DE1710427B - Am Schaftstab von Webschäften feststellbares Führungsstück - Google Patents
Am Schaftstab von Webschäften feststellbares FührungsstückInfo
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Description
2. Führungsstück nach Anspruch 1, dadurch ge- 20 stäbe sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. So
kennzeichnet, daß die Halteteile (15, 16) sich nur über einen Teil der Breite der Führungsplatten (5,
6) erstrecken und die übrigen Teile der unteren Ränder der Führungsplatten (5, 6) in einem stumpbesteht
eine verbreitete Art von Schaftführungen aus einer Platte. z.B. aus Holz, deren Dicke annähernd
derjenigen der Seitenstützen entspricht. Diese Platten werden mit einer Aussparung, die ungefähr dem
fen Winkel zu den letzteren abgebogen sind, so 25 Querschnitt des Schaftstabes entspricht, rittlings auf
daß abstehende, von Hand faßbare Griffe (17, 18)
vorhanden sind.
3. Führungsstück nach Anspruch 1, bei welchem die Breite des Feststellers im wesentlichen
gleich dem Abstand der Führungsplatten ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Feststeller (11, 24)
aus einem lösbar angeordneten Federband (11, 26 bis 28) besteht, das an seiner dem Schaftstab (1)
zugekehrten Seite einen Gleitschutz (19, 25) trägt.
4. Führungsstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Federband (11) um drei die
Führungsplatten (5,6) miteinander verbindende Distanzbolzen (7, 8, 9) gelegt ist.
Die Erfindung betrifft ein am Schaftstab von Webeschäften feststellbares Führungsstück, das von
außen auf den Schaftstab aufsteckbar ist und zwei im Abstand voneinander und parallel zueinander verlaufende
Führungsplatten aufweist, die über die äußere Schaftkante hinaus verlängert und in ihrem außerhalb
des Schaftstabes befindlichen Teil miteinander verbunden sind, während im Zwischenraum zwischen den
diesen aufgesteckt und mit ihm verleimt. Diese Ausführung erfüllt beide Aufgaben, die an eine Führung
gestellt werden können. Erstens entspricht ihre Dicke im Bereiche des Schaftstabes annähernd derjenigen
der Seitenstütze, die in der Regel der Geschirrteilung entspricht Daher wird vermieden, daß gegenüberliegende
Schaftstäbe benachbarter Webeschäfte aneinanderschlagen können. Zweitens führen sie die Schaftstäbe
zusätzlich über den ganzen Bereich des Fachhubes, weil sie über den Schaftstab nach außen vorstehen,
und zwar so weit, daß ihre gesamte wirksame Führungslänge zumindest dem Fachhub entspricht.
Indessen haben diese aufgeklebten Führungen den Nachteil, daß sie nicht ohne Zerstörung vom Schaft
stab entfernt, noch verschoben oder ausgewechsel wer den können.
Eine andere Art von Führungsstücken (schweizeri sehe Patentschrift 344,384) ist aus einer Platte abriebfesten
Materials gefertigt. Darin eingebaut sind verschiedene Arten von Klemmvorrichtungen, die mit einem
Längsprofil an der Außenkante des Schaftstabes in Eingriff stehen. Durch Betätigung der Klemmvorrichtung
kann diese Führung an der gewünschten Stelle festgeklemmt werden. Derartige Führungen benötigen
Führungsplatten ein elastisch nachgiebiger Feststeller 50 jedoch zu ihrer Befestigung irgendein Längsprofil an
angeordnet ist.
In der Webmaschine werden die Webeschäfte durch die Fachbüde-Vorrichtung in Übereinstimmung
mit der zu erzielenden Bindung ins Hochfach gehoben oder ins Tieffach gesenkt. Der Abstand von
Mitte bis Mitte Webeschaft, die Geschirrteilung, entspricht in der Regel der Teilung der Fachbilde-Vorrichtung.
Diese Abstände sind vielfach nur in ihrer Summe durch die Fachbildevorrichtung gegeben und
die einzelnen Abstände können sich in mehr oder weniger engen Grenzen verändern. Damit die Geschirrteilung
zwischen den einzelnen Webeschäften genauer eingehalten werden kann, werden sie vermehrt mit
Seitenstützen ausgerüstet, deren Dicke nur unwesentlich geringer ist als die Geschirrteilung. Demselben
Zweck dienen auch die in seitlichen Führungen laufenden Seitenstützen, sowie die auf die Webeschäfte
einwirkenden Antriebsorgane, die unter sich im der
60
65 der Außenkante des Schaftstabes. Des weiteren ist es erforderlich, daß sie vom Ende des Schaftstabes her
auf das Längsprofil aufgeschoben werden oder im Längsprofil Aussparungen vorzusehen, was Mehrkosten
und oft eine Schwächung des Schaftstabes verursacht. Die Gleitflächen dieser Führungen werden
nicht gegen die Innenkante des Schaftstabes hin verlängert, denn sobald auf den über die Außenkante
des Schaftstabes vorspringenden Abschnitt der Führung durch den benachbarten Webeschaft ein seitlicher
Druck ausgeübt wird, so werden auch bei nur leichter Schrägsteliung diese Verlängerungen vom
Schaftstab abgehoben. Bei 10 mm und 12 mm Geschirrteilung können diese aber nicht dicker als 1 mm
bzw. 1,5 mm sein und werden darum beschädigt und verbogen.
Im weiteren ist ein am Schaftstab von Webeschäften feststellbares Führungsstück bekannt (deutsches
Gebrauchsmuster 1,705,538), das rittlings auf dem ^chaftstab sitzt und mit zwei federnden Schenkeln an
demselben anliegt. Diese Schenkel oder Führungsplatten verlaufen parallel zueinander, sie sind über die äußere
Schaftkante hinaus verlängert und in ihrem außerhalb des Schaftstabes befindlichen Teil miteinander
verbunden. Die unteren Enden der Schenkel oder Führungsplatten erstrecken sich bis etwa unter die
Mitte des Schaftstabes und liegen federnd an dessen Oberfläche an. Eine gewisse Sicherung gegen das Abziehen
des Führungsstückes wird dadurch zu erreichen versucht, daß entweder hakenförmig umgebogene
Zungen einen T-förmigen Steg des Schaftstabes untergreifen oder der letztere Vertiefungen aufweist,
in welche die Schenkel des Führungsstückes eintreten. Im Zwischenraum zwischen den Führungsplatten
ist ein elastisch nachgiebiger Feststeller angeordnet Die angestrebte Sicherung gegen ein Abheben und
Verschieben des Führungsstückes wird jedoch bei der vorerwähnten Ausführung nicht erzielt. Werden hakenförmige
Zungen, welche die horizontalen Schenkel des T-förmigen Steges untergreifen, verwendet, so bewirkt
ein Zug am Führungsstück eine Auswärtsbewegung der besagten Zungen vom Steg weg nach
außen, so daß sich das Führungsstück lösen und verschieben kann. Die leicht abgebogenen unteren
Enden der Führungsplatten oder Schenkel, welche in eine nur flache Vertiefung des Schaftstabes eintreten,
vermögen noch viel weniger eine gute Verbindung von Führungsstück und Schaftstab zu bewerkstelligen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Führungsstück zu schaffen, das eine einwandfreie
Verbindung von Führungsstück und Schaftstab gewährleistet, ohne dazu eine besondere Gestaltung der
äußeren Schaltkanten, z.B. die Anordnung einer T-Schiene zu erfordern.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Führungsplatten den Schaftstab mit an ihrem unteren
Rand angeordneten Halteteilen untergreifen, die einen spitzen Winkel mit der dazugehörigen Führungsplatte
einschließen und sich bis über die Längsmittelebene des Schaftstabes hinaus von derselben weg erstrekken.
Obwohl dieses Führungsstück nachträglich an irgendeiner Stelle des Schaftstabes ohne Zuhilfenahme
eines Werkzeuges angebracht, oder wieder entfernt werden kann, wird durch diese Ausbildung des unteren
Randes der Führungsplatten eine zuverlässige Verbindung von Führungsstück und Schaftstab erreicht,
da einer Bewegung der Führungsplatten vom Schaftstab weg die Halteteile entgegenwirken. Die
seitlich am Schaftstab anliegenden Teile können somit nicht abstehen und verändern die Geschirrteilung
nicht. Auch sind zur Befestigung der erfindungsgemäßen Führungsstücke am Schaftstab keinerlei
Längsprofile erforderlich.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung erstrecken sich die Halteteile nur über einen Teil der
Breite der Fuhrungsplatten, während die übrigen Teile der unteren Ränder der Führungsplatten in
einem stumpfen Winkel zu den letzteren abgebogen sind. Dadurch werden zwar abstehende, von Hand
faßbare Griffe geschaffen, die jedoch die Geschirrteilung nicht beeinträchtigen.
Der im Zwischenraum zwischen den Führungsplatten angeordnete, elastisch nachgiebige Feststeller besteht
zweckmäßig aus einem, um drei die Führungsolatten miteinander verbindende Distanzbolzen gelegten
lösbar angeordneten Federband, das an seiner
dem Schaftstab zugekehrten Seite einen Gleitschutz
^Anhand verschiedener Darstellungen werden zwei
Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Aufriß eines auf den Schaftstab aufgesetzten
Führungsstückes, _
Fig. 2 einen Seitenriß des Führungsstuckes gemäß
ίο Fig. 1, mit nebenstehendem zweitem Schaftstab im
Hochfach, ..„
Fig. 3 einen Ausschnitt aus Fig. 2 in vergrößertem
Maßstab,
Fig. 4 einen Ausschnitt des Führungsstuckes
υ gemäß Fig. 1, welches jedoch nicht auf den Schaftstab
aufgesetzt ist, und
Fig. 5 einen Aufriß eines auf den Schaftstab aufgesetzten
Führungsstückes gemäß einer zweiten Ausführungsform.
In der Zeichnung ist der Schaftstab mit 1 bezeichnet. Seine Außenkanten sind abgerundet. Auf der
zugehörigen Litzentragschiene 2 sind Webelitzen 3
aufgereiht. Die beiden Seitenstützen sowie der untere Schaftstab mit der unteren Litzentragschiene sind
weggelassen. Das Führungsstück 4 ist rittlings auf den Schaftstab 1 aufgesetzt. Ihre beiden Führungs
platten 5 und 6 sind gegengleich ausgebildet und aus Federbandstahl hergestellt. Sie sind unter Zwischenfügen
von Distanzbolzen 7, 8 und" 9 miteinander ver-
schweißt oder sonstwie verbunden. Auf der vorderen Führungsplatte 5 kann eine abriebfeste Gleitplatte 10
aufgezogen sein. Um die Distanzbolzen herum ist als Feststeller ein Federband 11 gespannt. Bei 12, im Bereich
der oberen Distanzbolzens 7, treffen die beiden Enden 13 und 14 des Federbandes 11 zusammen. Sie
verlaufen über eine kurze Strecke nebeneinander und sind in diesem Bereiche auf die halbe Federband
breite verschmälert sowie entsprechend dem Bolzen durchmesser abgebogen. Die abgebogenen Enden
13,14 des Federbandes 11 sind am Bolzen 7 einge hängt. Mit einem geeigneten Werkzeug lassen sich
die Enden 13 und 14 aufbiegen, damit das Federband 11 nötigenfalls ausgewechselt werden kann.
Die Führungsplatten 5 und 6 sind an ihrem unte-
Die Führungsplatten 5 und 6 sind an ihrem unte-
ren Ende je über annähernd ihre halbe Breite derart zurückgebogen, daß die Halteteile 15 und 16 zur
zugehörigen Führungsplatte in einem spitzen Winkel stehen und die gerundete Innenkante des Schaftstabes
1 untergreifen (s. Fig. 3). Die beiden verbleibenden
so Abschnitte am unteren Ende der Fuhrungsplatten 5,6
bilden Lappen 17, 18 und stehen so weit über die untere Kante des Schaftstabes 1 vor, daß sie von Hand
faßbare Griffe bilden.
Im Abschnitt zwischen den beiden Distanzbolzen
Im Abschnitt zwischen den beiden Distanzbolzen
" 8 und 9 ist am Federband 11 ein Gleitschutz 19 befestigt,
der zweckmäßigerweise aus Gummi gefertigt ist. Es wird durch das Federband 11 gegen die
Außenkante des Schaftstabes 1 gepreßt, so daß es als Feststeller wirkt.
fio In F i g. 2 ist zusätzlich ein oberer Schaftstab 1'
eines weiteren im Hochfach stehenden Webschaftes dargestellt, der mit einem gleichartigen Führungsstück 4' versehen ist. Diese Darstellung verdeutlicht,
wie das Führungsstück 4' mit seinem unteren Teil im
r>5 Bereiche des Schaftstabes Γ bei geöffnetem Webfach
gegen das obere Ende des Führungsstückes 4 des Schaftstabes 1 anliegt.
In Fig. 4 wird ein Ausschnitt des Führungsstückes
4 gezeigt, das jedoch nicht auf einen Schaftstab aufgesteckt ist. Zwischen den beiden Distanzbolzen 8 und
9 ist das Federband 11 in dieser Nicht-Gebrauchslage mitsamt dem Gleitschutz 19 ausgebogen. Bei aufgesetztem
Führungsstück 4 wird es, wie in Fig. 1 ,
dargestellt, zurückgedrückt, damit die beiden Halteteile
15 und 16 gegen die Innenkante des Schaftstabes 1 gezogen werden.
Zum Aufsetzen des Führungsstückes 4 auf den Schaftstab 1 werden die unteren Enden der beiden !0
Führungsplatten 5 und 6 mittels der Lappen bzw. Griffe 17 und 18 so weit gespreizt, daß das Fuhrungsstück
4 rittlings über den Schaftstab 1 geschoben werden kann. Sobald das Federband II mit dem
Gleitschutz 19 auf der oberen Kante des Schaftstabes 1 auftrifft, wird das Führungsstück 4 so wert
gegen den Schaftstab 1 gedrückt, daß die beiden Hai teteile 15 und 16 über die untere Kante des Schaftstabes
1 einschnappen. Durch das Anpressen des Gleitschutzes 19 ist das Führungsstück 4 gegen jede Ver-Schiebung
in Längsrichtung des Schaftstabes 1 wirksam gesichert. Bei eingeschnappten Halteteden 15
und 16 sitzt die Führung 4 spielfrei auf dem Schaftstab und die unteren Enden ihrer beiden Führungsplatten
5 und 6 werden zwangläufig gegen die Seitenflachen des Schaftstabes gezogen. Sie können nicht abstehen
und dadurch in ihrem Bereiche die Geschirrte; lung vergrößern oder beim Fachwechsel hangenblei-
In Fig. 5 ist auf den Schaftstab 1 ein Führungsstück
22 aufgesetzt, das abgesehen vom Federband 23 dem Feststeller 24 sowie dem Gleitschutz 25 dem
in den Fig. 1 bis 4 dargestellten und beschriebenen Führungsstück 4 entspricht Das Federband 23 umfaßt
bei der Ausführung gemäß Fig. 5 mit je einem 3J
Ende die beiden Distanzbolzen 7 und 8. Der Feststel ler 24 ist ebenfalls aus einem Federband gefertigt Er
umschlingt den Distanzbolzen 9 über mehr als die Hälfte seines Umfanges und ist dadurch um ihn drehbar.
In seinem unteren Fortsatz 26 ist der Gleit schutz 25 befestigt. Das Ende seines oberen Forteat
zes 27 ist als Griff 28 ausgebildet, der über die Fun
rungsplatte 5 und 6 vorspringt Im Bereiche des Distanzbolzens 7 ist das Federband des oberen Feststellers
bei 29 eingebuchtet, so daß es unter Spannung im Distanzbolzen 7 einrasten kann. In dieser Stellung
preßt der Fortsatz 26 den Gleitschutz 25 gegen den Schaftstab 1 und sichert die Schaftführung 22 m der
gewünschten Lage. Wird durch Betätigung des Gnf !es 28 der Feststeller 24 nach außen gezogen, so tastet
die Einbuchtung 29 aus und der Feststeller 24 kann um den Distanzbolzen 9 gedreht werden. Dabei
wird der untere Fortsatz 26 mit dem Gleitschutz 25 vom Schaftstab I abgehoben und das Fuhrungsstuck
22 kann entlang des Schaftstabes I verschoben wer- J5
den. Mit einem geeigneten Werkzeug können auch bei dieser Schaftfuhnmg sowohl das Federband 23
als auch der Feststeller 24 ausgewechselt werden.
Das beschriebene FühnmgsstSck gemäß den
Fig. 1 bis 4 und 5 Söt sich leicht auf den Schaftstab ^
aufstecken und abnehmen. Dieser VorteH ist erheblich,
denn zum automatischen Einziehen können die Webeschäfte nicht mit den Führungsstücken in jede
Einziehmaschine eingehängt werden. Ferner sind die Führungsstücke beim Lagern der Webeschafte störend
weil sie den Platzbedarf wesentlich vergrößern. Auch beim Waschen und anschließenden Trocknen
der Webgeschirre ist es oft zweckmäßig, wenn die Führungsstücke kurzfristig auf einfache Art entfernt
werden können.
Im aufgesteckten Zustand ist das Fuhrungsstucc
gegen Abwandern in Längsrichtung der Schaftstabe gesichert und es ist Gewähr geboten, daß sich die
Schaftstäbe wegen verschobener Führungsstücke nicht gegenseitig scheuern und dadurch beschädigen
können. Durch das Federband 10 ist dafür gesorgt, daß der Zwischenraum zwischen den Führungsplatten
5 und 6 umschlossen ist. Ansammlungen von Staub und Flug sind daher nicht möglich und können
darum auch nicht in die Webkette fallen und Gewebefehler verursachen.
Die eigentlichen Gleitflächen der Führungsplatten, die sich gegen die Gleitfläche der Schaftführung des
benachbarten Webeschaftes abstützen, entsprechen annäheftid der Außenfläche der Führungsplatten, was
eine größtmögliche Ausnutzung der Oberfläche des Führungsstückes ergibt Dadurch, daß das auswech
seibare Führungsstück bis an die Innenkante des Schaftstabes reicht, braucht es nicht viel über den
Schaftstab hinauszuragen, wenn die Führungsstücke auch bei größtem Schafthub aneinander aufliegen sollen.
Hohe Führungsstücke vermindern zudem die Übersicht und erschweren das Einziehen gebrochener
Kettfäden.
Wird auf den die Außenkante des Schaftstabes überragenden Teil der Führungsstücke in Richtung
des Pfeiles A in Fig. 2 ein Druck auf die Flachseite
der Führung 4 ausgeübt, so werden die Halteteile 15 und 16 (Fig. 1 und 3),. welche die gerundete Innen
kante des Schaftstabes 1 im spitzen Winkel untergrei fen, gegen den Schaftstab gezogen. Deshalb können
die Führungsstücke sich nicht vom Schaftstab lösen oder seitlich weichen.
Es ist auch möglich, diese Führungsstücke beim
Waschen und Trocknen der Webgeschirre auf dem Schaftstab zu belassen, was bei aufgeleimten Ffih
rungsstücken wegen des unterschiedlichen Quellens und Schwindens von Holz und Kunststoff einerseits
und dem Schaftstab anderseits auf die Dauer zum Lösen der geleimten Verbindung führt
Weil das Führungsstück nicht mit einem Längsprofil des Schaftstabes in Eingriff steht, muß es zum Aufsetzen
und Entfernen nicht bis an das Ende des 'Schaftstabes verschoben werden. Es wad als eine wesent
liehe Erleichterung empfunden, wenn, wie dies bei
breiten Webeschäften der Fall ist, am oberen undunteren
Schaftstab je zwei oder mehr Führongsstncke erforderlich sind. Diese Führungsstüeke lassen sich
überdies aufsetzen und entfernen, ohne daß die ebenfalls
am Schaftstab angebrachten Aufhänge- und Niederzugelemente verschoben oder entfernt werden
müßten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Am Schaftstab von Webeschäften feststellbares Führungsstück, das von außen auf den Schaftstab
aufsteckbar ist und zwei im Abstand voneinander und parallel zueinander verlaufende Führungsplatten
aufweist, die über die äußere Schaftkante hinaus verlängert und in ihrem außerhalb des
Schaftstabes befindlichen Teil miteinander verbunden sind, während im Zwischenraum zwischen
den Führungsplatten ein elastisch nachgiebiger Feststeller angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsplatten (5,6) den Schaftstab (1) mit an ihrem unteren Rand angeordneten
Halteteilcü (15, 16) untergreifen, die einen spitzen Winkel mit der zugehörigen Führungsplatte
(5 bzw. 6) einschließen und sich bis über die Längsmittelebene des Schaftstabes (1) hinaus
von derselben weg erstrecken.
Geschirrteilung entsprechenden Abstand gehalten werden.
Die beiden Seitenstützen eines Webeschaftes sind durch den oberen und unteren Schaftstab miteinander
} verbunden. Damit nebeneinanderliegende Schaftstäbe beim Fachwechsel nicht aneinander streifen können,
sind sie in der Regel weniger dick als die Seitenstützen. Bei 10 mm und 12 mm Geschirrteilung empfehlen
die internationalen Normen -8 mm bzw. 9 mm
ίο dicke Schaftstäbe aus Metall. Daraus ergibt sich ein
Abstand zwischen den Schaftstäben von 2 mm bzw. 3 mm bei der meistgebräuchlichen Geschirrteilung
von 12 mm.
Webmaschinen mit größeren Arbeitsbreiten erfordem längere Schaftstäbe. Damit die Geschirrteilung
auch über den gesamten Bereich langer Schaftstäbe eingehalten werden kann, wird es unerläßlich, diese
unter sich im Bereich ihrer Mitte zusätzlich zu führen und abzustützen. Solche Führungsstücke für Schaft-
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3131375A1 (de) * | 1981-08-07 | 1983-03-03 | Gebrüder Schmeing, 4280 Borken | "fuehrungsaufsatz fuer die schaftstaebe bei webschaeften" |
| DE3440518A1 (de) * | 1983-11-09 | 1985-05-23 | Maruyama Mfg. Co., Ltd., Sakai, Osaka | Webschaftgruppe fuer einen webstuhl |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3131375A1 (de) * | 1981-08-07 | 1983-03-03 | Gebrüder Schmeing, 4280 Borken | "fuehrungsaufsatz fuer die schaftstaebe bei webschaeften" |
| DE3440518A1 (de) * | 1983-11-09 | 1985-05-23 | Maruyama Mfg. Co., Ltd., Sakai, Osaka | Webschaftgruppe fuer einen webstuhl |
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