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DE1708018B - Atemschutzmaske fur Atemschutz gerate mit einer Außen und Innen maske - Google Patents

Atemschutzmaske fur Atemschutz gerate mit einer Außen und Innen maske

Info

Publication number
DE1708018B
DE1708018B DE1708018B DE 1708018 B DE1708018 B DE 1708018B DE 1708018 B DE1708018 B DE 1708018B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mask
membrane
channel
respirator
channels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus 1000 Berlin Pampuch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Auergesellschaft GmbH
Original Assignee
Auergesellschaft GmbH

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Atemschutzmaske für Atemschutzgeräte mit einer Außenniaske, einer Innenmaske und einem Anschlußstück, in dem eine sich vor dem Mund des Maskenträgers erstreckende Membran angeordnet ist, auf deren dem Mund abgev/andten Seite sich ein mit der Außenluft verbundener Raum befindet und das auf der dem Mund abgewandten Seite der Membran einen Kanal aufweist, mit dem von der Atemluft durchströmte Teile des Geräts verbunden werden und der in Höhe der Membran in vorzugsweise zwei Kanäle übergeht, die die Membran umgehen und zwischen Innenmaske und Außenmaske münden.
Es sind Atemschutzmasken dieser Art bekannt (belgische Patentschrift 677 156), bei denen das Atemventil und die Sprechmembran in einer Einheit zusammengefaßt sind und deren Gehäuse dicht in einer öffnung des Maskenkörpers sitzt. Eine mit einer Sprechmembran ausgerüstete Maske hat gegenüber Masken, die keine Membran aufweisen, den Vorteil, daß Schallwellen über die Membran weitgehend ungeschwächt nach außen dringen. Der Träger kann sich also seiner Umwelt gegenüber durch Sprechen gut verständlich machen.
Ου bekannte Maske, die mit Schraubfiltern verwendet wird, besitzt eine Innenmaske. In Verbindung mit zwei Spülungskanälen ist dafür gesorgt, daß die Sichtscheibe nicht beschlagen kann. Die Einatemluft wird so geleitet, daß sie vom Anschlußstück durch zwei seitliche Kanäle an die Unterkante der Sichtscheibe geführt wird, die Scheibe bespül:, dann durch ein Steuerventil in die Innenmaske und schließlich in die Atemwege des Maskenträgers gelangt. Die Ausatemluft wird von der Innenmaske
ίο daran gehindert, an die Scheibe zu strömen, und wird durch ein Ausatemventil direkt ins Freie geleitet.
Will man solche Masken in Verbindung mit Kreislaufgeräten, bei denen die Ausatemluft nach Regeneration wieder eingeatmet wird (deutsche Pa-
tentschrift 875919), verwenden, dann muß die Luftführung grundsätzlich anders ein, weil die eingeatmete regenerierte Luft warm ist und einen hohen Feuchtigkeitsgehalt aufweist. Würde diese Luft an die kalte Scheibe gelangen, würde sofort ein Beschla-
gen der Innenseite der Scheibe auftreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die beschriebene Atemschutzmaske mit den Vorteilen einer Sprechmembran im AnschlußstücK in bezug auf den Maskenkörper so auszubilden, daß sie zur Ver-
wendung mit Kreislaufgeräten geeignet ist.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der Kanal unter Umgehung des Augenraumes im Innenmaskenraum mündet und zugleich als Ausatemkanal dient. Die Atemluft gelangt somit nicht in den Augenraum. Ein Beschlagen der Sichtscheibe wird damit verhindert.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Innenmaske mit der Außenmaske über einen Hohlknopf verbunden, durch der. die Atemluft in die die Membran seitlich umgehenden Kanäle strömt.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 3 und 4.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung dargestellt. Darin zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Maske, teilweise im Schnitt,
Fig.2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1,
F i g. 3 ein Ausführungsbeispiel des Anschluß-Stücks im Schnitt,
F i g. 4 einf-n Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig 3 und
F i g. 5 eine Außenmaske im Schnitt.
Die dargestellte Atemschutzmaske besteht im wesentlichen aus einer Außenmaske 5, einer Innenmaske 6, einer Augenscheibe 7 und einem Anschlußstück 8. Diese Teile sind, wie aus der F i g. 1 ersichtlich, miteinander verbunden. Das Anschlußstück 8 weist (siehe Fig. 3 und 4) zwei Kanäle9 und 10 und eine Membran 11 auf. Der erste Kanal 9 dient der Luftführung. Auf seiner der Membran 11 abgewandten Seite schließt sich ein nicht dargestellter Schlauch an, c'er mit weiteren zum Kreislaufgerät gehörenden, ebenfalls nicht dargestellten Geräteteilen verbunden ist. Auf seiner der Membran 11 zugewandten Seite geht der Kanal 9 in zwei Kanäle 12 über, die die Membran 11 seitlich umlaufen und in Form eines die Innenmaske 6 und die Außenmaske 5 miteinander verbindenden Hohlknopfes 13 (siehe auch Fig. 2) auf der Innenseite der Innenmaske 6 münden. Eine Verbindung zu dem Augenraum haben diese Kanäle nicht. Sie sind, wie den F i g. 2 und 6 zu entnehmen ist, durch einen Veschlußstopfen 14 nach oben ver-
schlossen. Der zweite Kanal 10 verbindet den Raum 15, der von der Membran 11 begrenzt wird, aber auf der dem Mund des Trägers abgewandten Seite der Membran liegt, mit der Außenatmosphäre. Er weist an seinem äußeren Ende einen Schutzgrill 17 auf. Über den Kanal 10 dringt die Sprache nach außen. Der Verschlußstopfen 14 ist mit zwei Zapfen 16 versehen, die durch Löcher in der Wand greifen, die den Kanal 12 zum Maskeninnern hin abdeckt. Die Zapfen 16 sind teilweise konisch (siehe F i g. 5) ausgebildet.
Die Außenmaske kann beispielsweise eine umgewandelte Außenmaske der eingangs beschriebenen Atemschutzmaske sein. Bei der Änderung muß unter anderem der Innenkanal zum Augenraum hin verschlossen werden, was mit dem beschriebenen Verschlußstopfenl4 sehr einfach durchführbar ist Man setzt den Verschlußstopfen 14 in den Kanal 12 ein und drückt bzw. zieht die Zapfen 16 durch die ihnen zugeordneten Löcher, und zwar soweit, bis der Rand der Löcher hinter dem breiten Enc1^ des konischen Bereichs der Zapfen zu liegen kommt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Atemschutzmaske für Atemschutzgeräte mit einer Außenmaske und einer Innenmaske und einem Anschlußstück, in dem eine sich vor dem Mund des Maskenträgers erstreckende Membran angeordnet ist, auf deren dem Mund abgewandten Seite sich ein mit der Außenluft verbundener Raum befindet, und das auf der dem Mund abgewandten Seite der Membran einen Kanal aufweist, mit dem von der Atemluft durchströmte Teile des Gerätes verbunden werden und der in Höhe der Membran in vorzugsweise zwei Kanäle übergeht, die die Membran umgehen und zwischen Innenmaske und Außenmaske münden, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (9) unter Umgehung des Augenraums im Innenmaskenraum mündet und zugleich als Ausatemkanal dient.
2. Atemschutzmaske nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenmaske (6) mit der Außenmaske (5) über einen Hohlknopf (13) verbunden ist, durch den die Atemluft in die die Membran (11) seitlich umgehenden Kanäle (12) strömt.
3. Atemschu^maske nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden die Membran (11) seitlich umgehenden Kanäle (12) in der Nähe der Augenscheibe (7) abgeschlossen sind durch je einen Verschlußstopfen ^ 14), der mittels angeformter, einen konischen Bereich aufweisender Zapfen (16) in Löcher in der Wand des Kanals (12) einsteckbar ist.
4. Atemschutzmaske nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenmaske (6) keinen Durchgang zum Augenraum aufweist.

Family

ID=

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2813074A1 (de) * 1977-04-29 1978-11-09 Medizin Labortechnik Veb K Atemschutzvollmaske
DE3405237A1 (de) * 1983-02-16 1984-08-16 Siebe Gorman & Co. Ltd., Windsor, Berkshire Atmungsgeraet

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2813074A1 (de) * 1977-04-29 1978-11-09 Medizin Labortechnik Veb K Atemschutzvollmaske
DE3405237A1 (de) * 1983-02-16 1984-08-16 Siebe Gorman & Co. Ltd., Windsor, Berkshire Atmungsgeraet

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