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DE1798048A1 - Weckeruhr - Google Patents

Weckeruhr

Info

Publication number
DE1798048A1
DE1798048A1 DE19681798048 DE1798048A DE1798048A1 DE 1798048 A1 DE1798048 A1 DE 1798048A1 DE 19681798048 DE19681798048 DE 19681798048 DE 1798048 A DE1798048 A DE 1798048A DE 1798048 A1 DE1798048 A1 DE 1798048A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
signal
time setting
hour
alarm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681798048
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Gruttmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEG44403A external-priority patent/DE1265667B/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19681798048 priority Critical patent/DE1798048A1/de
Publication of DE1798048A1 publication Critical patent/DE1798048A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02Alarm clocks
    • G04B23/025Signal triggering

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Weckeruhr Die Erfindung betrifft eine Weckeruhr mit einem koaxial und benachbart zu Stundenrad und gegenüber diesem verdrehbar an= geordnetem Weckzeiteinstellrad, wobei durch axiale Verschic=' bong entweder des Stunden= oder des Weckzeiteinstellrades die Signalauslösung und =sperre bewirkt wird.
  • ---------------- Die Anordnung dient dazu, ein Signal zu einer ganz bestimmten voreingestellten Zeit auszulösen und abzustellen, wobei zu jeder denkbaren Uhrzeit jede nur mögliche Signalzeit leicht voreingestellt werden kann. Weiterhin soll durch die Signal= regelung das treibende Uhrwerk möglichst gering und gleich= förmig belastet werden.
  • ---------------- Zum Stand der Technik meines patentes 83a - 65 / 1265 667 auf das sich die heutige Zusatzanmeldung bezieht, folgende Ergänzung. Es sind Weckeruhren bekannt, bei denen Beginn und Unterbrechung des Signals durch Zusammenwirken des Weckzeiteinstellrades mit dem Stundenrad geregelt wird, wobei das eine Rad einen Schneckenteil oder ähnliche Vorsprünge wie Halbkugeln hat und das andere Rad dementsprechende Vertiefungen oder Aussparungen aufweist. . a) Bei diesen Anordnungen beträgt die Zeit von der Signalaus= lösung bis zur =sperre, betrieben durch die Fortdrehung des Stundenrades, cirka 2 Stunden. Während dieser Zeit ist für diese Zeitspanne keine Signalvoreinetellung möglich, was diese Anord= nung für Langschläfer ganz unbrauchbar macht. Weiterhin wird eines der zusammenwirkenden Räder axial gegen den Federdruck einer beaufschlagten Auslösefedex soweit verdrängt, daß über diesen Bewegungsweg die Signalabstellung erfolgt. Die Belastung des treibenden Uhrwerks ist während dieser Bewegungsarbeit stark vergrößert und beeinträchtigt damit die Gangstabilität der Uhr zu merklichen Ungunsten.
  • b) Ferner haben diese Bauarten mit Federzugwerken den großen Nachteil, daß durch den Signalvorgang die Zugfeder des Signal= werken bis zur möglichen oder konstruierten Ablaufgrenze ab= läuft und erst durch ein erneutes Spannen der treibenden Zug=-feder eine neuerliche Signalbereitschaft erreicht werden kann. c) Es gibt Zusatzeinrichtungen, die mit Hilfe von mehreren Wendelteilen mit Rutschkupplungen und Drehrichtungssperren die vorbenannten Nachteile unter a ausgleichen. Alle bekannten Vorrichtungen anderer Bauart, die diese Nachteile ausgleichen, erreichen ihren Zweck auch nur mit vielen kompli= zierten und schwer zu fertigenden Zusatzteilen, die zudem durch ihre zeitraubenden Montage= und Justierarbeiten für die heutige Fließbandfertigung nicht diskutabel und daher auch nicht in der Fertigung sind.
  • ---------------- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Vorein= Stellung jeder nur möglichen Signalzeit zu jeder nur denk= baren Uhrzeit zu ermöglichen und zwar ohne Zusatzteile und Zusatzkosten, bei gleichzeitiger einfachen Herstellungsmög= lichkeit und zudem noch einfacher Montage unter Ausschluß von Justierarbeiten, sodaß eine Fließbandfertigung von Weckeruhren mit einem Signalwerk, das dem neuesten Stand der Technik ent= spricht, auch möglich ist.
  • Weiterhin soll die Belastung des treibenden Uhrwerkes durch die Vorrichtung der Signalregelung möglichst auf den Gesamt= umlauf des Stundenrades gleichmäßig verteilt sein.
  • Ferner soll erreicht werden, daß bei Pederzuguhren die Funk= tionssicherheit der Weckeruhr dadurch erhöht wird, daß die Signalbereitschaft auch dann noch besteht, wenn das Spannen der treibenden Zugfeder einmal vergessen wird.
  • ---------------- Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Weckzeiteinstellrad als Scheibe ausgebildet ist und auf seiner Ebene eine Führungsrille aufweist, die in einem Spiralverlauf über 360o führt und die wenige Winkelgrade vor ihrem Ende, senkrecht zur Ebene des Weekzeiteinatellrades, auf die Anfangshöhe einer tiefer beginnenden schiefen Bahn abfällt, die Anfang und Ende der rührungsrille in einem radialen Verlauf verbindet.
  • ---------------- Unter den verschiedenen Ausführungsarten der Neuerung, bei denen der Verlauf der Führungsrille, je nach der Anfangslage der schiefen Bahn -ob zur Mitte oder nach außen hin ansteigendauch spiegelbildlich denkbar ist oder bei umgekehrter Sperr= Stellung des Stundenrades seitenverkehrt am Weckzeiteinstellrad angebracht ist, wird eine AusführungamöglicUeit als Beispiel in den Zeichnungen dargestellt.
  • Fig. 1 kennzeiehnet.in einem teilweisen Uhrwerkszusammenbau die Teile der Neuerung in ihrer Funktion.
  • Fig. 2 zeigt das Weekzeiteinstellrad mit der Führungsrille und der ihre Enden verbindenden schiefen Bahn. Bezugszeichen: 1 Weckzeiteinstellrad 6 Federbein 2 Führungsrille 7 Spreizfeder 3 Signalauslösevertiefung 8 Hammer 4 schiefe Bahn 9 Zifferblatt 5 Stundenrad 10 Zeiger 11 Gehäuse Bei der erfindungsgemäßen Neuerung ist auf der Ebene des Weck= zeiteinstellrades (1) von der Ansicht des Zifferblattes (9) her eine bis zur Auslösevertiefung (3) gleichmäßig tiefe Führungs= rille (2) angebracht, die in einem Spiralverlauf von innen beginnend über 360o führt.
  • Wenige Winkelgrade vor dem Ende der Führungsrille (2) ist eine senkrecht zur Radebene abfallende Signalauslösevertiefung (3) angebracht, die zu dem auf gleicher Höhe liegenden Anfang der schiefen Bahn (4) führt, die Anfang und Ende der Pfhrungs= rille (2) in einem radialen Verlauf miteinander verbindet. Von dem Rohrteil des Stundenrades (5), das senkrecht durch die litte des Weckzeitrades (1) führt, steht ein Federbein (6) so ab, daB dessen freies Ende im Grund der Führungsrille (2) aufsteJit und das Stundenrad (5) zusammen mit dem zwischen Weckzeiteinstell= rad (1) und Stundenrad (5) wirkenden Druck der Spreizfedern (7) in dieser Zage hält, in welcher der Hammer (8) des Signalwerkes am ungezahnten Außenrand des Stundenrades (5) derart anliegt, daß seine freie Schwingung nicht möglich ist. In dieser Sperr= stellung wird mit der Fortdrehung des Stundenrades (5fi durch das treibende Uhrwerk das Federbein (6) über den Verlauf der Führungsrille (2) vom Rohrteil des Stundenrades gleichmäßig ab= gezogen und hierdurch aufgespannt.
  • Gegen Ende der Führungsrille (2) wird das Federbein (6) im Zuge der Drehbewegung des Stundenrades (5) durch den wirkenden Druck der Spreizfedern (7) in die Signalauslöseverfiefung (3) gezogen, wobei das Stundenrad (5) axial soweit verschoben wird, das der Hammer (8) des Signalwerkes frei schwingen Tfann.
  • lach kurzzeitiger Drehung des Stundenrades durch das treibende Uhrwerk -nach ea. 1 bis 2 Ninuten= erreicht das Federbein (6) den Anfang der schiefen Bahn (4), über deren, radialem Verlauf sich dann das Federbein (6) sofort entspannt -da die Pederwir= kung der Spreizfedern schwächer als die des Federbeins ist- und drückt das Stundenrad in die Sperrstellung zurück.
  • ---------------- Der Vorteil der Voreinstellung jeder nur möglichen Signalzeit . $u jeder nur denkbaren Uhrzeit wird dadurch erreicht, daß die Rückführung des Stundenrades aus der Signalstellung in die Sperrstellung nicht wie bisher während einer ca. 2 Stunden dauernden Drehbewegung des Stundenrades mit der direkten Kraft des treibenden@Uhrwerks erfolgt, sondern erfindungsgemäß sekun= denschnell über die radial zum Stundenrad angeordnete schiefe Bahn mit der Kraft des sich entspannenden Federbeins. Damit bleibt der gesamte Vollkreis des Stundenrades für jede Zeit voreinatellungabereit im Gegensatz zu der alten Bauart, bei der ein 2 Stunden entsprechender Drehwinkelbetrag für die Vor= einstellung von Signalzeiten unbrauchbar ist.
  • Zudem ist der schnell erfolgende Sperrvorgang, der die Hammer= schwingungen mit dem ungezahnten Außenrand des Stundenrades blockiert, weitaus funktionssicherer als die bislang verwende= ten Bauarten mit Auslöse= bzw. Abatellfedern aus Stahlblech, _ da Letztere in der Sperrstellung dem Druck der auf sie einwir= kenden Kraft des Signalwerkes -besonders nach Vollaufzug der das Signalwerk treibenden Zugfeder- nicht immer standhalten . und somit kurzzeitige Durchbiegungen und Knickungen erfahren, die sodann zu ungewollten und störenden Signalabgaben führen. Die Behebung dieses Mangels und Funktionssicherung der Wecker= uhr durch die neue Anordnung wird dadurch erzielt, daß die Hammerschwingungen des Signalwerkes über den festen und unge= zahnten Außenrand des Stundenrades blockiert werden, der durch die senkrecht zur Druckrichtung des gesperrten Hammers ver= laufende Lagerung auf der Minutenwelle keine Ausweichmöglich= keiten hat.
  • Die Dauer der Signalabgabe kann nunmehr auch frei durch die Drehwinkelgröße zwischen dem Beginn der Signalauslösevertiefung und dem Beginn der radialen schiefen Bahn bestimmt werden.
  • Bei vorteilhaft gewählter Übersetzung des Signalräderwerkes und einer angemessen geplanten Signaldauer, ergibt die neue Anord= nüng eine mehrfache Signalbereitschaft ohne erneutes Spannen der das Signalwerk treibenden Zugfeder, was ein erneuter Vorteil ist und die Funktionssicherheit der Weckeruhr auch in dem Fall gewährleistet, wo das Spannen der Zugfeder einmal vergessen wird. Von besonderem Vorteil ist ferner die geringe Belastung des treibenden Uhrwerks durch die neue Anordnung, da nicht wie bis= lang eine aus Sicherheitsgründen überstarke Auslöse= bzw. Ab= 8tellfeder bewegt werden muB, sondern ein Federbein, das in seiner Federkraft gerade nur so stark zu sein braucht um die Stundenradverschiebung zu gewährleisten. Zu Allem wird noch ein neuer Vorteil erreicht und zwar der einer gleichmäßigen, über den ge%Lmten Stundenradumlauf ver= teilten,Kraftanforderung des Signalregelwerkes an das Uhrwerk. Ermöglicht wird dies durch die spiralartig mit gleichmäßiger Steigung verlaufende Führungsrille, über die das Federbein seine Spannkraft erhält, mit der die Rückführung,des Stunden= rades aus der Signalstellung in die Sperrstellung betrieben wird. Durch die neue Anordnung werden alle Verbesserungen ohne zu= sätzliche Bauelemente erreicht, was ein beachtlicher Vorteil ist. Zudem ermöglicht die Kunststoffverarbeitung die Fertigung des Stundenrades mit Federbein und den Spreizfedern in einem Stück, wobei also noch die Spreizfedern in der Einzelfertigung eingespart werden.
  • weiterhin ist die leichte Montage zu benennen, die hinsichtlich der Fließbandfertigung entsprechend günstig bewertet werden muß, insbesondere, da durch den Federbeinaneatz am oberen Rohrteil des Stundenrades der aufsitzende Stundenzeiger seinen ausgerich= taten Sitz erhält, der mit der auf dem Weokzeiteinstellrad an= gebrachten Weckzeitteilung durch entsprechende Konstruktion genau übereinstimmt und dadurch kein zeitraubendes Verdrehen des Stundenzeigers zu Justierzwecken und Überprüfen der Über= einstimmung von Weck= und voreingestellter Signal= und Uhrzeit mehr erfordert.
  • Ferner kann die Ausbildung des Weckzeiteinstellrades in Kunst= Stoff erfolgen, was eine merkliche Fertigungsvereinfachung ist. Soll bei dieser Ausführung die Tonqualität des Signalwerkes noch verbessert werden, so kann das Stundenrad zur Zifferblatt= Seite hin mit einem ringförmigen Klangkörper versehen werden, der im Durchmesser um soviel kleiner als der Außenrand des Stundenrades gehalten ist, daß in der Signalstellung des Stunden= rades der Hammer des Signalwerkes durch seine Schwingbewegungen den Signalton erzeugen kann. Die Zage den ringförmigen Klang= körpers müßte konzentrisch zum Stundenrad angeordnet sein.

Claims (1)

  1. P a t e n t a n n p r ü c h e Anspruch 1 Weckeruhr mit einem koaxial und benachbart zum Stundenrad und gegenüber diesem verdrehbar angeordnetem weckzeiteinstellrad, wobei durch axiale Verschiebung entweder des Stunden= oder des Weckzeiteinstellrades die Signalauslösung und =sperre bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet,daß das weckzeiteinstellräd (1) als Scheibe ausgebildet ist@und auf seiner Ebene eine Führungs= rille (2) aufweist, die in einem Spiralverlauf über 360o führt und die wenige Winkelgrade vor ihrem Ende, senkrecht zur Ebene des Weckzeiteinstellrades (1), auf die Anfangshöhe einer tiefer beginnenden schiefen Bahn (4) abfällt, die Anfang und Ende der Führungsrille (2) in einem radialen Verlauf verbindet. Anspruch 2 Weckeruhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stundenrad (5) ein Federbein (6) hat, dessen freies Ende mit dem Weckzeiteinstellrad (1) zusammenwirkt. Anspruch 3 Weckeruhr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federwirkung des"Federbeins (6) stärker ist als diejenige der Spreizfedern (7). Anspruch 4 Weckeruhr nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB der Entspannungsvorgang den Federbeins (6) die Sperrstellung des Stundenrades (5) betreibt, weiche das Signalwerk blockiert.
DE19681798048 1965-08-11 1968-08-13 Weckeruhr Pending DE1798048A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681798048 DE1798048A1 (de) 1965-08-11 1968-08-13 Weckeruhr

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DEG44403A DE1265667B (de) 1965-08-11 1965-08-11 Weckeruhr
DE19681798048 DE1798048A1 (de) 1965-08-11 1968-08-13 Weckeruhr

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1798048A1 true DE1798048A1 (de) 1971-10-21

Family

ID=5708749

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DE19681798048 Pending DE1798048A1 (de) 1965-08-11 1968-08-13 Weckeruhr

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