DE171471C - - Google Patents
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- DE171471C DE171471C DENDAT171471D DE171471DA DE171471C DE 171471 C DE171471 C DE 171471C DE NDAT171471 D DENDAT171471 D DE NDAT171471D DE 171471D A DE171471D A DE 171471DA DE 171471 C DE171471 C DE 171471C
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- horse
- animal
- harness
- car
- stubborn
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Links
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 claims description 13
- 210000002239 ischium bone Anatomy 0.000 claims 1
- 241000283086 Equidae Species 0.000 description 2
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K15/00—Devices for taming animals, e.g. nose-rings or hobbles; Devices for overturning animals in general; Training or exercising equipment; Covering boxes
- A01K15/003—Nose-rings; Fastening tools therefor; Catching or driving equipment
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- te nun ~
KLASSE 45 h. GRUPPE
EMIL HEMETER in GENTHIN.
Vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Verladen von widerspenstigen
Tieren in Eisenbahnwagen, bei denen dem Tiere ein Geschirr umgelegt wird, welches
den Hinterteil des Tieres umspannt und an dem es in den Wagen gezogen wird, worauf
dann das Geschirr im Wagen von dem Tiere abgenommen wird.
Zweck vorliegender .Erfindung ist es, bei
ίο Benutzung solcher Geschirre zu verhindern,
daß störrige Pferde sich setzen und dann ihrer Vorwärtsbewegung nahezu unüberwindliche
Schwierigkeiten entgegensetzen, und außerdem die Beförderung des Tieres in den
Wagen so auszuführen, daß hierbei das Geschirr selbsttätig von dem Rücken des Tieres
abgestreift wird, so daß es bereits einem anderen Tiere aufgelegt werden kann, während
das erste in den Wagen hinein und an seinen Platz geführt wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist diese neue Vorrichtung in ihrer Anwendung beispielsweise
dargestellt, wobei die seitlich des Pferdes stehenden Leute nur durch ihre beiden
Hände angedeutet sind. Das Geschirr α wird lose auf den Hinterteil des Tieres so gelegt,
das der letzteren umspannende Riemen b kurz unter dem Sitzbeinknochen anliegt, nicht aber
bis zum Sprunggelenk hinabreicht. Diese richtige Lage wird in bekannter Weise durch
in der Zeichnung angedeutete Stellvorrichtungen für den Rückenriemen gesichert. Der
den Hinterteil umspannende Riemen b ist möglichst kurz gehalten und endet in Karabinerhaken
c o. dgl., an welche die Zugseile d der Seilrollen e angeschlossen sind, während
diese Rollen ihrerseits durch Ketten/ seitlich der Türöffnung im Wageninnern befestigt
sind.
Das Tier, hier ein Pferd, wird von einem Manne am Kopf geführt, während an den
freien Enden der Seile d je ein Mann oder mehrere ziehen. Diese Leute können so weit
seitlich vom Pferde stehen, da das Zugseil über eine Rolle läuft, daß sie von dem zur
Seite drängenden Pferde nicht verletzt und auch in ihrer Arbeit nicht behindert werden.
Sie können also rasch und kräftig die Seile d zurückziehen und damit das Pferd in den
Wagen hineinschieben. Es mag hinten ausschlagen so viel es will, es muß vorwärts,
und da hierbei die -Hinterbeine nicht unter dem Körper fortgezogen werden, auch kein
Druck auf die Sprunggelenke ausgeübt wird, der das Pferd zum Einknicken der Hinterbeine
und dann zum Niedersetzen reizt, so geht das Pferd vorwärts.
Es geht aber nicht allein vorwärts, sondern es geht auch ganz allein aus dem Geschirr
hinaus, denn da sich der Abstand zwischen den Seilkloben e und dem Hinterriemen b
immer mehr und mehr verkürzt, so wird das Pferd vorn immer freier. Ist dann der
Hinterriemen b bis an die Seilrollen e herangezogen, so steht das Tier bereits mit dem
Vorderkörper im Wagen und nur sein Hinterteil ragt noch heraus. Ist aber ein Pferd erst mit dem Vorderteil im Wagen, so
folgt auch das störrigste Pferd der Führung des am Kopfe haltenden Mannes. Geschieht
dies, so gleitet das Geschirr einfach vom Rücken des Pferdes ab und braucht
nicht erst im Wagen abgenommen zu werden, was für das schnelle Einladen einer großen
Anzahl von Pferden (Truppentransport) von wesentlicher Bedeutung ist, denn während
der das Pferd führende Mann das Pferd an
ίο seinen Platz führt, können die anderen Leute
das abgestreifte Geschirr bereits einem anderen Pferde auflegen.
Ein weiterer Vorteil der neuen Vorrichtung besteht noch darin, daß das Pferd genau
in die Türöffnung hineingeschoben wird und es trotz aller Seitensprünge die Türöffnung
nicht verfehlen kann, denn die Ketten/ weisen ihm die einzig mögliche Bahn an.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Verladen widerspenstiger Tiere in Eisenbahnwagen mit Hilfe eines den Hinterteil des Tieres umspannenden Geschirres, dadurch gekennzeichnet, daß der Umlauf riemen (b) des Geschirres dicht unter dem Sitzbein angreift und durch Zugseile (d) mit seitlich der Türöffnung befestigten Seilrollen (e) so verbunden ist, daß das Tier das Geschirr beim Beschreiten des Wagens abstreift.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE171471C true DE171471C (de) |
Family
ID=436436
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT171471D Active DE171471C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE171471C (de) |
-
0
- DE DENDAT171471D patent/DE171471C/de active Active
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