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DE1796133C - Verfahren zur Herstellung eines Bausteins, insbesondere eines Hohlblock- oder Vollsteines - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Bausteins, insbesondere eines Hohlblock- oder Vollsteines

Info

Publication number
DE1796133C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
block
percent
weight
producing
hollow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
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Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

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Description

I 796
Das Hauptpa'ent is» auf einen Baustein, insbesondere einen Hohlblock- oder Vollstein, gerichtet, der Braunkohlenfilterasche und einen Zuschlag aus Hüttenbims (geschäumter Hochofenschlacke) enthält und dem in an sich bekannter Weise etwa 5 °/o Zement beigemischt sind.
Die vorliegende Erfindung gibt ein besonders vorteilhaftes Verfahren zur Herstellung derartiger Bausteine an. Sie besteht darin, daß einem Gemisch aus 43 Gewichtsprozent Braunkohlenfilterasche, etwa 5 Gewichtsprozent Zement und etwa 52 Gewichtsprozent Hüttenbims 6 Gewichtsprozent Wasser, bezogen auf das Gemisch, zugesetzt werden, worauf aus diesem Gemisch Steinrohlinge unter 300 kg/cm2 Preßdruck geformt und unter Dampf bei 0,5 atü und 105° C bis zu 8 Stunden gehärtet werden.
Es wurde gefunden, daß die nach diesem Verfahren hergestellten Bausteine überraschend hohe Festigkeiten aufweisen und ohne weiteres in Konkurrenz zu Ziegelsteinen, Kalksandsteinen und Betonsteinen treten können. Für die hohe Festigkeit ist neben dem Preßdruck vor allem auch der richtige Feuchtigkeitsgehalt der Mischung maßgebend. Überschreitet oder unterschreitet der Feuchtigkeitsgehalt den angegebenen Wert, so haben die fertigen Steine geringere Festigkeitswerte als die in erfindungsgemäßer Weise mit einem i;euchtigkeitsanteil von 6% hergestellten Bausteine.
Die an sich bekannte Dampfhärtung hat sich für die Herstellung des neuen Steines als außerordentlich vorteilhaft erwiesen. Da die Steine schon nach relativ kurzer Zeit Festigkeiten erhalten, welche ohne weiteres ihre Verladung erlauben, genügen relativ kurze Härtezeiten. Die Härtung erfolgt vorteilhaft bei 0,5 atü und 105° C, weil dann im Verhältnis zur erzielten Festigkeit eine optimal geringe Wärmemenge benötigt wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Bausteinen aus Braunkohlenfilterasche, Zement und Hüttenbims nach Patent 1 233768, dadurch gekennzeichnet, daß einem Gemisch, bestehend aus etwa 43 Gewichtsprozent Braunkohlenfilterasche, etwa 5 Gewichtsprozent Zement und etwa 52 Gewichtsprozent Hüttenbims, 6 Gewichtsprozent Wasser, bezogen auf das Gemisch, zugesetzt werden, worauf aus diesem Gemisch Steinrohlinge unter 300 kg/cm2 Preßdruck geformt und unter Dampf bei 0,5 atü und 105° C bis zu 8 Stunden gehärtet werden.

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