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DE179849C - - Google Patents

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Publication number
DE179849C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
line
throttling
valve
heated
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT179849D
Other languages
English (en)
Publication of DE179849C publication Critical patent/DE179849C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G1/00Steam superheating characterised by heating method
    • F22G1/10Steam superheating characterised by heating method with provision for superheating by throttling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description

kaiserlTcTTFs
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVI 179849 KLASSE 13<#. GRUPPE
THEO.WIETHÜCHTER in BIEBRICH a. Rh.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29, Dezember 1905 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Entwässern und Überhitzen von Dampf durch Drosseln.
Es ist bereits bekannt, den Dampf dadurch von seinen Wasserteilchen zu befreien, daß man ihn durch enge Spalten leitet, ihn gleichsam drosselt.
Es ist ferner eine bekannte Erscheinung, daß beim Drosseln der Dampf in den überhitzten Zustand übergeht.
Es treten bei diesem Verfahren ziemlich hohe Wärme Verluste ein, indem eine Menge Wasser niedergeschlagen wird. Beim Leiten des Dampfes durch enge Spalten findet keine vollständige Abscheidung der Wasserteilchen statt, da die niedergeschlagenen Teile von dem nachströmenden Dampfe wieder mitgerissen werden.
Das Wesentliche des Erfindungsgegenstandes besteht nun darin, daß der Dampf durch erhitzte Drosselorgane geleitet wird.
Die durch Drosseln verlorene Energie wird dem Dampf in Form äußerer Wärme wieder zugeführt und die Temperatur des gedrossela5 ten Dampfes nicht unwesentlich erhöht.
Kondensationsverluste werden vermieden. Es findet in den Drosselorgane.n eine kräftige Nachverdampfung statt. Zufolge der gleichzeitigen Überhitzung findet außerdem kein Kondensieren des Dampfes in dem Zylinder mehr statt.
Der Dampfverbrauch wird daher wesentlich vermindert. Überhaupt sind alle Vorteile des auf ■ gewöhnliche Weise überhitzten Dampfes auch bei dem vorliegenden Überhitzungsverfahren vorhanden.
Während jedoch bei dem bekannten Verfahren eine besondere größere Anlage zum Überhitzen erforderlich ist, soll bei dem vorliegenden Verfahren die Überhitzung durch eine einfache, in die Dampfleitung eingebaute Drosselvorrichtung erzielt werden, die durch irgend eine Wärmequelle geheizt wird.
Das Verfahren läßt sich daher besonders dort verwenden, wo der Dampfverbrauch von Maschinen herabgemindert werden soll, oder wo der Einbau, von Überhitzanlagen schwierig ist, z. B. bei Schiffskesseln.
Bei der praktischen Ausführung empfiehlt sich die Beheizung durch den elektrischen Strom, und zwar besteht die Vorrichtung hierbei zweckmäßig aus einem mit Längs-, Quer- oder kreisförmigen engen Spalten versehenen Körper aus einem dem Durchgang des elektrischen Stroms hohen Widerstand entgegensetzenden Material.
Wegen der hohen Widerstandskraft gegen Anrostung kommen hierfür besonders Platin, Nickel, Nickelin, Manganin u. dgl. in Betracht. Die Drosselvorrichtung könnte ebensogut aus einem Nichtleiter, wie Porzellan, Karborundum, Kohle o. dgl., bestehen, die innen oder außen den Widerstandsdraht oder die Widerstandsmasse, wie z. B. Kryptol, aufnimmt.
Wesentlich ist immer, daß die einzelnen Widerstandsstreifen enge Spalten zwischen sich lassen und bei dem hohen Dampfdruck eine genügende Festigkeit besitzen,

Claims (4)

Die Länge des von Dampf durchströmten Spaltes richtet sich nach dem Grade der gewünschten Überhitzung. Bei Bedarf können mehrere derartige Drosselvorrichtungen hintereinander geschaltet werden. Am zweckmäßigsten wird die Vorrichtung zwischen die Flanschen der Rohrleitung kurz vor der Maschine, vor oder hinter dem Absperrventil eingeschaltet. Die Ventilspindel kann einen Kontakt tragen, so daß erst beim Öffnen des Ventils der Strom geschlossen wird. Es kann auch ein federnder Kontakt in der Leitung vorhanden sein, der den Strom erst dann schließt, wenn Dampfdruck in der Leitung ist. Jedes Drosselventil kann auch nach dem bekannten Verfahren so gebaut werden, daß eine Beheizung des Dampfes stattfindet. Der nach diesem Verfahren hergestellte überhitzte Dampf kann sowohl für den Betrieb von Maschinen, als auch für chemische Zwecke benutzt werden. J1ATEHT-ANSPEXJCSt;;
1. Verfahren zum Entwässern und 2$ Überhitzen von Dampf durch Drosseln, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Dampfleitung befindlichen Drosselorgane beheizt werden.
2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselorgane aus Material für elektrische Widerstände bestehen, durch welche ein elektrischer Strom geschickt wird.
3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselorgane aus Körpern bestehen, die innen oder außen den Draht oder die Masse für elektrische Widerstände enthalten.
4. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhitzung der Drosselorgane nur dann eintritt, wenn die Dampfleitung geöffnet oder Druck in der Leitung ist.
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