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DE1710049A1 - Spinn- und Zwirnvorrichtung - Google Patents

Spinn- und Zwirnvorrichtung

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Publication number
DE1710049A1
DE1710049A1 DE19681710049 DE1710049A DE1710049A1 DE 1710049 A1 DE1710049 A1 DE 1710049A1 DE 19681710049 DE19681710049 DE 19681710049 DE 1710049 A DE1710049 A DE 1710049A DE 1710049 A1 DE1710049 A1 DE 1710049A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
spinning
spindle
twisting
take
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681710049
Other languages
English (en)
Inventor
Lauschkin Semen Dmitrijewitsch
Korikowskij Konstantinowitsch
Kulitschkow Jurij Semenowitsch
Sorokin Wiktor Wasiljewitsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VNII LEGKOWO I TEXTILNOWO MASH
Original Assignee
VNII LEGKOWO I TEXTILNOWO MASH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VNII LEGKOWO I TEXTILNOWO MASH filed Critical VNII LEGKOWO I TEXTILNOWO MASH
Publication of DE1710049A1 publication Critical patent/DE1710049A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H15/00Piecing arrangements ; Automatic end-finding, e.g. by suction and reverse package rotation; Devices for temporarily storing yarn during piecing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H51/00Forwarding filamentary material
    • B65H51/16Devices for entraining material by flow of liquids or gases, e.g. air-blast devices
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/24Spinning or twisting machines of different kinds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich, auf Spinn- und Zwirnmaschinen, und zwar insbesondere auf Spinn- und Zwirnvorrichtungen dieser Maschinen, die das Spinnen und Zwirnen kongruent, also am gleichen Ort j ausführen.
Es sind Spinn- und Zwirnvorrichtungen bekannt, "bei welchen die die Hohlspindel, die Spindelbremse, die Spannvorrichtung, den Fadenverteiler und die Aufnähme- und Aufwickeleinrichtung aufweisende Einheit mit anderen Arbeitsorganen der Maschine verbunden ist· Dadurch ist es nicht möglich, verschieden hohe Aufnahmekörper mit dem anzwirnenden Faden zu verwenden und es ist eine große Menge von verschiedenen Spinn- und Zwirnmaschinenarten erforderlich.
Darüber hinaus ist der Hebel des Sp'al ent rager s der Aufnahmeund Aufwiekeleinrichtung kompliziert, sperrig und gerät bei Dauerbetrieb aus der Ordnung. Bekannte Maschinen
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haben keinen Mechanismus zur selbsttätigen -Fadenbeschikkung; es muß der Faden mit einer durch den Kanal der Spindel eingefädelten Metallnadel beschickt werden.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, unter Meidung der genannten Nachteile eine Spinn- und Zwirnvorrichtung für neue genormte Spinn- und Zwirnmaschinen zu entwickeln,
die auch zur Modernisierung von bereits hergestellten Spinn maschinen durch den Umbau derselben ohne wesentliche iir.de-
ihrer Konstruktion verwendet werden könnte. Die Vorrichtung soll dabei den Einsatz von der Höhe nach verschiedenen Aufnahmekörpern mit dem anzwirnenden Faden sowie die Druckluftfadenbeschickung ermöglic-hen.
Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei der Spinn- und Zwirnvorrichtung erfindungsgemäß die HohlSpindel, die Spindelbremse, die Spannvorrichtung und der Spulenträger eine selbständige Baugruppe darstellen, welche auf einer Konsole montiert sind, wobei deren Anzahl der Anzahl der Spindeln entspricht. Dabei sind die Aufnahme- und Abwickeleinrichtung und der Fadenverteiler vor der Spindel ang/eordnet, wodurch der Platz unter der Spindel frei bleibt und Spindeln eingesetzt werden können, die für die vergrößerte Höhe der Aufnahmekörper mit dem anzwirnenden Faden berechnet sind.
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Es- ist zweckmäßig, die Spannvorrichtung als eine auf ihrer Achse frei drehende Scheibe auszubilden mit einer Fassonringnut auf dem Umfang zur Fadenverklemmung und zum Luftdurchgang bei der Beschickung. Dabei kann die Spannvorrichtung mit der Hohlspindel und dem Fadenverteiler verbunden werden und ein gemeinsames Druckluftsystern zur Fadenbeschickung aufweisen. (|
Eine solche Bauart der Spannvorrichtung vermeidet die bei bekannten Maschinen notwendige Anordnung des Abzugspaares unter dör Spindel und ermöglicht den Einsatz von einfachen und zuverlässigen Mitteln zur Beschickung des Fadens, der dann durch einen Druckluftstrahl aus dem Kanal der Spindel in die Aufnahme- und Aufwickeleinrichtung aufgegeben werden kann.
Es ist weiterhin zweckmäßig, als Verbindung der Spannvor- g richtung mit der Hohlspindel ein Rohr,und mit dem Fadenverteiler einen flexiblen Hohlschlauch vorzusehen und dabei die Spannvorrichtung selbst in einem mit diesem Schlauch und diesem Rohr verbundenen Gehäuse unterzubringen. Durch die Verbindung des Gehäuses mit dem Fadenverteiler und der Hohlspindel über den flexiblen Schlauch und das Rohr können nicht nur die genannten !eile in einer Baugruppe mit
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i 4 -
einem gemeinsamen Druckluftsystem zur FadenbeSchickung zusammengefaßt werden, sondern es ist auch möglich, den-Druckluftstrahl in die Spannvorrichtung zu leiten und die beim Aufwickeln des Fadens auf die Spule auftretende Spannung zu vermeiden.
Es ist zweckmäßig, bei der Aufnahme- und Aufwickeleinrichtung den Abdruck-Mechanismus des· Spulenträgers an die ν Fisktionswelle in Form eines, gefederten, auf einer Eonsole montierten zweiarmigen Hebels auszuführen, wodurch eine Regelung des Andrucks des Spulenträgers an die Frik-tionswelle möglich ist und vor allem auch der Mechanismus eine gedrungene Bauart erhält. Weiter wird auf diese Weise die Fadenbeschickung sowie die Abnahme der gefüllten Spule erleichtert .
P Zur Herabsetzung der zur Fadenbeschickung erforderlichen Zeitspanne und zur Erleichterung der Fadenbeschickung
selbst» ist es notwendig, entweder die Luft dem Druckluftsystem über die Hohlepindel zuzuführen oder aber über einen, Ejektor zwischen der Hohlspindel und der Spannvorrichtung
oder zwischen der Spannvorrichtung und dem mit derselben verbundenen Fadenverteiler» ·
209809/1296 ,.,5 *
- 5 - ■■ ■ , .
Durch clie Ausführung der Spinn- und Zwirnvorrichtung als eine unabhängige auf einer Konsole für sich, montierte Baugruppe, wird die Mq-jfcag^ der Maschine erleichtert soxfie die Umrichtung von beliebigen Spinnmaschinen mit verschiedener Ganghöhe der Spindeln ohne größeren Auf wand ermöglicht und beschleunigt. Durch das gemeinsame Druekluft-
(jror system wird dabei die Fadenbesehictoing vor dem Arbeitsgang A
erleichtert und beschleunigt. a
Durch die beschriebene Erfindung ist die Bauart der Maschine vereinfacht, die Bedienung erleichtert und eine günstigere Formgebung möglich.
Im folgenden wird die Erfindung anhand des in den Zeichnungen dargestellten AusfüTirungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen: Ä
Fig. 1 eine schematische Darstellung der erfindungsgemä- % Ben Spinn- und Zwirnvorrichtung}
Fig. 2 den Spannmechanismus der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Schnitt j
Fig. 3 den Schnitt nach Linie HI-III aus «Fig. 2;
Fig. 4 den Andruckmechanismus des Spulenträgers an die
Friktionawelleι '
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Fig. 5 den Ejektor der erfindungsgemäßen Vorrichtung für die Luftzuführung "bei der FadenbeSchickung.
Die dargestellte Spinn- und Zwirnvorrichtung ist eine unabhängige auf der Konsole I (S1Xg. 1) angeordnete Baugruppe, welche aus der Hohlspindel 2, der Bremse 3, der Spannvorfc richtung 4 und dem Spulenträger 5 besteht.
Vor der Spindel 2 sind die Aufnahme- und Abwickeleinrichtung und der Fadenverteiler angeordnet.
Die Verlegung der genannten Elemente in eine unabhängige, abgesonderte, auf der Konsole montierte Baugruppe und die Anordnung der Aufnahme- und Aufwickeleinrichtung vor der Spindel ermöglicht einen leichten und schnellen Umbau von fc beliebigen Spinnmaschinen in Spinn- und Zwirnmaschinen mit fc Spindeln, für die vergrößerte Höhe von Aufnahmekörpern mit dem anzwirnenden Faden.
Der Spannmechanismus 4 der Vorrichtung ist ausgebildet als eine rotierende Scheibe, welche aus den. zwei Hälften 6 und 7 (Fig. 3) besteht, die zwischen sich bei der Zusammenfügung eine Fassonringnut 8 zur Fadenverklemmung und als Luftkanal bei der Fadenbeschickung bilden. Die Scheibe int mib dem Lager 9 zusammen auf der Achse 10 angebracht. Das
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Gewicht der Scheibe, ihr Durchmesser sowie der Reibungskoeffizient des Zwirnfadens in der Hut 8 der Scheibe und im Lager sind derart gewählt, daß das Reibungsmoment auf der Drehungsachse 10 bei Drehung der Scheibe durch den laden/ die erforderliche Spannung desselben erzeugt. Die Spannvorrichtung 4· ermöglicht dabei, den beim Garnbruch eines der anzwirnenden Fäden auftretenden Ausschuß zu vermeiden. ä Beim Bruch eines der beiden laden bricht auch der zweite a Faden, weil der verbleibende Faden allein im Kanal der Spindel 2 fesf das an der Scheibe 6, 7 auftretende Reibungsmojnaent nicht überwinden kann. Ein Aufwickeln des entzwirnten Einzelfadens auf die Aufnahmespule ist damit ausgeschlossen.
Die Spannvorrichtung 4- (Fig. 2) ist mit der Hohl spindel 2 jiiber das Rohr 11 und mit dem Fadenverteiler über den flexiblen Hohl schlauch 12 verbunden und hat mit diesem ein ge- f me insame s Druckluft sy stern zur Fadenbeschickung. Das gemein- . j| same Druckluftsystem ist dabei von dem Rohr 11, dem Schlauch 12 und dem Gehäuse 13 gebildet. Im aus durchsichtigem Mate- j rial bestehenden Gehäuse 13 ist die Spannvorrichtung 4 untergebracht.
Das Gehäuse 13 weist einen Deckel 14 (Fig. 3) zum Schutz der Spannvorrichtung 4 (Fig. 2) vor Staub und Flaum auf.
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In dem Gehäuse 13 ist einerseits das Rohr 11 und andererseits der flexible Schlauch 12 eingepreßt. Das Rohr 11 dient dabei zur Befestigung der Spannvorrichtung 4- auf der Konsole 1 und zum Leiten des Luftstromes«
Der Hohlschiauch 12 endet im Fadenführer 15» der über die Konsole 16 mit der Stange 17 des Fadenverteiloers verbun- · den ist. Der Fadenführer 15 stellt einen Metalltrichter mit einem Schlitz zur selbsttätigen Einführung des Fadens dar, nachdem, derselbe von der Aufnahme- und Aufwickeleinrichtung erfaßt ist.
Der flexible Schlauch 12 dient zur Zuführung des Fadens durch den Luftstrahl in die Aufnahme- und Aufwickeleinrichtung sowie zur Kompensation der periodischen Änderung der Fadenspannung, welche beim Heranführen des Fadens auf die Aufwickelspule längs derselben infolge der Längenänderung des Fadenabschnittes zwischen der Spannvorrichtung 4 und dem Punkt des Auflaufens des Fadens auf die Spule entsteht. Dieser Erfolg wird erreicht durch die konstante Länge des flexiblen Schlauches 12, welche für die maximale Länge des Fadenabschnittes bei einer der Endstellungen des Fadenführers 15 ausreicht. Bei der Verschiebung des Fadenführers zur mittleren Stellung verwiegt sich der Schlauch 12, wobei die Länge des Fadenabschnittes konstant "bleibt.
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Um die Berührung des Fadens mit der Innenoberfläche des flexiblen Schlauches 12 zu vermeiden, sind in diesem Ringe aus Stahl oder anderen Stoffen eingesetzt, welche .auch im Dauerbetrieb von dem laden nicht durchschnitten werden können. Der im dargestellten Ausführungsbeispiel verwendete flexible Schlauch 12 mit den Ringen 18 kann durch eine Spiralfeder flacher Steigung (in der Zeichnung nicht darge-
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stellt) ersetzt werden, '
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Die Aufnahme- und Aufwickeleinrichtung besteht aus der Friktionswelle 19 (J1Ig.- 1), dem Spulenträger 5 und dem Andruckmechanismus des Spulenträgers an die Friktionswelle 19.
Dfer Andrückmechanismus des Spulenträgers 5 besteht aus dem gefederten Doppelarmhebe! 20 (fig. 4), der sich um den Zap-* fen 21 dreht und dessen einer Arm am Ende den Spulenträger 5 trägt und an dessen anderem* sehr viel kürzerem Arm die | Gleitstange 22 angelenkt ist. |
Der Doppelarmhebel 20 ist auf der Konsole 1 montiert und dreht sich um die Achse 21 frei Je nach dem Aufwicklungszuatand der Spule, Die Gleitstange 22 am kurzen Arm des Hebels ist itmgeben von der Druckfeder 23. Die Gleitstange 22 mit der Jeder 23 ist durch den GIe it stein 24- geführt, welcher sich frei in der Konsole 1 dreht, <
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.0.10
- ίο -
■ Die Druckfeder 23 stützt sicli mit dem einen Ende am kleinen Arm des Hebels 20 ab und mit dem anderen gegen den Gleitstein 24. Bei der Drehung des Hebels 20 um die Achse 21 wird die Feder 23 zusammengedrückt oder entspannt, wobei sich die Gleitstange 22 im Innern der öffnung des Gleitsteins 24 längs verOliiebt, Durch den Druck auf den klei- ^ nen Arm des Hebels 20 wird der Spulenträger 5 r.n die JPrik- _ tionawelle 19 angedrückto Beim Hochwchwecken des Hebels 20
nach oben bis zum Anschlag hält die Feder die gefüllte Spule in der oberen Stellung fest, wodurch die Abnahme der Spule erleichtert wird. Die Armlänge des Hebels 20 und die Druckfeder 23 sind derart gewählt, daß der Spulenträger 5 bei der Aufwicklung mit der erforderlichen Kraft an die Friktionswelle 19 angedrückt wird und beim Spulenwechsel der Hebel 20 mit der gefüllten Spule in der oberen Stellung
P gehalten wird» Eine Einstellung der Feder 23 und folglich
) die Regelung des Andicückens der Spule an die Friktionswelle ist möglich. Es ist Raum für eine bequeme Abnahme der Spule geschaffen, wobei auch eine individuelle Abnahme an jedem Arbeitsplatz möglich ist. Der Andrückmechanismus des Spulenträgera 5 ist vom Deckel 25 zum Schutz gegen Staub und Schmutz abgedeckt.
Auf dem Doppelarmhebel 20 ist der diirohsichtige, halbzylin- derförmig gewölbte Deckel 26 befestigt, welcher die Spule
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abdeckt und sie so vor Verstopfung durhh Flaum schützt. ·
Die Luftzuführung zur Fadenbeschickung erfolgt durch den Ejektor zwischen der Spannvorrichtung 4 und dem mit derselben gekuppelten Fadenverteiler» Wenn der Ejektor 27 einen Unterdruck im flexiblen Schlauch 12 erzeugt, kann der laden von der Aufnahmespule her in den Trichter des Fadenführers eingesogen werden und wird weiter durch den Spannungsmechanismus 4 und den Kanal der Spindel 2 geführt, und zwar in ^ der der Laufrichtung beim Betrieb entgegengesetzten Sichtung .
Der Ejektor kann auch zwischen-der Spannvorrichtung 4 und der Hohlspindel 2 (in der Zeichnung ist diese Variante nicht gezeigt) angeordnet sein, wobei der Unterdruck im Kanal der Spindel geschaffen wird· Der Faden kann dann in Form einer
Schlinge von dem-auf der Hohlspindel 2 aufgesetzten Aufnah- ^ mekörper 28 her (Fig. 1) in den Kanal der Spindel eingeso- ■ I gen und weiter durch die Spannvorrichtung 4, den flexiblen Schlauch 12, den Fadenführer 15 geführt und der Aufnahme- und Aufwickeleinrichtung zugeführt werden, diesmal in der Laufrichtung beim Betrieb. :
Die Druckluftzuführung kann ebenso auch über den hohlen Fadenleiter 29 (Fig. 1) erfolgen, welcher zwisüüendem / ;
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Abzugmechanismus der Maschine und der Spindel 2 untergebracht ist. Wird die Spitze des Fadenleiters 29 bis zum Fluchten mit dem Kanal der Spindel 2 verschoben, so kam der Druckluftstrahl frei in den Kanal der Spindel eintreten» Der Faden kann dann von dem Aufnahmekö:?per °8 her durch den
der Spindel
KanalV2, die Spannvorrichtung 4, den flexiblen Schlauch 12 und den Fadenführer 15 geführt werden, wobei auch hier der Faden zur Aufnahme- und Aufvrickeleinrichtung in der Betriebslaufrichtung aufgegeben wirdo
Druckluft Bei allen beschriebenen Fadenführungsmöglichkeiten wir&Ydem System erst bei der Fadenbeschickung zugeführt.
Bei dem Umbau einer Spinnmaschine zur Spinn- und Zwirnmaschine werden das Spindelgestell mit den Spindeln, die Ring-
t leiste und die Hebevorrichtung der Ringleiste abgenommen.
^ An Stelle der abgenommenen Teile und Mechanismen werden zwei Leisten 30 längs der ganzen Maschine angebracht, an welchen die Konsolen 1 mit den darauf montierten Spinn- und Zwirnbaugruppen angeordnet sind. Dabei entspricht die Anzahl der Konsolen 1 der Anzahl der Spindeln bei der Maschine. Durch eine nur geringe Änderung der Kopfübertragung werden die Friktionswelle 19 und der die Hin- und Herbewegung der Stange 17 des Fadenverteilers steuernde Nocken (in der Zeichnung nicht dargestellt) angetrieben. Die Konselen 16 (Fig. 2)
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werden auf der Stange 17 ^es Fadenverteilers mit der Madenschraube 31 befestigt. Die Befestigungsstelle der Konsolen 16 an der Stange I7 wird dann im Betrieb der Maschine fixierte
Die Spinn- und Zwirnvorrichtung funktioniert auf folgende Weise: . - . -
Bei einem !fadenbruch oder zum Austausch des Aufnahmekörpers wird der Handgriff der Bremse 3 gedreht und die Spindel 2 wird stillgesetzt. Von dem auf der Spindel 2 aufgesetzten Aufnahmekörper her wird der laden abgewickelt, zu einer Schlinge gelegt und zum oberen Ende der Spindel 2 gebracht, um auf eine der weiter oben beschriebenen Arten geblasen oder gesogen zu werden. Danach wird der Faden mit dem Luftstrahl in die Spannvorrichtung 4 und den flexiblen am Ende mit dem Fadenführer 15 versehenen Schlauch 12 geführt und | infolge der Rotation der Spule zu der Aufnahme- und Aufwik- | keleinrichtung gebracht, wo der laden zu der durch den Spulenträger 5 und die Friktionswelle 19 gebildeten Klemmeinrichtung gelangt. Die von der Friktionswelle gedrehte Spule •wickelt den Faden auf sich auf. Danach wird die Spindel angetrieben und das in der Hand der Arbeiterin gebliebene Ende des Beschickungsfadens wird an das aus dem Abzugmechanismus austretende Fadenstück angeknüpft. Hiermit beginnt das kongruente Spinn- und Zwirnverfahren.
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Der im Abschnitt zwischen dem. Fadenführer 15 und der durch die Spule und die Friktionswelle 19 gebildeten IQeniiiieinrichtung angespannte Faden gelangt selbsttätig zum engen Schlitz des Fadenführers, wodurch ein genaues Zuführen desselben auf die Spule gewährleistet wird.
fc Beim Erfassen des Fadens durch die rotierende Spule wird der m Faden angespannt, der Faden tritt in die Ringnut ö der Scheibe der Spannvorrichtung (Fig. 2 und 3) ein, wird hier verklemmt und bringt die Scheibe in Rotation. Die zum Drehen der Scheibe erforderliche Arbeit erzeugt den Unterschied in der Fadenspannung vor und nach der Spannvorrichtung 4. Durch geeignete Wahl des Verhältnisses von Außen- und Innendurchmesser der Scheibe kann die Spannung des eintretenden Fadens derart geregelt v/erden, daß erstens die erforderliche P Dichte der Aufwicklung erreicht und zweitens die Möglich-P keit von Ausschuß dadurch vermieden wird, daß beim Bruch eines Fadens auch der andere Fv.den reißt.
BAD ORIGINAL
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Claims (8)

Patentansprüche
1. Spinn- und Zwirnvorrichtung mit Hohl spindel,Spindelbremse, Spannvorrichtung, ]?j.denverteiler und Aufnahme- und Auf wickeleinrichtung, d ad u r c h g e k e η η ■ zeichnet , daß die Hohlspindel (2), deren Bremse (3), di^ 3i">a.i_ orrichtung (4) und der Spulenträger (5) der Aufnahme- und' Aufwickelvorrichtung als unabhängige Baugruppe abgesondert auf einer Eonsole (1) montiert sind, wobei eine der Anzahl der Spindeln entsprechende Zahl von Konsolen vorgesehen ist und die Aufnahme- und Aufwickeleinrichtung und der Fadenverteiler (15) vor der Spindel (2) angeordnet sind.
2. Spinn- und Zwirnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung (4) ausgebildet ist als eine auf einerAchse (10) drehbare Scheibe mit einer Fassonringnut (8).
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3. Spinn- und Zwirnvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung (4) mit der Hohlspindel (2) und,dem Fadenverteiler (15) verbunden ist und mit diesen ein gemeinsames Druckluftsystern zur Fadenbesehickung aufweist.
4. Spinn- und Zwirnvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge-
kennzeichnet, daß die Verbindung der Spannvorrichtung (4) mit der Hohlspindel (2) aus einem Rohr (11) und mit dem Fadenverteiler aus einem flexiblen Hohlschlauch (12) besteht, welche im Gehäuse (13) der Spannvorrichtung münden,
5. Spinn- und Zwirnvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Andrückmechanismus des Spulenträgers (5) an die Friktionswelle (19) ein unter Federbelastung stehender, auf der Konsole (1) montierter Doppelarmaebel (2Q) vorgesehen ist.
6. Spinn- und Zwirnvorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom zur Fadenbeschickung durch die Hohls#±ndel (2) eintritt,
7. Spinn- und Zwirnvorrichtung naoh den Ansprüchen 3 bis 5ι dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom zur Fadenbeschickung von einem Ejektor (27) zwischen der Spannvorrichtung (4) und der mit ihr verbundenen Hohlspindel (2) erzeugt wird.
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8. Spinn- und Zwirnvorrichtung naoh den Ansprüchen 3 /bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom zur Fadenbeschickung von einem Ejektor (27) zwischen der Spannvorrichtung (4) und dem mit ihr verbundenen IPadenvea?- teiler erzeugt wird.
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DE19681710049 1967-12-21 1968-01-26 Spinn- und Zwirnvorrichtung Pending DE1710049A1 (de)

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