DE179773C - - Google Patents
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- DE179773C DE179773C DENDAT179773D DE179773DA DE179773C DE 179773 C DE179773 C DE 179773C DE NDAT179773 D DENDAT179773 D DE NDAT179773D DE 179773D A DE179773D A DE 179773DA DE 179773 C DE179773 C DE 179773C
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- piston
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- sleeve
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C17/00—Moulding machines characterised by the mechanism for separating the pattern from the mould or for turning over the flask or the pattern plate
- B22C17/08—Moulding machines with mechanisms to turn over the pattern plate or the mould around a horizontal axis
- B22C17/10—Turning-over pattern plate and flask only
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 179773 KLASSE' 31 b. GRUPPE
in PARIS.
Hydraulische Formmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Juli 1905 ab.
■ Die Erfindung bezieht sich auf eine Formmaschine, die in einem wagerechten Zapfen
gelagert ist und um diesen um i8o° geschwungen werden kann, so daß sich die
Form nach ihrer Fertigstellung in solcher Stellung befindet, daß sie nicht abgehoben,
sondern gesenkt wird; infolgedessen eignet sich die Maschine besonders für die Formerei
großer Stücke, die wegen ihres Gewichts Gefahr laufen, . bei dem Abheben aus den gewöhnlichen
Maschinen, d. h. wenn sie von unten nach oben gehoben werden, zu zerbrechen
oder einen Sprung zu bekommen.
Bei allen Gegenständen, die für die Formerei schwieriger sind, wie z. B. bei Pfannen,
Kesseln, Behältern, Fahrzeugrahmen usw., wird auf dieser Maschine das Formen an sich
in der üblichen Weise vollzogen, d. h. die Form steht auf einem unteren Tisch und
wird von , oben gepreßt, allein zum Zwecke des Abhebens der Form läßt man die Vorrichtung
eine halbe Umdrehung schwingen, so daß die Form, die sich zuvor im oberen
Teil befand, alsdann nach unten kommt.
In der Zeichnung stellt
In der Zeichnung stellt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Maschine dar"; .'.. . '>.".'...
Fig. 2 zeigt eine entsprechende Seitenansicht ; .■··.·
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht der Maschine nebst wagerechtem Schnitt nach A-B der
' Fig. ι;
Fig. 4 veranschaulicht einen hydraulischen Druckverteiler teilweise im Schnitt,
Fig. 5 die entsprechende Draufsicht.
Die Maschine ruht drehbar auf einem Gestell 6, dessen oberer Teil zu einem Lager 7
für eine hohle Welle 8 ausgebildet ist; diese Welle ist mit der ganzen Maschine fest verbunden
und trägt einen mit Gewicht 10 belasteten Hebel 9, um die Maschine in Stellung
zu halten.
Mit der hohlen Welle 8 ist rechtwinklig zu ihr eine Hülse 11 fest verbunden, die auf
ihrer ganzen Länge eine zweite Hülse 12 umfaßt. Auf dem einen Ende dieser Hülse 12
sitzt lose zwischen der Hülse 11 und einem Stellring 14 die Nabe des Trägers 13, wobei
diese auf Kugeln, die in den oberen Rand der Hülse 11 eingelassen sind, laufen kann. Auf
dem anderen Ende der Hülse 11 ist der Formtisch 15, unterstützt'durch den Stellring 16,
gleichfalls mit einer Nabe gelagert.
Die Mitte des Trägers 13 bildet ein Zylinder
17, in dem ein hydraulischer Kolben 18, 19 geführt wird; die Teile 18 und 19
dieses Kolbens sind ineinander geschraubt. Die äußere Wandung 19 läuft an einer Arbeitsfläche
20 des Zylinders 17, während ihr oberer Teil mit einem vorstehenden Bund 21
versehen ist, der zur Begrenzung des Kolbenhubes dient. Den Abschluß des Zylinders
bildet ein mit Stopfbüchse versehener Deckel 22, durch den eine Schraubenspindel 23 geht,
die an ihrem freien äußeren Ende ein Handrad 24 trägt.
Der schraitbenförmige Teil der Spindel 23 ist in eine in den Deckel des Kolbens einge-
lassene Mutter 25 geschraubt, die ihrerseits an einer in dem Deckel exzentrisch befestigten
Stange 26 geführt wird und dadurch gegen Verdrehung gesichert ist, wobei der Kolbenboden,
um für die Spindel eine abgeschlossene Kammer zu schaffen, taschenförmig in das Innere des zweiten Teils hineinragt und mit
einer passenden Eindrehung als Widerlager für die Mutter 25 versehen ist. Durch entsprechende
Drehung des Handrades 24 stellt man die Mutter 25 und damit den Kolben 19
so ein, wie es die Höhe der Formkasten, die sich jeweils auf dem Tisch 15 befinden, erlaubt;
wenn man alsdann die Druckplatte 2.7, die mit dem äußeren Ende des Kolbenteils 18
fest verbunden ist, hebt, wird der Kolben immer nur so weit zurückgehen können, wie
' dies die erwähnte Mutter gestattet, wodurch ein unnützer Aufwand an Wasser vermieden
wird.
Der Formtisch 15 ist unten mit einem Zylinder 29 ausgerüstet, in dem sich ein hydraulischer
Kolben 30 bewegen kann, dessen oberer Teil auf einer Ringfläche 31 des Zylinders
29 läuft, während sein unterer durchbohrter Teil 32 von größerem Durchmesser unmittelbar in der Bohrung des Zylinders 29
geführt ist. Der Kolben 30 ist oben mit einer Tischplatte 33 fest verbunden.
Der Tisch 15 ist mit einem seitlichen Ansatz 34 verschraubt, in dessen öhr 35 man
einen am freien Ende des Trägers 13 angelenkten Haken 28 fassen läßt. Dies sichert
den Zusammenschluß der Teile 13 und 15 bei der Pressung gegen die Kräfte, die diese
beiden Teile einseitig auseinanderzudrücken bestrebt sind.
Das Wasser wird der Maschine durch ein Rohr 36 zugeführt, welches durch ein Drehstück
mit dem durch die hohle Welle gehenden und an eine Büchse 38 angeschlossenen Rohr 37 verbunden ist. In diese Büchse
münden noch zwei Rohre 39 und 40, die sich an eine Steuervorrichtung 41 anschließen,
während zwei andere Rohre 42 und 43 durch die hohle Welle 12 gehen; von diesen ist das
eine (42) oben mit einem Verbindungsstück versehen, welches das Rohr in zwei Rohre 44
und 45 teilt, von denen ersteres (44) in; das Innere des Zylinders 17, letzteres (45) in
dessen oberen Teil mündet; das Rohr 43 dagegen, welches gleichfalls in den oberen Teil
des Zylinders 17 mündet, bildet eine Rückleitung. Diese beiden Rohre 43 und 45 werden
durch eine Steuervorrichtung 46 geregelt (Fig. 2).
Von der unteren Steuervorrichtung 41
zweigen zwei Rohre .47, 48 ab, die in ähnlicher Weise in der Mitte und am äußeren Ende des
Zylinders 29 ausmünden. Mit Hilfe des an der Vorrichtung 41 angebrachten Stellhebels
kann man das Zuleitungsrohr 39 und das Rückleitungsrohr 40, und zwar jedes für sich,
abwechselnd mit den Rohren 47 und 48 in Verbindung bringen. Andererseits kommunizieren
die Rohre 40 und 43 mit dem Ablaufrohr 49, welches an die Büchse 38 angeschlossen
ist und durch den hohlen Zapfen läuft.
Die Steuerung 46 besteht aus einer Büchse 50, die am oberen Teil des Zylinders 17 befestigt
ist (Fig. 5). Ein Kanal 51 dieser Büchse steht mit dem Zylinder 17 in offener
Verbindung. Links und rechts von diesem Kanal liegt je ein Ventil 52 und 53; die Ventilstangen
54 treten unten aus der Büchse heraus und stoßen an eine Schwinge 55, die
mit einem Griff 56 versehen und an einen Zapfen 57 der Büchse 50 angelenkt ist.
Die Verbindung zwischen dem mittleren Kanal 51 und den Ventilen 52 und 53 ist durch
die Kanäle 58 und 61, die unter sich einen stumpfen Winkel bilden, hergestellt. Der
Hub der Ventile ist durch die Deckschrauben 59 begrenzt; in den Aushöhlungen der letzteren
eingesetzte Druckfedern pressen die Ventile 52 und S3 auf ihre Sitze.
In der Kammer, die das Ventil 52 enthält, mündet die an das Rohr 45· angeschlossene
Wasserzuflußleitung 60 (Fig. 5) und in die Kammer des Ventils 53 mündet ein Kanal 61,
der mit dem Kanal 51 verbunden ist. An die
Kammer der Ventilstange 54 des Ventils 53 schließt sich die Ablaßleitung' 62, die zum
Rohr 43 führt, an.
Um eine Form herzustellen, ist, wie gewöhnlich, die Modellplatte auf dem Tisch 15
befestigt, und auf dieser stehen die Formkasten, die mit einem Rahmen versehen sind,
durch den die Sandmenge abgemessen werden kann, die gerade für die Formung ohne Überfluß notwendig ist; man läßt hierauf die
obere Platte 27 niedergehen, nachdem man die Länge des Kolbens 18, 19 durch Verstellung
seiner schraubenförmigen Teile bestimmt hat, so daß bei Beendigung des Hubes der Sand
in dem gerade gewünschten Maße gepreßt Avird. Man regelt gleichzeitig den Kolbenhub
durch Drehung des Handrades 24, indem durch die jeweilige Stellung der Mutter 25
der Hub des Kolbens beim Aufstieg entsprechend begrenzt wird. Sodann setzt man die
Steuerung 46 in Tätigkeit, indem man den Hebel 56 (Fig. 4) von rechts nach links bewegt,
wodtirch das Ventil 52 angehoben wird; eine passende Vorrichtung kann den
Hebel 56 in der Stellung, die ihm augenblicklich zugedacht ist, festhalten; infolgedessen
tritt das durch Rohr 45 in die Leitung 60 ■ kommende Wasser unter das Ventil 52,
strömt in die Kanäle 58 und 51 und von da in
den Zylinder 17, um auf den Kolben i8, 19
wirken zu können, so daß dieser sich senken und die Platte 27 den Sand, in den auf dem
Tisch ruhenden Formkasten (oder in mehreren, falls solche vorhanden) dem Drucke entsprechend
zusammenpressen wird. Hierbei ist es erforderlich, den Hebel 28 sorgfältig in das Öhr des Ansatzes 35 einzuhaken. Alsdann
läßt man die Vorrichtung um ihre Achse 8 eine halbe Umdrehung schwingen, wobei sich die Rohrstränge im hohlen Zapfen mitdrehen,
da sie an seinem hinteren Ende in Drehstücken gelagert sind; der Tisch 15
kommt dadurch nach oben und die Platte 27 nach unten zu stehen.
Um die Form abzuheben, löst man den Hakenhebel 28 und läßt, die Steuerung 46 in
folgender Weise wirken:
Man dreht den Hebel 56 von links nach rechts, worauf das Ventil 53 angehoben, wird,
während das Ventil 52 auf seinem Sitze verbleibt. Der Kanal 5.1 wird infolgedessen
durch die Leitung 61,62 mit dem Ausflußrohr 43 in Verbindung gebracht, wobei das
Druckwasser, welches jetzt durch Rohr 44 zufließt, auf die vorstehende Ringfläche des
Bundes 21 des Kolbens 19 wirkt, so daß sich die Platte 27 entsprechend diesem Drucke
und dem Gewichte der Form, die auf der Platte 27 liegt, senkt. Während dieses Vorganges
wird die Steuerung 41 so gehandhabt, daß zwischen den Rohren 47 und 48 und dem
Ableitungsrohr 49 eine offene Verbindung hergestellt ist, 'der Tisch 15 also in seiner
Stellung bleibt. Die Form senkt sich mit der Platte ohne Schwierigkeiten und ohne Gefahr
des Reißens infolge ihres ansehnlichen Gewichts.
In Fällen, wo senkrechte Bolzen zum Abheben des Formkastens benutzt werden
müssen, können diese auf der Platte 33 befestigt werden, wie aus 'Fig. 2 ersichtlich ist;
wenn man dann das Wasser aus der Steuervorrichtung 41 zurücklaufen läßt, senkt sich
die Form, unterstützt durch das Gewicht der Hilfsgeräte und der mit dem Kolben 30 verbundenen
Teile, während die Bolzen mit der Platte 33 auf ihrem ursprünglichen Platz zurückgehalten
werden und den Formkasten an dem Heruntersinken verhindern, so daß die Form frei wird.
Wenn man die fertige Form abnehmen will, verdreht man den Träger 13 auf der
Säule seitlich. Nachdem die Form entfernt ist, dreht man den Träger zurück, worauf
man dann den Hebel 28 wieder schließt, zu dessen Sicherung in dem Ansatz 34 ein unter
Federdruck stehender Druckbolzen 63 angeordnet ist. Endlich dreht man die Maschine
um ihre Achse 8 in die ursprüngliche Stellung zurück, um sie für eine neue Formarbeit benutzen
zu können.
Claims (2)
1. Hydraulische Formmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine
mit einem seitlichen, wagerechten Zapfen (8) in einem Bock gelagert ist, so daß sie
um i8o° geschwungen werden kann.
2. Formmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- und
Abflußrohre für das Druckwasser durch den Schwingzapfen (8) gehen und an ein Drehstück angeschlossen sind, so daß sie
mit der Maschine herumgeschwungen ,75 werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE179773C true DE179773C (de) |
Family
ID=444075
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT179773D Active DE179773C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE179773C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1020443B (de) * | 1952-12-20 | 1957-12-05 | Westin & Backlund Ab | Wendeformmaschine |
-
0
- DE DENDAT179773D patent/DE179773C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1020443B (de) * | 1952-12-20 | 1957-12-05 | Westin & Backlund Ab | Wendeformmaschine |
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