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DE171529C - - Google Patents

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Publication number
DE171529C
DE171529C DENDAT171529D DE171529DA DE171529C DE 171529 C DE171529 C DE 171529C DE NDAT171529 D DENDAT171529 D DE NDAT171529D DE 171529D A DE171529D A DE 171529DA DE 171529 C DE171529 C DE 171529C
Authority
DE
Germany
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hook
letter
letters
molds
selector
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT171529D
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English (en)
Publication of DE171529C publication Critical patent/DE171529C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B3/00Apparatus for mechanical composition using prefabricated type, i.e. without casting equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft solche Setzmaschinen, die dazu bestimmt sind, Zeilen aus einzelnen Lettern zu setzen, die dann durch Umgießen mit Letternmetall zu Zeilentypen vereinigt werden sollen. Bei der Ausführung eines solchen Verfahrens ist es möglich, die Setzmaschine nach Art gewöhnlicher Setzmaschinen einfach mit einem genügenden Vorrat von anderweitig erzeugten Lettern zu speisen,
ίο aber ein solcher Betrieb würde wenig zweckmäßig sein, weil die zum Satz einmal verwendeten Lettern später nicht wieder verwendet werden können, so daß man unter allen Umständen gezwungen sein würde, den Setzvorgang durch einen dauernd damit parallel laufenden Letternerzeugungsvorgang zu ergänzen. Außerdem eignen sich im allgemeinen gewöhnliche Lettern schlecht für . die Ausführung des gekennzeichneten Verfahrens, weil zwischen ihren Körpern zu wenig Raum bleibt, um beim Umgießen der Zeile so vi-el Letternmetall aufzunehmen, daß eine ausreichende Vereinigung der Lettern zu einer Zeilentype zustande kommt. Es werden daher in solchen Maschinen vorzugsweise Lettern verwendet, die besonders mit Rücksicht auf das nachfolgende Umgießen mit unvollständigen und gökerbten Körpern ausgestattet sind. Aus diesen Gründen erscheint es richtiger, ein Letterngießwerk derart mit der Setzmaschine zu vereinigen, daß es durch die Tätigkeit der Setzmaschine selbst gesteuert wird, und dabei ergibt sich die Aufgabe, das Gießwerk so einzurichten, daß völlig selbsttätig gerade immer nur diejenigen Lettern ersetzt werden, welche das Setzwerk verbraucht hat. Eine Einrichtung,- welche dieser Aufgabe genügt, ist der Gegenstand der Erfindung.
Im folgenden soll eine Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung in Verbindung mit einer Maschine beschrieben werden, welche dazu ßestimmt ist, außer der Verrichtung des Setzens auch noch die Verrichtung des Umgießens der gesetzten Zeilen selbsttätig zu besorgen.
Fig. ι der Zeichnungen stellt diese Maschine in ihrer Gesamtheit in einem senkrechten Schnitt dar; bei der Beschreibung sind aber nur diejenigen Teile berücksichtigt, welche zu dem Gegenstand der Erfindung in naher Beziehung stehen. Hierzu gehört der Schmelztiegel i, die Metallpumpe 2, die aus einem unteren feststehenden Kolben 3 und einem oberen , beweglichen Kolben 4 besteht, der mit dem zum unteren Kolben gehörigen und gleichfalls' beweglichen Stiefel 5 fest verbunden ist. Bei jedem Aufwärtshub der Pumpe wird das Metall, das sich in dem beweglichen Stiefel 5 befindet, in die obere Metallkammer 6 hinübergetrieben und bei dem folgenden Niedergang alsdann durch den oberen beweglichen Kolben 4 in die Gußformen eingepreßt. Da nur einzelne Lettern bei jedem Hub zu gießen sind, nämlich immer nur diejenigen, die inzwischen vom Setzwerk verbraucht worden sind, ihre Zahl aber beständig je nach den Erfordernissen des Satzes wech-
seit, so wechselt auch die jedesmal verlangte Metallmenge, und um diesem Umstand Rechnung zu tragen, ist der Niedergang des Kolbens kraftschlüssig gemacht. Die Metallkammer 6 ist durch eine Deckplatte 7 verschlossen, in welche eine Anzahl von Öffnungen 8, 8 eingebohrt ist.
Über der Deckplatte 7 erscheint der Formenrahmen, in dem die Gußformen für die einzelnen Lettern schachbrettartig derart angeordnet sind, daß je eine Gußform sich über je einer Öffnung 8 der Deckplatte 7 befindet. Links neben dem Formenrahmen 9 erscheint eine Vorrichtung 10, welche im folgenden der Formenwähler genannt werden soll und deren Einrichtung im wesentlichen den Gegenstand der Erfindung bildet. Unter dem Formenwähler münden eine Anzahl von Kanälen, welche abwärts in das Setzwerk führen und den Letternspeicher dafür bilden.
Der allgemeine Arbeitsgang der gesamten
Einrichtung ist folgender. Der Formenwähler führt eine Auf- und Abwärtsbewegung aus, die so bemessen ist, daß er bei jedem Aufwärtshub für den Formenrahmen Platz macht. Der Formenrahmen, welcher inzwischen aus der Pumpe mit neuen Lettern versehen worden ist, führt gleichzeitig eine seitliche Bewegung aus und gelangt an die Stelle, die in Fig. ι von dem Formenwähler eingenommen wird. Durch den Abgang der verbrauchten Lettern aus den Kanälen 11. ist vorher der Formenwähler eingestellt worden, und er beeinflußt nun den Eormenrahrrien in der Weise, daß er die Lettern, die er enthält, nicht alle an den Letternspeicher 1.1 abgibt, sondern nur diejenigen, welche sich über Kanälen befinden, denen vorher Lettern entnommen worden sind. Die übrigen Lettern bleiben in den Formen zurück, in denen sie gegossen worden sind. Jetzt kehrt der Formenrahmen wieder in seine Ausgangsstellung
: über der Deckplatte 7 zurück, um für die abgegebenen Lettern neue zu erhalten, und in dieser Zeit senkt sich der Formenwähler nieder und wird für den nächsten Arbeitsgang von neuem eingestellt. Diejenigen Formen, welche ihre Lettern abgegeben hatten, empfangen jetzt neues Letternmetall und bilden also Ersatzlettern. Aber diejenigen, welche durch den Formenwähler daran verhindert worden sind, ihre Lettern abzugeben, sind noch voll und können daher kein Metall aufnehmen. Soweit die Wirkung der Pumpe und der Gußformen selbst in Frage kommt, verläuft also die Auswahl der Lettern, die zu ersetzen sind, ganz selbsttätig und beschränkt sich nur darauf, daß der Abwärtshub der Pumpe kraftschlüssig stattfindet, und die ganze Aufgabe ist darauf zurückgeführt, bei jedem Hub des Formenrahmens eben nur diejenigen Lettern an das Setzwerk abzugeben, welche verbraucht worden sind.
An und für sich ist dieses Verfahren bereits bekannt. Die Erfindung betrifft aber neue und besondere Einrichtungen zur Ausführung der so gekennzeichneten Aufgabe.
Der Formenrahmen besteht aus einer Anzahl von Stäben oder Leisten 12, deren Verbindung miteinander und mit den zugehörigen Bewegungsvorrichtungen in den Fig. 2, 20 und 26 in größerem Maßstabe verdeutlicht ist. In Fig. 2 erscheinen die Stäbe 12 in der Ansicht von oben gesehen. Die Räume, welche zwischen ihnen frei bleiben, sind durch die kleinen Leisten 13 von L-förmigem Querschnitt (Fig. 6) in eine Anzahl von Kammern geteilt, und jede von diesen Kammern ist dazu bestimmt, eine Form aufzunehmen. In Fig. 20 ist ein senkrechter Schnitt durch eine von den Leisten 12 hindurchgeführt, und die Kammern sind dadurch freigelegt, und man sieht die einzelnen Formen darin stehen, auf deren Einrichtung im einzelnen im weiteren eingegangen werden wird. Man erkennt aber weiter in Fig. 20, daß die Enden der Leisten 12 in Wangen 14 eingesetzt sind, welche sie in ihrer gegenseitigen Lage unverrückbar festhalten. Die Wangen 14 ihrerseits sind verschiebbar in einem zweiten Paar Wangen 15 gelagert, und diese ruhen auf einem System von Rollen 16, die in einer Gleitbahn 17 hin- und herrollen können und so dem ganzen Rahmen eine möglichst reibungsfreie Bewegung gestatten. In Fig. 26 erscheint er in einer Seitenansicht von rechts nach Fig. 20. Die äußere Wange 15 ist dem Beschauer zugekehrt, und die Rollen, auf denen sie ruht, erscheinen von einem Ende aus gesehen, und man erkennt hier, daß sie in einer Längsleiste gelagert sind, welche sie verhindert, sich voneinander zu entfernen oder sonst in Unordnung zu geraten. An den Wangen 1.5 ist beiderseits je ein Glied 18 angelenkt, und dadurch ist der Rahmen mit den Enden des Hebels 19 verbunden, dessen unteres Ende auf einer Welle 20 gelagert ist, wie man in Fig. ι sieht. Am unteren Ende vereinigen sich die beiden Hebel 19 zu einem Joch, das mit zwei Hebeln 21 und 22 ausgestattet ist, uo von denen der eine, 21, auf dem Umfange der Hubscheibe 23 und der andere auf dem Umfange der Hubscheibe 24 schleift (s. Fig. 1). Wenn die Scheiben sich drehen, verleihen sie dem Joch 19 eine wippende Bewegung, und diese wird durch Vermittelung der Glieder 18 dem Formenrahmen mitgeteilt, so daß er in der gehörigen Zeitfolge zwischen der Pumpe und dem Letternspeicher 11 hin- und hergeführt wird. Um indessen die Genauigkeit seiner Einstellung über den Öffnungen 8 und den zeitlichen Zusammenhang mit den Be-
wegungen der übrigen Teile zu sichern, ist noch der Winkelhebel 25 (Fig. 1 und 26) vorgesehen, dessen einer Schenkel in eine entsprechende Ausfräsung in einem Mitnehmer 26 eingreift (s. auch Fig. 11) und dessen anderer Schenkel in die Bahn des auf- und abgleitenden Formenwählers 10 hineinragt, auf dessen Einrichtung weiter unten eingegangen werden wird.
Die einzelne Gußform ist in Fig. 9 abgebildet. Sie besteht aus zwei Leisten 27 und 28, von denen die eine schmaler ist als die andere und die zusammen einen einspringenden Winkel bilden. In diesem Winkel ist in ungefähr halber Höhe die Matrize 29 eingesetzt. Auf der Leiste 28 ist außerdem eine Nase 30 angebracht, im vorliegenden Fall ein Schraubenkopf. Endlich sind die oberen Enden beider Leisten zu einem Haken 31 ausgebildet, welcher dazu dient, die Form von der fertig gegossenen Letter abzuziehen, wenn sie der Formenrahmen über den Letternspeicher gebracht hat. Eine solche Form steckt in jeder Kammer des Formenrahmens und füllt sie vollständig aus, bis auf den Hohlraum, welcher durch den einspringenden Winkel zwischen den beiden Leisten 27 und 28 gebildet ist. Ein solcher Raum befindet sich sowohl oberhalb wie unterhalb der Matrize. Der Raum oberhalb der Matrize nimmt einen Fühler auf, welcher zum Auswählen derjenigen Formen dient, die abgegossen werden sollen, wie weiter unten des näheren gezeigt werden wird. Der Raum unterhalb der Matrize ist die eigentliche Gußform.
In die Leisten 12 ist ferner noch für jede Form eine Nut 32 eingestoßen (s. Fig. 2), und diese Nut nimmt einen Haken 33 auf, dessen Gestalt in Fig. 10 schaubildlich dargestellt ist. Die Lage dieses Hakens in dem Formenrahmen ist ferner aus Fig. 3 zu ersehen. Sein unteres Ende ist mit einer Kurvennut 34 versehen, in welche der Rand einer kleinen Scheibe 35 (Fig. 3 bis 8) eingreift, die einen Stößer 36 trägt. Endlich ist ein zweiter Haken 37 etwa in halber Höhe an dem Haken 32 angelenkt, dessen Kopf sich in einer zweiten Kurvennut 41 bewegt, die in dem benachbarten L-Stück 13 ausgearbeitet ist. An den festen Leisten ist außerdem noch das Stück 38 unbeweglich befestigt, welches den gekerbten Teil des Letternkörpers zu bilden hat und gleichzeitig dem Stößer 36 als Führung dient.
Die Wirkung dieser Einrichtung ist folgende:
Wenn die Letter gegossen und der Formenrahmen über den Letternspeicher geführt worden ist, wird der hakenförmige Kopf der Formen von entsprechenden Haken (Fig. 18 und 20) erfaßt und die Formen werden in die Höhe gezogen. Die Letter kann dieser Bewegung nicht folgen, weil sie durch die Vorsprünge an ihrem Körper gehalten wird. Bei dem Aufwärtshub der Form geht der Vorsprung 30 frei an dem Kopf des Hakens 37 vorbei, weil dieser die in Fig. 7 punktiert gezeichnete Lage einnimmt. Beim weiteren Aufwärtsgang der Form legt sich der Vorsprung 30 gegen den Haken 37 und nimmt das Stück 33 mit. Das Scheibchen 35 bewegt sich dabei zunächst noch in dem geraden Teil der Kurvennut 34, bis die Form vollständig von der Letter abgestreift worden ist. Alsdann wird es von dem schrägen Teil der Kurvennut vorwärts gedrängt, und der zugehörige Stift 36 stößt die Letter von dem Kegelstück 38 los. In der gegenüberliegenden Wand der' betreffenden Leiste 12 ist eine Aussparung vorgesehen, und darin ist eine schaufeiförmige Führung gelagert. Sie erscheint in den Fig. 3 bis 5 im Längsschnitt und ist mit 39 bezeichnet. Sie besteht aus einem geraden glatten Mittelstück und zwei vorspringenden Flanschen, deren Abstand voneinander so bemessen ist, daß sie die Letter eben lose umfassen können. Durch eine dahinter liegende Blattfeder 40 wird sie beständig vorwärts gedrängt. Wenn aber die Form zum Zweck eines Gusses in den Formenrahmen herabgesenkt worden ist, wird sie in ihre Aussparung zurückgedrängt. Dies ist die Lage, welche in den Fig. 3 und 5 erscheint. Fig. 4 zeigt die Stellung, welche ,95 von den verschiedenen Teilen eingenommen wird, wenn die Form das Ende ihres Aufwärtshubes erreicht hat. Die Nase 30 ist gegen den Kopf des Hakens 33 angestoßen und hat ihn mitgenommen. Die Schaufel 39 ist in den unter der Form freigewordenen Raum vorgetreten, bereit, die Letter in Empfang zu nehmen, und der Stößer 36 ist von der Kurve 34 im unteren Ende des Hakens 33 vorgeschoben worden und hat die Letter von dem Kegelstück 38 abgelöst und sie in die Schaufel 39 hineingedrückt. Außerdem ist aber der Haken 37 durch die Kurve 41 in die senkrechte Lage übergeführt worden (Fig. 7 und 8). Indem nun die Form sich wieder senkt, stößt die Nase 30 auf den Kopf des Hakens 37 und drückt durch seine Vermittelung den Haken 33 wieder in seine Ursprungslage herab, wobei der Haken 37 wieder zur Seite geführt und der Stößer 36 zurückgezogen wird. In diesem Zeitpunkt ist auch der Fuß der Form so weit herabgesunken, daß die Schaufel 39 dadurch verhindert wird, beim Rückgang des Stößers die Letter ihm nachzudrücken. Sie bleibt unbeweglich stehen und weicht sogar zurück, indem die Form ihren Abwärtshub fortsetzt,
und die Letter ist also' vollständig freigegeben und fällt in den unter der Form bereitstehenden Speicherkanal hinein.
Durch die Druckplatte 42 (Fig. 1 und 3) werden die Gußformen unmittelbar vor dem Einspritzen des Metalles auf die Pumpen-Öffnungen 8 niedergedrückt. Die Einrichtung der Platte ist in den Fig. 11 bis 14 gesondert dargestellt. Fig. .12 ist eine Ansicht von oben, Fig. 13 ein Schnitt nach der gebrochenen Linie 13-13 und Fig. 14 ein Schnitt nach der gebrochenen Linie 14-14 in Fig. 12. Die Druckplatte 42 ist mit zwei Fortsätzen 43 (Fig. 12) ausgestattet, welche auf Federn 44 in dem festen Rahmenteil 45 ruhen (Fig. 14 und 1). An der gegenüberliegenden Langseite wird die Druckplatte 42 durch die Stange 46 (Fig. 1) getragen, welche senkrecht durch die Maschine herabreicht und unten an dem einen Kopf eines Winkelhebels angelenkt ist, der vermittels einer Hubscheibe so bewegt wird, daß die Druckplatte 42 in dem Augenblick, in dem das Letternmetall in die Gußformen eingespritzt werden soll, kurz und kräftig niedergezogen wird. Die Druckplatte 42 ruht außerdem auf federnden Stiften 47 (Fig. 14), die sich ihrerseits auf die Oberfläche des Formenrahmens stützen, welcher darunter hin- und hergleitet. Die hakenförmigen Köpfe der Gußformen selbst treten aber über die Oberfläche des Formenrahmens heraus, und die Länge der Stifte 47 ist so abgemessen, daß die Köpfe für gewöhnlich frei unter der Druckplatte 42 durchgleiten können. Auf der Unterseite der Druckplatte ist eine zweite Platte 48 angebracht (Fig. 13), deren Oberseite sowohl nach vorn wie nach hinten etwas keilförmig abgedacht ist. Die Scheitellinie der beiden Abdachungen ruht auf einer Walze 49, welche in eine Nut 50 im Innern der Druckplatte 42 eingebettet ist. Nut und Walze erscheinen besonders deutlich in Fig. V Durch zwei Schrauben 51 (Fig. 12 und 14) ist die Platte 48 gehalten, aber die Löcher, durch . welche diese Schrauben hindurchgehen, sind in der Richtung der Bewegung des Formenrahmens etwas erweitert, so daß die Platte 48 ein wenig Spiel hat. Eine Feder 52 (Fig. 13) drängt deren hintere Seite von der Platte 42 ab, und eine Blattfeder 53 (Fig. 12) drückt sie gleichzeitig nach hinten. Um ferner die Lage der Walze 49 zu sichern, ist noch eine Feder- 54 vorgesehen, welche sie gegen die eine Seite der Nut 50 andrückt.
Während der Formenrahmen nach hinten, d. h. gegen den Gießkessel geführt wird, heben die Stifte 47 die Druckplatte samt der Platte 48 so hoch, daß die Köpfe der Gußformen frei unter der Platte 48 hingleiten können. Unmittelbar vor dem Guß aber wird die Platte 42 niedergezogen. Da die Lappen 43 federnd gelagert sind, so nimmt dabei die Druckplatte 42 eine etwas geneigte Lage ein, aber die Platte 48 braucht ihr nicht zu folgen, sondern schmiegt sich genau den Köpfen der Formen an und drückt diese auf die Gießöffnungen nieder. Nachdem das Metall in die Formen eingespritzt worden ist, bleibt dieser Zustand noch eine kurze Zeit bestehen, und zwar mindestens so lange, bis der Formenrahmen seinen Vorwärtshub begonnen und so weit ausgeführt hat, daß die Formen die Gießöffnungen 8 verlassen haben. Dadurch werden die Angüsse abgeschert.
Der Formenwähler (Fig. 15 bis 28) besteht aus einem Rahmen, der eine Anzahl Haken und eine entsprechende Anzahl Fühler trägt. Sowohl Haken wie Fühler sind schachbrettartig angeordnet und entsprechen in ihrer gegenseitigen Lage der Anordnung der Formen einerseits und der Letternkanäle im Speicher andererseits.
Der Formenwähler 27 ist genau über dem Letternspeicher 11 angeordnet und führt eine schwingende Bewegung in senkrechter Richtung aus. Seinen Abwärtshub vollzieht er in der Zeit, in welcher der Formenrahmen sich über den Gießöffnungen befindet und daher den Raum unmittelbar über dem Letternspeicher freigibt. Dabei werden die Fühler 55 in die einzelnen Kanäle des Letternspeichers eingesenkt (Fig. 17). Ist eine Letter dem betreffenden Kanal entnommen worden, so. ist sein oberes Ende leer, der Fühler trifft auf keinen Widerstand und kann daher auch keine Veränderung im Formenwähler hervorbringen. Ist aber der Kanal noch voll, so schiebt sich der Fühler 55 in den ■ Formenwähler hinauf und bringt dadurch den zugehörigen Haken 56 in eine Lage, in welcher er nicht imstande ist, den entsprechen Haken 31 am Kopf der zugehörigen Gußförm zu fassen. Jetzt zieht sich der Formenwähler in seine höchste Lage zurück und gibt den Raum über dem Letternspeicher frei, über dem sich jetzt der Formenrahmen einstellt. Dann senkt er sich zum zweiten Mal; alle diejenigen Haken 56, welche nicht gesperrt worden sind, fassen die ent- no sprechenden Haken 31 an den Köpfen der Gußformen und streifen sie von den eben gegossenen Lettern ab und lassen diese in die betreffenden Letternkanäle des Speichers II hinabfallen, wie dies weiter oben beschrieben worden ist. Diejenigen Haken 56 aber, die gesperrt worden sind, können die Haken 31 der zugehörigen Gußformen nicht fassen. Diese bleiben über den Lettern stecken und wandern gefüllt zur Pumpe zurück, so daß iao sie nicht in der Lage sind, neues Metall aufzunehmen.
Der Formenwähler ίο ist zwischen zwei Schienen eingespannt, die in entsprechenden Führungen im Rahmen der Maschine auf- und abwärts gleiten können. Er wird in der üblichen Weise durch entsprechende Lenker und Hubscheiben bewegt, die nicht besonders beschrieben werden.
Der Formenwähler selbst besteht ebenso wie der Formenrahmen aus einer Anzahl von
ίο Leisten, welche durch entsprechende Wangen zu einem Rahmen vereinigt sind. In Fig. 15 ist die Einrichtung von oben gesehen dargestellt. Fig. 17 zeigt einen senkrechten Schnitt, und Fig. 16 ist ein Schnitt nach der Linie 16-16 in Fig. 17. In Fig. 17 erkennt man, daß die Leisten 57, welche den Rahmen bilden, nicht wie beim Formenrahmen die ganze Höhe einnehmen, sondern statt dessen nur eine Decke und einen Boden bilden, während die Mitte freigelassen bleibt. In den Leisten
57 sind weitere, ungefähr quadratische Einschnitte 58 und engere, längliche Einschnitte 59 vorgesehen. Außerdem hat jede Öffnung
58 in der Deckplatte eine Erweiterung 60. In jeder Öffnung 58 steckt lose ein Haken 56
und in jeder Öffnung 59 ein Fühler 55. Diese beiden Teile sind, in den Fig. 23, 24 und 25 besonders herausgezeichnet. Der Fühler 55 ist an seinem unteren Ende 61 etwas schmaler gehalten als am oberen Teile, damit er frei in die Letternkanäle des Speichers hineintasten kann. Außerdem ist er nahe an seinem Kopf mit einem oben und unten in gleichem Sinne abgeschrägten Vorsprung 62 versehen.
Der Haken 56 trägt zunächst am unteren Ende einen hakenförmigen Kopf 63, welcher geeignet gestaltet ist, um in den Haken 31 am Kopf der Form einzugreifen. Am oberen Ende ist eine Nase 64 mit einer schrägen Auflauffläche angebracht. Auf der einen Seite ist ferner eine Ausfräsung 65 hergestellt, welche dazu bestimmt ist, den Vorsprung 62 des Fühlers aufzunehmen, und welche zwei schräge Leitflächen 66 und 67 besitzt, die dazu bestimmt sind, mit den Abschrägungen der Nase 62 des Fühlers zusammenzuwirken. An der in der Darstellung nach Fig. 23 dem Beschauer abgekehrten und in der Darstellung nach Fig. 25 dem Beschauer zugekehrten Seite ist außerdem noch eine in der Längsrichtung des Hakens verlaufende Rippe 68 vorgesehen, welche dazu bestimmt ist, den Haken in dem Einschnitt 60 zu führen. Endlich ist auf der Rückseite des Hakens eine Feder 69 angebracht, welche sich gegen einen Stift 70 stützt (Fig. 17 und 18).
Unmittelbar über den Leisten 57, welche
den Boden des Formenwählers bilden, liegt eine der Anzahl der Leisten entsprechende Anzahl von beweglichen Leisten 71, von denen jede an dem einen Ende eine Rolle 72 trägt. Die Gestalt dieser Leisten ist aus Fig. 29 und ihre Lage im Rahmen des Formenwählers aus den Fig. 17 und 18 zu ersehen. Die Haken 56 ragen durch die Einschnitte 73 in diesen beweglichen Leisten hindurch, und da sie sämtlich durch ihre Federn 69 nach einer Seite hin gedrängt werden, drängen sie auch die Leisten 71 nach derselben Seite, bis sie in den Öffnungen der unteren Leisten 58 ein Widerlager finden. Wird aber umgekehrt die bewegliche Leiste 71 zurückgedrückt, so müssen ihr sämtliche Haken 56 folgen, indem ihre Federn 69 entsprechend nachgeben. Diese Bewegung ist erforderlich, um das Fassen und Loslassen der Hakenköpfe 31 auszuführen. Sie wird durch eine teilweise weggeschnittene Walze 74 bewirkt, welche im Rahmen des . Forrnen-Wählers gelagert ist. Ist der volle Teil der Walze 74 den Rollen 72 der beweglichen Leisten 71 zugekehrt, so sind sie zurückgedrängt, und die Haken 56 geben die Haken 31 der Formen frei. Diese Stellung ist in Fig. 20 dargestellt. Ist dagegen der weggeschnittene Teil der Walze 74 den Rollen 72 zugekehrt, so drücken die Federn 69 sämtliche Haken 56 und mit ihnen die Leisten 71 vorwärts und sind so in der Lage, die Haken 31 an den Köpfen der Gußformen zu fassen. Diese Stellung ist in Fig. 18 gezeichnet.
Das Zusammenwirken dieser Teile geht folgendermaßen vonstatten. Es werde von dem Zeitpunkt ausgegangen, in welchem sich die Gußformen über den Pumpenöffnungen befinden, so daß der Raum zwischen dem Formenwähler und dem Speicher frei ist. Sämtliche Haken 56 befinden sich in der Ruhelage, d. h. in derjenigen Stellung, welche der erste und dritte Haken, von links gezählt in Fig. 17, einnimmt. Die Federn 69 sind in dieser Lage zusammengedrückt und haben das Bestreben, den zugehörigen Haken
56 zu heben, indem sie die untere schräge Fläche des Kopfes 64 auf die abgerundete Kante der Öffnung 58 in den oberen Leisten
57 auflaufen lassen. Diese Bewegung der Haken 56 ist aber gesperrt, weil die Rippe 68 ihnen erst dann eine Aufwärtsbewegung gestattet, wenn sie mit dem Einschnitt 60 in den Leisten 57 zur Deckung kommt. Mit anderen Worten, um den Haken 56 die Aufwärtsbewegung zu gestatten, müssen ' erst ihre oberen Enden ein Stück nach links in den Fig. 17 und 18, nach unten in den Fig. 15 und 16 gedrückt werden. Diese Bewegung vermögen die Federn 69 nicht zu veranlassen, weil sie zu tief angreifen. Sie wird erst durch das Auflaufen der Keilflächen der Nasen 62 der Fühler 55 auf die entsprechenden Keilflächen 66 der Ausfräsung 65 in den
Haken 56 ausgeführt. In der Ruhelage befindet sich die Nase 62 der Fühler in der Ausfräsung 65. Die breite Seite des Fühlers liegt fest gegen die in Fig. 15 obere flache Seite der Öffnung 59 an, und der Fühler selbst nimmt seine tiefste Lage ein, wobei sein unteres Ende frei aus dem Formenwähler heraushängt, wie dies an den genannten Beispielen in Fig. 17 ebenfalls dargestellt ist.
Jetzt senkt sich der Formenwähler herab, und die unteren Enden der Fühler treten in die zugehörigen Letternkanäle des Speichers 11 ein. Die oberen Enden der Kanäle sind leer, wenn beim Setzen dem betreffenden Kanal eine Letter entnommen worden ist, siehe Kanal 1 und 3 von links gezählt. Der Fühler 55 trifft also hier auf keinen Widerstand und bringt daher auch keine Veränderung hervor, der zugehörige Haken 56 verharrt in seiner Ruhelage. Ist aber aus dem Kanal seit dem letzten Guß keine Letter entnommen worden, so ist er noch voll, siehe den vierten Kanal von links in Fig. 17. Der Fühler stößt also auf den Kopf der obersten Letter und wird in bezug auf den Formenwähler in die Höhe gedrängt. Die obere Keilfläche der Nase 62 (Fig. 24) läuft auf die obere Keilfläche 66 der Ausfräsung 65 (Fig. 23) auf und drängt den Kopf des Hakens 56 nach links in Fig. 17 (nach unten in Fig. 15). Dadurch kommt die Rippe 68 mit dem Ausschnitt 60 zur Deckung, und die untere Keilfläche des Kopfes 64 läuft auf die Kante der Öffnung 58 auf, und der Haken wird dadurch in die Höhe gedrängt. Diese Bewegung wird schon am Anfang der Aufwärtsbewegung der Fühler vollendet, wie dies an dem Beispiel des zweiten Hakens von links in den Fig. 17 und 18 dargestellt ist. Ist der zugehörige Letternkanal ganz voll, so wird der betreffende Fühler noch weiter gehoben, und die Nase 62 tritt ganz aus der Ausfräsung 65 heraus, aber der Haken 56 kann darum doch nicht freiwillig in seine Ruhelage zurückkehren, weil der Druck der Feder 69 genügt, um ihn gegen die Seite der Öffnung 58 gedrückt zu halten.
Jetzt sind also sämtliche Haken 56 für die Bedienung der Gußformen vorbereitet und der Formenwähler hebt sich gerade so weit, daß . der Formenrahmen frei unter ihm durchgleiten kann. Inzwischen ist der Guß in den vorher eingestellten Formen ausgeführt worden und der Formenrahmen wird über den Speicher und somit unter den Formenwähler geführt. Nun senkt sich der Formenwähler. Dabei können die unteren Enden der herabhängenden Fühler in die Räume 31* der Gußformen (Fig. 9) eintreten, welche über den Matrizen frei geblieben sind. Die Walze 74 (Fig. 17 bis 19) erhält jetzt eine solche Stellung, daß sie ihre ausgefräste Seite den Rollen 72 zukehrt. Die beweglichen Leisten 71 können somit dem gemeinsamen Druck der Federn 69 nachgeben und gestatten den unteren Enden der Haken 56 nach links (in den Fig. 17 und 18) vorzurücken. Indem sich also der Formenwähler senkt, laufen die schrägen Flächen an der Unterseite der hakenförmigen Köpfe 63 der Haken 56 auf die schrägen Flächen auf der Oberseite der hakenförmigen Köpfe 31 der Gußformen auf, und wenn die Haken 56 tief genug gesenkt worden sind, schnappen sie unter dem Druck ihrer Federn 69 unter die Haken 31. Diejenigen Haken 56 aber, welche vorher durch Vermittelung der Fühler 55 gesperrt worden sind, also in den Fig. 17 und 18 der zweite und vierte von links, befinden sich in einer Lage, in welcher die Abwärtsbewegung des Formenwählers nicht ausreicht, um sie mit den Haken 31 zum Eingriff zu bringen. Indem sich nunmehr der Formenwähler wieder hebt, streifen also nur diejenigen Haken 56, welche sich über leeren Letternkanälen des Speichers befunden haben, die zugehörigen Gußformen von den zuletzt gegossenen Lettern ab und veranlassen dadurch die betreffenden Lettern, in die zugehörigen Kanäle des Speichers herabzufallen. Diejenigen Haken 56 aber, welche sich über noch gefüllten Kanälen befunden haben, lassen die zugehörigen Gußformen über den betreffenden Lettern, und diese Formen wandern also noch gefüllt wieder über die Pumpe zurück und können daher bei dem nächsten Guß kein Metall aufnehmen.
Die nächste Bewegung ist eine Senkung des Formenwählers auf den Letternspeicher, durch welche die Gußformen, wieder in ihre Arbeitslage hinuntergedrückt werden, und dann folgt eine Drehung der Walze 74 derart, daß sie den Rollen 72 wieder ihre volle Seite zukehrt. Dadurch werden die Leisten 71 wieder zurückgedrängt und nehmen die unteren Enden der Haken 56 mit, so daß diese die Haken 31 freigeben.
Endlich hebt sich der Formenwähler von neuem. Die Walze 74 wird wieder zurückgedreht, und der Aufwärtshub des Formenwählers wird jetzt so weit fortgesetzt,. daß die oberen Enden der Fühler 55 gegen die Decke der Kappe 75 (Fig. 1) anstoßen. Dadurch werden sämtliche Fühler wieder in ihre Anfangslage heruntergedrückt, und dabei läuft die untere Keilfläche der Nasen 62 auf die untere Keilfläche 67 der Ausfräsung 65 der Haken 56 auf und drückt diese wieder in ihre Anfangslage zurück. Die Köpfe der Haken stoßen ebenfalls gegen die Decke der Kappe 75 an, sie werden also niedergedrückt
und durch die Rippe 68 von neuem gesperrt. Somit kann der geschilderte Kreislauf von neuem beginnen.
Es bleibt die Einrichtung zu besprechen, mit deren Hilfe die erforderlichen Drehungen der Walze 74 ausgeführt werden. Zu diesem Zweck ist am rechten Ende der Walze (Fig. 15) ein eigentümlich gestaltetes Sperrad 76 aufgesetzt (siehe auch die Fig. 21, 22 und 29).
Durch eine darunter angebrachte Blattfeder T] wird das Sperrad 76 von dem Rahmen des Formenwählers abgedrängt, und durch eine an dem entgegengesetzten Ende der Walze 74 aufgesetzte Scheibe 78 (Fig. 16) wird sie in ihrer Lage festgehalten. An der Kappe 75 ist ferner ein Haken 79 angelenkt (Fig. 21), welcher durch eine kleine Schraubenfeder in der dargestellten Ansicht beständig nach links gedruckt wird.
Fig. 29 stellt zu verschiedenen Zeitpunkten die Bewegung dar:
Stellung 1: Der Haken 79 ist durch den rechten unten abgeschrägten Rand der Blattfeder T7 zur Seite gedrängt worden,. so daß er das Sperrad 76 frei an sich vorübergehen läßt. Der Formenwähler senkt sich, um die einzelnen Haken 56 für die Bedienung der Gußformen vorzubereiten, und gelangt in die Stellung 2: Sobald die Blattfeder T7 so tief hinuntergegangen ist, daß der Haken 79 darüber hingleiten kann, schnappt er in die Bahn des Sperrades 76 vor, und bei seinem ■ Aufwärtshube stößt es gegen ihn und wird in die punktiert gezeichnete Lage gedreht.
Jetzt ist also die ausgefräste Seite der Walze 74 den Rollen 72 zugekehrt, die Haken 56 sind aber freigegeben. Nunmehr senkt sich der Formenwähler, um die Formen zu fassen. Da das Sperrad 76 in der Lage, in die es gedreht worden ist, die Blattfeder T7 niederdrückt, geht diese frei unter dem Haken 79 hindurch, und .dieser faßt die obere Nase des Sperrades und dreht dieses bis in die
Stellung 3, in welcher die volle Seite der Walze 74 eben noch nicht die Rollen 72 berührt. Der Formenwähler hebt sich, um die Gußformen von den Lettern abzustreifen, bis in die
Stellung 4. Indem er sich dann wieder senkt, um die Formen wieder in ihre Arbeitslage niederzudrücken, trifft die untere Nase des Sperrades auf den Haken 79, und es wird also jetzt in die
Stellung 5 gedreht, in welcher nunmehr die volle Seite der Walze 74 den Rollen 72 zugekehrt ist. Dadurch werden also die Haken 31 der Gußformen freigegeben, und nunmehr erhebt sich der Formenwähler bis zur
Stellung 6, seiner höchsten Lage, um die Fühler 55 und die Haken 56 wieder in ihre Anfangslage zurückzubringen, und der geschilderte Kreislauf kann von neuem beginnen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Letternersatzwerk für Setzmaschinen, bei welchem immer nur diejenigen Lettern selbsttätig ersetzt werden, welche von dem Setzwerk verbraucht, worden sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gußformenrahmen über einer Metallpumpe und über dem Letternspeicher des Setzwerkes hin und her bewegt wird und daß in den Zeiten, in denen er sich über der Pumpe befindet, ein Formen wähler auf den Letternspeicher niedergesenkt wird, welcher aus einer der Anzahl von Gußformen gleichen Anzahl von Vorrichtungen besteht, die bestimmt und geeignet sind, die Lettern aus ihren Gußformen zu befreien, und beim Niedersenken über dem Letternspeicher unwirksam gemacht werden, wenn sie auf solche Letternkanäle des Speichers treffen, die noch mit Lettern gefüllt sind.
2. Ausführungsform des Letternersatzwerkes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gußformen beweglich in einem Rahmen angeordnet sind und daß jede Form am oberen Ende mit einem Haken versehen ist, welcher von einem ähnlichen Haken im Formenwähler in eine solche Stellung gebracht wird, daß er die zugehörige Form nicht fassen kann.
3. Ausführungsform des Formenwählers nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haken (56) mit einem Fühler (55) versehen ist, welcher sich beim Niedergang in den zugehörigen Kanal des Letternspeichers (11) einsenkt und keine Veränderung an der Stellung des Hakens (56) hervorbringt, wenn das, obere Ende des Kanals leer ist, aber den Haken (56) in die wirkungslose Sperrstellung bringt, wenn der Kanal noch voll ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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