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Merkleiste Die Neuerung betrifft eine Merkleiste, die zur Verwendung
bei Fristbüchern und Terminkalendern bestimmt ist und dazu dient, dem Beschauer
mit einem Blick Aufschluss über Termine, Lieferfristen oder sonstige wichtige Daten
zu geben.
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Für diesen Zweck sind bereits Merkleisten bekannt, die aus einer an
ihrer Oberseite ausgesparten Schiene bestehen, in die ein Streifen mit Ealenderaufdruck
eingelegt wird. Der Streifen wird dabei durch einen am Rand der Vertiefung umlaufenden
Bort und/ oder eine eingelegte durchsichtige Scheibe in der Schiene gehalten. Der
Papierstreifen ist in Längsrichtung untereinander
| mit den Monaten Januar bis Dezember bedruckt und enthält weiter |
| in Taschenkalenderart die einzelnen Monats-und Wochentage,
Die |
in der Schiene vorgesehene Vertiefung ist dabei in der Regel halb so lang wie der
gesamte Papierstreifen. Der Papierstreifen wird vor dem Einlegen in die Vertiefung
in seiner Mitte umgefaltett so dass die Monate Januar bis Juni, bzw. Juli bis Dezember
von aussen sichtbar in der Schiene liegen. Weiter ist die Benutzung von zwei halben
Streifen bekannt, die jeweils mit den ersten oder letzten sechs Monaten bedruckt
sind.
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J Eine solche Merkleiste hat den Nachteil, dass man immer nur Januar
bis Juni oder Juli bis Dezember überblicken kann. Dies wirkt sich zu Beginn eines
solchen Sechsmonatsraumes nicht ungünstig aus, doch ist es am Ende eines solchen
halben Jahres ungünstig, da man nicht die folgenden Monate auf der rlerkleiste überblicken
kann. Im Juni sieht man gleichzeitig mit dem Monat Juni auf die davorliegenden Monate
Januar bis Mai, die aber zur Terminüberwachung überflüssig sind. Vorteilhafter wäre,
wenn man nicht die vor dem augenblicklichen Monat liegenden Monate, sondern die
nachfolgenden Monate überblicken kann, da zu überwachende Zeiträume und Fristen
immer in der Zukunft liegen.
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Hierzu wird vorgeschlagen, den Papierstreifen so auszubilden, dass
er nicht nur in seiner Mitte, d. h. zwischen Juni und Juli sondern hinter jedem
Monat umgeschlagen werden kann. Dies ermöglicht den Papierstreifen so in die Schiene
einzulegen, dass der gegenwärtige Monat immer als erster bzw. als'oberer Monat in
der Vertiefung erscheint. Die nachfolgenden Monate, die für die Terminüberwachung
überblickt werden müssen liegen dann immer im Blickfeld des Beobachters.
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Zur Kennzeichnung eines bestimmten Termines wird mit einem Spezial-Farbfettstift
auf der über dem Papierstreifen liegenden durchsichtigen Kunststoffscheibe an dem
betreffenden Tag ein Farbtupfen angebracht. Jgrbfettstifte mit verschiedenen Farben
gestatten, verschiedenartige Termine mit verschiedenen Farben zu kennzeichnen, um
sie leicht voneinander unterscheiden zu können.
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An der Schiene sind weiter Bohrungen oder Klemmen vorgesehen, mit
denen sie auf einem Terminbuch, einem Sichtkarteibuch oder auf einem ristordner
befestigt werden kann.
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Zum Halten des Papierstreifens laufen an den Seiten der Vertiefung,
wie bekannt, Borde entlang. Unter diesen Borden liegt zuerst eine durchsichtige
Scheibe, unter der seinerseits der Papierstreifen liegt. Unter dem doppeltgefalteten
Papierstreifen liegt ein dünner Metallstreifen. Gegen diesen metallstreifen drücken
vom Boden der Vertiefung her zwei auf diesem befestigte Federplättchen, Diese Federplättchen
liegen parallel in einem Abstand zueinander in Längsrichtung der Vertiefung. Sie
können entweder durchlaufen oder in mehrere Abschnitte unterteilt sein.
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Durch diese Federplättchen wird über den Papierstreifen auch die Kunststoffscheibe
gegen die Borde gedruckt, so dass genügend Reibung besteht und das Ganze beim Umklappen
der Sichtkarteibücher nicht aus der Vertiefung herausrutscht. In den Zeichnungen
ist als Beispiel eine Ausführung der l'ierkleiste dargestellte Dabei ist : Fig.
1 eine Gesamtansicht einer auf einem Sichtkarteibuch aufgebrachten Merkleiste, Fig.
3 eine Teilansicht in vergrössertem Maßstab auf eine
Fig. 2 ein Schnitt entlang 2-2 nach Fig. 3 und
| Fig. 4 ein Schnitt entlang 4-4 nach Fig. 3. |
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In den Zeichnungen ist die z. B. aus Metall bestehendeßchiene mit
1 bezeichnet. In der Vertiefung der Schiene 1 liegt die durchsichtige, z. B. aus
Kunststoff bestehende Scheibe 2, unter welcher der gehälftete Papierstreifen liegt,
dessen obere Lage mit 3 und dessen untere Lage mit 4 bezeichnet ist. Die durchsichtige
Scheibe 2 wird durch die am Rand der Vertiefung umlauf fenden Borde 5 gehalten.
Fig. 4 zeigt besonders deutlich den dünnen Metallstreifen 6 : der unter der unteren
Lage 4 des Papierstreifens liegt. Gegen den Metallstreifen 6 drücken die Federplättchen
7 und 8. Nach der Darstellung in Fig, 4 bestehen die Federplättchen 7 und 8 aus
einzelnen Abschnitten.
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Zum Kennzeichnen eines bestimmten Termines werden die betreffenden
Tage durch Auftupfen eines Farbkleckses mit einem Spezial-Farbfettstift bezeichnet
« Eine Möglichkeit zeigen die Fig. 3 und 4, in denen mit einem Farbstift Tupfen
9 aufgebracht sind.
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Die in Fig. 1 in Gesamtansicht dargestellte Merkleiste weist an ihrem
oberen und unteren Ende zwei Uinkel mit je einer Bohrung auf, in die z. B. eine
Kugel aus dem darunterliegenden Sichtkarteibuch zur Befestigung der erkleiste selbst
einrastet.
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Die neue Merkleiste wird so gehandhabt, dass am Ende eines Monates
der Papierstreifen aus der Schiene herausgenommen und
so gefaltet
wird dass der augenblickliche Monat wieder als erster bzw. oberster in der Vertiefung
erscheint. Man kann dann immer einen Zeitraum von einem halben Jahr überblicken,
der immer mit dem augenblicklichen Monat beginnt. Bei dem in Fig. 3 gezeigten Beispiel
beginnt dieser Halbjahreszeitraum mit dem Monat April. Zur Vereinfachung der Darstellung
ist die Zeichnung an ihrem unteren Ende im Monat Juni abgebrochen.
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In Wirklichkeit läuft die Merkleiste bis zum Monat September, unter
dem der Papierstreifen nach innen, hinten umgeschlagen ist. Über dem Monat April
ist das obere Ende des Papierstreifens mit dem Aufdruck der ersten drei Monate ebenfalls
nach innen und hinten umgeschlagen. schatzansprüche