DE1728015U - Als kleid tragbares badetuch, decke od. dgl. - Google Patents
Als kleid tragbares badetuch, decke od. dgl.Info
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Description
D4.1525H6-ia3.56
PATENTANWALT
DIPX..-ING. AMTHOR
DIPX..-ING. AMTHOR
FRANKFURT AM MAIN
FRANKFURT A.M., 1G»3»
fOrstenbbhqersth. 143
""«»52053 5791, I/S öhu
Wainstein, General-Consul, Helsinki, Armfeltintie 8
Als Kleid tragbares Badetuch, Decke o.dgl«
Die vorliegende Erfindung bezieilt sich, auf eine als Kleid tragbare
Decke, Badetuch oder dergl,, d*h. einen im wesentlichen rechteckigen
Zuschnitt, d#B* aus 3?rotteestoff für Badezwecke oder aus anderem
!Textilmaterial als Schutzdecke» Stranddecke und dergl«, die
sowohl aus Bademanetel, wie auch als einigermassen der Taillenform
angepasstes Kleid tragbar ist«
Es ist an sich bekannt, Badetücher oder Decken mit Ausstattungen zu
versehen, die aus einer faltigen umhüllung ein kleidungsähnliohes
Gebilde mit wenigen Handgriffen herzustellen erlauben» um beispielsweise
besonderen Vorschriften an die Bekleidung von Strandgästen beim Betreten von Gaststätten zu entsprechen oder dem Träger ein
ansprechenderes Aussere zu geben» .
Man hat hierzu Kordeln und Schlaufen an Badetüchern vorgesehen, mit
Hilfe deren die Hüftgegend betont und ein Halsabschluss erzielt werden kann. Kordeln und dergl. sind jedoch störend und setzen auch
eine gewisse Geschicklichkeit in der Anpassung an die Körperform voraus.
Kennzeichnend für den Erfindungsgegenstand ist demgegenüber, dass
aus einem entsprechend langen recliteckig begrenzten Zuschnitt aus
Wollstoff oder sonstigen fextilmaterial oder anderem als Decke
gebräuchlichem V/erkstoff beiderseits der längsmittel Einlegefalten
entweder von vornherein fest oder ira HaSe ihrer Einziehung vorgesehen sind, die im betreffenden Abschnitt bei Umlegen des 3uches
eine entsprechende anschmiegende äussere Gestaltung ergeben und
in dieser Form durch Verschlussmittel, wie Knöpfe, Knebel» Schließ· sen» Reissversehlüsse und dergl» kleidartig den Körper umgeben*
Ohne Erfordernis geschickter Bindung, ohne Schlaufen, verlierbare
Kordeln und dergl* genügt somit ein Umhüllen des Körpers, um eine
betonte Kleidform durch einfaches tiberknöpfen oder sonstiges veröchliössen
zu erreichen, die den Ansprüchen an verkehrsübliche Bekleidung
und ansprechendes liussere zu genügen· Die EinlegefaHren
können u.U« auch durch Binwebungen» Aufnähung und dergl· aus
elastischem Material in gewissem Umfange nachgiebig sein, sie können
auch-durch zusätzliche»lösbare, raffende Mittel aus einer
normalen Decke, z.B* durch klemmende Teile aus elastischen Kunststoffen,
die einen gewissen Abschnitt in länge und Breite zusammenraffen und elastisch nachgiebig zusammenhalten, erzielt sein*
Vorzugsweise jedoch werden vom Träger seiner Körperform entsprechende
Abnäher nach innen vorgesehen, die beim Umlegen eine taillierte Anlegung von Kleidgestaltung ergeben.
Bine Ausfiihrungsform der Bekleidung gemäss der Erfindung wird
anhand der nachstehenden Beschreibung und der beigefügten Zeichnung
näher erläutert*
In der Zeichnung bedeutet
Figur 1 eine Draufsicht auf das Oev/and auf der mit Exif5])fm
versehenen Seite;
Figur 2 einen Schnitt nach der Idnie II-II der Figur 1j
Figur 3 eine Darstellung des Kleides im iragzustand*
In der Zeichnung zeigt Figur 1 das Gewand bestehend aus zwei feilen 1a und 1b u.B. aus Frottiertuch» das am Saum 2 zusammengenäht
ist. Beiderseits des Saumes 2 sind zwei Binlegefalten 3 in gewissem Abstand voneinander und parallel zum Saum verlaufend
vorgesehen« Knopflöcher 4- befinden sich am Saum einerseits und
Knöpfe 5 "und 6 am anderen Teil entsprechend in ihrer Höhe zu den
Knopflöchern und zwar derartig* dass der Knopf 6 etwa oberhalb
der Einlegefalten vmä. nach aussen gerückt angeordnet ist.
Die erfindungsgemässe Anordnung hat den Vorteil* dass sie eine
feohselbskleidung erlaubt» äi.€ je nach Wunsch verwendet werden
kann als ein grosses Badetuch oder als Bademantel oder sonstige Badebekleidung;»
BieBdEleidung gemäss der Erfindung ist ganz ersichtlich leichter
herstellbar als irgendeine andere Badebekleidung und auch wohlfeiler.
Außserdem ist sie ersichtlich leichter waschbar und trocfcin
bar als irgendein Badeanzug oder Badekleid bisher gebräuchlicher Art*
Die Badekleidung nach der Erfindung ist deshalb gut geeignet sowohl zur Verwendung am Strand als !Tuch oder Decke, wie auch im
Baderaum als Bekleidung, ausserhalb dee Schwimmbeckens» in
Saunas und im Hause» Dieses Cowanä kann auch als Überkleidung
jaum Schutz "beim frisieren» in der Kosmetik, bei Bestrahlungen
oder dergl* verwendet werden.
Die Zeichnung und die dazugehörige Beschreibung sollen lediglich dazu dienen» den allgemeinen Vorschlag gemäss der Erfindung zu
erläutern. Im einzelnen kann die erfindungsgemässe Bekleidung in verschiedener Hinsieht noch abgewandelt werden, soweit die
Erfindung angibt. Dies bezieht sich vor allem auf die Zahl und
die Anordnung der Sinlegefalten, der Knopflöcher, Knöpfe oder
anderen Verschlussmittel. Me Knöpfe können beispielsweise auch
in zwei .Reihen vorgesehen sein, um sie an die Form des !Trägers genauer anzupassen. Ein feil der Knöpfe kann auch an elastischen
Bändern angebracht sein. Me Sinlegefalten» die eine gewisse
Passform* vor allem des iCörperoberteiles durch ihre mehr oder
weniger weitgehende Nachgiebigkeit ermöglichen sollen, können auch selbst durch elastisch nachgiebige liittel, z.B* durch
Kautschukbänder so ausgebildet sein, dass sie sich unter dem
Querzug beim Knöpfen oder Verschliessen mit anderen Versehluesmitteln an sieh bekannter Art mehr oder weniger elastisch am
Oberkörper festlegen und bequem aber der Form entsprechend die Gewandung wie &i.n Eleid schliessen, während im Unterteil, a^h.
von den Hüften abwärt», das fuch sich rockartig legt.
Claims (1)
1«- Als Kleid tragbares Badetuch.» Decke oder dergl. » dadurch, gekennzeichnet»
dass der aus einem im wesentlichen rechteckig begrenzten
Zuschnitt, vorzugsweise aus textilmaterial, wie Protteestoff» mit
■beiderseits seiner längsmitte angeordneten Sinlegefalten und mit
Verschlussmittel» zur Festimltung über dem Körper» vorzugsweise
oberhalb) der Hilf te in Anpassung an die Körperform, wie Knöpfen oder
Knopfleisten ausgestattet ist»
2,- Als Kleid tragbares Badetuch» Decke oder dergU» dadurch gekennzeichnet»
dass die oberhalb der Hüfte angeordneten taillierenden Einfaltungen durch Abnäimngen oder dergl. fest oder durch, nachgiebige
oder lösbare Mittel an die Körperform anpassbar vorgesehen sind.
3*~ Als Kleid tragbares Badetuch* Deofce oder dergl. nacn Ansprlichea
1 und 2» dadurcli ^kennzeichnet* dass fiis Enöpfe» die gegebenenfalls
del? OfeerteSrperwölbung entsprechend gegeneinander versetist sind
elastisch mit dem 3?uch verbunden sind» z*B» durch elastische Bänder.
4-.- Als Kleid tragbares Badetuch» Secke oder dergl· nach Anspruch.«».
1 bis 3» dadurch gekennzeichnet* dass die Einlegefalten durch elasti·
sehe Mittel nachgiebig durch Quer zug veränderlich ausgebildet sind.
5«- Ale Heid tragbares Badetuch» Decke oder dergl, nach, Ansprüchen
1 bis 4» dadurch gekennzeichnet* dass mindestens eines der Ver
mittel» z.B. Xnopf, oberhalb der fJinlegefalten vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1956W0014958 DE1728015U (de) | 1956-03-13 | 1956-03-13 | Als kleid tragbares badetuch, decke od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1956W0014958 DE1728015U (de) | 1956-03-13 | 1956-03-13 | Als kleid tragbares badetuch, decke od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1728015U true DE1728015U (de) | 1956-08-16 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1956W0014958 Expired DE1728015U (de) | 1956-03-13 | 1956-03-13 | Als kleid tragbares badetuch, decke od. dgl. |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1728015U (de) |
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1956
- 1956-03-13 DE DE1956W0014958 patent/DE1728015U/de not_active Expired
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