[go: up one dir, main page]

DE172317C - - Google Patents

Info

Publication number
DE172317C
DE172317C DENDAT172317D DE172317DA DE172317C DE 172317 C DE172317 C DE 172317C DE NDAT172317 D DENDAT172317 D DE NDAT172317D DE 172317D A DE172317D A DE 172317DA DE 172317 C DE172317 C DE 172317C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
currents
cells
current
rectified
alternating current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT172317D
Other languages
English (en)
Publication of DE172317C publication Critical patent/DE172317C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/04Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/06Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

KAISE
PATENTAMT
KLASSE 21 d.
in BERLIN.
mittels Unipolarzellen.
In dem Patent 148577 sind Anordnungen beschrieben, bei welchen die Gleichrichtung von mehrphasigem Wechselstrom mittels einer in Stern geschalteten Gruppe von Unipolarzellen und eines ebenfalls in Stern geschalteten beliebigen elektromagnetischen Systems (z. B. Maschine, Motor, Transformator, Drosselspule) erfolgt, und bei welchen der gleichgerichtete Strom einerseits dem
ίο Nullpunkte der Zellengruppe, andererseits dem Nullpunkte des genannten elektromagnetischen Systems entnommen wird.
In nachfolgendem sollen nun einige Anordnungen beschrieben werden, welche die Verwendung derartiger Schaltungen auch bei einphasigem Wechselstrom mit Vorteil ermöglichen bezw. bei Mehrphasenströmen die Erreichung einer noch größeren Stetigkeit des gleichgerichteten Stromes gestatten.
Fig. I zeigt eine Anordnung zur Gleichrichtung einphasigen Wechselstromes, bestehend aus einer Gruppe von zwei Unipolarzellen α und b, deren Elektroden der einen Art miteinander verbunden sind, also gewissertnaßen einen Nullpunkt bilden, und einer Drosselspule c oder sonstigem elektromagnetischen System (Maschine, Motor, Transformator), dessen Wicklung durch einen Abzweigpunkt (Nullpunkt) in zwei gleiche Wicklungen unterteilt wird. Von dem oben
erwähnten Nullpunkt der Unipolarzellengruppe und dem Nullpunkt des genannten elektromagnetischen Systems wird der gleichgerichtete Strom durch die Leitungen e abgenommen, während die äußeren Enden der Drosselspule parallel mit den freien Enden der Unipolarzellengruppe an die Wechselstromleitungen d angeschlossen werden.
Man kann sich diese Anordnung aus der im Hauptpatent (Fig. 1) dargestellten dreiphasigen Schaltung durch Weglassung einer Phase an der Zellengruppe und am Transformator entstanden denken.
Der Stromverlauf ist hierbei folgender:
In der ersten halben Periode möge der Strom in den Wechselstromleitungen d die in Fig. ι durch die Pfeile angedeutete Richtung haben. Durch die Unipolarzelle b kann er nicht fließen, da diese ihm ihre Aluminiumplatte zukehrt und ihm infolgedessen hohen Widerstand entgegensetzt. Der Strom wird daher die rechte Wicklungshälfte der Drosselspule c durchfließen, sich am Nullpunkt teilen und zürn größten Teil den Gleichstromkreis e durchfließen, welcher nur geringen Ohm'sehen Widerstand besitzt, während ein kleiner Teil die linke Wicklungshälfte der Drosselspule c durchfließt, welche verhältnismäßig hohen induktiven Widerstand besitzt. Der durch den Gleichstromkreis geflossene
größere. Stromteil fließt durch die Unipolarzelle a, welche ihm in dieser Richtung nur geringen Widerstand entgegensetzt, nach der zweiten Wechselstromleitung d. In der zweiten halben Periode fließt der Strom dementsprechend durch die linke Wicklungshälfte der Drosselspule c, den Gleichstromkreis e, durch die Unipolarzelle b nach der zweiten Wechselstromleitung" d. Es werden also bei dieser
ίο Schaltung beide Wechselstromimpulse im Gleichstromkreise e fast voll ausgenutzt, trotz-. dem nur zwei Unipolarzellen verwendet werden , während von den bisher bekannten Schaltungen für einphasigen Wechselstrom nur die Grätz'sche Schaltung mit vier Zellen die Ausnutzung beider Wechselstromimpulse in demselben Gleichstromkreise gestattete. Die erhaltene Spannung des gleichgerichteten Stromes entspricht hier der Hälfte der Wechselstromspannung zwischen den Leitungen d. An Stelle der Drosselspule c kann, wie bereits erwähnt, auch ein beliebiges anderes elektromagnetisches System mit neutralem Punkt, z. B. Maschine, Motor, Transformator usw., treten.
Für höhere Spannungen können gerade so wie nach dem Hauptpatent an Stelle der einzelnen Unipolarzellen Gruppen von hintereinander geschalteten Zellen verwendet werden. Ebenso ist es nicht durchaus nötig, bei einer Schaltung nach Fig. 1 einzelne Unipolarzellen zu verwenden und deren Elektroden der einen Art zu einem neutralen Punkt zu vereinigen, es können vielmehr in geeigneten Fällen auch Unipolarzellen verwendet werden, bei welchen zwei Aluminiumplatten in gemeinsamem Behälter und gemeinsamem Elektrolyt einer gemeinsamen Elektrode der anderen Art gegenüber stehen, welch letztere dann den Nullpunkt der Zelle bildet.
Die im vorstehenden beschriebene Anordnung nach Fig. 1 kann man nun auch zur Gleichrichtung von mehrphasigen Wechselströmen mit beliebig vielen Phasen verwenden, indem man den Wechselstrom jeder einzelnen Phase mit je einer Anordnung nach Fig. ι für sich gleichrichtet und die .so erhaltenen zwei, drei oder mehr Gleichströme durch Parallel- oder Hintereinanderschaltung zu einem einzigen Gleichstrom vereinigt. Diese Anordnung, welche in Fig. 2 für dreiphasigen Wechselstrom dargestellt ist, gibt infolge der überlagerung der .Einzelströme ähnlich wie die im Hauptpatent beschriebenen Anordnungen für Mehrphasenströme einen sehr stetig verlaufenden Gleichstrom und hat vor den dort beschriebenen Anordnungen noch den Vorzug, daß man durch Hintereinanderschaltüng der einzelnen Gleichströme in den Stand gesetzt ist. eine höhere Gleichstromspannung zu entnehmen, als der zugeführten Mehrphasenspannung entspricht.
■Eine noch größere Stetigkeit des gleichgerichteten Stromes als mittels der im vorstehenden und im Hauptpatent beschriebenen Anordnungen für dreiphasigen Wechselstrom erhält man, wenn man zunächst mittels bekannter Transformatorenschaltungen die Zahl der Phasen vergrößert, diese vielphasigen Wechselströme entweder nach der vorstehend beschriebenen Anordnung einzeln gleichrichtet und die erhaltenen Gleichströme durch Parallel- oder Hintereinanderschaltung zu einem einzigen Gleichstrom vereinigt, oder aber die vielphasigen Wechselströme verkettet und mit den im Hauptpatent beschriebenen Anordnungen gleichrichtet.1
Eine zur Vervielfältigung der Phasenzahl geeignete Transformatorenschaltung ist z. B. 80 in Fig. 3 dargestellt. Hier ist ein Drehstromtransformator mit seiner Primärwicklung / in Sternschaltung an ein Drehstromnetz angeschlossen. Die Sekundärwicklung ist in zwei Gruppen mit g und h bezeichneter Wicklungen zerlegt, welche so angeordnet sind, daß alle Wicklungen g nur auf je einem Kern untergebracht sind, während alle Wicklungen h auf je zwei Kerne verteilt sind, so daß die von den Enden der letzteren Wicklungen abgenommenen Ströme gegen die in den Wicklungen g induzierten Ströme in der Phase verschoben sind und sich zwischen letztere lagern. Die so erhaltenen vielphasigen Wechselströme werden gemäß vorliegender Erfindung mittels Unipolarzellen nach den hier oder im Hauptpatent gekennzeichneten Anordnungen gleichgerichtet, indem entweder die einzelnen den Leitungen d entnommenen Wechselströme nach der in Fig. 2 dargestellten Weise gleichgerichtet und zu einem einzigen Gleichstrome vereinigt werden, oder indem die Spulengruppen g bezw. h unter sich in geeigneter Weise verkettet und die hierbei erhaltenen Mehrphasenströme nach einem der im Hauptpatent beschriebenen Verfahren gleichgerichtet werden. Man erhält so einen sehr stetig verlaufenden Gleichstrom, dessen Pulsationen infolge ihrer geringen Amplitude kaum mehr stören, no
Eine ähnliche Vervielfältigung der Phasenzahl kann man auch mittels zweier Transformatoren erhalten, indem man den einen Transformator primär in Stern, den anderen primär in Dreieck schaltet, diese beiden Primärwicklungen parallel an ein Drehstromnetz anschließt und von den gleichartig (also entweder beide in Stern oder beide in Dreieck) geschalteten Sekundärwicklungen viel-. phasige Wechselströme abnimmt, welche man in oben beschriebener Weise gleichrichten kann. Es sei jedoch hier besonders darauf
hingewiesen, daß nicht solche Verfahren zur Vergrößerung der Phasenzahl das Wesentliche und Neue unserer Erfindung darstellen, denn diese Verfahren sind bekannt, vielmehr ist der Gegenstand unserer Erfindung die Gleichrichtung der auf bekannte Weise erhaltenen vielphasigen Ströme mittels der hier oder im Hauptpatent beschriebenen Anordnungen.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Anordnung zur Gleichrichtung von einphasigen Wechselströmen mittels Unipolarzellen nach Patent 148577, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichstromentnahme zwischen dem Nullpunkte zweier mit gleichnamigen Elektroden gegeneinander geschalteter und an die Wechselstromleitungen angeschlossener Unipolarzellen, oder Gruppen solcher Zellen, und dem Nullpunkte eines parallel mit den Zellen an dieselben Wechselstromleitungen angeschlossenen elektromagnetischen Sy-
    stems (z. B. Dynamo, Motor, Transformator, Drosselspule) erfolgt.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Anordnung nach Anspruch 1 für mehrphasigen Wechselstrom, dadurch gekennzeichnet, daß jede einzelne Phase nach der in An-Spruch ι beschriebenen Weise gleichgerichtet wird und die so erhaltenen Gleichströme untereinander durch Paralleloder Hintereinanderschaltung verbunden werden.
  3. 3. Eine Ausführungsform der im Hauptpatent und im Anspruch 2 festgelegten Anordnungen für mehrphasigen Wechselstrom, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die Anzahl der einzelnen Phasen mittels Transformatoren in bekannter Weise vergrößert wird und die so erhaltenen vielphasigen Ströme mittels der im Anspruch 2 oder im Hauptpatent angegebenen Anordnungen gleichgerichtet werden, zum Zweck, eine größere Stetigkeit des gleichgerichteten Stromes zu erzielen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT172317D Active DE172317C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE172317C true DE172317C (de)

Family

ID=437215

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT172317D Active DE172317C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE172317C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058642B (de) * 1955-03-03 1959-06-04 Philips Nv Roentgeneinrichtung mit einer Gleichrichterschaltung zur Umformung einer Wechselspannung in eine gleichgerichtete Hochspannung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058642B (de) * 1955-03-03 1959-06-04 Philips Nv Roentgeneinrichtung mit einer Gleichrichterschaltung zur Umformung einer Wechselspannung in eine gleichgerichtete Hochspannung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69125894T2 (de) Optimiertes 18-Puls AC/DC, oder DC/AC, Konvertersystem
DE3107654C2 (de) Teilwicklungsschaltung zum Anfahren eines Drehstrommotors
DE172317C (de)
DE310908C (de)
DE671469C (de) Frequenzwandler
DE294629C (de)
DE290710C (de)
DE2227772A1 (de) Transformator
DE641066C (de) Zwoelfphasiger Gleichrichtertransformator zur Herbeifuehrung einer mehrfachen UEberlappung der Anodenstroeme, dessen Primaerwicklung aus zwei in Reihe geschalteten Dreiphasensystemen besteht
DE621853C (de) Mehrphasige Staenderwicklung fuer Wechselstromgeneratoren, bestehend aus zwei oder mehreren getrennten parallelen Wicklungszweigen je Phase
DE896091C (de) Mehrphasige Drossel mit zwei Nullpunkten
DE592349C (de) Schaltungsanordnung zur Sicherung des Belastungsgleichgewichtes zwischen zwei oder mehreren parallel arbeitenden Anoden von gittergesteuerten Lichtbogengleichrichtern
DE570034C (de) Einrichtung zur Unterdrueckung oberharmonischer Stroeme bei Mehrphasen-Metalldampfgleichrichtern
DE616768C (de) Im geradzahligen Verhaeltnis 2n:1 polumschaltbare, fuer die hoechste Polzahl ausgefuehrte, sechsphasig aufgeschnittene Dreiphasen-Zweischichtwicklung
DE596750C (de) Anordnung zur Verhuetung der Kurvenverzerrung der Netzspannung in Mehrphasensystemen
DE435655C (de) Einrichtung zum Speisen von mehrphasigen Quecksilberdampf-Gleichrichtern mit gegenueber der Netzphasenzahl um mehr als das Zweifache erhoehter Anodenzahl
DE148577C (de)
DE497640C (de) Einrichtung zur Spannungsregelung in Mehrphasenstromanlagen mit Zusatztransformator
DE658983C (de) Transformatorsatz zum Umwandeln von Mehrphasenstrom in solchen hoeherer Phasenzahl
DE725545C (de) Anordnung zur Energieuebertragung zwischen zwei Gleichstromnetzen oder zwischen einem Gleichstrom- und einem Wechselstromnetz
DE329364C (de) Transformator mit m Magnetschenkeln zur Veraenderung der Phasenzahl n eines Mehrphasensystems
DE508582C (de) Einrichtung zur Erzeugung von Mehrphasenspannungen und -stroemen, insbesondere solchen zur Gleichrichtung in Gleichstrom mittels mindestens zwei Transformatoren
DE157883C (de)
DE296817C (de)
DE149761C (de)