DE1798408U - Wandfliese. - Google Patents
Wandfliese.Info
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Landscapes
- Finishing Walls (AREA)
Description
- Wandfliese Die Erfindung bezieht sich auf eine Wandfliese, die so aus-
ist.gebildet ist, daß sie für das elbstverlegen durch Laien geeignet - Wandfliesen werden bisher aus gebranntem und glasiertem Ton gefertigt und von Spezialfachkräften in der Weise verlegt, daß durch einen Gips- oder Zement-Mörtel die Fliesen an der Wand befestigt werden, wobei die Fliesen in einem derartigen /bstand ver-
dung oft der Wand, insbesondere für den Laien, nicht leicht durchzuführen ist. Insbesondere wird bei der Anbringung dieser Platten durch Nageln der oberflächliche Lack der Platten an den Nagelstel@ len beschädigt. Man hat daher diese Platten meistens nur da angewendet, wo geschulte Fachkräfte die Platten an den Randgebieten mittels Leisten an der Wand befestigen können.legt werden, daß'Fuge entstehen, die it dem betreffenden Gips- oder ement-UUrtel ausgefüllt werden. Da nicht nur die Fliesen, sondern auch das Verlegen''it verhältnismäßig hohen Kosten ver- bunden ist, hat man shon als rsatz plattenförmige Wandbeläge verwendet, bei welchem durch farbige R steranordnung Fugen vorge- täuscht werden. Diese-ndbelä e, die aus Platten verschieden- artigen L aterialaufbaues bestehen, haben jedoch nicht vollauf be- friedigt, was darauf zurückzuführen ist, daß die Platten in be- stimmten Großen zugeshnibten werden nüssen, und daß die Verbin- gegenüber den als Ersatz dienenden Platten besteht die Erfindung darin, daß eine Wandfliese verwendet wird, bei welcher als Material ein thermoplastischer werkstoff, beispielsweise Polystyrol, benutzt wird. Diese erfindungsgemäße Wandfliese wird im Kunststoff-Gegenüber den bekannten <', ndfliesen aus glasiertem Ton und der Schattenbildung vorgetäuscht werden. Diese schattenbildung entsteht dadurch, daß die aneinanderstoßenden Fliesen an der Stoß-... pritzgußverfahren in der \"eise hergestellt, daß die Fliesen an c den."bergangskanten 3wi :', jhcn der nacL außen zu liegenden Haupt- flache und seitlichen U./nlflchen abgerundet sind, so daß beim dichtenAneinanderleenderfliesenaneiner nd Fugen infolge CD stelle nach innen gerichtete keilförmige Vertiefungen haben, die infolge des raeist schräg einfüllenden Lichtes im schatten liegen und da er dunkler erscheinen als die übrige Fläche der Fliese. s ist zweckmäßig, die Fliesen auf der Rückseite mit Aushöh- lungen zu versehen, die spritzgußtechnische Vorteile mit sich brin- gen, insbesondere eine Laterialersparnis ergeben. Durch diese Aus- höhlung entsteht gleichseitig der Vorteil, daß man für die Aufnah- f.eines Volumenklebers Raum gewinnt. - Die Ausbildung der normalerweise glatten Vorderfläche der Wandflies@ kann auch durch eine entsprechende Spritzgußform reliefartigen Charakter erhalten und Figuren oder Ornamente darstellen.
- Auch ist es vorteilhaft, an der Rückseite der Fliese Rippen vorzusehen, die verschieden angeordnet sein können. Vorzugsweise besteht die Ausführungsform darin, daß zwei derartige Rippen diagonal verlaufen, wobei sie sich in der Mitte kreuzen. Die Rippen dienen zur Versteifung der Fliesen. Aus herstellungstechnischen Gründen wird in die Kreuzung die Anspritzstelle verlegt. Der verwendete Volumenkleber ist ein Spezialkleber, der eine Befestigung an wandeln beliebiger Oberflächengestaltung gestattet, sei es, daß diese ände ursprünglich einen @lfarb-Anstrich aufweisen oder roh verputzt waren, sei CD, daß es sich um Holzwände handelt.
- Die erfindungsgemäße Fliese ist in erster Linie für die Verwendung von Laien gedacht, d. h. von handwerklich nicht Vorgebildeten und handwerklich auch nicht sonderlich Begabten. Gegenüber den bisher gebräu@hlichen Wandfliesen, die aus farbig glasiertem Ton bestehen und nur von ausgebildeten Fliesenlegern verlegt werden können, tritt bei der Verwendung der erfindungsgemäßen Fliese einmal dadurch eine erhebliche Kostenersparnis ein, daß die Fliese an sich, insbesondere wegen ihrer dünnwandigen Ausbildung, billig ist und zum anderen dadurch, daß wegen der einfachen Verlegung die teuren Lohnkosten für die Verlegung selbst völlig eingespart werden. Hinzu kommt noch, daß der auf einmal aufzuwendende Kostenbetrag durch die erfindungsgemäße Fliesenverlegung gesenkt werden kann, indem man in Zeitabständen einzelne Teile der Wandfläche mit Fliesen versieht, ine derartige, in Zeitabständen vorzunehmende Verlegearbeit wäre bei einer handwerklichen Verlegungsarbeit praktisch nicht möglich.
- Die Zeichnung stellt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dar. Es zeigt : Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Wandfliese mit teilweiser Draufsicht auf benachbarte Wandfliesen, Fig. 2 eine Unteransicht auf eine einzige Wandfliese entsprechend der Figur 1 und Fig. 3 einen Querschnitt durch eine vollständige Wandfliese entsprechend der Schnittlinie III-III der Figur 2 und einen teilweisen Querschnitt durch eine benachbarte Wandfliese.
- Die erfindungsgemäße Wandfliese wird in einer Spritzgußform durch Spritzguß hergestellt. Die Formhälften sind so ausgestaltet, daß die Oberseite 1 der Fliese aus einer ebenen Deckwand und aus
vier an diese Deckwand 2 anschließenden schräg von oben nach unten und außen verlaufenden Ceitenwänden 3 besteht. Dadurch erhält die Fliese eine flachwacnrtie Cestult. Zwecks Versteifung werden auf der Rückseite sich diagonal'kreuzende Versteifungsrippen 4 vor- - Li rauche, ie in die Lcon 5 der bliese uslaufen und die sich in der Litte G kreuzen. Dor rcuzLmßspunkt 6 ist gleichzeitig die 1, iispritzotelle beir-i Ls ist zvieckmäßie"die Hohe 7 cr Rippen crincr cu \'/ählen als die lichte Höhe 8 der Fliese. ies hat den Vorteil, da. eringfüiße Unebenheiten an der zu belegenden Y/and ausgeglichen werden ? derart, daß die Fliese nur mit den Ralldkanten 9 auf der.. and zur Auflage kont. us den Figuren 1 und 3 ist auch erkennbar, daß die Fliesen so .der V. nd verlebt v.'erdei.., di) sie fugenfrei aneinanderstoßen. Trotzdem hat an den Eidruc von Fuen weil wegen der Schragstel- lung der Seitenflächen 3 keilförmige Kinnen 10 nach dem Verlegen entstehen. Diese Rinnen erscheinen gegenüber der Oberfläche der Fliese dunkler, weil sich eine, wenn auch meist nur diffuse Schat- tcnbildun ausprägt. Zur Klarstellung sei auf die Figur 3 ver- wiesen, wo die Uaupteilfallrichtun des Lichtes durch die gestri- chelte Linie 11 angedeutet ist. In Punkt 12 trifft diese Linie, wie Figur 3 zeigt, die eine Schrägseite 3 der benachbarten Fliese, so daß zwischen diesem Einfallpunkt 12, der sich in Figur 1 als Einfall-Linie 13 markiert, und der obersten Kante 14 der anderen Fliese ein Gebiet diffusen Schattens entsteht. Damit die Wandfliese beir Spritzgußverfahren leicht und stö- rungsfrei ans der Form nach Beendigung des Spritzgußverfahrens her- c2 ZD w aaseRommen werden kann, ist es zweckmäßig, die Seitenwände 3 auch an den Innenflächen schräg nach außen verlaufend auszuführen und außerdem die Rippen im Querschnitt derart keilförmig auszubilden daß sich die Rippen nach unten verbreitern.
Claims (3)
- Ansprüche 1. Wandfliese, dadurch gekennzeichnet, daß als Material
für die Fliese ein thermoplastischer erstoff, insbesondere guß Polystyrol, verwendet wird, das im Kunststoff-u prityerfaliron rundet bzw. schräg abgefast sind, so daß bei den dichten Aneinanderlegen der Fliesen an einer Wand Fugen infolge der Schattenbildung vorgetäuscht werden.t zur Fliese geformt wird, wobei die Fliesen an den bergang, s- kanten zwischen der nach außen.'. u liegenden Hauptflüche abge- - 2. Wandfliese nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fliesen auf der Rückseite mit Aushöhlungen versehen sind, indem die Randteile (3) der Fliese nach unten gezogen sind.
- 3. Wandfliese nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Rückseite der Fliese Rippen (4), vorzugsweise diagonal verlaufend, angeordnet sind, wobei aus herstellungstechnischen Gründen die Anspritzstelle in die Kreuzung (6) der Rippen (4) verlegt ist.4, Wandfliese nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (7) der Rippen (4) geringer ist als die lichte Höhe (8) der Fliese.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1958H0029736 DE1798408U (de) | 1958-10-15 | 1958-10-15 | Wandfliese. |
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| DE1958H0029736 DE1798408U (de) | 1958-10-15 | 1958-10-15 | Wandfliese. |
Publications (1)
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| DE1798408U true DE1798408U (de) | 1959-10-22 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1958H0029736 Expired DE1798408U (de) | 1958-10-15 | 1958-10-15 | Wandfliese. |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1798408U (de) |
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