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DE1796068U - Kamera zur herstellung von kleinbildaufnahmen. - Google Patents

Kamera zur herstellung von kleinbildaufnahmen.

Info

Publication number
DE1796068U
DE1796068U DE1959N0009758 DEN0009758U DE1796068U DE 1796068 U DE1796068 U DE 1796068U DE 1959N0009758 DE1959N0009758 DE 1959N0009758 DE N0009758 U DEN0009758 U DE N0009758U DE 1796068 U DE1796068 U DE 1796068U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera
film
image
bii
format
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1959N0009758
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Von Dipl Ing Niessen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1959N0009758 priority Critical patent/DE1796068U/de
Publication of DE1796068U publication Critical patent/DE1796068U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)

Description

  • Beschreibung.
    g o
    Einteilung von grossformatif Filmen-B IIusw.-
    -
    zur HerstelluDvon Klein'bildern. '
    Der heutige Amateur verlangt eine Kamera ? mit der er neben gu-
    ten schwarz-weiss Aufnahmen auch preiswerte Farbbilder herstel-
    len kann. Falls auf Umkehrfilm gearbeitet wird, sollen die Dias möglichst in evtl. vorhandenen Kleinbildprojektoren zu verwenden sein.
  • Der z. Zt. auf dem. Markt am preiswertesten zu erhaltene Farbfilm ist das 6x9 Format (BII) das mit seinen ca. 4200 mm2 die grösste ausnutzbare Filmfläche bietet. Der schmale normale Kleinbildstreifen mit 36 Aufnahmen, -im Preis um 50% teurer !-hat nur ca.
  • 3200 mm2, während der A8-Film bei fast gleichem Preis mit dem Bit-Films nur ca. 2000 mm ausnutzbarer Filmfläche aufweist und darum viel zu teuer ist.
  • Der Bis-Films ist also zur Herstellung kleinformatiger Aufnahmenbei voller Ausnutzung der Filmfläche prädestiniert, was ja auch zu dessen bekannter Verwendung zwecks Herstellung von mehr und kleineren Bildern in grossformatigen Kameras geführt hat.- Durch Vorschlaten von den Formaten 60x6045x6028x60, 28x40 und 24x36 mm usw. entsprechender lichtundurchlässiger Masken oder dergleichen können also bekanntermassen auf dem grossformatigen Bis-Films mehr und kleinere Bilder gemacht wer-
    den.
    Ausser den Grössen 60x60, 45x60 und 28x60-Formatedie schon
    gar nicht in Kleinbildprojektoren Verwendung finden könnenide-
    ren Benutzung als Parbbiormat aber ausserdem eine starke geldliche Belastung darstellt,-haben die z.Zt.in Gebrauch stehenden Bildabmessungen 28x40 und 24x36 mm den entscheidenden Nachteil,dass eine beträchtliche Fläche des Filmmaterials unausgenutzt bleibt und darum die Benutzung ebenso verteuert.
  • Auch das Einlegen von Kleine patronen in grossformatige Kameras stellt absolut keine Verbilligung im Photogrfieren dar, wie es häufig angepriesen wird.
  • Die der vorliegenden Neuerung zu Grunde liegende Aufgabe besteht darin, ein Bildformat zu verwenden, das die genannten Nachteile der aufgezählten Bildgrössen restlos ausschliesst bezw. die einzelnen Bildformate so auf der Filmfläche zu verteilen, dass ohne jeglichen Abfall gearbeitet werden kann.
  • Beispielsweise ist bei einem,-dem normalen Kleinbildformat-Verhältnis von 2 : 3,-BildhöhesBildbreite-genau entsprechendem Format von ca.27x42 mm die gesamte BII-Filmfläche 100% ig ausgenutzt wenn die Bilder je zu zweit neben-oder übereinander,-Hoch-oder Querformat-auf die Schmalseite des Films verlegt werden.
  • Der Bll-Film weist an sich schon die Bildbreitenmarkierung von ca.45 mm auf dem Schutzpapier auf, sodass sich dieses Bildbrei-'tenmass von selbst anbietet.
  • Es wird also die Hälfte des Films in seiner ganzen Länge belichtet, dann der Film umgelegt und ein zweites Mal durch die Kamera geführt,-rückwärts!-, oder es werden nach dem Filmtransport um eine Bildbreite zwei Bilder nacheinander belichtet, wobei jeweils ein Filmfenster abgedeckt sein muss.
    Man erhält auf diese Art mindestens 32 Aufnahmen der neuen Ab-
    mes,die
    1). eine rd. 20% ige Verbilligung gegenüber dem normalen
    Kleinbildfilm bringen,
    2). eine Art"Superslidelt als Ergebnis haben, 3). in normalen Kleinbildprojektoren verwendet werden können,
    4). durch Benutzung mittelbrennweitiger Optiken eine
    Bildwirkung aufweisen, die viel Nebensächliches weg-
    lässt und
    5). wie jedes grossformatige Negativ in allen gewünschten Graden bis zu den ausgefallensten Abmessungen vergrössert werden können.
  • Das sind alleine schon ganz hervorstechend Merkmale und Fortschritte, die bisher mit kaum einer Kamera zu erreichen waren, wenn sie nicht überdurchschnittliche und kostspielige Vorrichtungen oder aber enorme Grössen aufwiesen.
  • Die Ausführung eines Photoapparates, mit dem Aufnahmen der angeführten Abmessungen gemacht werden können, unterscheidet sich nicht wesentlich von den heutzutage gebrauchlichen 6x6-Kameras Durch Verwendung der kleineren Bildgrösse kann der Apparat sogar noch in der Breite kleiner gehalten werden. Jeder Kameratyp kann benutzt werden, gleichgültig, ob normal od (r mit ijpiegelreflexeinrichtung. Es muss lediglich dafür Sorge getragen werden, das Kameragehäuse in der Hohe so gross zu halten, dass ein BII-film darin ungebrahht werden kann. Dass die Objektivachse durch den Schnittpunkt der Bildformat-Diagonalen geht, ist dabei selb. verständlich. Jede bisher gebräuchliche technische Einrichtung der Photoapparate mit allen Schikanen kann beibehalten werden ! Die Neuerung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungen beschränkt, ebenso nicht auf das Bildformat von 27x42 mm ; vielmehr können je nach der Brennweite des vorgesehenen Objektivs auch kleinere Bildgrössen der Abmessungen 27x36 mm anstatt 24x36 mm 18x27 mm anstatt 18x24 mm usw. usw. vorgesehen werden.
  • Die Objektiv-und Masken- oder deraleichen Adjustierung des Photoapparates wäre eine Konstruktionsangelcgenheit der Kameraindustrie.
  • W e s e n t l i c h ist, dass immer zwei Bilder bei einem ungefähren Formatverhältnis von 2 : 3 über-bezw. nebeneinander,-Quer-oder Hochformat,-so auf der Schmalseite des ilms angeordnet sind, dass die zur Verfügung stehende mulsionsschicht restlos ausgenutzt wird.

Claims (5)

Schutzansprüche.
1) ! Kamera zur Herstellung von Kleinbildaufnahmepgdadurch gekennzeichnet, dass an Stelle des üblichen Normal-Kleibildfilms von 24x36 mm ein grossformatiger Film von 6x9 cm,-BII usw. zur Verwendung kommt.
2). Kamera nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, dass zwei Bilder neben-oder übereinander (Hoch-oder Querformat) auf der Schmalseite des Films liegen, von denen immer eins bei der Aufnahme durch eine Maske oder dergleichen abgedeckt sein muss.
3). Kamera nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, dass durch Einteilung nach Anspruch 2) auf normalen grossformatigen Filmen,-6x9,BII,usw.-das Mehrfache an Kleinbildern bei voller Ausnutzung der Emulsionsschicht ohne nennenswerten Abfall gemacht werden kann.
4). Kamera nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, dass durch Einlegen von unter Anspruch 2) genannten Masken oder dergleichen das Bildformat begrenzt wird : einmal durch das Mass von ca. der Hälfte der Schmalseite des 6x9-Films, (BII, usw.-) und einmal,-je nach verwendeter Optik,-durch ein breiteres oder schmaleres Mass u. z. derart, dass das Bildformat-Verhältnis Bildhöhe zu Bildbreite gleich 2 : 3 ungefähr eingehalten wird.
5). Kamera nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, dass das Objektiv im Kameragehäuse derart justiert ist, dass die Objektivachse durch den Schnittpunkt dom Diagonalen nur eine Bildes geht. Dadurch steht genügend Platz zur Verfügung, um Sucher, Belichtungs-und Entfernungsmesser oder Gesamtautomatik unterzubringen, ohne die Abmessungen des Kamera- gehäuses über den Umfang einer normalen Kleinbildkamera zuvergrssern.
DE1959N0009758 1959-04-10 1959-04-10 Kamera zur herstellung von kleinbildaufnahmen. Expired DE1796068U (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1796068U true DE1796068U (de) 1959-09-17

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DE1959N0009758 Expired DE1796068U (de) 1959-04-10 1959-04-10 Kamera zur herstellung von kleinbildaufnahmen.

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