DE170598C - - Google Patents
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- DE170598C DE170598C DENDAT170598D DE170598DA DE170598C DE 170598 C DE170598 C DE 170598C DE NDAT170598 D DENDAT170598 D DE NDAT170598D DE 170598D A DE170598D A DE 170598DA DE 170598 C DE170598 C DE 170598C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L11/00—Non-circular-curve-drawing instruments
- B43L11/08—Non-circular-curve-drawing instruments for drawing involutes
Landscapes
- Drawing Aids And Blackboards (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVi 170598 KLASSE 42 a.
RLLOHRKE in TURIN.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Zeichnen von Evolventen, besonders
von Evolventenzahnkurven als der für Zahnräder gebräuchlichsten Kurve.
Die neue Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem an der Stange eines Stangenzirkels feststellbaren Schieber mit an ihm parallel zur Zeichenebene und senkrecht zur Stangenachse verschiebbarem Lineal, welches
Die neue Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem an der Stange eines Stangenzirkels feststellbaren Schieber mit an ihm parallel zur Zeichenebene und senkrecht zur Stangenachse verschiebbarem Lineal, welches
ίο den auf dem Schnittpunkte der Projektionen
der Stangenachse und der Linealachsen einstellbarenSchreibstift trägt und senkrecht
zur Stangenachse mittels eines Laufrädchens fortbewegt wird, welches auf dem von jenem
Schnittpunkt bei Handhabung des Stangenzirkels beschriebenen Grundkreise rollt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine
Seitenansicht und Fig. 2 eine Oberansicht.
An einem Stangenzirkel verschiebbar wird rechtwinklig zur Stange α ein Lineal b, welches
den Schreibstift trägt, zwischen drei Rollen d, c,f geführt. Die mittlere Rolle e drückt
mittels einer Feder g das Lineal gegen die beiden anderen, wodurch die rechtwinklige
Führung gesichert ist.
Auf der Unterseite des Lineals b ist ein Zelluloidstreifen befestigt, in welchen ein
mit feinen Spitzen versehenes sogenanntes Kopierrädchen i eingreift, welches dem Lineal
eine. Bewegung in Richtung der Längsachse erteilen kann. Dieses Rädchen ist wiederum
durch ein Paar gleich große Zahnrädchen k, I mit einem zweiten sogenannten Kopierrädchen
m, welches dem ersteren gleich ist, gekuppelt. Die Zahnrädchen stecken auf konischen
einstellbaren Zäpfchen und arbeiten möglichst ohne Spiel. Eine Schraube η an
der Feder 0, die die Rädchen trägt, regelt den Druck zwischen Lineal und Kopierrädchen
und sichert dadurch die Bewegungsübertragung.
Das Lineal besitzt an jedem Ende eine Befestigungsstelle für den Schreibeinsatz (Einsteckloch),
von denen die eine oder andere benuzt wird, je nachdem man rechts- oder linksumlaufende Kurven verzeichnen will.
Beim Gebrauch des Gerätes verfährt man nun wie folgt:
Zum gegebenen Teilkreis konstruiert man der gewählten Eingriffslinie entsprechend den
Grundkreis. Darauf setzt man die Spitze ρ des Zirkels in den Kreismittelpunkt und
stellt das Kopierrädchen auf den gezeichneten Grundkreis und den Schreibstift des Lineals
so an das Rädchen, daß er den Grundkreis berührt. Bewegt man nun die Stange des Zirkels um den Mittelpunkt, so rollt das
■Kopierrädchen auf dem Kreise, und durch die Zahnrädchen und das zweite Kopierradchen
wird eine Längsbewegung des Lineals erzielt, welche ihrer Größe nach jedesmal gleich dem abgerollten Kreisbogen ist. Da
die am Lineal befestigte Schreibfeder stets tangential zum Grundkreise verschoben wird,
so muß die vom Schreibstifte dargestellte Kurve die Evolvente des betreffenden Grundkreises sein. Man kann also mit Hilfe des
beschriebenen Gerätes ohne weiteres jede beliebige Kreisevolvente ziehen, von der man
dann das für den Zahn brauchbare Stück herausnimmt oder den angenäherten Kreisbogen
dazu bestimmt.
Um die rechtwinklige Stellung des Lineals zur Stange zu kontrollieren, braucht man
nur das Lineal mittels der auf der Oberseite vorgesehenen Marke auf die Mitte zu
stellen und in die Löcher für den Schreibeinsatz zwei gerade Spitzen zu stecken. Beschreibt
man alsdann mit dem Zirkel eine Kreisbewegung um seine Spitze, so müssen die beiden erstgenannten Spitzen beide sich
auf einem und demselben gemeinsamen Kreis bewegen. Ist dies nicht der Fall, so können
die Spitzen auf einen gemeinsamen Kreis und das Lineal in senkrechte Stellung zur
Stange des Zirkels durch Drehen des Stangenzirkelspitzenhalters auf der Stange eingestellt
werden.
Mit Hilfe des neuen Zeichengerätes können demnach Evolventen jeder Art auf außerordentlich
einfache und genaue Weise aufgezeichnet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: .Stangenzirkel zum Zeichnen von Evolventen, gekennzeichnet durch einen an der Stange (a) feststellbaren Schieber mit an ihm parallel zur Zeichenebene und senkrecht zur Stangenachse verschiebbarem Lineal (b), welches den auf dem Grundkreis einstellbaren Zeichenstift (c) trägt und durch ein Rad (i), das durch Zahnräder (I, k) von einem auf dem Grundkreis laufenden zweiten Rad (m) angetrieben wird, senkrecht zur Stange (a) fortbewegt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE170598C true DE170598C (de) |
Family
ID=435629
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT170598D Active DE170598C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE170598C (de) |
-
0
- DE DENDAT170598D patent/DE170598C/de active Active
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