[go: up one dir, main page]

DE1728268A1 - Fluegelzellenpumpe oder- motor - Google Patents

Fluegelzellenpumpe oder- motor

Info

Publication number
DE1728268A1
DE1728268A1 DE19681728268 DE1728268A DE1728268A1 DE 1728268 A1 DE1728268 A1 DE 1728268A1 DE 19681728268 DE19681728268 DE 19681728268 DE 1728268 A DE1728268 A DE 1728268A DE 1728268 A1 DE1728268 A1 DE 1728268A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
space
grooves
vane
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681728268
Other languages
English (en)
Inventor
Egon Dipl-Ing Tittmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE19681728268 priority Critical patent/DE1728268A1/de
Priority to FR6929071A priority patent/FR2018390A1/fr
Publication of DE1728268A1 publication Critical patent/DE1728268A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C2/00Rotary-piston machines or pumps
    • F04C2/30Rotary-piston machines or pumps having the characteristics covered by two or more groups F04C2/02, F04C2/08, F04C2/22, F04C2/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F04C2/34Rotary-piston machines or pumps having the characteristics covered by two or more groups F04C2/02, F04C2/08, F04C2/22, F04C2/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in groups F04C2/08 or F04C2/22 and relative reciprocation between the co-operating members
    • F04C2/344Rotary-piston machines or pumps having the characteristics covered by two or more groups F04C2/02, F04C2/08, F04C2/22, F04C2/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in groups F04C2/08 or F04C2/22 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes reciprocating with respect to the inner member
    • F04C2/3446Rotary-piston machines or pumps having the characteristics covered by two or more groups F04C2/02, F04C2/08, F04C2/22, F04C2/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in groups F04C2/08 or F04C2/22 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes reciprocating with respect to the inner member the inner and outer member being in contact along more than one line or surface
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C21/00Component parts, details or accessories not provided for in groups F01C1/00 - F01C20/00
    • F01C21/08Rotary pistons
    • F01C21/0809Construction of vanes or vane holders
    • F01C21/0818Vane tracking; control therefor
    • F01C21/0854Vane tracking; control therefor by fluid means
    • F01C21/0863Vane tracking; control therefor by fluid means the fluid being the working fluid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details And Applications Of Rotary Liquid Pumps (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description

Vo/Fu I6.9.I968
Anlage zur
Patent- und
Gebrauchsmusterhilfsanmeldung
ROBERT BOSCH GMBH, 7 Stuttgart W, Breitscheidstrasse" Flügelzellenpumpe oder' -motor
Die Erfindung betrifft eine als Pumpe oder Motor verwendbare Flügelzellenmaschine mit in etwa radialen Schlitzen eines mit der Antriebswelle verbundenen Rotors dicht und gleitend beweglichen Flügeln, die einzelne Förderzellen voneinander abteilen und deren Außenkanten an einer Gehäuseausnehmung, insbesondere an einem Hubring gleiten, und mit mindestens einem Arbeitsraum, insbesondere zwei einander diametral gegenüberliegenden, zwischen der Gehäuseausnehmung und dem Rotor liegenden sichelförmigen Arbeitsräumen, die jeder einen Niederdruck- und einen Hochdruckbereich ■ enthalten, und bei der in die von den Innenkanten der Flügel begrenzten Räume der Schlitze unter Druck stehende Förderflüssigkeit geleitet wird, wenn die zugehörigen Flügel einen Niederdruckbereich der Maschine durchlaufen.
Γ !'S J3 Unterlagen (Art. 7 5 l Abs. 2 Nr. l Satz 3 des ÄnderungageS. v. 4.9.19β7|
2098U/0287
Robert Bosch GmbH R. 9220
Stuttgart Vo/Fü I6.9.68
Aus der amerikanischen Patentschrift 2 631 540 ist eine Flügelzellenpumpe bekannt, bei der in die von den Innenkanten der Flügel begrenzten Räume der Schlitze über bogenförmige Nuten an der glatten Innenseite des Deckels der Maschine unter Hochdruck stehende FörderflUssigkeit geleitet wird, wenn die Flügel den Saugbereich der Pumpe durchlaufen, d. h. wenn die Flügel sich in den Schlitzen nach außen bewegen. Im Druckbereich der Pumpe werden die Flügel in den Schlitzen wieder radial nach innen bewegt. Sie verdrängen dabei die Förderflüssigkeit wieder aus den genannten Räumen. Diese gelangt über andere bogenförmige Nuten und über eine Drosselstelle wieder in die Hochdruckkammer der Pumpe. Dadurch wird verhindert, daß die Außenkanten der Flügel sich von der Innenwand des Förderraums abheben.
Diese Pumpe hat den Nachteil, daß die hydraulischen Kräfte, die die Flügel im Saugbereich nach außen drücken, bei hohen Förderdrücken sehr groß werden können.
Die dadurch entstehende sehr große Reibung zwischen den Außenkanten der Flügel und der Innenwand des Förderraums bewirkt einen erheblichen Verschleiß - es kann sogar zu Freßerscheinungen kommen und damit eine Verminderung der Lebensdauer der Pumpe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine als Pumpe oder Motor verwendbare Flügelzellenmaschine der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die bei sehr hohen Förderdrücken mit verhältnismäßig geringem Verschleiß und dabei gutem Wirkungsgrad eine hohe Lebensdauer erreicht.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß ein Druckregelventil vorgesehen ist, das einen drosselnden Durchgang von der Hochdruckseite der Maschine zu den von den Innenkanten der Flügel begrenzten Räumen steuert und in diesen einen Zwischendruck erzeugt, deifaiedrlger als der an der Hochdruckseite der Maschine herrschende Druck ist.
2098U/0287 " 3 "
Robert Bosch GmbH R. 9220
Stuttgart ■ . Vo/Pu I6.9.68
Das hat den Vorteil, daß die Anpreßkraft der Flügel an die Innenwand des Gehäuses auf den zur sicheren Abdichtung der einzelnen Förderzellen gegeneinander notwendigen Betrag begrenzt wird. Dadurch werden weitere Vorteile gegenüber den bekannten Flügelzellenmaschinen bedingt: Eine erfindungsgemäß ausgeführte Flügelzellenmaschine hat einen erhöhten Gesamtwirkungsgrad und läßt sich außerdem mit sehr hohen Drücken bis maximal 200 atü belasten. Ein weiterer Vorteil ist der geringere Verschleiß, insbesondere in den Niederdruckbereichen, wodurch eine erhöhte Lebensdauer der Maschine bedingt ist. Auch können für die Flügel und die Innenwand des Gehäuses, insbesondere für den Hubring, billigere ™ Werkstoffe mit- weniger guten Verschleißeigenschaften verwendet werden.
Besonders vorteilhaft ist es, daß der Zwischendruck durch ein organisch in das Gehäuse der Flügelzellenmaschine eingebautes Druckregelventil erzeugt wird.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus der anschließenden Beschreibung und Zeichnung.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Jj
Diese zeigt in:,
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Flügelzellenpumpe> Fig. 2 einen Querschnitt nach II-II der. Fig. 1, Fig. J5 einen Querschnitt nach III-III der Fig. 1, Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Steuerkreises für einen Flügel während eines Arbeitshubes.
Das Gehäuse der dargestellten Flügelzellenpumpe besteht aus einem niederdruck-(oder saug-)seitigen Gehäuseteil 1 und einem hochdruckseitigen Gehäuseteil 2, die durch nicht näher dargestellte
- 4 _ 209a U/0287
. Robert Bosch GmbH · R. 9220
Stuttgart ' Vo/Fu I6.9.68
Schrauben an einem Einpaß J5 unter Zwischenlage von Dichtungsmitteln verbunden sind. Eine Zulauföffnung 4 mündet in einen Ringkanal 5 im Gehäuseteil 1.
Am Boden des topffö'rmigen Gehäuseteils 1 sitzt ein zylindrisches, in seinen Innenraum 6 passendes Einsatzteil 7* in dem ein Druckregelventil 8 angeordnet ist. Hierfür ist im Einsetzten senkrecht zu seiner Achse eine zylindrische Sackbohrung 8' ausgebildet, die einen kolbenförmigen Steuerschieber 9 aufnimmt. Der Steuerschieber 9 stützt sich auf dem einen Ende einer Feder 10 ab, deren anderes Ende auf dem Boden der Sackbohrung 8' aufsitzt. Die offene Seite der Sackbohrung 81 ist durch einen mit Dichtmitteln versehenen Stopfen 11, an dem ein in die Bohrung gerichteter Anschlagzapfen angeordnet ist, nach außen verschlossen, wodurch ein Druckraum 11' entsteht.
Der Steuerschieber 9 hat in der Mitte eine Ringnut 12. Die der Feder 10 abgewandte Ringfläche der Ringnut 12 weist eine Feinsteuerfase 13 auf, die zusammen mit einer Steuerbohrung 14' eine Drosselstelle 14 bildet. In den von der Ringnut 12 gebildeten Raum mündet eine mit der Hochdruckseite verbundene Bohrung 15. Vom Boden der Sackbohrung 8' verläuft eine Drosselbohrung 16 zum Ringkanal 5·
Die Steuerbohrung 14' mündet in eine muldenartige Ausnehmung 17 im Boden des Gehäuseteils 1, welche durch einen in eine Nut im Einsatzteil 7 eingelegten Dichtring l8 gegen den Innenraum 6 abgedichtet ist. Der Raum zwischen dem. Stopfen 11 und dem Steuerschieber 9 ist Über eine Drosselbohrung I9 ebenfalls mit der Ausnehmung 17 verbunden.
An das Einsatzteil 7 schließt sich im Innenraum 6 ein Hubring 20 mit einer inneren Bohrung 21 an. An dieser sind zwei einander diametral gegenüberliegende, sichelförmige Hohlräume ausgebildet, die Arbeitsräume 22 bilden. Der Hubring 20 ist durch eine Stiftverbindung 25 gegen Verdrehen im Innenraum 6 gesichert.
209814/0287
Robert Bosch.GmbH ' R. 922O
Stuttgart Vo/Fu 16.9.68
Von dem Ringkanal 5 erstrecken sich zwei einander gegenüberliegende, etwa rechteckförmige Ausnehmungen 24 bis zu dem dem Gehäuseteil 2 zugewandten Ende des Gehäuseteils 1. Das Gehäuseteil hat eine Auslaßöffnung 25, die in einen Ringkanal 26 mündet, sowie eine große Bohrung 27, deren Durchmesser dem des Innenraums 6 im Gehäuseteil 1 entspricht. Sie dient zur Aufnahme eines eingepaßten Einsatzteils 28, das einerseits bis an den Hubring 20 reicht, andererseits mit einem Fortsatz 29 in eine sich an die Bohrung 27 anschließende Bohrung 30 mit kleinerem Durchmesser hineingreift. An der dem Hubring 20 zugekehrten Seite des Einsatzteils 28 sind zwei einander gegenüberliegende Ausnehmungen 3I ausgebildet die achsgleich mit ™ den Ausnehmungen 24 des Gehäuseteils 1 liegen, und etwa dieselbe Breite aufweisen wie diese. Sie verlaufen radial nach innen und enden etwasinnerhalb der Bohrung 21 des Hubrings 20.
Zur Abdichtung des Ringkanals 26 sind in um den Außenumfang des Einsatzteils 28 verlaufende Ringnuten Dichtringe 32 und 33 eingelegt.
Eine Antriebswelle 3^ ist durch eine Bohrung 35 im Gehäuseteil 2 sowie durch eine mittige Bohrung 36 im Einsatzteil 28 hindurchgeführt. Die Antriebswelle ist zweifach gelagert. Ein durch einen Sprengring im Gehäuseteil 2 gesichertes erstes Kugellager 37 bildet ein Festlager. Ein zweites Kugellager 38 ist in einer mittigen Bohrung 39 im M Einsatzteil 28 angeordnet. Dieses Lager ist als Loslager ausgebildet.
Das freiliegende innere Ende der Antriebswelle 3^ ist -mit einer Keilverzahnung 40 versehen; es trägt einen Rotor 41 mit ebensolcher Innenkeil verzahnung. Im Rotor 4l sind mehrere etwa radial verlaufende Schlitze 42 ausgebildet, die sich über seine ganze Breite erstrecken. An ihrem inneren Ende weisen die Schlitze 42 zylindrische Räume 43 auf. In den Schlitzen sind Flügel 44 dicht und gleitend geführt.
Die Arbeitsräume 22 im Hubring 20 bilden zusammen mit der Rotoraußenumfangsfläche Förderräume mit je einem Saug- (bzw. Niederdruck-) und je einem Ilochdruckbereich.
- 6 -209814/0287
Robert Bosch GmbH R. 9220
Stuttgart Vo/Pu 16.9.68
Um 90° gegenüber den Ausnehmungen J51 versetzt, sind in der dem Hubring 20 zugewandten Seite des Einsatzteils 28 zwei ovale Hochdruckschlitze 45 angeordnet. DAe Länge der Hochdruckschlitze entspricht etwa der Breite der Ausnehmungen JJl, ihre Breite ist etwa halb so groß. Die Hochdruckschlitze 45 sind über Bohrungen 46 mit dem Ringkanal 26 verbunden.
Im Einsatzteil 7 sind im Durchmesserbereich der Räume 4} des Rotors 4l zwei einander diametralgegenüberliegende bogenförmige Nuten 47 und 48 angeordnet, die zum Rotor hin offen sind. Die Nuten 47, 48 erstrecken sich über einen Winkel von 45° in den Bogenbereichen, in denen sich die sichelförmigen Arbeitsräume 22 - im Uhrzeigersinn gesehen - radial erweitern. Die Nuten 47, 48 sind über Bohrungen 49, 50, die im Einsatzteil 7 parallel zu dessen Längsachse angeordnet sind; mit der muldenartigen Ausnehmung 17 im Gehäuseteil 1 verbunden.
Auf dem gleichen Durchmesserbereich wie die Nuten 47, 48 befinden sich im Einsatzteil 28 in den Bogenbereichen, in denen sich - in der gleichen Weise wie oben betrachtet - die Arbeitsräume 22 verengen, wiederum bogenförmige Nuten 51 und 52* sie sind also um 90° gegen die Nuten 47, 48 versetzt. Die Nuten 51, 52 erstrecken sich über einen Winkelbereich von ca. 90°. Über schräge Drosselbohrungen 53 und 54 sind diese Nuten mit den Bohrungen 46 verbunden. Zwischen den jeweils zu einem sichelförmigen Arbeitsraum 22 gehörenden bogenförmigen Nuten 47, 51 und 48, 52 sind an den Enden der Nuten 51 und 52 je eine spitz auslaufende, zur Nut 47 bzw. 48 hingewandte Vorsteuernut 55* 56 angebracht.
Wird der Rotor 4l der Pumpe durch eine nicht dargestellte Antriebsmaschine im Uhrzeigersinn (bezogen auf Fig. J>) gedreht, so bewegen sich die Flügel 44 entlang der Bohrung 21 des Hubrings 20. Nachdem sie den konzentrischen Teil der Bohrung überstrichen haben, bewegen sie sich dem ansteigenden Teil der Bohrung 21 folgend in den Arbeltsräumen 22 nach außen. Die zwischen je zwei Flügeln 44 abgegrenzten Zellen erweitern sich dabei und saugen infolge der In den Zellen
2098U/0287 - 7 -
Robert Bosch GmbH R. 9220
Stuttgart . ■ . Vo/Fu 16.9-68
entstehenden Volumenvergrößerung und Unterdruckbildung Förderflüssigkeit über die Ausnehmungen j51 ini Einsatz teil 28, von den Ausnehmungen 24, dem Ringkanal 5 und letztlich der Zulauföffnung 4 nach.
Im weiteren Umlauf des Rotors werden die Zellen durch die radiale Verengung der Arbeitsräume 22 wieder verkleinert. Die eingeschlossene Förderflüssigkeit erfährt einen Druckanstieg und wird über die Hochdruckschlitze 45 wieder ausgeschoben.Sie gelangt durch die Bohrungen in den Ringkanal 26 und von dort zur Ablauföffnung 25. Diese Wirkungsweise ist an sich bekannt.
Unter dem Einfluß von auftretenden Massenkräften am Flügel 44, der Reibung zwischen Flügel und Rotor 41 und hydrodynamischen Kräften am Flügelkopf können die Flügel sowohl im sich radial erweiternden, wie auch im sich verengenden Teil, also im Saug- und Druckbereich des Arbeitsraums 22 von der Innenwand des Hubrings abheben. Undichtigkeit der Zellen und damit eine Verringerung des Fördervolumens wäre die Folge.
Um diesem übel abzuhelfen, werden die Räume kj> an den Schlitzen von den bogenförmigen Nuten 47, 48 her mit unter einem geregelten Zwischendruck stehender Förderflüssigkeit gefüllt.
Der Regelvorgang wird an der Fig. 4 erklärt, in der der Steuerkreis eines Flügels 44 für einen Arbeitshub,.das ist der Durchlauf der Flügel durch einen Arbeitsraum 22 im Hubring 20, schematisch dargestellt ist.
Eine mit 57 bezeichnete Pumpe stellt den eigentlichen Arbeitsteil der Flügelpumpe, der oben beschrieben ist, dar. Die Pumpe speist einen als steuerbare Drosselstelle dargestellten Verbraucher 58·
Das im Einsatz, teil 7 angeordnete Druckregelventil ist in Fig. 4 ebenfalls mit den bereits eingeführten Bezugszahlen dargestellt.
209814/0287 - 8 -
Robert Bosch GmbH R. 9220
Stuttgart
Die Drosselstelle 59 symbolisiert die Drosselbohrung 16; die Drosselstellev60 entspricht der Drosselbohrung 19· Das dargestellte 3/2-Wege-Ventil 61 symbolisiert in der Schaltstellung I eine Verbindung vom Raum 43 des Rotors mit der Nut 47 im Ein<satzteil 7, in der anderen Schaltstellung II eine Verbindung vom Druckraum 43 zur Nut 51 nach Drehung des Rotors 41 um ungefähr 45° im Uhrzeigersinn (Fig. 3)·
Das Exzenterrad 61 stellt die Bohrung 21 des Hubrings 20 dar, an der der Flügel 44 gleitet. Es rotiert ebenfalls im Uhrzeigersinn. Die Drossel 62 entspricht einer Bohrung 53 oder 54.
Die Wirkung des Regelkreises ist folgendermaßen:
Es wird ein Flügel betrachtet, der sich am Beginn eines Arbeitsraumes 22 befindet, der also gerade in den Saugbereich eintritt.
Herrscht bei 58 ein Verbraucherdruck "Null", so ist die Drosselstelle 14 vollständig geöffnet, da die Feder 10 den Steuerschieber widerstandslos ganz nach rechts drückt. Unter Neutralumlaufdruck stehende Förderflüssigkeit gelangt widerstandslos in den Druckraum 43.
Bei zunehmender Pumpenbelastung durch den Verbraucher 58 bewegt sich der Steuerschieber 9 infolge ansteigenden Drucks im Druckraum 11' über die Drosselstelle 14 solange gegen die· Feder 10, bis die zum Raum 43 strömende*Förderflüssigkeit wirksam angedrosselt wird.Der Steuerschieber 9 regelt die Drosselstelle 14 nun stets auf einen solchen Querschnitt, bei dem ein Kräftegleichgewicht am Steuerschieber 9 herrscht zwischen der Kraft der Feder 10 und der Kraft, die vom Druckraum 11' her auf den Steuerschieber wirkt. Diese Kraft ist proportional dem auch im Raum 43 wirkenden Zwischendruck. Steigt die Pumpenbelastung weiterhin, so wird auch der Querschnitt der Drosselstelle 14 weiter verringert, bis sich der Zwischendruck wieder einstellt. Bei fallender Pumpenbelastung n_
2098U/0787
Robert Bosch GmbH . . R. 9220
Stuttgart Vo/Fu 16.9.68
tritt der umgekehrte Vorgang auf. Die Drosseln 59 und 60 (bzw. die Drosselbohrungen 16 und 19.) bewirken eine für das Einregeln des Steuerschiebers notwendige Dämpfung.
Die unter dem Zwischendruck stehende Förderflüssigkeit gelangt über eine bogenförmige Nut 47, 48 in den Raum 43. Der Zwischendruck erzeugt dort eine auf die Unterkante des Flügels 44 wirkende Kraft, die den Flügel gegen den sich im Uhrzeigersinn drehenden Exzenter (d. h. gegen die Innenwand des Hubrings 20) preßt. Der unter dem Flügel im Raum 43 wirkende Zwischendruck muß stets größer als der halbe auf den entsprechenden Flügelkopf wirkende Druck sein. M
Beim weiteren Umlauf des Flügels 44 im Hubring (Fig. 3) kommt der Raum 43 schließlich mit einer·der Vorsteuernuten 55, 56 in Verbindung, die in die bogenförmigen Nuten 51, 52 münden. Sie sind mit unter Hochdruck stehender Förderflüssigkeit gefüllt, welche nun in den Raum 42 überströmen kann. Hierdurch wird erreicht, daß sich unter dem Flügel 44 der Systemdruck (Hochdruck) früher aufbaut als am Flügelkopf und damit auch in der vor dem betreffenden Flügel gelegenen Zelle. Der Flügel 44 wird somit immer an die Innenwand des Hubrings 20 gedrückt, auch wenn der Druck in der Nut 47, 48 kleiner als. der halbe Systemdruck ist. Die Vorsteuernuten 55 vermindern außerdem die Druckpulsation..
Wird nun der Flügel 44 durch den Exzenter (bzw. durch die fallende Kurve des Hubrings 20) wieder in den Schlitz 42 eingeschoben, so wird die unter Hochdruck stehende Förderflüssigkeit über das mittlerweile, wie oben erwähnt, in Schaltstellung II stehende 3/2-Wege-Ventil wieder aus dem Raum 43 verdrängt. Die Drossel bzw. die Bohrung 53, 54) bewirkt, daß sich ein gegenüber dem Systemdruck etwas erhöhter Druck einstellt. Es wird also ein federnder Widerstand gegen die Bewegung der Flügel 44 radial nach innen ausgeübt. Die Förderflüssigkeit gelangt darauf zur Hochdruckseite der Pumpe.
- 10 -
0 98U/n?87
Robert Bosch GmbH R. 9220
Stuttgart Vo/Pu 16.9.68
Natürlich kann die hier beschriebene Anordnung genauso vorteilhaft auch bei Plügelzellenmaschinen mit nur einem Arbeitsraum angewendet werden. Auch die Ausbildung der Flügel ist ohne Einfluß auf die Anwendbarkeit des Erfindungsgegenstandes..
2098U/0287

Claims (8)

Robert Bosch GmbH ■ /j/j R. 9220 Stuttgart · ' ' Vo/Fu I6.9.68 Ansprüche:
1. Als. Pumpe oder Motor verwendbare Flügelzellenmaschine mit in etwa radialen Schlitzen eines mit der Antriebswelle verbundenen Rotors dicht und gleitend beweglichen Flügeln, die einzelne Förderzellen voneinander abteilen und deren Außenkanten an einer ■ Gehäuseausnehmung, irisbesondere an einem Hubring gleiten, und mit mindestens einem Arbeitsraum, insbesondere zwei einander diametral gegenüberliegenden, zwischen der Gehäuseausnehmung und dem Rotor liegenden sichelförmigen Arbeitsräumen, die jeder einen Niederdruck- und einen Hochdruckbereich enthalten, und bei der in die von den Innenkanten der Flügel begrenzten Räume der Schlitze unter Druck stehende Förderflüssigkeit geleitet wird, wenn die zugehörigen Flügel einen Niederdruckbereich der Maschine durchlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Druekregelventil (8) vorgesehen ist, das einen drosselnden Durchgang (14) von der Hochdruckseite der Maschine zu den von den Innenkanten der Flügel (44) begrenzten Räumen (4j) steuert und in diesen einen Zwischendruck erzeugt, der niedriger als der an der Hochdruckseite der Maschine herrschende Druck ist.
2. Flügelzellenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druekregelventil (8) organisch in das Gehäuse der Flügelzellenmaschine, insbesondere in ein Einsatzteil (7)* eingebaut ist.
Unterlagen (/"1- " * 1 Abc. 2 '.ir. I 3:'..: 3 fies Äridsrungsgea. v.
4. 9.1987) ^
2098U
Robert Bosch GmbH 11 R· 9220
Stuttgart *" . Vo/Fu I6.9.68
5. Flügelzellenmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckregelventil (8) einen in einer Bohrung gleitenden Steuerschieber (9) hat, der einerseits von einer Feder (10) belastet ist, andererseits von dem im Raum (43) herrschenden Zwischendruck.
4. FlügelzellenmaEchine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Feder (10) aufnehmende Raum über
W eine Drossel (16) mit einem.drucklosen Raum in Verbindung steht.
5. Flügelzellenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der im Raum (43) herrschende Zwischendruck in einem vom Steuerschieber (9) begrenzten Druckraum (II1) herrscht und diese beiden Räume über eine Drossel (19) verbunden sind.
6. Flügelzellenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß in den durch eine am Steuerschieber angeordnete
^ Ringnut (12) gebildeten Raum eine Bohrung (15) mündet, die mit der Hochdruckseite der Flügelzellenmaschine verbunden ist, und daß eine zweite Bohrung (14*) in diesen Raum mündet, die zusammen mit einer Feinsteuerfase (13) die Drosselstelle (14) bildet.
7. Flügelzellenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an einem der dem Rotor (4l) zugewandten Gehäuseteile im Durchmesserbereich der Räume (43) zwei bogenförmige, einander diametral gegenüberliegende Nuten (51# 52) ausgebildet sind, deren Symmetrielinie mit derjenigen der Hochdruck-
- 3 -2098U/0287
schlitze (45) zusammenfällt, daß. auf demselben Durchmesser bereich zwei andere bogenförmige Nuten (47, 48) angeordnet sind, deren Symmetrielinie um 90° gegenüber der der Nuten (51, 52) versetzt ist, und daß an den Nuten (51* 52) jeweils zwischen den Nuten (47 und 51)'sowie (48 und 52) eine spitz auslaufende Vorsteuernut (55* 56) angeordnet ist.
8. Flügelzellenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7* dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (51, 52) über Drosselbohrungen (53* 54) mit der Hochdruckseite der Flügelzellenmaschine verbunden sind./ φ
209814/028
Leerseite
DE19681728268 1968-09-19 1968-09-19 Fluegelzellenpumpe oder- motor Pending DE1728268A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681728268 DE1728268A1 (de) 1968-09-19 1968-09-19 Fluegelzellenpumpe oder- motor
FR6929071A FR2018390A1 (de) 1968-09-19 1969-08-25

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681728268 DE1728268A1 (de) 1968-09-19 1968-09-19 Fluegelzellenpumpe oder- motor

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1728268A1 true DE1728268A1 (de) 1972-03-30

Family

ID=5690366

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681728268 Pending DE1728268A1 (de) 1968-09-19 1968-09-19 Fluegelzellenpumpe oder- motor

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1728268A1 (de)
FR (1) FR2018390A1 (de)

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3738943A1 (de) * 1986-11-21 1988-06-23 Eagle Ind Co Ltd Fluegelzellenpumpe
DE3801306A1 (de) * 1987-01-28 1988-08-11 Diesel Kiki Co Fluegelzellenverdichter
DE19631974A1 (de) * 1996-08-08 1998-02-19 Bosch Gmbh Robert Flügelzellenmaschine
CN101233297B (zh) * 2005-05-12 2010-09-15 诺曼·伊恩·马瑟斯 改进的叶片泵
WO2012079573A3 (de) * 2010-12-15 2013-05-10 Ixetic Bad Homburg Gmbh Flügelzellenpumpe und verfahren zum betreiben einer flügelzellenpumpe
US10788112B2 (en) 2015-01-19 2020-09-29 Mathers Hydraulics Technologies Pty Ltd Hydro-mechanical transmission with multiple modes of operation
US11085299B2 (en) 2015-12-21 2021-08-10 Mathers Hydraulics Technologies Pty Ltd Hydraulic machine with chamfered ring
US11168772B2 (en) 2009-11-20 2021-11-09 Mathers Hydraulics Technologies Pty Ltd Hydrostatic torque converter and torque amplifier
US11255193B2 (en) 2017-03-06 2022-02-22 Mathers Hydraulics Technologies Pty Ltd Hydraulic machine with stepped roller vane and fluid power system including hydraulic machine with starter motor capability

Cited By (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3738943A1 (de) * 1986-11-21 1988-06-23 Eagle Ind Co Ltd Fluegelzellenpumpe
DE3801306A1 (de) * 1987-01-28 1988-08-11 Diesel Kiki Co Fluegelzellenverdichter
DE19631974A1 (de) * 1996-08-08 1998-02-19 Bosch Gmbh Robert Flügelzellenmaschine
US6015278A (en) * 1996-08-08 2000-01-18 Robert Bosch Gmbh Vane machine, having a controlled pressure acting on the vane ends
DE19631974C2 (de) * 1996-08-08 2002-08-22 Bosch Gmbh Robert Flügelzellenmaschine
US9638188B2 (en) 2003-07-15 2017-05-02 Mathers Hydraulics Technologies Pty Ltd Hydraulic machine with vane retaining mechanism
CN101233297B (zh) * 2005-05-12 2010-09-15 诺曼·伊恩·马瑟斯 改进的叶片泵
US11168772B2 (en) 2009-11-20 2021-11-09 Mathers Hydraulics Technologies Pty Ltd Hydrostatic torque converter and torque amplifier
WO2012079573A3 (de) * 2010-12-15 2013-05-10 Ixetic Bad Homburg Gmbh Flügelzellenpumpe und verfahren zum betreiben einer flügelzellenpumpe
US10788112B2 (en) 2015-01-19 2020-09-29 Mathers Hydraulics Technologies Pty Ltd Hydro-mechanical transmission with multiple modes of operation
US11085299B2 (en) 2015-12-21 2021-08-10 Mathers Hydraulics Technologies Pty Ltd Hydraulic machine with chamfered ring
US11255193B2 (en) 2017-03-06 2022-02-22 Mathers Hydraulics Technologies Pty Ltd Hydraulic machine with stepped roller vane and fluid power system including hydraulic machine with starter motor capability

Also Published As

Publication number Publication date
FR2018390A1 (de) 1970-05-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19631974C2 (de) Flügelzellenmaschine
DE1525198C3 (de) Hydrodynamisches Gleitlager
DE2326627C3 (de) Hydraulische Flügelzellenpumpe
DE1525193C3 (de) Pneumo- oder hydrostatisches Lager
DE2438707A1 (de) Drehschieberstroemungsmaschine
DE2828347A1 (de) Reibgetriebe
DE2313480C2 (de) Hydraulische Flügelzellenpumpe
DE2324002C3 (de) Hydraulische Flügelzellenpumpe
DE2356817A1 (de) Eigenversorgtes hydrostatisches lager fuer eine umlaufende welle
DE1403890A1 (de) Rotationsschaufelpumpe
DE1653801A1 (de) Kapselpumpe
DE2246901A1 (de) Von fluid durchstroemte fluegelzellenmaschine
DE1294205B (de) Rotierende Verdraengerpumpe
DE1804529A1 (de) Fluessigkeitsmotor oder Pumpe
DE1728268A1 (de) Fluegelzellenpumpe oder- motor
DE69902247T2 (de) Einstellbare ein- und auslassöffnungen für einen drucktransformator
DE2702727A1 (de) Dichtungseinrichtung fuer rotierende hydraulikmaschinen
DE1808826A1 (de) Drehlkolbenmaschine
DE1812251C3 (de) Flügelzellenpumpe
DE1886782U (de) Hydraulische pumpe fuer hochdruckoel.
DE2036200A1 (de) Rotationspumpe
DE1728279A1 (de) Drehkolbenpumpe
DE2141050A1 (de) Als Flügelpumpe oder -motor betreibbare Vorrichtung
DE1528615A1 (de) Hydrostatische Radialkolbeneinheit
DE3513923A1 (de) Fluegelzellenpumpe