DE1708573A1 - Fahrbarer Trockenbagger - Google Patents
Fahrbarer TrockenbaggerInfo
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Description
Dr.4ag.WM Krelakr Dr.-lna Sch*»«*«
Dr.4*fl. Th. M«y«f Dr. RmJ
KMn, Ddk
11. 1. 1968 Sch-Sg/ek
Massey-Ferguson Services N.\f. ^
Pietermaaiv;eg 22C, Curacao, Niederländische Antillen m
Fahrtarer Trockenbagger
Die Erfindung bezieht sich auf einen fahrbaren Trockenbagger
mit einem an Antriebsrädern montierten Chassis und einem
drehbaren Oberbau.
Eei derartigen, mit eigenem Antrieb versehenen Trockenbagger^
ist man in der. letzten Jahren dazu übergegangen, die |
Kraftübertragung mit hydrostatischen Pumpen und Motoren durchzuführen. Diese Art der Kraftuber.tragung ermöglicht es,
die Energie an solchen Stellen wirksam werden zu lassen, die von der Maschine entfernt liegen, ohne indessen übertriebene
Schwierigkeiten mechanischer Art zu überwinden.
Eine oder mehrere Pumpen zur Erzeugung des Drucks für das hydrostatische System sind gewöhnlich in Verbindung mit der
Maschine in dem drehbaren Oberbau untergebracht, aber die Motoren sind normalerweise entfernt davon an den Stellen
untergebracht, an denen die Leistung aufgebracht werden muß.
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So werden z.B. Radmotoren an den Ecdenrädern oder am Kettenantrieb hydraul is: h angetrieben und hydraulische
Servorr.echanisir.eii zur Steuerung und zur Aufbringung der
Bremskraft benutzt.
Gegenwärtig gibt es zwei allgemein bekannte Typen von
/mit selbst-angetriebenen Trockenbaggern., nämlich den Räaern
versehenen Typ und den Kettentyp. Darüberhinaus sind
andere Typen bekannt, wie z.B. der "schreitende" Typ. ^ Dieser letzte Eagger ist gewöhnlich größer, aber die
»vorliegende Erfindung kann auch bei ihm zur Anwendung /θ s komrr.en. In dem speziellen Fall &s%. ein mit Eigenantrieb
versehener Trocker.baggers welcher mit zwei oder vier
Rädern fortbewegt werden kann, kann der die Fortbewegung bewirkende hydraulische Motor entweder in dem drehbaren
Oberbau oder in dem unteren Rahmen, welcher die Achsen trägt, untergebracht sein. Allgemein gesagt, geschieht
die Übertragung der Eewegung über ein mechanisches Getriebe mit wenigstens einem Vorwärts- und einem Rückwärtsgang.
Wenn das Getriebe und der Antriebsmotor in dem drehbaren Oberbau montiert sind, läßt sich die Antriebs\rerbindung
" mit der eigentlichen Maschine verhältnismäßig leicht
ψ durchführen, aber die Antriebsverbindung mit den Rädern
ist schwierig zu konstruieren, da der Oberbau relativ zum Chassis drehbar ist. Die Steuereinrichtungen sind ebenfalls
in dem drehenden Oberbau angebracht und es ist leich ter,
die Steuereinrichtungen anzuschließen, wenn das Getriebe im Oberbau montiert ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Trockenbagger der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der mit
einer einzigen Maschine zur Aufbringung der Energie auskommt und bei dem die übertragung der Antriebsenergie
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und der Steuerer.ergie vom Oberbau auf das Chassis bzw,
die Räder in einfacher Weise durchführbar ist. Erfindungsgemäß
wird das erreicht durch die Kombination einer auf dem Oberbau montierten Verbrennungsgaschine, eines von der
Verbrennungsmaschine angetriebenen, ebenfalls auf dem Oberbau befestigten Verschiebegetriebss, eines vom Verschiebe-Getriebe
angetriebenen ersten Zahnrades, eines mit dem ersten Zahnrad kämmenden zweiten Zahnrades, dessen Drechachse
mit derjenigen des Oberbaus zusammenfällt, und das antriebsmäßig mit einem Verteilergetriebegehäuse verbunden ist,
v.ctei das Verteilergetriebegehäuse seinerseits mit den . Jj
Antriebsrädern antriebsmäßig verbunden ist, eines entweder am Chassis oder am Oberbau befestigten symmetrisch zur ^
Drehachse des Oberbaus angeordneten Druckübertragungsgliedes,
einer PlUssigkeitsUbertragungseinheit zwischen Chassis bzw. Obertau und dem Druckübertragungsglied und einer in
dem Druckübertragungsglied vorgesehenen Leitung zur Flüssigkeitsübertragung
zu oder von am Chassis oder an den Rädern befestigten Antriebsmitteln.
Vorzugsweise kämmen das erste und das zweite Zahnrad mit
ihren Außenverzahnungen, und das zweite Zahnrad ist zugleich das Eingangszahnrad des Verteilergetriebegehäuses. Das ·
Verteilergetriebegehäuse kann entweder ein£inziges oder "
eine Reihe von Räderpaaren antreiben. ■ ^
Das Druckübertragungsglied ist vorzugsweise am Chassis befestigt, und die Flüssigkeitsübertragungselnheit liegt
zwischen Oberbau und dem Druckübertragungsglied. Das Druckübertragungsglied kann weiterhin mit verschiedenen Durchlässen
zur Druckversorgung von Antriebsmittel, welche aus irgendwelchen hydraulisch angetriebenen Hilfseinrichtungen
auf dem Chassis oder an den Rädern bestehen, dienen. Solche Hilfseinrichtungen können z.B. HiIfsbremszylinder, hydrau-
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lische leistungssteuernde Stellglieder, hydraulische EetUtigungsglieder
für Stabilisierungsfüfie oder hydraulische Windenmotore sein.
Cemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind -Verriegelungen vorgesehen derart, daß, wenn der Oberbau
eine Drehbewegung ausführt oder sich in einem Zustand befindet, durch den die Drehbewegung unmittelbar vorbereitet wird,
die Antriebsenergie nicht an die Antriebsräder gelangen kann und umgekehrt. Ebenso können Sperren vorgesehen sein, die
^ verschiedene Antriebsmittel, je nachdem, ob der Oberbau eine
^ Drehbewegung ausführt eier Vorbereitungen dazu getroffen
werden, in Eetrieb setzt oder nicht.
In folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfinduig
an Hand der Zeichnung näher erläutert. In dieser ist ein
Schnitt durch einen mit vier Antriebsrädern versehenen Trockenbagger mit einem um 3600 drehbaren Oberbau schematisch
dargestellt.
An einem Chassis I sind die Achsen 2 und 3 bzw. die daran befestigten Antriebsräder 4 und 5 angebracht. Der Oberbau 6
ist mit Längsdrucklagern 7a an einem mit einer Innenverzahnung
™ -ersehenen Zahnrad 7 zum Antrieb für die Drehbewegung angeln bracht. Die Innenverzahnung des Zahnrades 7-steht in Eingriff
mit einem von einem Hydraulikmotor 9, der am Oberbau 6 befestigt ist, angetriebenen Ritzel 8. Auf dem Oberbau 6 ist
ein Verbrennungsmotor Io montiert, der eine hydraulische Pumpe 12 antreibt. Diese fördert öl unter Druck zu einem
Schaltventil 11 und*von dort entweder zum Steuermotor 9
oder aber zus Hydraulikmotor 13, um den Eodenantrieb in
Eetrieb zu setzen.
BAD ORIGINAL
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Der Motor 13 ist auf dem Verschiebegetriebe U-, welches
am Oberbau 6 befestigt ist, montiert. Die Ausgangswelle 15
des Getriebes 14 erstreckt sich senkrecht nach unten.. Das
Cetriebe 14 kann mit einem oder mehreren Übersetzungsverhältnissen.,! sowohl in Vorwärts- als auch in,Rückwärtsrichtung
ausgestattet sein,und diese können z.B. über hydraulische
Kupplungen eingeschaltet werden. Ein die Kupplungen steuerndes Ventil l4a ist mit einer Verriegelung ausgestattet, die
beuirkt, daß die Kupplungen keinen Kraftfluö übertragen, .
wenn der Oberbau 6 in Eewegung ist oder in einem Zustand, Λ
von dem aus er unmittelbar in Eewegung versetzt.,werden kann,
z.B. bei einem nur zeitweisen. Stillstand. ™
Am Chassis 1 ist ein Verteilergetriebe l6 mit zwei Ausgängen
befestigt, reiche über winkelbewegliche Wellen, z.B. mit
den Achsen 2 und 3, verbunden sind. Ein vertikal verlaufendes
Druckübertragungsglied in der Form einer Welle 2o ist am Cehäuse 19 des Verteilergetriebes 16 befestigt und dreht sich
deshalb nicht mit. Die Achse der Welle 2o fällt mit der Achse A, welche durch die Mitte des Lagers 7a definiert ist,
zusammen. Die Achse A legt ebenfalls die Rotationsachse des Oberbaus fest. Auf der vertikalen Welle. 2o ist ein Zahnrad 21
drehbar gelagert und Wird von einem Ritzel 22 angetrieben. Das Zahnrad 21 1st gleichzeitig mit einer Kegelverzahnung 21a \
versehen, welche die Kegelräder 2/5 und 24 antreibt und dadurch die winkelbeweglichen Wellen 17 und 18 in Drehung versetzt.
Dae Ritzel 22 wird über ein Verbindungsstück 25 von der den
Ausgang des Verschiebegetriebes 14 bildenden Welle 15 ange->'-trieben.
E3 ist in einem Abdecke lernen t 2(5, das mit dem .
oberen Teil des Gehäuses 19 in Verbindung mit der Bewegung
des Oberbaus eine Drehbewegung ausführen kann, In einem
Kugellager 27 und einem weiteren, um die Achse A liegenden Lager 28,gelagert. Wenn der Oberbau sich dreht, sind die
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hydraulischen Kupplungen aufgrund der Verriegelung frei, und das Abdeckele:r.ent 26 dreht sich mit dem Oberbau,
/de ή
während das Ritzel 22,das mit unbewegten Zahnrad 21 leer kämmt, frei rotiert.
während das Ritzel 22,das mit unbewegten Zahnrad 21 leer kämmt, frei rotiert.
Wird die Antriebsverbiniung innerhalb des Verschiebegetriebes
durch Eetätigen den Ventiles 14a hergestellt und wird öl unter hohem Druck durch Eetätigen des Ventils 11
zum Hydraulikmotor 13 geleitet, so wird das Ritzel 22
in Eev.egung versetzt und treibt die in dem Verteilergetriebe 16 enthaltenen Übertragungsmittel an und setzt
derrgerr.äß die winkelbeweglichen Wellen 17 und 18 und die Achsen 2 und j? in Drehbewegung, so daß der trockenbagger1
sich relativ zum Untergrund in Eewegung xnxsetzt. Ün
diesem Stadium ist der Oberbau nicht in Eewegung und kann auch überhaupt nicht gedreht v.-erden, weil kein öl unter
Brück zum Motor 9 geliefert wird und auch kein öl den
Motor 9 verlassen kann. Unter diesen Umständen bildet der Motor 9 eine hydraulische Bremse oder einen hydraulischen
Verschluß für die Eewegurg des Oberbaus.
Ein Kollektor oder eine FlUssigkeitsUbertragungseinheit 29,
die zusammen mit dem Oberbau drehbar ist, greift über das obere Ende der Welle 2o, um es abzudichten. Drei innere
ringförmige Nuten 29a, 29b und 29c sind gegenüber den oberen Öffnungen der drei Leitungen 3°a, 3<>b und j5oc
angeordnet, welche durch die vertikale Welle 2o führen. Die umlaufenden Nuten 29a, 29b und 29c sind außerhalb der
PlUssigkeitsUbertragungseinhBit 29 mit Steuergliedern verbunden,
welche öl unter Druck in die Nuten einfließen lassen, so daß es durch die Leitungen 3oa, 3°b und 20C
abwärts fließt. In der gezeigten Anordnung sind drei Leitungen abgebildet, eine, j5oa, zur EetKtigung der
. BADORJGINAL
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hydraulischen Bremsen des Fahrzeuges und die beiden anderen, 30b und ?oc, um die beiden gegenseitigen Enden
der zweiseitig wirkenden Leistungssteuerung zu beliefern. Tn der Kelle 2o können auch verschiedene andere Leitungen
vorgesehen sein und diese können ebenso zu beliebigen
anderen hydraulischen Eetätigungseinrichtungen führen. Sind Stabilisierungsfüße vorgesehen, so ist es zweckmäßig,
Sperrvorrichtungen im Oberbau anzubringen, so daß die Sicherheit besteht, daß die Stabilisierungsfuße nicht
eingezogen werden können, während der Oberbau in Eewegung
Es wird einleuchten, daß es nicht notwendig ist, die Kelle 2o als passive Welle auszubilden. Es könnte u.U.
günstiger sein, die Kelle 2o hohl auszubilden, und eine
Einlage mit Hüten vorzusehen, welche an ihrer Außenfläche
se geformt ist, daß sie in die relativ große Bohrung
der Welle 2^ passend eingeführt werden kann. Die Nuten
wurden dann mit passenden Eohrungen durch&ie Wand der
Kelle 2c die Kanäle 30a, Job, Joe etc. bilden,-Weiterhin
kann die Antriebsvorrichtung 25 zweckmäßig so gewählt
werden, daß sie Rluchtungsfehler der Welle 15 und des
Ritzels 22 bis zu gewissen Eeträgen ausgleicht. |
billigen Weg, hydraulische Antriebe am Chassis oder an
radgetriebenen hydraulischen EetätigungsvorrichtuiJgen vorzusehen.
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Claims (6)
1. Fahrfcarer Trockenbagger mit einem an Antriebsrädern
montierten Chassis und einem drehbaren Oberbau, gekenn- ^ zeichnet durch die Kombination einer auf dem Oberbau (6)
^ montierten Verbrennungsmaschine 'Io), eines von der * ■
P Verbrennungsmaschine angetriebenen, ebenfalls auf dem
Oberbau befestigten Verschiebegetriebes (l4), eines vom
Verschiebegetriebe (l4) angetriebenen ersten Zahnrades (22), eines mit dem ersten Zahnrad kämmenden zweiten Zahnrades" (21),
dessen Drehachse (A) mit derjenigen des Oberbaus zusammenfällt, und das antriebsmäßig mit einem Verteilergetriebe
'16) verbunden ist, wobei das Verteilergetriebe seinerseits mit den Antriebsrädern (4·, 5) antriebsmäßig verbunden
ist, eines entweder am"Chassis (l) oder am Oberbau
(6) befestigten symmetrisch zur Drehactfse (A) des Oberbaus angeordneten Druckübertragungsgliedes (2o)J" einer Flüssig-)
keitsübertragungseinheit (29) zwischen'Chassis bzw.
α Oberbau und dem Drucküberfcragungsglied (2o) und einer
in dem Druckübertragungsglied (2o) vorgesehenen Leitung (JSo)
zur FlUssigkeitsübertragung zu'oder von am Chassis oder *
an den Rädern befestigten Antriebsmitteln.
2. Fahrbarer Trockenbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet/
daß das erste und das zweite Zahnrad (22, 21) miteinander kämmen und daß das zweite Zahnrad mit dem /"*
Eingangsrad (21a) des Verteilergetriebegehäuses (16) zu einer Einheit zusammengefaßt ist. * "
BAD ORiQINAL
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3. Fahrbarer Trockenbagger nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Druckübertragungsglied (2o) am Chassis (l) befestigt ist und daß die Flüssigkeits- *
Übertragungseinheit {29} zwischen Oberbau (6} und Druck-Übertragungsglied
[2δ] liegt.
4. Fahrbarer Trockenbagger nach, einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckübertragungsglied (2o) mehrere Leitungen (30} zur Beförderung M
der Druckflüssigkeit zu ir.ehreren am Ctfassis oder an den Rädern
angeordneten hydraulisch betriebenen Vorrichtungen ™ aufweist.
5. Fahrbarer Trockenbagger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Verriegelungsglieder,
die dazu dienen, die Kraftübertragung zu den Rädern {h, 5)
zu unterbrechen, wenn der Oberbau (6) in einer die Durchführung der Drehbewegung ermögliche'nden Position ist.
6. Fahrbarer Trockenbagger nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch Sperrmittel zur Verhinderung ,
des Anspreehens oder Lösens der Antriebsmittel, wenn der " Oberbau (6) in einer das Drehen ermöglichenden Position ist. ^
7· Fahrbarer Trockenbagger nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschiebe-Getriebe
(i4) ein Leistungs-Getriebe ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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