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DE179734C - - Google Patents

Info

Publication number
DE179734C
DE179734C DENDAT179734D DE179734DA DE179734C DE 179734 C DE179734 C DE 179734C DE NDAT179734 D DENDAT179734 D DE NDAT179734D DE 179734D A DE179734D A DE 179734DA DE 179734 C DE179734 C DE 179734C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trigger
piston
locking device
shaft
openings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT179734D
Other languages
English (en)
Publication of DE179734C publication Critical patent/DE179734C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems
    • F41A27/08Bearings, e.g. trunnions; Brakes or blocking arrangements
    • F41A27/12Brakes or locks for blocking traversing or elevating gear in a fixed position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

bet
bet Sa/nw\i\/
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72/. GRUPPE
in BERLIN.
während des Abziehens.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Oktober 1905 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vor-, richtung an in der Höhenrichtung verstellbaren Geschützen, durch welche die im Schildzapfen hängende, frei gerichtete Waffe während des Abziehens in jeder beliebigen Stellung in der Höhenrichtung selbsttätig festgestellt und erst beim Loslassen des Abzuges wieder freigegeben wird, so daß die Waffe dann wieder frei gerichtet werden ίο kann. Durch die Feststellung wird bewirkt, daß das Geschütz während des Abziehens in der ausgerichteten Ziellinie verbleibt.
Die Zeichnung stellt die neue Feststellvorrichtung in Fig. ι und 2 in Ansicht und Schnitt dar.
Fig. 3 ist eine Aufsicht,
Fig. 4 eine Einzelheit und
Fig. 5 in kleinerem Maßstab ein mit der neuen Feststellvorrichtung versehenes Geschütz.
An der Lafette a1 ist, um zwei Schildzapfen α schwingend, ein mit einer Flüssigkeit vollständig gefüllter, oben und unten durch Stopfbuchsen c geschlossener Zylinder b aufgehängt, in dem sich ein aus zwei fest miteinander verbundenen Teilen d, dl bestehender Scheibenkolben befindet. Dieser Kolben ist mit der Waffe f durch die in einen gabelförmigen Kopf g auslaufende hohle Kolbenstange h vermittels des Richtbolzens i gelenkig verbunden, so daß bei der Drehung der Waffe f um ihre Schildzapfen
(s. den Kreisbogen k, Fig. 2 und 5) der Kolben d in dem Zylinder b hin- und hergeschoben wird.
Durch den Kolben führen in seiner Längsrichtung mehrere im Kreise herum angeordnete Durchbrechungen in (Fig. 4), welche die im Zylinder b befindliche Flüssigkeit von der einen nach der anderen Seite des Kolbens durchtreten lassen.
In der Mitte des Kolbens zwischen den beiden Endstücken d, d1 liegt leicht drehbar eine Scheibe n, in der sich ebenfalls Durchbrechungen befinden, welche denen der Kolbenstücke d, dl entsprechen. Diese Scheibe η ist mit einer durch die hohle Kolbenstange h führenden Welle 0 derart verbunden, daß durch eine kleine Verdrehung dieser Welle auch die Scheibe η um die Achse der Kolbenstange h gedreht wird und hierdurch die Durchbrechungen im Kolben d, d1 geschlossen oder geöffnet werden.
Am oberen Ende der Welle 0 sitzt ein kleiner Kurbelarm p, welcher mit seinem Zapfen q zwischen zwei Knaggen w eines um den Zapfen s drehbaren Hebels r greift. Der Hebel r hat in der Mitte einen schrägen Schlitz x, in den ein am Abzug u festsitzender Stift t in der Weise eingreift, daß durch die Verschiebung des Abzuges u nach hinten, welche bekanntlich parallel zur Seelenachse des Geschützes erfolgt, der Hebel r eine kleine Drehung um den Zapfen s ausführt
und durch Vermittlung des Kurbelarms ρ und der Welle ο die Scheibe η dreht, wodurch ein Abschluß der unter dem Kolben befindlichen Flüssigkeit von der über demselben stehenden bewirkt und dadurch die Waffe festgestellt wird, so daß sie nicht aus der ausgerichteten Ziellinie gerückt werden kann. Beim Loslassen des Abzuges wird der Hebel r durch die in der Waffe liegende,
ίο auf den Abzug u wirkende Feder in seine Anfangsstellung selbsttätig zurückgedrückt. Hierdurch werden die Durchbrüche im Kolben wieder geöffnet, und die Flüssigkeit kann durch sie wieder frei nach beiden Richtungen hindurchfließen, so daß die Waffe von neuem gerichtet werden kann.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche: ,,
    I. Vorrichtung zum Feststellen von in der Höhenrichtung einstellbaren Geschützen während des Abziehens, gekennzeichnet durch eine solche Verbindung der Feststellvorrichtung mit dem Abzüge, daß das Geschütz während des Abziehens selbsttätig in seiner Lage festgehalten, beim Loslassen des Abzuges aber selbsttätig wieder freigegeben wird.
  2. 2. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Lafette ein mit Flüssigkeit gefüllter Zylinder (b) und am hinteren Ende des Geschützes (f) eine Kolbenstange (h) drehbar befestigt sind, deren Kolben (d) mit Durchbrechungen fm) versehen ist, die durch die Bewegung des Abzuges bezw. der Abzugsstange geschlossen oder geöffnet werden.
  3. 3. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Schließen und Öffnen der Durchbrechungen fm) des Kolbens (d) eine in ihm gelagerte und ebenfalls durchbrochene drehbare Scheibe (n) vorgesehen ist, die durch eine in der hohlen Kolbenstange (h) sitzende Welle (0) mit dem Abzug bezw. der Abzugsstange in Verbindung steht.
  4. 4. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzug (u) mit einem Ansatz (t) in einen schrägen Schlitz (x) eines drehbaren Hebels (r) eingreift und dieser Hebel mit der die. Scheibe (n) tragenden Welle (o) derart verbunden ist, daß durch die Bewegung des Abzuges in der einen oder anderen Richtung die Welle (0) mit der Scheibe (n) vor- oder zurückgedreht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT179734D Active DE179734C (de)

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