DE1710094A1 - Maschine zum Wickeln einer Fadenspule - Google Patents
Maschine zum Wickeln einer FadenspuleInfo
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- Winding Filamentary Materials (AREA)
Description
Illo8
Lamautex Corporation, IValtham Massachusetts / USA
Maschine zum Wickeln einer Fadenspule,
Die Erfindung betrifft eine Haschine zum Spulen von Endlosfäden
und insbesondere eine verbesserte Fadenspulmaschine mit einer geringen Massenträgheit des sich hin- und herbewegenden
Mechanismus, welche das Wickeln von Endlosfädenspulen mit hohen Geschwindigkeiten ermöglicht.
Bei einer herkömmlichen Art einer Fadenwickeleinrichtung wird ein Querführungsmechanismus verwendet, der eine KurventroBuael
mit Überkreuzten Nuten aufweist, in welchen sich ein schiffchenförmiger Mitnehmer bewegt, der eine hin- und
-1-
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hergehende Bewegung auf einen Querführer überträgt, durch welchen ein findlosfaden läuft. Diese herkömmliche Art
des Hin- und ilerbewegungsmechanismus hat einen hohen Leist-.
ungsbedarf wegen der hohen Reibungskräfte, die durch den ' Hochdruckwinkel der Kurventrommelnuten gegen den sich
hin- und herbewegenden Mitnehmer erzeugt werden. Um den Verschleiß so gering wie möglich zu halten, müssen der
sich hin- und herbewegende Mitnehmer und die Nuten der Kurventrommel in häufigen Intervallen geschmiert werden.
Dies führt jedoch zu einer Verschmutzung des Fadens durch Olspritzer. Bei einer anderen herkömmlichen Bauform für
eine Spulvorrichtung wird ein kettengetriebener Hin- und Herbewegungsmechanismus verwendet» Bei dieser zweiten Bauform
ist ebenfalls ein ständiges Ölen erforderlich, um den Verschleiß zu verhindern, und es ist schwierig, eine
Verschmutzung des Fadens durch das Ol zu verhindern, das Von der Kette durch Fliehkraft abgeschleudert wird. Die
beiden beschriebenen Bauformen des Hin- und Herbewegungsmechanismus sind auf den Betrieb mit geringer Geschwindigkeit
beschränkt, um einen schleifenden Verschleiß der zusammenwirkenden mechanischen Elemente zu vermeiden und um ferner
eine Fadenverschmutzung durch Olspritzer auf ein Mindestmaß herabzusetzen.
Hauptziel der Erfindung ist die Schaffung einer Endlosfaden-
-2-
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Spulmaschine mit einem Hin- und Herbewegungsmechanismus,
der zufriedenstellend bei Geschwindigkeiten arbeitet, die wesentlich höher als diejenigen der herkömmlichen Mechanismen
der erwähnten Art liegen, und der keine Ölschmierung
erfordert.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung
einer Endlosfaden-Wickelmaschine mit einem Fadenführer von "
geringer Massenträgheit und einer Einrichtung zum Hin-i und "
Herbewegen des Führers mit einer konstanten Geschwindigkeit
ausgenommen an den liub-UmkehrStellön, ail welchen eine einfache
weiche harmonische Bewegung mit einem verhältnismässigj geringen Leistungsaufwand hervorgerufen wird.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Hin- und lierbewegungsmechanismus, bei welchem die Länge
des Hin- und Herbewegungshubes leicht und rasch einge- J
s teilt bzw* verstellt werden kann. - · *
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Hin- und !!erbewegungsmechanismus von geringer Massenträgheit.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Fadenwickelmaschine, bei welcher der Spulenhalter und der
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Mechanismus zum Hin- und Herbewegen des Fadens durch ein Gestänge miteinander verbunden sind, welches ein bestimmtes
Spiel zwischen dem sich hin- und herbewegenden Fadenführer und der Oberfläche der Fadenspule aufrecht erhält, wenn
der Durchmesser der Spule zunimmt.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Maschine zum Wickeln bandloser Fadenspulen mit Fadengeschwin·
digkeiten, die höher als 2.7oo m (3.ooo yards) je Minute liegen.
Weitere Ziele und viele der Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden näheren Beschreibung in Verbindung
mit den beiliegenden Zeichnungen und zwar zeigen:
Fig. 1 eine scJiaubildliche Ansicht mit Blickrichtung nach
unten auf die Vorderseite der Spulmaschine;
Fig. 2 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, des Hin- und Herbewegungsmechanismus und dessen Motorantrieb;
Fig. 3 eine Vorderansicht im AufriP des in Fig. 2 dargestellten
Hin- und Herbewepungsmechanismus;
Fig. 4 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 2;
-4-
1 0 9 ß A 7 / u /♦ i
BAD ORIGINAL
Fig, 5 in vergrösserten Maßstab eine Teilansicht im Aufriß
eines der Riemen, welche für den Transport des sich hin- und herbewegenden Fadenführers verwendet werden,
und eines der Transporträder, auf welchen der Riemen angeordnet ist; und
Fig. 6 eine Teilansicht von der Seite, gesehen in Fig,, I
1 .
von-links nach rechts. j
Die in FTg". "T - 6 dargestellte" MscITTne™b"esitzt einen Rahmen,
der allgemein mit 2 bezeichnet ist und zwei sich in der Querrichtung erstreckende Rahmenteile 4 und 6 aufweist, die durch
zwei sich in der Längsrichtung erstreckende Rahmenteilie 8 und
Io miteinander verbunden sind. Auf den Rahmenteilen 8 und Io
sind zwei Lagerblöcke angeordnet, von denen der eine bei 12 in Fig. 6 dargestellt ist und in welchen die zylindrischen
Verlängerungen 14 einer Spulenantriebsrolle 16 gelagert sind. Auf der einen dieser Verlängerungen 14 ist eine kleine Scheibe
18 angeordnet, welche einen endlosen Riemen 2o trägt. Letzterer ist ferner um eine grosse Antriebsriemensclieibe 22 gelegt,
die auf der Abtriebswelle eines Wechselstrommotors 24 von gleichbleibender Drehzahl befestigt ist, welcher am hinteren
Ende des Maschinengestells angeordnet ist. Wenn der Motor 24 eingeschaltet wird, bewirkt er über die Riemenscheiben 18
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III08
und 22 und den Riemen 2o einen Drehantrieb der Antriebsrolle
16 mit einer gleichbleibenden Drehzahl.
Ferner sind am hinteren Ende des Rahmens zwei geneigte
I
Führungsstangen 26 und 28 befestigt. Diese Führungsstangen
Führungsstangen 26 und 28 befestigt. Diese Führungsstangen
tragen gleitbar einen Hin- und Herbewegungsmechanismus, P der allgemein mit 3o bezeichnet ist. Der Hin- und Hefcrbe-
W wegungsmechanismus weist einen Schlitten in Form einer
langgestreckten Platte 32 auf, an deren einem Ende eine Doppelrollenanordnung 34 (Fig. 2) angebracht ist. während
an ihrem entgegengesetzten Ende eineGle.itblock 36 vorgesehen ist. Die beiden Rollen der Anordnung 34 liegen an
den entgegengesetzten Seiten der Führungsstange 26 an. Der Gleitblock 36 besitzt eine Bohrung, in welcher eine Buchse
38 sitzt, die in ihrer Grosse so bemessen ist, daß sie die Führungsstange 28 mit Schiebesitz aufnehmen kann.
An der entgegengesetzten Seite der Platte 32 sind zwei voneinander
in Abstand befindliche Scheibenträger 4o und 42 angeordnet (siehe Fig. 2 und 3), Der erstere, der nachfolgend
als "Losscheibenträger" bezeichnet wird, weist zwei voneinander in Abstand befindliche Teile 44 und 46 auf, welche
zwei Losscheibenachsen 5o und 52 drehbar lagern. Die benachbarten
Enden der Achsen 5o und 52 sind mit gleichen Losscheiben versehen, welche allgemein mit 54 und 56 bezeichnet
-6-
1 0 9 8 4 "I I CU Ί i
sind. Jede dieser Scheiben besitzt eine einzige Seiten*
wand 58 und eine kegelstumpfförmige Riemenauflagenabe 6o, welche an ihrem Umfang mit einer Reihe von Zähnen 62 in
gleichen Abständen voneinander ausgebildet ist [siehe Fig. 5). Der zweite ScJieibenträger 42, der nachfolgend als "Trieb*
scheibenträger1· bezeichnet wird, besitzt zwei voneinander in
Abstand befindliche Teile 66 und 68, die zur drehbaren Lagerung von zwei Triebscheibenwellen 7o und 72 dienen. Die benachbarten
Enden dieser Wellen tragen Triebscheiben 74 und 76, die hinsichtlich ihrer Gestaltung den Losscheiben 54 und
56 identisch sind. Die' entgegengesetzten Enden der Wellen
7o und 72 sind mit herkömmlichen verzahnten Steuerungsriemenscheiben 78 und 8o versehen, welche Steuerungsriemen
82 und 84 tragen. Letztere laufen über grosse Steuerungsriemenscheiben 86 und 88, von denen iie angetrieben werden,
und die auf den entgegengesetzten Enden der Abtriebswelle 9o eines Einphasenmotors 92 mit Anlauf-Hilfsphase angeordnet
sind» Dieser Motor ist an der Platte 32 befestigt, so daß er
mit dieser beweglich ist.
Die Losscheibe 54 und die Triebscheibe 74 tragen einen Querriemen 94. Ein zweiter gleicher Querriemen 96 wird von
der Losscheibe 56 und der Triebscheibe 76 getragen. Diese Riemen, die sich parallel zueinander erstrecken, sind Riemen
von geringem Gewicht aus ßolyesterverstärktem Polyurethan mit
einer Reihe von Nasen 98 für den Eingriff nit den Zäunen bl
-7-
1 0 9 8 U V / U u I
III08
.der Scheiben, auf denen sie angeordnet sind. Bei der
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung haben die Nasen
98 eine Teilung von 2,o726 mm (o,o816 "J, während die Zähne 62 eine Teilung von 5,o$ mm (o,2oo ") haben. Diese Kombination
von Nasen mit feiner Teilung an den Riemen und von Zähnen mit grober Teilung auf den Triebscheiben 74 und 76
P ermöglicht, daß der eine oder der andere der Querriemen sich ψ auf seiner Triebscheibe um den Betrag verlagert, der notwendig
ist, um die senkrechte Stellung des Querführungsstiftes (der nachfolgend beschrieben wird) zu den beiden Querriemen
aufrecht zu erhalten, wodurch eine Ausfluchtung mit geringer Reibung der Buchsen des sich hin- und herbewegenden
Führers und der Führungsschienen, auf denen sie sich bewegen, sichergestellt wird. Der Fadenführer und dessen
Führungsschienen werden nachfolgend beschrieben.
Wie sich ferner aus Fig. 2 und 3 ergibt, weist der Hin- und Herbewegungsmechanismus ferner zwei parallele, in vertikalem
Abstand voneinander befindliche, Querführungsschienen Io2 und Io4 auf, die einen kreisförmigen Querschnitt haben, an den
beiden Scheibenträgern 4o und 42 befestigt sind und sich zwischen diesen erstrecken. Diese Schienen dienen zur
gleitbaren Lagerung einer Fadenquerführungsanordnung von geringem Gewicht, die allgemein mit I06 bezeichnet ist. Diese
Querführungsanordnung besitzt einen Kunststoffkörper I06 von
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ge-ingem Gewicht, der vorzugsweise aus Nylon oder ein«m
von DuPont hergestellten Harz, das im Handel unter deiji Warenzeichen
ZYTEL erhältlich ist, besteht, jedoch auch auf einem anderen Harz von geringem Gewicht und hoher Festigkeit
hergestellt werden kann« Wie sich am besten aus Fig. 4 ergil)t,
weist das obere Ende des Körpers Io6 eine Bohrung auf,
i! mit einer zylindrischen Buchse Io8 versehen ist, welche λ
der Führungsschiene Io2 gleitsitz hat. Das unter^ Ende
de:! Körpers Io7 ist mit einer halbkreisförmigen Nut ausgebildet,
in der sich eine halbzylindrische Buchse Ho befindet,
weiche au-£-~4e-*- Fttimmg»scltie-ne 1ö4 s-itst» Diese Buchsen sind
aus einem Kunststoffmaterial hergestellt, das mit ein^r Tetrafluoräthylenverbindung imprägniert ist. Tetraflucjräthylen··
Verbindungen, z.B. Teflon brand Polymeres, das von DuPont in den Handel gebracht wird, sind schlüpfrige Materialien
und halten die Reibungs äusserst gering, so daßü kein* Schmierung erforderlich ist. Typische Kunststoffe, welche
mit einem pqjyfluoräthylejimaterial imprägniert sind» sind
"Glacier DU brand material", das von der Garlock Mfg.Co., geliefert wird, und "Delrin AF brand material", welches
von DuPont verkauft wird.
Der Fadenquerführungskörper Io7 ist ferner mit einem vertikalen
Schlitz 112 ausgebildet, in welchem ein Bolzen 114 gleitbar angeordnet ist·. Die entgegengesetzten Enden dieses
Bolzens ragen über die Seiten des Führungskörpers Io7 hinaus
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' 10 98 4 7 / 0 A 1 20BlGlN^ inspected
r/1009/>
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und sind an den Querriemen 94 und 96 befestigt. Letzere sind je mit einem einzigen erhabenen Teil 11b geformt, der
eine öffnung für den Bolzen 114 aufweist. Im oberen Ende des
Körpers Io7 ist ein Fadenführer in Form eines Aluminiumoxyd-Einsatzes
118 befestigt. Dieser Einsatz weist eine V-förmige Nut 12o auf, welche einen endlosen Fadenstrang
^ aufnimmt und führt.
Die Führungsanordnung laö dient dazu, den Faden auf den
Zylinder 122 zu leiten, der abnehmbar auf einer Spindel bzw. Spulenhalterung 124 angeordnet ist, (siehe Fig. IJ.
Die Spindel ist freitragend gelagert und eine ihrer Enden 125 (Fig. 6) ist drehbar in einer Lagereinheit 126 befestigt,
welche am oberen Ende eines Schwingarmes 128 angebracht ist. Das untere Ende des Armes 128 ist mit zwei seitlichen
Ansätzen 13o versehen, welche in zwei Lagerblöcken
' 132 gelagert sind, die am Maschinenrahmen befestigt sind.
* Der Schwingarm 128 dient nicht nur zur Lagerung der Spindel 124, sondern trägt auch an seinem oberen Ende ein Bremsglied
133 mit einem Griffteil 136 und einer Bremsfläche 138. Das Bremsglied ist an der Lagereinheit 126 so befestigt,
daß sein Schwerpunkt so liegt, daß sein Griffteil in der in Fig. 1 gezeigten Weise nach unten hängt. Die Bremsfläche
138 ist aus einem geeigneten Material, z.B. aus einem imprägnierten Asbestschichtstoff, hergestellt und so angeordnet,
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ΛΑ 171009A
daß sie auf der Spindel X24 aufliegt, wenn das Brensglied
durch Ziehen an seinen Griffteil 136 verschv.enkt wird.
Der Schwingarm dient ferner zur Regelung der Bewegung des Hin*- und Herbewegungsmechanismus längs der geneigten Führungsstangen 26 und 28. Dies jeschieht durch einen Mechanismus
mit zwei Hebelarmen 142, welche an ihrem einen Ende mit dem Schwingarm 128 gelenkig verbunden sind und an entgegen
gesetzten Ende mit einem Schwenkarm 144, der auf einer Welle ' 146 befestigt ist, welche durch zwei am Maschinenrahmen befestigte
Lagerblöeke 14£ drehbe* gelagert ist. Die Welle
ä
148 trägt einen zweiten Schwenkarm 15o, der mit zwei langgestreckten
Hebelarmen 152 (von denen in Fig. 6 nur einer sichtbar ist) gelenkig verbunden ist. Diese Hebelarme 152
sind an einer Lasche 154 am Gleitblock 36 gelenkig befestigt. Das vorangehend beschriebene Gestänge kuppelt den Hin- und
Herbewegungsmechanismus und die Spindel 124 so, daß die j
Stellung des ersteren auf den Führungsstangen 26 und 23 eine ;
Funktion des Abstandes zwischen der Spindel und der Antriebsrolle 16 ist. Wenn die Fadenspule auf der Spindel 124 in
ihrem Durchmesser zunimmt und die Spindel von der Antriebsrolle 16 wegdrückt, bewegt sich der Hin- und Herbewegungsmechanismus
auf den Führungsstangen 26 und 28 aufwärts. Das vorerwähnte Gestänge bewirkt ferner das Abwärtsfallen des
Hin- und Herbewegungsmechanismus auf die Führungsstangen 26 und 28, wenn sich die Spindel zur Antriebsrolle 16 zurückbe-
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ORIGINAL INSPECTED
mos
wegt,
Als wahlweises Merkmal der Erfindung kann auch eine Unterbrecherschaltung
158 vorgesehen werden, die zwischen den Motor 92 und dem Wechselstromnetz I60, an das sie angeschaltet
ist, geschaltet ist. Diese Unterbrecherschaltung \ besteht vorzugsweise aus einem Schalttransistor, welcher
den Stromfluß zum Motor für ein kurzes Intervall periodisch unterbricht. Dieses Schalten erfolgt einmal bei jedem vollständigen
Hin- und Ilerbewegungszyklus der Fadenquerführungsanordnung
I06 und kann entweder häufiger, z.B. mehrere Male während jeder Halbperiode, oder weniger häufig, z.B. einmal
für mehrere Zyklen sein. Der Hin- und Ilerbewegungszyklus der Fadenführungsanordnung umfaßt zwei Hübe, nämlich je einen
in jeder Richtung. Obwohl die Unterbrecherschaltung so ausgebildet sein kann, daß sie aperiodisch arbeitet, ist eine
annähernd periodische Arbeitsweise derart, daß der Fadenquerführung
ein zyklischer Geschwindigkeitsverlauf mitgeteilt
wird, vorzuziehen.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise der vorangehend beschriebenen Maschine beschrieben. Wenn sich die Maschine
im Ruhezustand befindet und der Zylinder 122 abgenommen ist, ruht die Spindel 124 gegen die Antriebsrolle lö an und
befindet sicJi der Hin- und Herbewegungsmechanismus in seiner
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untersten Stellung auf den Führungsstangen 26 und 28, Zur
Durchführung eines Wickel- bzw, Aufspulvorgangs wird ein
Zylinder 122 auf die Spindel aufgeschoben und ein Fad^nstTang 162 in die Nut 12o eingelegt und dann um den Zylinder
in der Weise herumgewickelt, daß die Spindel von Hand gedreht wird. Hierauf werden die beiden Motoren 24 und 92
in Gang gesetzt· Der Motor 24 treibt die Rolle 16 zur Drehung f (.ii* Uhrzeigersinn, gesehen in Fig. 6} an. Die Rolle IQ treibt (
ihierseits die Spindel 124 und den Zylinder 122 infolge der Reibungsanlage bei um den Zylinder herumgewickelten Faden
an. Gleichzeitig'treibt der Motor SZ die Scheiben 74 und
an und die letztere treibt ihrerseits die beiden Querriemen 94 und 96 an. Die Riemen werden nur in einer Richtung (angetrieben und laufen ihrerseits um die Triebscheiben 7|4 und
76 und um die Losscheiben 54 uftd 56 herum. Die Richtung der
Verjüngung der kegelstumpfförmigen Naben der Querriemenschei- ;
ben hat zur Folge, daß die Riemen ständig zu den Scheibenwänden SS gedrückt werden, se daft sie gleichmtssig- laufen,
jedoch ist der Kontaktdruck der Riemen an den Scheibenwänden ziemlich gering, so daß der Riemenverschleiß und die erforderliche Antriebsleistung zum Bewegen der Riemen auf einem
Mindestmaß gehalten werden* Bei der weiteren Bewegung der Kienen 94 und 96 bewegen sie den Fadenquerführer längs seiner
Führungsschienen» Wie ersichtlich, erstrecken sich die Führungsschienen über die Querriemenscheiben hinaus, so daß der
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Bolzen 114 den Riemen folgen kann, wenn sich diese um die Scheiben herum bewegen. Bei der Bewegung um die Scheiben
herum bewegt sich der Bolzen 114 in der einen vertikalen Richtung im Schlitz 112, wenn sich seine Verbindungen mit
den Querriemen um die Triebscheiben 74 und 70 herum bewegen,
und in der entgegengesetzten vertikalen Richtung, wenn sich diese Verbindungen um die Losscheiben 54 und 56 herumbewegen.
P Diese Wirkung hat zur Folge, daß die Fadenquerführung$anordnung W ihTe Bewegungsrichtung jedesmal umkehrt, wenn sich di0
vorerwähnten Bolzenverbindungen um die Querriementrieb- und
-Losseheiben herumbewegen, wobei sieh ihre Geschwindigkeit während jeder solchen Umkehrung entsprechend einer einfachen
harmonischen Bewegung verändert. Die Querbewegungsgeschwindigkeit wird durch die Drehzahl des Motors 92 und durch ias Verhältnis der Antriebsmotor-Riemenscheiben 86 und 88 und der
getriebenen Querbewegungsscheiben 74 und 76 bestimmt. Beim
Fehlen der Unterbrecherschaltung 158 bewegt sich der <£arn-
> Querführer mit einer konstanten geschwindigkeit aussei bei
der Umkehrung seines Hubes, Während der Querbewegung wird der Faden 162 um den Zylinder in Form einer Schraubenlinie,
um eine Spule oder Fadenrolle 164 zu bilden· Bei der bevorzugten Ausführungsform wird die Querbewegungsgeschwindigkeit
mit Bezug auf die Umfangsgeschwindigkeit der zu wickelnden Spule so eingestellt, daß ein Fadenschraubenlinienwinkel
von etwa 6° beispielsweise für einen Faden von 3o - 4o Denier, der mit geringer Spannung gewickelt wird, bis etwa 16° bei
-14- ORlGiNAL !HSPECTED
109047/04^2
III08
schweren Garnen, wie Teppichgarnen, erhalten wird. Dieser Winkel ergibt Stabilität bei der Handhabung und beim Versand
für die fertige Faden- bzw. Garnrolle und gewährleistet eine brauchbare Garnzufuhr beim Abwickeln mit hohen Geschwindigkeiten.
Wenn eine Faden- bzw. Garnrotlle voll gewickelt worden ist, werden die Motoren abgeschaltet und
wird die Spindel dadurch zum Stillstand gebracht, daß am | Bremshandgriff gezogen wird. Die Betätigung des Bremshand- |
griffes hat zur Folge, daß sich die Spule ausser Anlage mit der Antriebsrolle Ib bewegt, worauf sie dadurch zuira
Stillstand gebrächt Wird, daß die* HältekTäft auf die Spindel
durch die Bremsfläche 138 ausgeübt wird.
Hierbei ist zu erwähnen, daß beim Wickeln eines Fadens oder eines Garns mit einem gleichbleibenden Steigungswinkel die
Neigung zum Entstehen von "Bändern" besteht, wenn der Durchmesser
der Spule eine bestimmte Grosse mit Bezug auf die Querb#wegungsge6ciiwi»digk#it erreicht. Diese Neigung wird
dadurch ausgeschaltet, daP die Querbewegungsgeschwindigkeit periodisch verändert wird. Dies wird durch die Unterbrecherschaltung
158 erreicht, welche durch eine intermittierende Unterbrechung der Eingangs leistung zum Motor 92 der Querführungsanordnung
einen sich verändernden Geschwindigkeitsverlauf mitteilt. Diese zyklische Veränderung in der Geschwindigkeit
wird weich erzielt und ohne daß der Querbewegungsmechanismus
störenden Kräften ausgesetzt wird.
ORIGINAL INSPECTED i5 109847/IU12
Illo8
Die Gesamteingangsleisttjng, die für den Antrieb des Querbewegungsmechanismus
erforderlich ist, ist infolge seiner geringen Massenträgheit und seiner Selbstschmierungseigenschaften
ziemlich klein.
Hierbei ist zu erwähnen, daß zum Erzielen einer hohen Querfc
bewegungsgeschwindigkeit bei geringer Eingangsleistung es k wesentlich ist, daß die Buchsen I08 und Ho der Querführungsanordnung
sich ständig in nahezu vollkommender Ausfluchtung mit den Führungsschienen Io2 und Io4 befinden» Dies erfordert
wiederum, daß der Querfuhrungs-Antriebsbolzen 114 senkrecht zu den beiden Querriemen gehalten wird. Dies wird durch die
Kombination von Nasen 98 mit feiner Teilung auf den Querriemen und der Zähne 62 von graber Teilung an den Querriemen-Scheiben
erreicht. Wie in Fig. 5 gezeigt, ergibt diese Kombination einen unvollkommenen Eingriff zwischen den Nasen und Zähatn, #as
zur Folge hat, daß, wenn der Antriebsteolzen die Neigung hat,
' seine genau senfcrecirte stellung Eu verlassen, der eine oder
der andere der Querriemen sich auf seinen Scheiben um den Betrag verlagert, der erforderlich ist, um die senkrechte
Stellung rasch wiederherzustellen.
Durch die vorangehend beschriebene Bauform werden viele Vorteile
zusätzlich zu den bereits erwähnten erzielt« Einmal ist der Querbewegungsmechanismus sehr zuverlässig und von
langer Lebensdauer infolge seiner geringen Massenträgheit und
~16" ORIGINAL INSPECTED
seiner Selbstschmierungseigenschaften und es können F&denbzv.
Garnspulen mit Faden- bzw, Garngeschwindigkeiten gewickelt werden, die höher als 27oo m (3ooo yards) in der
Minute liegen. Ein weiterer Vorteil besteht tfarin, daß durch die Beseitigung der Notwendigkeit einer Schmierung des
Querbewegungsmechanismus eine Olverschrautzung des Fadfns
bzw· Garns vermieden wird. Das Gestänge zwischen der Spulenspindel
und dem Querbewegungsmechanismus ermöglicht d\e
Aufrechterhaltung eines konstanten oder programmiertea Spiels zwischen der Querführungsanordnung und der Spulenoberfläche,
so daß ein im wesentlichen konstanter Winkel zwischen dem Faden und der Spulenoberfläche besteht. Das
programmierte Spiel bestimmt ferner die Bildung der Seiten
der Spule. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Länge des Querhubes leicht dadurch verändert werden kann, daß die
Lage der Scheibenträger auf der Platte 32 verändert wird und Querriemen von verschiedenen Längen verwendet werden,
Die Erfindung ist natürlich nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern kann
innerhalb ihres Rahmens verschiedene Abänderungen erfahren.
Patentansprüche i ORIGINAL INSPECTED
109847/0412
-17-
Claims (1)
- lHo8Patentansprüche™ 1. Maschine zum Wickeln einer Faden- bzw. Garnspule, gekenn- W zeichnet durch einen Rahmen, eine Spulenantriebsrolle, welche durch diesen Rahmen drehbar gelagert ist, eine Einrichtung für den Antrieb der Spulenantriebsrolle, einen Schwingarm, der am Rahmen schwingbar befestigt ist, eine Spindel zur Aufnahme eines Zylinders, auf dem die Spule geformt werden soll, eine Einrichtung am Schwingarm zur drehbaren Lagerung der Spindel parallel zur Spulenantriebsrolle, welcher Schwingarm die Spindel normalerweise so einstellt, daß ein auf dieser angeordneter Zylinder gegen die Spulenantriebsrolle anliegt und von dieser angetrieben wird, einen Fadenquerbewegungsmechanismus und eine Einrichtung, die am Rahmen angebracht ist und den Querbewegungsmechanismus zur geradlinigen Bewegung längs einer bestimmten Bahn in der Nähe der Spindel lagert, welcher (jkerbewegungsmechanismus umfaßt
CaJ einen ersten und einen zweiten Riemen, (b) ein erstes und ein zweites Paar von Riemenscheiben zur Auflage des ersten und des zweiten Riemens in109847/0412.: J ιparalleler Anordnung zueinander, einen Motor,(.dj eine Einrichtung, die zwischen dem Motor und dem ersten sowie dem evelten Paar von Riemenscheiben gekuppelt ist, um die erwähnten Riemen in der glei- | eheη Richtung und mit der gleichen Geschwindigkeit | anzutreiben,(.ej eine Führungsschienenanordnung, die zwischen den Riemen angeordnet ist und sich parallel zu diesen erstreckt,(f) einen Fadenquerführer, der zur Bewegung längs der erwähnten Führungsschienenanordnung gelagert ist, welcher Querführer Mittel zur Führung eines endlosen Fadenstranges tu einen Zylinder auf der Spindel in der Weise aufweist, daß der Faden um den Zylinder gewickelt wird, wahrend dieser durch die Spulenantriebsrolle ' zur Drehung angetrieben wird, und(gj eine Einrichtung, welche den Querführer mit den erwähnten Riemen so verbindet, dal, wenn sich die Riemen in einer endlosen Bahn um das erste und das zweite Paar von Riemenscheiben herumbewegt, der Fadenquerführer sich auf der Führungsschienenanordnung mit einer Bewegungsart vor- und zurückbewegt, die durch eine einfache harmonische Bewegung am Ende des einen-ig- 109847/0412III08Hubes und am Beginn des nächsten Hubes gekennzeichnetI iist, so daß ein Faden oder Garn, welch$s über d^n Querführer einem auf der Spindel angeordneten Zylinder zugeführt wird, in spiraligen Lagen auf dem Zylinderzur Bildung einer Faden- bzw. Garnspule gewickeltψ wird, j► : ι .2. Haschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet dvrch eine Einrichtung zur periodischen Unterbrechung des Betrieb^ des Motors, um dem Fadenführer einen sich verändernden G^schwindigkeitsverlauf mitzuteilen, durch welchen jier Steigungswinkel des Fadens beim Aufwickeln auf den tylinder verändert wird,3« Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, diß die Führungsschienenanordnung durch zwei parallele voneinander in Abstand befindliche Schienen gebildet wird und der Fadenquerführer einen Körper mit Buchsen aufweist, der längs der erwähnten Schienen gleiten kann, wobei der erwähnte Körper einen Schlitz aufweit und die erwähnte Hinrichtung, durch welche der Querführer mit den Riemen verbunden ist, durch einen Bolzen gebildet wird, welcher in dem erwähnten Schlitz angeordnet und mit den Riemen verbunden ist,-20- 109847/0412ORIGINAL INSPECTED17 1009 A4, Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daft die Führungsschienenanordnung zwei parallele, voneinander in Abstand befindliche Schienen aufweist und ferner das erste und das zweite Paar von Riemenscheiben j.«—#ine Triebscheibe mit einer Reihe von Zähnen in gleichmäßigen Abständen voneinander aufweist und ferner die Riemen Steuerungsriemen sind, welche mit einer Mhe von Nasen *in gleichmässigen Abständen versehen sind, die zwischen dieZähne der Triebscheiben eingreif gn.^ .wjQkci die Teilu!og_.de.rNasen feiner als die Teilung der erwähnten Zähne ist, so daß einer der erwähnten Riemen mit Bezug auf den anderen Riemen schlupfen kann, um eine Ausfluchtung mit geringer Reibung des Garnführers auf den Führungsschienenstangen aufrecht zu erhalten.5. Mascftine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Bewegen des Querbewegungsmechanismus in einer gegebenen Richtung längs der erwähnten bestimmten Bahn, wenn der Durchmesser der gewickelten Spule zunimmt«6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Bewegen des Querbewegungsmechanismus in dtr erwlhnten gegebenen Richtung durch ein mechanisches"21" 109847/0412ORIGINAL INSPECTEDZlIllo8Gestänge zwischen dem Querbewegungsmechanismus undi dem erwähnten Schwingarm gebildet wird.7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, «laßdas Gestänge den Querbewegungsmechanismus mit einet ρ Geschwindigkeit bewegt, die ausreicht, eil) programmiertes fc Spiel zwischen dem Garnquerführer und der Oberfläche der gewickelten Spule aufrecht zu erhalten.8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Riemen auf einem synthetischen Material von geringem Gewicht hergestellt sind.9, Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß 4ae erwähnten Riemen aus einem polyestcrverstarkteii Polyurethan hergestellt sind.Io, Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenquerführer aus Kunststoff hergestellt ist und selbstschmierende Buchsen in gleitender Anlage an den Führungsschienen aufweist.-22-1 °98* " °< U,ß,NAL INSPECTED11« Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingarm mit einem Handgriff versehen ist, durch welchen er in einer Richtung gezogen werden kann, wodurch die Spindel von der Spulenantriebsrolle wegbewegt wird.12» Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß *der erwähnte Handgnff mit dem Schwingarm gelenkig verbunden ist und am Handgriff ein Bremsorgan befestigt ist; welches so angeordnet ist, daß es auf der Spindel aufliegt und diese bremst, wenn der Handgriff mit Bezug auf den Schwingarm verschwenkt wird.13. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse des erwähnten Handgriffs sich im fechten Winkel zur Schwenkachse des Schwingarms erstreckt,14. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsrolle und die Spindel sich waagrecht erstrecken und die Einrichtung zur Lagerung des Querbewegungsmechanismus durch zwei parallele, voneinander in Abstand befindliche Führungsstengen gebildet wird, die in einer gemeinsamen gendgten Ebene angeordnet sind, welche sich parallel zur Antriebsrolle und zur Spindel-23. 109847/0412ORIGINAL INSPECTEDerstreckt.15. Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Querbewegungsmechanisinus von den beiden Führungsstangen abgehoben werden kann·16. Maschine nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für den Antrieb der Spulenantriebsrolle durch einen zweiten Motor und durch ein Drehmoments Übertragungsorgan gebildet' wird, welches die Abtriebswelle des Motors mit der Spulenantriebsrolle verbindet»17. Maschine nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch tine Einrichtung^ zur kurzzeitigen und periodischen Unterbrechung des J&triebi d§& jtweitea Motors. ._ ,.18. Querbewegungsmechanismus für eine Faden- bzw, Garnwickelmaschine, gekennzeichnet d«tch einen ersten und einen zweiten Querrienen, ein erstes und ein zweites Paar von Riemenscheiben, welche den «rsten und den zweiten Rieratn parallel zueinander und in Abstand voneinander tragtn, einen Motor, eine Einrichtung»-24- 109847/0412ORIGINAL INSPECTEDdie zwischen dem Motor und den entsprechenden Scheiben jede jedes der erwähnten paare gekuppelt ist, und dazu dient, die erwähnten Querriemen in der gleichen Richtung und mit der gleichen Geschwindigkeit anzutreiben, zw$i voneinander in Abstand befindliche Führungsschienen, die zwischen den Querriemen angeordent sind und $ich parallel zu diesen erstrecken, einen Faden- bzw. Garnquerführer, der zur Bewegung längs der erwähnten Schienen angeordnet ist, und eine Einrichtung, welche den Fadenquerführer mit den Querriemen verbindet, so daß, wenn die Querriemen sich in endlosen Bahnen um die erwähnten Riemenscheiben herumbewegen, der Fadenquerführer sich auf den Führungsschienen mit einer Bewegungsart vor und zurück bewegt, die durch eine einfache harmonische Bewegung bei jeder Richtungsumkehrung gekennzeichnet ist,
L ..19« Mechanismus nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß def FadtnquerfUhrer durch einen Körper mit einem länglichen Schlitz gebildet wird und die letzterwähnte Verbindungseinrichtung einen Bolzen aufweist, der in diesem Schlitz gleitbar angeordnet ist und dessen entgegengesetzte Enden mit den Querriemen verbunden sind.-25- 1QÖU7/IK12ORIGINAL111082o. Mechanismus nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Querriemen mit einer Reihe von identischen Nasen versehen sind und die entsprechenden Riemenscheiben Naben besitzen, welche mit einer Reihe von identischen Zähnen ausgebildet sind, mit welchen die erwähnten Nasen in Eingriff kommen, wobei die Teilung der Nasen verschieden von der Teilung der Zähen ist, so daß einer der erwähnten Riemen mit Bezug auf den anderen einen Schlupf haben kanftj «ι»- die Ausfluchtung^ des Fadenqtierftihrers auf den Führungsschienen mit geringer Reibung aufrecht zu erhalten.21. Mechanismus nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, . daß jede Riemenscheibe eine kegelstumpfförmige Nabe und eine einzige Seitenwand aufweist."26τ 109847/04 1 2Vorgeschlagener Hauptanspruch;Maschine zum Wickeln einer Faden- bzw. Garnspule mit einen Rahmen, einer Spulenantriebsrolle, welche durchdiesen Rahmen drehbar gelagert ist, einer Einrichtung für ( den Antrieb der Spulenantriebsrolle, einer Spindel zur Aufnahme-eises Zylinders» auf-de« ^ie Spule geformt werden soll, einen FadenquerbewegungsraechanisBus und einer Einrichtung, die auf dem Rahmen vorgesehen ist und dazu dient, den Querbewegungsmechanismus zur geradlinigen Bewegung längs einer der Spindel benachbarten bestimmten Bahn zu lagern, gekennzeichnet durch einen Schwingarm, der am Rahmen schwenkbar gelagert ist, eine Einrichtung am Schwing- , arm zur drehbaren La£erung< der Spindel parallel zur Spulen-antriebsrolle, welcher Schwingarm die Spindel normalerweise so einstellt, daß ein auf dieser angeordneter Zylinder gegen die Spulenantriebsrolle anliegt und durch diese angetrieben wird, welcher Querbewegungsfcechanismus umfaßt (aj einen ersten und einen zweiten Riemen, (bj ein erstes und ein zweites Paar von Riemenscheiben zur Auflage des ersten und des zweiten Riemens parallel109847/0412zueinander und im Abstand voneinander,(cj einen Motor,(dj eine Hinrichtung, die zwischen dem Motor und dem ersten sowie dem zweiten Paar von Riemenscheiben gekuppelt ist, um die Riemen in der gleichen Richtung und mit der gleichen Geschwindigkeit anzutreiben,CeJ eine Führungsschienenanordnung, die ziv-ischen den Riemen angeordnet ist und sich parallel zu diesen erstreckt,{£) einen Fadenquerführer, der zur Bewegung längs der Führungsschienenanordnung angeordnet ist, welcher Querführer ein Organ zur Führung eines endlosen Fadenstrangs zu einem Zylinder auf der Spindel in der Weise aufweist, dai? der Faden um den Zylinder herum gewickelt wird, wenn dieser durch die Spulenantriebsrolle gedreht wird und(g) eine Einrichtung, welche den Queriührer mit den Riemen so verbindet, dafl, wenn die letzteren sich in einer endlosen Bahn um das erste und das zweite Riemenseheiben}>aar herinnbewegen, der Fadenquerführer sich auf der Führungsschienenanordnung mit einer Bewegungsart vor- und zurückbewegt, welche durch eine einfache harmonische Bewegung am linde des einen Hubes und am Beginn des nächsten Hubes gekennzeichnet ist, so daP109847/0412ein Faden oder Garnstrang, der über den Querfiihrer einem auf der Spindel angeordneten Zylinder zugeführt wird, in ^piraligen Lagen auf den Zylinder zur Bildung einer Faden- bzw. Garnspule aufgewickelt wird.-3-109847/04 1 2ORIGINAL INSPECTEDLee rseite
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