DE1710049A1 - Spinn- und Zwirnvorrichtung - Google Patents
Spinn- und ZwirnvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich, auf Spinn- und Zwirnmaschinen, und zwar insbesondere auf Spinn- und Zwirnvorrichtungen
dieser Maschinen, die das Spinnen und Zwirnen kongruent,
also am gleichen Ort j ausführen.
Es sind Spinn- und Zwirnvorrichtungen bekannt, "bei welchen die die Hohlspindel, die Spindelbremse, die Spannvorrichtung,
den Fadenverteiler und die Aufnähme- und Aufwickeleinrichtung aufweisende Einheit mit anderen Arbeitsorganen der Maschine verbunden ist· Dadurch ist es nicht
möglich, verschieden hohe Aufnahmekörper mit dem anzwirnenden
Faden zu verwenden und es ist eine große Menge von
verschiedenen Spinn- und Zwirnmaschinenarten erforderlich.
Darüber hinaus ist der Hebel des Sp'al ent rager s der Aufnahmeund
Aufwiekeleinrichtung kompliziert, sperrig und gerät bei Dauerbetrieb aus der Ordnung. Bekannte Maschinen
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haben keinen Mechanismus zur selbsttätigen -Fadenbeschikkung;
es muß der Faden mit einer durch den Kanal der Spindel eingefädelten Metallnadel beschickt werden.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, unter Meidung
der genannten Nachteile eine Spinn- und Zwirnvorrichtung für neue genormte Spinn- und Zwirnmaschinen zu entwickeln,
die auch zur Modernisierung von bereits hergestellten Spinn maschinen durch den Umbau derselben ohne wesentliche iir.de-
ihrer Konstruktion verwendet werden könnte. Die Vorrichtung soll dabei den Einsatz von der Höhe nach verschiedenen
Aufnahmekörpern mit dem anzwirnenden Faden sowie die Druckluftfadenbeschickung ermöglic-hen.
Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei der Spinn- und Zwirnvorrichtung erfindungsgemäß die HohlSpindel,
die Spindelbremse, die Spannvorrichtung und der Spulenträger eine selbständige Baugruppe darstellen, welche
auf einer Konsole montiert sind, wobei deren Anzahl der Anzahl der Spindeln entspricht. Dabei sind die Aufnahme- und
Abwickeleinrichtung und der Fadenverteiler vor der Spindel ang/eordnet, wodurch der Platz unter der Spindel frei bleibt
und Spindeln eingesetzt werden können, die für die vergrößerte
Höhe der Aufnahmekörper mit dem anzwirnenden Faden berechnet sind.
209Ö09/1296
Es- ist zweckmäßig, die Spannvorrichtung als eine auf ihrer
Achse frei drehende Scheibe auszubilden mit einer Fassonringnut
auf dem Umfang zur Fadenverklemmung und zum Luftdurchgang
bei der Beschickung. Dabei kann die Spannvorrichtung mit der Hohlspindel und dem Fadenverteiler verbunden
werden und ein gemeinsames Druckluftsystern zur Fadenbeschickung aufweisen. (|
Eine solche Bauart der Spannvorrichtung vermeidet die bei
bekannten Maschinen notwendige Anordnung des Abzugspaares unter dör Spindel und ermöglicht den Einsatz von einfachen und
zuverlässigen Mitteln zur Beschickung des Fadens, der dann durch einen Druckluftstrahl aus dem Kanal der Spindel in
die Aufnahme- und Aufwickeleinrichtung aufgegeben werden
kann.
Es ist weiterhin zweckmäßig, als Verbindung der Spannvor- g
richtung mit der Hohlspindel ein Rohr,und mit dem Fadenverteiler einen flexiblen Hohlschlauch vorzusehen und dabei
die Spannvorrichtung selbst in einem mit diesem Schlauch und diesem Rohr verbundenen Gehäuse unterzubringen. Durch
die Verbindung des Gehäuses mit dem Fadenverteiler und der
Hohlspindel über den flexiblen Schlauch und das Rohr können nicht nur die genannten !eile in einer Baugruppe mit
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i 4 -
einem gemeinsamen Druckluftsystem zur FadenbeSchickung
zusammengefaßt werden, sondern es ist auch möglich, den-Druckluftstrahl
in die Spannvorrichtung zu leiten und die beim Aufwickeln des Fadens auf die Spule auftretende Spannung
zu vermeiden.
Es ist zweckmäßig, bei der Aufnahme- und Aufwickeleinrichtung den Abdruck-Mechanismus des· Spulenträgers an die
ν Fisktionswelle in Form eines, gefederten, auf einer Eonsole
montierten zweiarmigen Hebels auszuführen, wodurch eine Regelung des Andrucks des Spulenträgers an die Frik-tionswelle
möglich ist und vor allem auch der Mechanismus eine gedrungene Bauart erhält. Weiter wird auf diese Weise die
Fadenbeschickung sowie die Abnahme der gefüllten Spule erleichtert .
P Zur Herabsetzung der zur Fadenbeschickung erforderlichen
Zeitspanne und zur Erleichterung der Fadenbeschickung
selbst» ist es notwendig, entweder die Luft dem Druckluftsystem über die Hohlepindel zuzuführen oder aber über einen,
Ejektor zwischen der Hohlspindel und der Spannvorrichtung
oder zwischen der Spannvorrichtung und dem mit derselben
verbundenen Fadenverteiler» ·
209809/1296 ,.,5 *
- 5 - ■■ ■ , .
Durch clie Ausführung der Spinn- und Zwirnvorrichtung als
eine unabhängige auf einer Konsole für sich, montierte
Baugruppe, wird die Mq-jfcag^ der Maschine erleichtert soxfie
die Umrichtung von beliebigen Spinnmaschinen mit verschiedener Ganghöhe der Spindeln ohne größeren Auf wand ermöglicht
und beschleunigt. Durch das gemeinsame Druekluft-
(jror system wird dabei die Fadenbesehictoing vor dem Arbeitsgang A
erleichtert und beschleunigt. a
Durch die beschriebene Erfindung ist die Bauart der Maschine
vereinfacht, die Bedienung erleichtert und eine günstigere Formgebung möglich.
Im folgenden wird die Erfindung anhand des in den Zeichnungen
dargestellten AusfüTirungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigen: Ä
Fig. 1 eine schematische Darstellung der erfindungsgemä- %
Ben Spinn- und Zwirnvorrichtung}
Fig. 2 den Spannmechanismus der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Schnitt j
Fig. 3 den Schnitt nach Linie HI-III aus «Fig. 2;
Fig. 4 den Andruckmechanismus des Spulenträgers an die
Friktionawelleι '
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Fig. 5 den Ejektor der erfindungsgemäßen Vorrichtung für
die Luftzuführung "bei der FadenbeSchickung.
Die dargestellte Spinn- und Zwirnvorrichtung ist eine unabhängige auf der Konsole I (S1Xg. 1) angeordnete Baugruppe,
welche aus der Hohlspindel 2, der Bremse 3, der Spannvorfc richtung 4 und dem Spulenträger 5 besteht.
Vor der Spindel 2 sind die Aufnahme- und Abwickeleinrichtung
und der Fadenverteiler angeordnet.
Die Verlegung der genannten Elemente in eine unabhängige, abgesonderte, auf der Konsole montierte Baugruppe und die
Anordnung der Aufnahme- und Aufwickeleinrichtung vor der Spindel ermöglicht einen leichten und schnellen Umbau von
fc beliebigen Spinnmaschinen in Spinn- und Zwirnmaschinen mit fc Spindeln, für die vergrößerte Höhe von Aufnahmekörpern mit
dem anzwirnenden Faden.
Der Spannmechanismus 4 der Vorrichtung ist ausgebildet als eine rotierende Scheibe, welche aus den. zwei Hälften 6 und
7 (Fig. 3) besteht, die zwischen sich bei der Zusammenfügung eine Fassonringnut 8 zur Fadenverklemmung und als Luftkanal
bei der Fadenbeschickung bilden. Die Scheibe int mib
dem Lager 9 zusammen auf der Achse 10 angebracht. Das
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Gewicht der Scheibe, ihr Durchmesser sowie der Reibungskoeffizient
des Zwirnfadens in der Hut 8 der Scheibe und im Lager sind derart gewählt, daß das Reibungsmoment auf der
Drehungsachse 10 bei Drehung der Scheibe durch den laden/
die erforderliche Spannung desselben erzeugt. Die Spannvorrichtung
4· ermöglicht dabei, den beim Garnbruch eines der anzwirnenden Fäden auftretenden Ausschuß zu vermeiden. ä
Beim Bruch eines der beiden laden bricht auch der zweite a
Faden, weil der verbleibende Faden allein im Kanal der Spindel 2 fesf das an der Scheibe 6, 7 auftretende Reibungsmojnaent
nicht überwinden kann. Ein Aufwickeln des entzwirnten Einzelfadens
auf die Aufnahmespule ist damit ausgeschlossen.
Die Spannvorrichtung 4- (Fig. 2) ist mit der Hohl spindel 2
jiiber das Rohr 11 und mit dem Fadenverteiler über den flexiblen
Hohl schlauch 12 verbunden und hat mit diesem ein ge- f
me insame s Druckluft sy stern zur Fadenbeschickung. Das gemein- . j|
same Druckluftsystem ist dabei von dem Rohr 11, dem Schlauch
12 und dem Gehäuse 13 gebildet. Im aus durchsichtigem Mate- j
rial bestehenden Gehäuse 13 ist die Spannvorrichtung 4 untergebracht.
Das Gehäuse 13 weist einen Deckel 14 (Fig. 3) zum Schutz
der Spannvorrichtung 4 (Fig. 2) vor Staub und Flaum auf.
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In dem Gehäuse 13 ist einerseits das Rohr 11 und andererseits
der flexible Schlauch 12 eingepreßt. Das Rohr 11 dient dabei zur Befestigung der Spannvorrichtung 4- auf der Konsole
1 und zum Leiten des Luftstromes«
Der Hohlschiauch 12 endet im Fadenführer 15» der über die
Konsole 16 mit der Stange 17 des Fadenverteiloers verbun- ·
den ist. Der Fadenführer 15 stellt einen Metalltrichter mit
einem Schlitz zur selbsttätigen Einführung des Fadens dar, nachdem, derselbe von der Aufnahme- und Aufwickeleinrichtung
erfaßt ist.
Der flexible Schlauch 12 dient zur Zuführung des Fadens durch den Luftstrahl in die Aufnahme- und Aufwickeleinrichtung
sowie zur Kompensation der periodischen Änderung der Fadenspannung, welche beim Heranführen des Fadens auf die
Aufwickelspule längs derselben infolge der Längenänderung
des Fadenabschnittes zwischen der Spannvorrichtung 4 und dem Punkt des Auflaufens des Fadens auf die Spule entsteht.
Dieser Erfolg wird erreicht durch die konstante Länge des flexiblen Schlauches 12, welche für die maximale Länge des
Fadenabschnittes bei einer der Endstellungen des Fadenführers 15 ausreicht. Bei der Verschiebung des Fadenführers
zur mittleren Stellung verwiegt sich der Schlauch 12, wobei
die Länge des Fadenabschnittes konstant "bleibt.
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Um die Berührung des Fadens mit der Innenoberfläche des
flexiblen Schlauches 12 zu vermeiden, sind in diesem Ringe
aus Stahl oder anderen Stoffen eingesetzt, welche .auch im
Dauerbetrieb von dem laden nicht durchschnitten werden können. Der im dargestellten Ausführungsbeispiel verwendete
flexible Schlauch 12 mit den Ringen 18 kann durch eine Spiralfeder flacher Steigung (in der Zeichnung nicht darge-
■■'■■ ; ■ ■ ■ ' i
stellt) ersetzt werden, '
■■ <
Die Aufnahme- und Aufwickeleinrichtung besteht aus der Friktionswelle
19 (J1Ig.- 1), dem Spulenträger 5 und dem Andruckmechanismus
des Spulenträgers an die Friktionswelle 19.
Dfer Andrückmechanismus des Spulenträgers 5 besteht aus dem
gefederten Doppelarmhebe! 20 (fig. 4), der sich um den Zap-*
fen 21 dreht und dessen einer Arm am Ende den Spulenträger 5
trägt und an dessen anderem* sehr viel kürzerem Arm die |
Gleitstange 22 angelenkt ist. |
Der Doppelarmhebel 20 ist auf der Konsole 1 montiert und
dreht sich um die Achse 21 frei Je nach dem Aufwicklungszuatand
der Spule, Die Gleitstange 22 am kurzen Arm des Hebels ist itmgeben von der Druckfeder 23. Die Gleitstange 22
mit der Jeder 23 ist durch den GIe it stein 24- geführt, welcher sich frei in der Konsole 1 dreht,
<
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.0.10
- ίο -
■ Die Druckfeder 23 stützt sicli mit dem einen Ende am kleinen
Arm des Hebels 20 ab und mit dem anderen gegen den Gleitstein 24. Bei der Drehung des Hebels 20 um die Achse
21 wird die Feder 23 zusammengedrückt oder entspannt, wobei
sich die Gleitstange 22 im Innern der öffnung des Gleitsteins 24 längs verOliiebt, Durch den Druck auf den klei-
^ nen Arm des Hebels 20 wird der Spulenträger 5 r.n die JPrik-
_ tionawelle 19 angedrückto Beim Hochwchwecken des Hebels 20
nach oben bis zum Anschlag hält die Feder die gefüllte Spule in der oberen Stellung fest, wodurch die Abnahme der Spule
erleichtert wird. Die Armlänge des Hebels 20 und die Druckfeder 23 sind derart gewählt, daß der Spulenträger 5
bei der Aufwicklung mit der erforderlichen Kraft an die Friktionswelle 19 angedrückt wird und beim Spulenwechsel
der Hebel 20 mit der gefüllten Spule in der oberen Stellung
P gehalten wird» Eine Einstellung der Feder 23 und folglich
) die Regelung des Andicückens der Spule an die Friktionswelle
ist möglich. Es ist Raum für eine bequeme Abnahme der Spule geschaffen, wobei auch eine individuelle Abnahme an jedem
Arbeitsplatz möglich ist. Der Andrückmechanismus des Spulenträgera
5 ist vom Deckel 25 zum Schutz gegen Staub und
Schmutz abgedeckt.
Auf dem Doppelarmhebel 20 ist der diirohsichtige, halbzylin-
derförmig gewölbte Deckel 26 befestigt, welcher die Spule
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abdeckt und sie so vor Verstopfung durhh Flaum schützt. ·
Die Luftzuführung zur Fadenbeschickung erfolgt durch den
Ejektor zwischen der Spannvorrichtung 4 und dem mit derselben gekuppelten Fadenverteiler» Wenn der Ejektor 27 einen
Unterdruck im flexiblen Schlauch 12 erzeugt, kann der laden von der Aufnahmespule her in den Trichter des Fadenführers
eingesogen werden und wird weiter durch den Spannungsmechanismus 4 und den Kanal der Spindel 2 geführt, und zwar in ^
der der Laufrichtung beim Betrieb entgegengesetzten Sichtung .
Der Ejektor kann auch zwischen-der Spannvorrichtung 4 und
der Hohlspindel 2 (in der Zeichnung ist diese Variante nicht
gezeigt) angeordnet sein, wobei der Unterdruck im Kanal der
Spindel geschaffen wird· Der Faden kann dann in Form einer
Schlinge von dem-auf der Hohlspindel 2 aufgesetzten Aufnah- ^
mekörper 28 her (Fig. 1) in den Kanal der Spindel eingeso- ■ I
gen und weiter durch die Spannvorrichtung 4, den flexiblen
Schlauch 12, den Fadenführer 15 geführt und der Aufnahme- und
Aufwickeleinrichtung zugeführt werden, diesmal in der Laufrichtung beim Betrieb. :
Die Druckluftzuführung kann ebenso auch über den hohlen
Fadenleiter 29 (Fig. 1) erfolgen, welcher zwisüüendem / ;
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Abzugmechanismus der Maschine und der Spindel 2 untergebracht ist. Wird die Spitze des Fadenleiters 29 bis zum
Fluchten mit dem Kanal der Spindel 2 verschoben, so kam
der Druckluftstrahl frei in den Kanal der Spindel eintreten»
Der Faden kann dann von dem Aufnahmekö:?per °8 her durch den
der Spindel
KanalV2, die Spannvorrichtung 4, den flexiblen Schlauch 12 und den Fadenführer 15 geführt werden, wobei auch hier der Faden zur Aufnahme- und Aufvrickeleinrichtung in der Betriebslaufrichtung aufgegeben wirdo
KanalV2, die Spannvorrichtung 4, den flexiblen Schlauch 12 und den Fadenführer 15 geführt werden, wobei auch hier der Faden zur Aufnahme- und Aufvrickeleinrichtung in der Betriebslaufrichtung aufgegeben wirdo
Druckluft Bei allen beschriebenen Fadenführungsmöglichkeiten wir&Ydem
System erst bei der Fadenbeschickung zugeführt.
Bei dem Umbau einer Spinnmaschine zur Spinn- und Zwirnmaschine werden das Spindelgestell mit den Spindeln, die Ring-
t leiste und die Hebevorrichtung der Ringleiste abgenommen.
^ An Stelle der abgenommenen Teile und Mechanismen werden zwei
Leisten 30 längs der ganzen Maschine angebracht, an welchen
die Konsolen 1 mit den darauf montierten Spinn- und Zwirnbaugruppen angeordnet sind. Dabei entspricht die Anzahl der
Konsolen 1 der Anzahl der Spindeln bei der Maschine. Durch eine nur geringe Änderung der Kopfübertragung werden die
Friktionswelle 19 und der die Hin- und Herbewegung der Stange 17 des Fadenverteilers steuernde Nocken (in der Zeichnung
nicht dargestellt) angetrieben. Die Konselen 16 (Fig. 2)
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BAD ORIGINAL
werden auf der Stange 17 ^es Fadenverteilers mit der Madenschraube
31 befestigt. Die Befestigungsstelle der Konsolen 16 an der Stange I7 wird dann im Betrieb der Maschine
fixierte
Die Spinn- und Zwirnvorrichtung funktioniert auf folgende
Weise: . - . -
Bei einem !fadenbruch oder zum Austausch des Aufnahmekörpers
wird der Handgriff der Bremse 3 gedreht und die Spindel 2
wird stillgesetzt. Von dem auf der Spindel 2 aufgesetzten Aufnahmekörper her wird der laden abgewickelt, zu einer
Schlinge gelegt und zum oberen Ende der Spindel 2 gebracht, um auf eine der weiter oben beschriebenen Arten geblasen
oder gesogen zu werden. Danach wird der Faden mit dem Luftstrahl
in die Spannvorrichtung 4 und den flexiblen am Ende
mit dem Fadenführer 15 versehenen Schlauch 12 geführt und |
infolge der Rotation der Spule zu der Aufnahme- und Aufwik- |
keleinrichtung gebracht, wo der laden zu der durch den Spulenträger
5 und die Friktionswelle 19 gebildeten Klemmeinrichtung gelangt. Die von der Friktionswelle gedrehte Spule
•wickelt den Faden auf sich auf. Danach wird die Spindel angetrieben
und das in der Hand der Arbeiterin gebliebene Ende des Beschickungsfadens wird an das aus dem Abzugmechanismus
austretende Fadenstück angeknüpft. Hiermit beginnt das kongruente Spinn- und Zwirnverfahren.
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Der im Abschnitt zwischen dem. Fadenführer 15 und der durch
die Spule und die Friktionswelle 19 gebildeten IQeniiiieinrichtung
angespannte Faden gelangt selbsttätig zum engen Schlitz des Fadenführers, wodurch ein genaues Zuführen desselben auf
die Spule gewährleistet wird.
fc Beim Erfassen des Fadens durch die rotierende Spule wird der
m Faden angespannt, der Faden tritt in die Ringnut ö der Scheibe
der Spannvorrichtung (Fig. 2 und 3) ein, wird hier verklemmt und bringt die Scheibe in Rotation. Die zum Drehen
der Scheibe erforderliche Arbeit erzeugt den Unterschied in
der Fadenspannung vor und nach der Spannvorrichtung 4. Durch geeignete Wahl des Verhältnisses von Außen- und Innendurchmesser
der Scheibe kann die Spannung des eintretenden Fadens derart geregelt v/erden, daß erstens die erforderliche
P Dichte der Aufwicklung erreicht und zweitens die Möglich-P
keit von Ausschuß dadurch vermieden wird, daß beim Bruch eines Fadens auch der andere Fv.den reißt.
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Claims (8)
1. Spinn- und Zwirnvorrichtung mit Hohl spindel,Spindelbremse,
Spannvorrichtung, ]?j.denverteiler und Aufnahme-
und Auf wickeleinrichtung, d ad u r c h g e k e η η ■
zeichnet , daß die Hohlspindel (2), deren Bremse
(3), di^ 3i">a.i_ orrichtung (4) und der Spulenträger (5)
der Aufnahme- und' Aufwickelvorrichtung als unabhängige Baugruppe abgesondert auf einer Eonsole (1) montiert
sind, wobei eine der Anzahl der Spindeln entsprechende Zahl von Konsolen vorgesehen ist und die Aufnahme- und
Aufwickeleinrichtung und der Fadenverteiler (15) vor
der Spindel (2) angeordnet sind.
2. Spinn- und Zwirnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung (4) ausgebildet ist als eine auf einerAchse (10) drehbare Scheibe
mit einer Fassonringnut (8).
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3. Spinn- und Zwirnvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung (4) mit der Hohlspindel (2) und,dem Fadenverteiler (15) verbunden
ist und mit diesen ein gemeinsames Druckluftsystern
zur Fadenbesehickung aufweist.
4. Spinn- und Zwirnvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge-
kennzeichnet, daß die Verbindung der Spannvorrichtung (4) mit der Hohlspindel (2) aus einem Rohr (11) und mit dem
Fadenverteiler aus einem flexiblen Hohlschlauch (12) besteht, welche im Gehäuse (13) der Spannvorrichtung münden,
5. Spinn- und Zwirnvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß als Andrückmechanismus des Spulenträgers (5) an die Friktionswelle (19) ein unter
Federbelastung stehender, auf der Konsole (1) montierter Doppelarmaebel (2Q) vorgesehen ist.
6. Spinn- und Zwirnvorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5»
dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom zur Fadenbeschickung
durch die Hohls#±ndel (2) eintritt,
7. Spinn- und Zwirnvorrichtung naoh den Ansprüchen 3 bis 5ι
dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom zur Fadenbeschickung
von einem Ejektor (27) zwischen der Spannvorrichtung (4) und der mit ihr verbundenen Hohlspindel (2)
erzeugt wird.
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8. Spinn- und Zwirnvorrichtung naoh den Ansprüchen 3 /bis 5»
dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom zur Fadenbeschickung
von einem Ejektor (27) zwischen der Spannvorrichtung (4) und dem mit ihr verbundenen IPadenvea?-
teiler erzeugt wird.
20 9809/1296
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