DE1799007C3 - Vorrichtung zum Justieren des Magnetkopfes bei einem Mehrspur-Magnetbandgerät - Google Patents
Vorrichtung zum Justieren des Magnetkopfes bei einem Mehrspur-MagnetbandgerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Justieren des Magnetkopfes bei einem Mehrspur-Magnetbandgerlit
mit einem drehbaren Stufenkörper als Spurwechselmechanismus, der durch einen an einer einstellbaren
Kopfhalterung anliegenden Stift abgetastet wird und so die Kopfhalterung verstellt, wobei die Kopfhalterung an
drei Lagerpunkten abgestützt und zur lagemäßigen Einstellung des Magnetkopfes zn mindestens einem
Lagerpunkt höhenverstellbar ist.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (GB-PS 9 11910) weist der Spurwechselmechanismus einen
durch ein Handrad drehbaren Stufenkörper auf, an dessen Stufenkurve ein Stift angreift, der an einer den
Magnetkopf tragenden heb- und senkbaren Rahmenkonstruktion befestigt ist. An der Rahmenkonstruktion
ist die Kopfhalterung für den Magnetkopf mit einer Dreipunktlagerung befestigt. Diese Dreipunktlagerung
besteht aus einer justierbaren Platte, die sich an zwei festen Lagerpunkten an der Rahmenkonstruktion
abstützt, und deren dritter Lagerpunkt aus einer Schraube besteht Bei dieser bekannten Vorrichtung
bestimmt die Drehwinkelstellung des Stufenkörpers die Höhenlage der Rahmenkonstruktion und an der
Rahmenkonstruktion ist die ebenfalls justierbare Kopfhalterung angebracht. Zur Einstellung des Magnetkopfes
sind daher zwei Justierungen vorzunehmen, die sich gegenseitig beeinflussen.
Es ist ferner ein Spurwechselmechanismus für ein Mehrspur-Magnetband bekannt (GB-PS 9 26 059), bei
dem der Abtaststift für den durch Drehung einstellbaren Siufenkörper unmittelbar an der Kopflagerplatte
befestigt ist. Die Kopflagerplatte ist hierbei an einer Hülse befestigt, die auf einer Stange vertikal verschiebbiir
ist. Eine Justiermöglichkeit für die Kopftragplatte ist dabei nicht vorgesehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die
Einstellung bzw. Justierung des Magnetkopfes in allen in ^ Frage kommenden Richtungen mit möglichst wenig
Sitellmitteln durchgeführt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß als Kopfhalterung eine Tragplatte
vorgesehen ist, diejglefchzeiTigdie Abstützung der drei
Lagerpunkte bflde||und daß einer der Lagerpunkte der
an der Tragplatte befestigte, den Stufenkörper abtastende Stift ist Dadurch, daß der den Stufenkörper
abtastende Stift gleichzeitig einer der drei Lagerpunkte der Kopfhalterung ist, erhält man eine außerordentlich
einfache Konstruktion, die eine exakte Justierung des Magnetkopfes durch Änderung der Stiftlänge ermöglicht
Infolge der Dreipunktlagerung der Kopfhalterung ist ein Verkanten oder Verklemmen, das bei der
Führung der Kopfhalterung mit einer entlang einer Stange verschiebbaren Hülse möglich ist, ausgeschlossen.
Die Lage der Tragplatte, die an zwei Lagerpunkten fest, jedoch verschwc-nkbar, aufliegt, wird ausschließlich
von dem Stift bestimmt dessen Position wiederum durch die Stellung des Stufenkörpers vorgegeben ist
Zur winkelmäßigen Einstellung des Magnetkopfes ist in zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung vorgesehen,
daß die Tragplatte an der dem Magnetkopf abgekehrten Seite mit zwei Zapfen an dem Chassis
gelagert ist von denen der eine Zapfen fest und der andere Zapfen höhenverstellbar ist. Durch Verstellen
des höhenverstellbaren Zapfens kann somit die Winkelausrichtung des Magnetkopfes beeinflußt werden.
Die verschiedenen Verstellungen beeinflussen sich dabei gegenseitig nicht, d. h. eine Höhenverstellung des
Magnetkopfes kann erfolgen, ohne daß eine Winkelverstellung vorgenommen wird, und umgekehrt. Es handelt
sich gewissermaßen um eine Dreipunktlagerung der Tragplatte, bei der die durch den festen Zapfen und den
Stift hindurchgehende Gerade durch den Magnetkopf hindurchgeht. Lediglich der höhenverstellbare Zapfen
liegt außerhalb dieser Geraden.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren im
einzelnen erläutert.
F i g. 1 ist eine Ansicht des Spurwechselmechanismus.
F i g. 2 ist eine Seitenansicht des Spurwechselmechanismus teilweise im Schnitt längs der Linie 2-2 in F i g. 1
in Pfeilrichtung gesehen,
Fig.3 zeigt einen Schnitt längs der Linie 3-3 von Fig. 1.
Der dargestellte Spurwechselmecianismus ist für ein
Kassetten-Magnetbandgerät bestimmt.
F i g. 1 zeigt eine Ansicht des Tonbandgerätechassis 26 von oben, wobei die Kassette 17 in »Abspiel«-Stellung
ist Eine Rastenrolle 27 wird in e ne Ausnehmung 30 auf der Seite der Kassette 17 ged-ückt. Die vordere
Ecke 36 der Kassette stößt gegen einen einstellbaren mechanischen Anschlag 35.
Die Motorwelle oder Bandantriebsrolle 50 wird mit einer voreingestellten konstanten Geschwindigkeit
angetrieben, um das Magnetband 40 mit seiner vorgegebenen Abspielgeschwindigkeit zu transportieren.
Die Bandantriebsrolle 50 drückt das Band 40 fest gegen eine gefederte Gegendruckrolle 51.
Das Magnetband wird über Eckzapfen 43, 44 geführt und durch leicht andrückende Filzkissen 46, 47
stabilisiert. Das Filzkissen 46 drückt das Magnetband 40 gegen den Magnetkopf 45. Das Kissen 47 drückt es
gegen die Kontaktanordnung 52. Die Kontaktanordnung 52 weist zwei Fühlerkontakte 54, 53 zur
selbsttätigen Spurumschaltung beim Ei kennen eines leitfähigen Streifens am Ende des Magnetbandes auf.
Die sich beim Schließen der Kontaktanordnung ergebende pulsartige Erregung des S purwechselmagneten
58 bewirkt eine Verschiebung des Magnetkopfes 45
auf die nächste Spur (bei gewöhnlicher Aufnahme) oder
den nächsten Satz von Spuren (be'< Stereoaufnahmen) durch Weiterdrehung des Stufenkörpers 70.
Der Magnetkopf 45 ist durch Bügel 61 fest an einer
Tragplatte 60 befestigt Ein elektrischer Stecker 62 ist auf (nicht dargestellte) Steckerstifte des Ma^netkopfes
45 aufgesteckt und stellt über ein Kabel 63 eine Verbindung zu dem Abspielverstärker her. Der
Magnetkopf 45 ist eine doppelt wirkende Einheit mit zwei in vorgegebener Weise im Abstand voneinander
angeordneten Luftspalten zum paarweisen Abgriff von Spuren auf dem Magnetband 40 (s. F i g. 2). Die dem
Magnetkopf 45 abgekehrte Seite der Tragplatte 60 weist an zwei Lagerpunkten Durchbrüche auf, die
jeweils mit konischen Zapfen zusammenwirken. Der Zapfen am Lagerpunkt 66 ist am Chassis 26 befestigt,
während der Stift 65 über das Gewinde und eine Mutter 67, die am Chassis befestigt ist, vertikal verstellbar ist. In
einer Gewindebohrung der Tragplatte 60 ist am Lagerpunkt 68 ein Gewindestift 68 geführt. Das
abgerundete untere Ende des Stiftes 68 stützt sich auf der stufenförmigen Oberfläche des Stufenkörpers 70 ab
(s. F i g. 2). Der Stift 68 ist vorzugsweise aus einem widerstandsfähigen Werkstoff wie Polytetrafluoräthylen
hergestellt, der eine geringe Reibung auf dem metallischen Stufenkörper 70 hat. Eine Feder 71 wird an
das Mittelteil der Tragplatte 60 angedrückt gehalten, um den Stift 68 kraftschlüssig in Anlage an der Oberfläche
des Stufenkörpers 70 zu halten. Die Feder 71 ist an einer Schraube 72 abgestützt, die an dem Chassis durch eine
daran befestigte Mutter gehalten wird.
Die Bezugslage des Spurwechselmechanismus ist die vorgegebene Höhe, in welcher das Magnetband 40
gegenüber der Chassisgrundplatte 26' im Bereich des Stufenkörpers 70 gehalten wird. Zu diesem Zweck ist
neben dem Magnetkopf 45 ein Bandführer 75 angeordnet, wie in F i g. 1 und 2 dargestellt ist. Der
Bandführer 75 besteht aus zwei Fingern 76, 77, die in eine öffnung der Kassette 17 hineinragen und über das
längsbewegliche Magnetband 40 greifen. Der untere Finger 77 hält den unieren Rand des Bandes 40 in der
vorgegebenen Höhe oberhalb der Grundplatte 26'. wenn dieses gleichzeitig von dem Kissen 46 gegen den
Magnetkopf 45 gepreßt wird. Während das Magnetband 40 in dieser ständig festliegenden Lage gehalten
wird, wird die Lage des Magnetkopfes 45 am Anfang fabrikgemäß einjustiert und beim Betrieb durch den
Spurwechselmechanismus verschoben.
Die genaue Lagejustierung des Magnetkopfes 45 gegenüber dem durch den Bandführer gehaltenen
Magnetband 40 wird durch den justierbaren Zapfen 65 und den Stift 68 bewirkt. Der konische Zapfen ist das
»Azimut«-Justierglied. Die Azimut-Schwenkachse des Magnetkopfes 45 geht durch den Zapfen 66 und den
Stift 68. Ein Anheben oder Absenken des Gewindezapfens 65 bewirKt eine entsprechende Änderung in der
Winkeleinstellung der Tragplatte 60 und des Magnetkopf es 45 gegenüber den linearen Spuren auf dem
Magnetband 40. Weiterhin korrigiert die Einstellung des
Stiftes 68 in der Tragplatte 60 die Höhe des Magnetkopfes 45 und bewirkt eine genaue Spurabtastlage
des Magnetkopfes. Die Höhenschwenkachse liegt zwischen den konischen Zapfen 65, 66 am Ende. Diese
Voreinstellanordnung wird durch die Feder 71 dauerhaft und stabilisiert gehalten.
Der Stufenkörper 70 des Ausführungsbeispieles mit der stufenförmigen Oberfläche ist so angeordnet, daß er
den Magnetkopf 45 in vier diskrete Spurhöhen auf dem Magnetband 40 anheben kann. In der Praxis können
weniger oder mehr aufeinanderfolgende Stufen vorgesehen werden, wo dies erwünscht oder erforderlich ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Justieren des Magnetkopfes
bei einem Mehrspur-Magnetbandgerät mit einem S drehbaren Stufenkörper als Sparwechselmechanismus,
der durch einen an einer: einstellbaren ■;. Kopfhalterung anliegenden Stift abgetastet wird und
so die Kopfhalterung verstellt, wobei die Kopfhalterung an drei Lagerpunkten abgestützt und zur
lagemäßigen Einstellung des Magnetkopfes an mindestens, einem Lagerpunkt höhenverstellbar ist,
d a d u r ch'g e te an ze i c h ne t, daß als Kopfhalterung eine Tragplatte (60) Vorgesehen ist, die
gleichzeitig die Abstützung der drei LageVpunkte (65; 66,68) bildet, und daß einer der Lagerpunkte der
an der Tragplatte (60) befestigte, den Stufenkörper
(70) abtastende Stift (68) ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragplatte (60) an der dem Magnetkopf (45) abgekehrten Seite mit zwei Zapfen
an dem Chassis (26) gelagert ist, von denen der eine Zapfen (66) fest und der andere Zapfen (65)
höhenverstellbar ist.
25
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US39221364A | 1964-08-26 | 1964-08-26 | |
| US39221364 | 1964-08-26 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1799007A1 DE1799007A1 (de) | 1975-04-10 |
| DE1799007B2 DE1799007B2 (de) | 1976-11-04 |
| DE1799007C3 true DE1799007C3 (de) | 1977-06-23 |
Family
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