perspektivische Darstellung eines rückstoßfreien SrehrohroffenkammergeschUtzes nach der Erfindung; und
β 0 9 8 1 7 / 0 U S BAD ORIGINAL
figur 10 1st ein Längsschnitt durch dft· OeBchütz naoh figur 9.
In den Zeichnungen lat ein rücklauffreles OffenkatnmorgeeohUtE mit 10 bezeichnet, besitzt einen OffenkemmerverschluBmechanlemus 11 alt einen eine Kammer 14· enthaltenden Verachlußrahmen 12· Drehbar auf den Rahmen Innerhalb der lamer Eur Drehung um eine Aohee 16 gelagert 1st ein Offen« kammerträger oder -zylinder 18. Sie Kammer 14 let eeltlleh auf beiden Seiten des Rahmene offen und bildet Hunltlonsoinlege- und Patronenhüleenausverferöffnungen für den Träger, wie veiter unten erläutert werden vlrd.
Vom vorderen Ende dee Verschlusses 12 naoh vorne unter Parallelauatand zur Zylinderachse 16 verläuft ein Geschützrohr 20 mit einer Bohrung 22· Das hintere Ende der Bohrung ist zur Ka-mner H gegenüber dem vorderen Ende des TersohluB-zylinders 18 offen. Der Zylinder 18 enthält eine längeverlauf ende Zündkammer 24t die seitlich durch den umfang und in Längsrichtung durch das vordere Ende des Zylinders offen lBt. Koaxial -vom hinteren Ende des Zylinders und drehbar durch das blut ere Ende des TerschluDrahmens 12 verläuft eine Walle 26, durch die der Zylinder gedreht oder In Schwingungen versetzt werden kann, um nacheinander seine
BAD ORIQINAl
6Q9817/0U5
Zündkamaer 24 in Munitionseinapeise-, Zünd- und Patronenhülsenauswerferstellung zu bringen. Befindet eich die ZUndkammer in Einlege β teilung, eo iat die offene Seite der Kammer auf die Munitionseinspeiseöffnurig im Varschlußrahmen 12 ausgerichtet und nimmt durch diese Öffnung eis zu zündendes Kunitionegcechoß 30 Auf. Im Ttreirfaobttn dargestellten Tereoalußmechaniemue ist diese TLaI*'^tT-nung durch ein· offtne Seite der leaner 14 definiert» In Züuästellung *rird die offene Seite der Ztiadkaa-.mt t^z-z'r. den YerechluBrahmen-ZundtUgel 32 Terechloßsen und die ί Ii.5-kammer iet koaxial auf die Geechüterohrbohru^g Z? b\:?^«richtet und nach vorne gegen diese offen. In Avsawerferatallo^g iet die ZUndkammer auf die PatronenhUlsen-AusverferKffcung im Yerschlußrahmen auegericbtet, die in diesem Pail wie die Einlegeöffnung durch eine offene Seite der Kammer gebildet wird. Der Verechlußmechanisnue 11 iet mit Zündeinrichtungen 36, beispielsweise einem konventionellen Zündetiftmech&nismus ausgestattet, um das Geschoß 30 in der Zündkamaer 24 su zünden, wenn letztere ihre Zündstellung einnimmt.
So weit beschrieben ist das Offenkavaargeachüta konventioneller Bauart. Erfindungsgemäß 1st das Qeschüts »it nach hinten offenen Venturieinrichtungen 38 und Bit Xanaleinrich-
609817/0ΑΛ5 BAD original
tungen 40 ausgestattet, die die Venturieinrichtungen mit der Zündkammer 24 in Verbindung setzen, «renn letztere dich In 3Undsteilung befindet. Wahrend des Zündene eines Kunitlonsgeschoseee 30 im Geschütz tritt ein Teil des Hochdrucktreibgaaes, welches durch Abbrennen der Treibladung la Geschoß erzeugt wurde, bei hoher Geschwin-
| digkelt durch die Venturieinrichtungen 38 aus und erzeugt
einen nach vorne gerichteten Vorholerschub auf das Geschütz. Die Vorholereinrichtungen, bestehend aus den Venturi-38 und Kanaleinrichtungen 40 sind ao konstruiert und angeordnet, daß die GröQe dieses GegenrücklaufSchubes Im wesentlichen gleich der rückwärts gerichteten Rücklaufkraft, die auf das Geschütz während des ZlLndens ausgeübt wird. Während des Ztlndena wird dao erfinuuugegemäQe OffenkacmergeschUtz Im wesentlichen gleichen EUcklauf- und Gegenrücklauf- bew. Vorholerkräften auogeeetet, wodurch das Geschütz rück-
* stoßfrei feuert.
Bei dem in den Figuren 1 bis 5 dargestellten Oesohütz 10 bestehen die Oegeu-RUcklaufventurieinrlchtungen 38 aus di-3i gesonderten Venturirohren 42, 44 und 46, die Iv wesentlichen kreiaföraig im Querschnitt um Achsen gekrümmt oind, die parallel zur Achse des Zylinders 18 verlaufen. Die Kanaleinrichtungen 40 umfassen drei getrennt· Qaskanäle
609817/0U5
ORIGINAL
oder Kammern 48, 50 und 52, dio die Venturirohre 42, 44 und 46 jeweils mit der Zündkammer 25 in Verbindung setzen. Die Kammer 48 verläuft In Längsrichtung durch den Verschlußraiunenzündbügel 32 und ist seitlich zur Kammer 14 durch eine Anzahl länglicher, unter Abstand angeordneter . Offnungen 54 in der Innenwand des Zündbügels offen. Bas hintere Ende dieser Kammer 1st sun Versehlußventurlrohr 42 " hin offen. Die Kammern 50 und 52 verlaufen in Längsrichtung duroh den Verschlußaylinder 18 auf beiden Seiten der Zündkammer 24 und sind seitlich sur Zündkasaer durch eine Anzahl von Offnungen 56 in den Seitenwinden der Kanter offen. Befindet sich die ZUndkammer in Zündetellung, so sind die hinteren Enden der Zylinderkammera 50, 52 auf die Verschlußventurirohre 44» 46 ausgerichtet und sind bezüglich diesen offen.
Die Betriebsweise des dargestellten rückstoßfreien Offen-
kammergeschütsee 10 nach der Erfindung dürfte aus der Beschreibung klar sein. Wird somit ein Munitfonsgesohoß .50 in dem Geschütz gerundet, so wird der Verschlußträger oder -cylinder 18 gedreht und bringt dl· ZUndkammer 24 in Einlegest ellung und das Geschoß wird seitlich in die Kammer eingeführt. Der Zylinder wird dann gedreht und bringt dl· •Zündkamer In Zündet ellung, da· (tosonoB wird durch B#tltl-
609817/0U5
BAD ORIGINAL
-f-
gung der Yerechlußzündeinrichtungen 36 gezündet. Ein größerer Teil des Innerhalb der Zündkammer während des ZUndens orzeugten Treibgases treibt das Projektil dee öoechosßee nach vorne durch die Geschütssrohrbohrung 22. Dae verbleibende Treibgas otrötut akb der Zündkauracer durcfc die Kacüneröffnungon 54 und 56 und die Treibgaaöffnungen 49, 50, 52 in die Yerschlußventurirohre 42, 44 und 46 und tritt dann bei hoher Geschwindigkeit durch diese Venturirohre aus, wodurch am Geschütz ein Gegenrücklaufochub im weeentlichen gleich und entgegengesetzt der ^ Rficklaufjcraft erzeugt wird, die am GeachUts als lonoequen« des Vortriebee des Projektile aus dem Geschütz ausgrabt wird. Die Venturirohre 42, 44, 46, die Kammern 48, 50, und die aatcern 54, 56 sind ao bemessen, daß der durch dae Treibgas, welches durch die Yenturirohre austritt, erzeugte Gegenrücklauf in wesentlichen gleich der Rückstoßkraft auf dae Geschütz während des Zündene ist.
Vie bereite erwähnt, kann eine Vielzahl von Geschossen im erfindungsgemäßen Gesohüta gesundet werden* Daa Munltionsgeschoß 30 tat beispielsweise ein eogenanntea halbbrennbares Offenkammermunitionagesohoß der Art vlt in der^
hiermit sueammenhängenden Patentanmeldung · ·······
(entsprechend VS. 8.H. 665 136 τοβ 1. S«pte«bar 1967 -
$09817/0445
BAD ORIGINAL
internes Aktenzeichens M 7648) beschrieben. Dieses Geschoß besitzt eine nachgebende, nicht brennbare Patronenhülse 58 (Figur 6)# die eine Treibladung 60 und ein Projektil 62 aufweist.
Vie für Offenkammergeschütze und Munition dieser ixt charakteristisch ist, besitzen ZylinderzUndkaamer 24 und Ku- " nitionspatronennülae 58 komplementäre, in vaeentliehen dreieckige runde Gestalt Im Querschnitt, risse besondere Zündkamaer- und Munlticnegeatalt besitzt Tsreohiedene Toi-teile, die in den genannten Patentschrift ei genaatr »rllJttert wurden* Biese Tortelle werden d«Bve£9U an dieser Stelle nicht wiederholt. Se genügt darauf hinzuweisen, <5&·'ϊ die beiden Seiten der Zündkammer 24 und die drei Seiten d.sr Hunitionspatronenhülae 58 zylindrisch mit de« gleichen Krünnrungeradiuü abgerundet sind wie der Umfang des Ter- *
Qchlußzylinders 18. Wird somit ein Munitionageeohoß 30 in der ZÜndkanmer angeordnet, so liegt die Seite des Geschosses, die -trai gegen die offene Sei to der ZUndkatoor i3t, In wesentlichen bündig mit dem Zyllnderuaifang. Die Innenwand des Verschlußrahaen-Zündbügels 32 ist zylindrisch ■it dem gleichen Radius gekrümmt wie der Terschlußzylinder und greift verschiebbar gegen dessen Umfang. Vlrd daher das Geschoß 30 in Zünd*teilung gedreht, so liegt die freiliegende
609817/0445
BAD ORIGINAL
-Js- 1729588
Wand des Geflohoases bündig gegen die Innenwand dee Zttndbügels an. 2el der besonderen betrachteten halbbrennbaren Kunition sind die drei Seiten der Patronenhülse 58 «it Öffnungen 64 ausgestattet, die die Kammeröffnungen 54, 56 im Yerschlußmechanismus 11 abdecken oder diese freilegen, wenn die Zündkamaer ihre ZUndstellung einnimmt. Bs seIgt eich, daß dann, wenn das Geschoß 30 la OesohUts gesundet wird, ein Teil des Treibgasee aus der Zündkamaer durch die Offnungen 54, 56 in die Yerechlußkeuaaern 48, 50, 52 und dann durch diese Kammern in die TerechluflTenturi ro fare 42, 44, 46 in der obenbeschriebenen Weise strömen kann. Wie in der letztgenannten Patentanmeldung veiter erlftutert, expandiert das innerhalb der Patronenhülse 53 ereeugte Treibgas die HUIse und fuhrt eine Abdichtung der Ver-Bchlußgrenzflächen gegen dan Treibgasauatritt herbei.
In der hi emit Busaaaenhlngenden, rorne als der «weiten genannten Patentanmeldung wird eine hülsenlos*.* Munition beschrieben. Um diese Kunition «it dem erfindungegemäSen OesohUtz abfeuern eu kOnnen, wird der Terechlußmechanisnus mit einer geeigneten Yereohlußeinrichtung ausgestattet, beispielsweise mit der in dieser Anmeldung beschriebenen Verachlußelnrichtung, um die Yerechluflgrenafiachen gegen Treibgasaustritt wahrend des Sündens absudichten. Sm dar-
808817/0*45 BAOOR1Q1NAL
überhinaus die Munition hülsenlos let, braucht die Zündkammer 24- nach dem Zünden nicht in Auewerfers teilung gedreht zu werden. Figur 7 aeigt ein Geschoß 65 noch einer weiteren Art einer Offenkarainemnunition, die eich im erfindungegemäflen Geschütz abfeuern läßt. Hierbei handelt ta sich um Munition wie der, die in der oben als dritten JLs,- j meldung genannten beschrieben ist. Sie besteht rue· tir.er etandartisierten rücklauffreien Hunitionspctroice 66r 31s sich innerhalb der Kunststoffadaptorhülse oder dea entsprechenden Mantel 68 befindet.
Der Hantel beeitet SeitenÖfXnungen 70, die die öffnungen 72 in der Patronenhülse 74 der rUckls.uffreien HUl^e 66 freilegen. Der Hunitionemantel 68 bee it*t ίί· gleiohe Uußere la wesentlichen dreieckig abgerundete Qmstalt im Querschnitt vie dna Geechoß 30 und ist so *u*- gelegt, daß ein Zünden der etandartleierten rückstoßfreien Patronenhülse 66 In einem Offenkaumergeechüts KSgIloh vird.
In Figur 8 let ein modifiziertee rücklauffreies geschütz 100 nach der Erfindung sowie ein Geschoß flzlerter rücklauffreier Munition, die Im Qeeobüt« gerundet werden soll» dargestellt«
6O9817/0U5
BAD ORIGINAL
Des Geschütz 100 let ixu veeentliehen gleich dem Geschütz 10, das vorher "oeechileben wurde und braucht daher nicht eingehend erläutert zu werden. Se genügt, darauf hinzu'eieen, άε£ dieee Gocchütee oic"b. nur jeweils in ihren dea Gegearücklaufechub erzeugenden Einrichtungen unterscheiden. 2)G3 modifizierte Geschütz 100 ist eo mit nach hinten offenen Venturirohren 104 im hinteren Ende dee Ynrachlu^rAh" mena 106 ausgestattet, die nach vorne mit der Veroc>lu£- zyllnaerKünrikamiaer 100 in Verbindung stehen, w^uq letztere die dargoatellte ZUndetellung einnimmt. I>as rückstoßfreie Ifanitionigeschofl 102 besitzt eine Kunßtfltoffpatronor^ilet 112 der gleichen Im wesentlichen dreieckig abgerundeten Gestalt im Querschnitt wie die vorher beschriebenen CJeschoBRa. Dio Patronenhülse enthält eine Treibladung 114 und ein Projektil 116. Im Cegeneatz zu den vorher beschrie* benen Ronltlonegesohoeaen jeAooh sind die Selten der Patroe-"^hülae 112 völlig vercchlosaen und die hintere Stirnvand 5er Γ'.'ΐββ let «It Offnungen versehen, die Ausblasestopfon 11C enthalten und die auf die Yenturirohre 104 on»gerichtet sind, wenn das Munitionageachofl 102 sich in EüiidwtelliüJg befindet. Vird das Munitlonegeeohofl gesundet, so treibt der Treibgaadruck die Stopfen 118 nach hinten durch die Venturirohre 104 und ermöglicht es, daß ein Teil des Treibfueee bei hoher Geschwindigkeit durch ei· Venturi-
609817/0445 bad original
rohre auatritt und dadurch einen Q*genrüc5LLait.r*chv b » da« Qeoohüts auattbt. ¥le hei der rorher bseoferieteaen ftthrungafor« der Erfindung sind die Yenturixo\re 104· ao be^eesan» daß dieser Oegenritoklaufsohub im ve υ entliehen gleich der auf das Geschütz wahrend des Zünden« ausgelbr ten Rückstoßkraft let.
Sämtliche der soweit beschriebenen Offerutaa.eerg?8chüi.ae besitzen feste Geschützrohre, die am VerBchlu£r&h.r,sn befestigt sind und stationär mit diesem verbleiben.. In dar genannten US-Patentschrift 3 04-1 939 iat eix*e ani*r* L-X von Offenkammergeechüt« beschrieben, die hi*r ala Γ:^::. .· :):·>-OffenkoÄnergeechütB be« ei ohne t vurde. Bei die-»jr Irt Ύ-..Δ. Geeohiit» iat das odsr die Geaohütnrohre an Tenohlu.fiträger oder -Bylinder bef*etigt vnä drehen iloh «it *Λζ:·.^~3ί* Zylinder ttnd Ooechüt»rohre erleiden eine kontinuierliche Drehung, aelbet wahrend des Ztlndena, derart, daiS d&e GeechütB aioh durch eine extrem hohe ausaeichnet. Die Figuren 9 und 10 «eigen ein Drehrohr-OffenkamiergeBChütz 200 nach der Erfindung. Geschütz 200 besitzt einen VerschluBrahuen 202 eit einer zentralen Öffnung 204 und koaxialen flansohähnllchen La* gerringen 206, 208 an den vorderen und hinteren Enden dee zentralen Rabaenteila. Innerhalb dee Yerschlufirahmena auf
609817/0445
BAD ORIGINAL
der Äft-i'ic-'axen Achse der Lagerring«) 206, 208 ist eine ZyliEdarauinch^erliiiuuiGr 210 vorgesehen. Die Kacwer 210 ist In Längsrichtung durch die vorderen und hinteren Enccn des Verechlußrahmens offen und eeitllch durch gelie£8^de Seiten dee Zentralrahmenteiles 204 g·- . Wi9 hei den vorher beschriebenen AusfÜhrucgaformen dor Erfindung bilden die Seitenöffnungen ita Yerachlu 3-ra.\u«n 202 seitliche Einlege- und Ausverferöffnungen but ZyIi nderaufnehmerkanncer.
Drehbar innerhalb und um die Aohae der Xacraer 210 ist ein TrBjer oder Zylinder 212 angeordnet. Die vorderen und hirtoren Enden dieses Zylindera aind durch die zentralen öff^'ingen in den Lagerringen 206, 208 freiliegend. Der Ver^chluSzylinder 210 1st drehbar auf den YereohluCrfcfc-TDßE. 202 durch ein Paar von Lagereinheiten 214 getragen, die die Baien der Zylinder in den Ebenen der TAg«rrin<;5 Jeveila uxagoben. Der Verßchiu3zylinder 212 enthält eine Anzahl von in gleichförmigem Abstand zueinander liegenden länßoverlaufenden Zündkaianörn 216. Jede Zündkaaaer ist seitlich durch den Umfang des Zylinders Im Bereich zwischen don TereohlußrahmonlagerrIngen 206, 208 offen. Jod© Zündl-ßaaer ist eo an den Enden duroh vordere und hintere Stirnwände 218 bavr. 220 begrenat.
609817/0445 BAO original
Jeder ZiinöJcammer 216 ist ein Geschützrohr 222 zugeordnet. Jedes Rohr ist an der vorderen Stirnwand 218 der jeweiligen Zündkammer befestigt, indem es beiupielnveiae in die Wand eingeechraubt wird, derart, dai3 iie la Geschützrohr enthaltene Bohrung 224 auf die ZMr. .ka:„2sr koaxial auegerichtet und nach hinten gegen diese offen ist. Die Geschützerohre 222 sind somit also innerhalb I
des Verschlußzylinders 212 drehbar.
Am hinteren Ende des Versohlußrahoaens 202 ist ein Hoter 226 vorgesehen, der den VereοhluGzylinder 212 kontinuierlich in einer Richtung dreht, !fahrend dieeer D.. jhung drthea eich die ZylinderjrfindkÄttmeni 216 durch eine HtJ!,itior.J!tiii£j>eiee~, -atind- und AuBWörfertiteiliine. In Einlegest«llrng ist die offene Seite jeder Zttadkazmor auf die VorechluBrib- · cenaunitioneeinlegeöffnung ausgerichtet und ·ΐτ.!3glicht eine seitliche Einlegebewegung eines eu Kündenden Kuni» tionsgeschosses 228 in die &atmaer aus den nicht-dargestellten Munitioneeinlegeeinrichtungen. In Zündßtellung 1st die offene Seite jeder Zündkammer durch den Terschlußrahmenzündbügel 230 geschlossen, um ein ZUadbn des Munitionageechosses in der ramtaor zn ermiglichen. Sin Drehrohrgeschute kann mohr als eine SUndstation und eine entsprechende Anzahl -von ZündttLgeln aufweisen. Aus
609817/0ΛΛ5
BAD
ZwockrnaMgkeitegrttnden wird angenommen, daß dae dargestellte Gesohüts eine einzige Zündstation aufweist. In Auawerfersteilung let die offene Seite jeder fUndkascser auf die Verschlußrahmen-Aueverferöffnung ausgerichtet und era^glicht ein seitliches Auswerfen der verbrauohten PalrronenhUlse eines gesundeten oder eines nioht-geetindeten Geschosses.
Dae Offenk&SHBergeschütz 200 ist mit Zündeinrichtungen zutn Zünden jedes Munitlonsgoechosses 228 in Zündatellung auogontattet. Bei den dargeuteilten Zündelnrlchtiuigen eoll es oich um elektrisch betätigte Zündeinrichtungen handeln, die In Zündetellung durch Greifen der Eontakte 233a gegen den Zylinder 212 für jede Zündeinrichtung erregt werden, wobei Erregerkontakte 233b auf dem Zündbügel 230 vorgesehen sind.
Das OffenkmiimergeechUts 200 1st also, soweit ea beschrieben wurde, im wesentlichen konventioneller Bauart. Während der Betätigung des QeechütBee wird der Vereohlußeylinder 212 kontinuierlich in Drehung rersetet, tm seine Züudkaumern 216 nacheinander in Einspeise-, Zünd- und iuewerfereteilung su drehen. Jede Zündkaatmer nieet «In Kunitionegeschoß 22Θ in Ztindstellung auf, das Oeechofi wird
BAD ORIGINAL
609817/0U5
in EÜndatellung gezündet und die verbrauchte Patrcnenhfiloe des Oeschoeaes wird in i.ußwerferetellun^ Mage— vorfen. Die Gesohoßrohre 222 drehen, sich «1t da.^ 7erfiühlußr-ylinder vie bereit» ervfibnt, wodurch dar '.'/linder eich veiter während de» ZtJniena drehen Jntan, um ein Öescuüte mit hohe» JeuergaacliwindigJceiteTermögeri su acfe&ffen.
ist ä.ua Geschüt« 2CO
worden, da3 ihm »ine G-sgenrücklauLfbewagTirr \ü-2lich oben in Verbindung «it dem Qcechüt« nach Ji'jur 8 bi~ schriebenen erteilt wird. Hiereu sind die Kiiaition.;, jechoßee 223, die fest im Geechüt» 200 ein^» bi* Afi%Ue elektrische Zündeinrichtang in den letztgon'^ntin. Qsechosscn identisch vie die I5aaitionegeecfco336 102 *ΐλβ~ gebildet, die fest ia Qocchüts nach Figur 8 ait«on. Auch ißt die hintere Stirnwand 220 jeder ZiindJrÄmoer 216 ia Geschütz 200 mit nach hinten offenen Tenturirobren 234 versehen, die auf die Auablaeeetopfen 236 eines Hunitionag^Bchosees 226 ausgerichtet sind, velchea in der jeweiligen Sündkamaer enthalten ist. Während des Zündena jedes GeschoQsefl in Geechütz 200 tritt ein Teil des Hochdrucktreibgaees» das innerhalb dee Geschosses mxtmigt wurde, durch die Yenturirohre 234 der Zündkanaer aus und
6 0 9 8 1 7 / 0 4 A 5 bad original
ν*-
ereeugt einen Cegenrücklaufschub am Geschütz, und «war im wesentlichen In der gleichen Weise wie früher Bit Bezug auf Figur 8 beschrieben wurde. Bas Offenkaomer-Drehrohrgeschütz 200 besitzt daher rücklauffreie ZUndwirkung. Der Zylinderantriebsmotor 226 ist am hinteren. Ende des Verschlußrahmens 202 derart befestigt» daß der Rotor die Venturi rohre jeder Zündkaemer 216 in ZUnde teilung, wie gezeigt, abdeckt·
Fachleuten ist klar, daß, während die Erfindung mit Bezug auf OffenkaataergeschUtee mit Offenkauner-Brehträgera oder -zylindern beschrieben wurde, die srfindungsgemKSen Merkmale des rückstoßfreien Peueraa sich auch bei eine« Offankaeraergeschttte mit sogenanntem YerschluflBechanisttus ausgebildet sein können. Bei dieser Art eines Offenkasmer- | Yerschlußmechanismus sind die Zündkammer- oder kammern in getrennten Offenkammerträgem enthalten, die durch einen förderer beliebiger Art getragen sind, welcher stirnseitig durch den Yersohlußrahmen getrieben wird, um jede Zündkammer in Einlege-, Ztind- und Auswerferstellung eu bringen.
Im Hinblick auf eine knappe Darstellung wurde dl« Erfindung
nur anhand weniger Ausftthrungaformen erläutert; alle· für die Erfindung nicht als wesentlich Erachtete fortgelassen
609817/0446
BAD ORIGINAL

Claims (9)

PATENTANSPRÜCHE
1. Mehrläufiges Trommelgeschütz mit Drehrohrläufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrohrläufe mit dem Verschlußrahmenträger verbunden sind und der Träger in der Verschlußrahmenkammer drehbar ausgebildet ist, derart, daß die Zündkammer bringbar ist in eine Munitionseinlegestellung, eine Zündstellung, in der die offene Seite der Zündkammer durch den Verschlußrahmen verschlossen ist und die Zündkammer nach vorne zur Bohrung in dem Geschützrohr offen ist, derart, daß ein Hochdrucktreibgas in der Zündkammer erzeugt wird; und daß Durchlaßeinrichtungen diese Zündkammer und eine nach hinten offene Venturieinrichtung in Zündstellung in Verbindung setzen, derart, daß ein Teil des Treibgases bei hoher Geschwindigkeit durch die Venturieinrichtung während des Zündens der Munition austritt und am Geschütz einen Gegenrücklaufschub gleich und entgegengesetzt zur Rückstoßkraft, die das Geschütz während des Zündens erfährt,ausübt.
2. Trommelgeschütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlaßeinrichtungen eine Beruhigungskammer aufweisen, die in Längsrichtung durch wenigstens eines der Elemente, Verschlußrahmen oder Verschluörahmenträger sich erstreckt und seitlich in die Zündkammer in deren Zündstellung offen ist.
60 9 8 1 7/(H 45
3. Trommelgeschütz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in einem der Teile des Geschützes, Verschlußrahmenelement und im Verschlußrahmenelement drehbaren Trägerelement eine nach hinten offene Venturieinrichtung vorgesehen ist, die durch das hintere Ende der Zündkammer in Zündstellung offen ist, derart, daß ein Teil des Treibgases bei hoher Geschwindigkeit durch die Venturieinrichtung austritt und am Geschütz einen Gegenrücklaufschub im wesentlichen gleich und entgegengesetzt der Rücklaufkraft ausübt, die auf das Geschütz während des Zündens zur Wirkung kommt.
4. Mehrläufiges Trommelgeachütz der Offenkammerbauart, bei dem die Läufe mit dem Verschlußrahmenträger verbunden sind und mit einem die Zündkammer tragenden Träger, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger ein Zylinder ist, derartiger Ausbildung, daß er eine kontinuierliche Drehung während des Feuerns erleidet und daß Venturieinrichtungen im hinteren Ende des Zylinders enthalten und durch dieses offen sind.
5. Mehrläufiges Trommelgeschütz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschützrohrläufe (222) mit dem Verschlußzylinder (212) drehbar sind.
6. Trommelgeschütz nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Stirnwand (220) der Zündkammer (216) des Geschützes (200) mit nach hinten sich öffnenden (Venturi)düsen (234) versehen ist.
7. Trommelgeschütz nach Anspruch 6, dadurch gekenn-
6.098 17/044
zeichnet, daß der Zylinderantriebsmotor (226) am hinteren Ende der Verschlußrahmenaußentrommel (202) derart befestigt ist, daß der Motor (226),die (Venturi)düsen (234) jeder Zündkammer (216) in Zündstellung freiliegt.
8. Trommelgeschütz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Munition (228) Ausblasestopfen (236) vorgesehen sind, die in der Zündkammer auf die (Venturi)düsen (234) hinter der Zündkammer ausgerichtet sind .
9. Trommelgeschütz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen als Öffnungen mit je einem Diffusor ausgebildet sind.
6098 1 7/0U5
Leerseite
DE19681728588 1967-09-01 1968-08-29 Mehrlaeufiges trommelgeschuetz Pending DE1728588A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US66497967A 1967-09-01 1967-09-01
DE19681728125 DE1728125B2 (de) 1968-08-29 1968-08-29 Offenkammergeschuetz

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1728588A1 true DE1728588A1 (de) 1976-04-22

Family

ID=25754871

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681728588 Pending DE1728588A1 (de) 1967-09-01 1968-08-29 Mehrlaeufiges trommelgeschuetz

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1728588A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011131298A1 (de) 2010-04-21 2011-10-27 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Mehrrohrwaffe
EP1717541B2 (de) 2005-04-28 2015-11-18 Rheinmetall Waffe Munition GmbH Wurfanlage

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1717541B2 (de) 2005-04-28 2015-11-18 Rheinmetall Waffe Munition GmbH Wurfanlage
WO2011131298A1 (de) 2010-04-21 2011-10-27 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Mehrrohrwaffe
DE102010017876A1 (de) 2010-04-21 2011-10-27 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Gurtsystem und Mehrlaufwaffe

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69104677T2 (de) Patrone für automatische waffen.
DE60003712T2 (de) Übungspatrone für selbstladewaffe
DE2307028C3 (de) Panzerfahrzeug mit Granatwerfer, Magazin- und Munitionszuführung
DE1728131A1 (de) Schnellstfeuergeschuetz und Monition hierfuer
DE3872805T2 (de) Verbindungsring zwischen geschoss und geschosshuelse.
DE1728132C3 (de) Waffe mit hoher Mündungsgeschwindigkeit
DE2215398C3 (de) Lafettiertes Mehrrohrgeschütz
DE1728593B2 (de) Brennkraftbolzensetzer
DE3041149C2 (de) Verkabelung von Submunition
EP0450297A1 (de) Vorrichtung zum Zuführen von Patronen
DE1728588A1 (de) Mehrlaeufiges trommelgeschuetz
DE2822624A1 (de) Uebungspatrone fuer automatische feuerwaffen
DE2246854A1 (de) Feuerwaffe, insbesondere kurzbauende handfeuerwaffe
DE1057500B (de) Schusswaffe mit einer zylindrischen, absatzweise um ihre Achse drehbaren Patronentrommel und Patrone dafuer
EP0240845B1 (de) Vorrichtung zum radialen Sichern einer Patrone, welche durch einen Verschluss ins Waffenrohr eines Geschützes eingeschoben wird
DE4341855A1 (de) Verbesserung bei der Bewegung von Teilen
DE1728019B2 (de) Munition für ein Abschußgerät mit einer seitlich offenen Kammer von dreieckigem Querschnitt
EP0428525B1 (de) Schusswaffe
DE3919761C2 (de) Geschütz für flüssige Treibladungen
DE2752844A1 (de) Mit unterschiedlichen schussweiten durch veraenderung der treibladung verschiessbarer gefechtskopf
DE4128050A1 (de) Manoeverpatrone und manoeverpatronenrohr
EP2405227B1 (de) Ladevorrichtung und Verfahren zum Laden einer Waffe mit geteilter Munition sowie Geschütz mit einer Waffe und einer Ladevorrichtung
CH461307A (de) Magazin und Ladeeinrichtung an einem Feldgranatwerfer
DE68914076T2 (de) Automatische Schnellfeuerwaffe mittleren Kalibers.
EP1052470A2 (de) Aufsatzvorrichtung für die Gasabnahme einer automatischen Waffe

Legal Events

Date Code Title Description
OHJ Non-payment of the annual fee
OGA New person/name/address of the applicant